21. Grundschule Cottbus

 

Schulgeschichte

Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Lese-Rechtschreib-Schwäche - Legasthenie:

"Schätzungen zufolge haben zwischen 5 und 20 Prozent aller Kinder eines Jahrgangs Lese-Rechtschreib-Probleme.

 Wie hoch auch immer die Zahl ist, wichtig ist, dass den Kindern geholfen wird. Dazu ist eine sorgfältige Analyse der Ursachen und Ausprägungen nötig.

 Es gibt Kinder, die leichte Lese-Rechtschreib-Probleme haben, z.B. weil sie beim Lesen lernen länger krank oder unkonzentriert waren, weil sie zu wenig geübt haben oder einfach von ihrer Entwicklung her noch nicht reif für das Lesen lernen sind.

 Es gibt aber auch Kinder, die eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) - Legasthenie - haben.

 Hier liegt vielfach eine Ursache im organischen Bereich vor.

 Die Lese-Rechtschreib-Schwäche kann durch Hör- oder Sehprobleme auftreten, durch leichte Gehirnschäden verursacht oder durch Veränderungen in den Genen bedingt sein.

 So können sich Kinder mit Teilleistungsschwächen langsamer entwickeln als andere.

 Und daher reicht der Unterricht, mit dem die anderen Kinder Lesen und Schreiben lernen, oft nicht aus. Die Kinder haben eine Schwäche im Erlernen des Lesens und Schreibens bei sonst normaler Intelligenz; äußert sich im Verwechseln einzelner Buchstaben oder Wortteile."

 Zitat vom Deutschen Bildungsserver



Um die Jahrhundertwende gehörte der englische Schularzt Kerr zu den Ersten, die schlechte Leseleistungen als Krankheit definierten und nach den Ursachen dieser Krankheit forschten.

 Der Begriff Legasthenie wurde 1916 von dem Neurologen P. Ranschburg eingeführt. 

Auf der Basis neuerer linguistischer Modelle des Lesens nimmt man heute an, dass Legasthenie durch ein Defizit bei der Lautverarbeitung im Gehirn entsteht.

 Logik und Wortschatz, Konzeptbildung und Fähigkeiten zur Problemlösung bleiben davon unberührt. Die Ursachen der Legasthenie sind noch nicht vollständig geklärt.

 Legasthenie lässt sich durch intensive Übungen, auch logopädische Unterstützung abbauen.

 Eltern und Schüler erhalten Rat und Hilfe u.a. bei Kinderpsychologen, Erziehungsberatungsstellen, Legasthenieverbänden



Symptome:

Ein lese- und rechtschreibschwaches Kind hat meist schon seit Schulbeginn große Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen.

 Es erkennt zum Beispiel, dass es sich die Buchstaben nicht so leicht, wie seine Mitschüler merken kann.

 Es verwechselt Laute, lässt Buchstaben aus oder vertauscht sie oder entstellt Wörter bis zur Unkenntlichkeit.

 Es wird unsicher und entwickelt Versagensängste. Häufig treten "unerklärliche" Bauch- oder Kopfschmerzen auf.

In der 21. Grundschule werden Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche differenziert in LRS-Kleingruppen gefördert.

Fragen zum Thema LRS beantwortet Ihnen gerne Frau Cornelia Altmann, Beraterin für Teilleistungsschwächen und Lehrkraft an unserer Schule, Haus 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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