Startseite

über

Ronny

Bildergalerie

Eltern

Patenschaften


Bildergalerie

Links

Grußkarten

Auszeichnungen

Awards

Bastelbilder


Gästebuch

Impressum

Email




 

 
   
Ronny

Der Tibet Terrier


Der Tibet Terrier (TT) stammt aus den Bergen des Himalaya und gehört,
entgegen seiner Benennung nicht zu den Terriern sondern zu den Hütehunden.
Diese Falschbennung führt bis in die 30er Jahre zurück.
Die richtige Bezeichnung müßte Tibet Apso lauten.
Er gehört zu einer sehr alten Rasse die früher in den Klöstern Tibets gezüchtet wurde.

Der TT zählt zu den Begleit- und Gesellschaftshunden.
Sein Wesen ist von fröhlicher Natur, wobei aber auch der Sturrkopf nicht zu unterschätzen ist.
Er ist ein lebhafter Hund der stehts zu Späßen und Spielen aufgelegt ist, ist sehr intelligent, der neue Dinge sehr schnell erlernen kann, solange sie auch auch einen Sinn ergeben z.B. Belohnung durch ein Leckerli.
Ich habe einmal folgenden Satz gelesen und finde ihn sehr zutreffend:
"Der Tibet Terrier ist so intelligent, das er sich sogar dumm stellen kann, wenn er für die Ausführung eines Kommandos keine Lust hat"

Mit Härte in der Erziehung kommt man beim TT nicht an, das Gegenteil ist der Fall.
Dieser kleine asiatische Dickkopf macht nur Dinge in denen er einen Sinn sieht.
Das macht gerade das Rückrufen aus einem Spiel mit Gefährten bei den meisten TT große Probleme.
Denn was sollte es für einen Sinn ergeben nicht weiter mit den anderen Hunden über die Wiese zu jagen?
Daher ist beim Tibet Terrier eine konsequente aber "gewaltfreie" Erziehung nötig.

Auch ist der TT nicht gerne alleine. Er ist am liebsten in der Gesellschaft von seinem Menschen und ein Aussperren kommt einer Bestrafung gleich. Den meisten Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend. Hat er aber erstmal Menschen außerhalb seiner Familie ins Herz geschlossen so werden diese überschwenglich begrüßt.

Der TT ist ein sehr robuster Hund der nur selten den Weg zum Tierarzt benötigt. Er ist sehr flink und wendig beim Spiel mit Gefährten und auch ein sehr guter Kletterer. Letzteres verdankt er seinen breiten Pfoten die sich dem Gelände gut anpassen.

Sein Haarkleid besteht aus langem Haar und dichter Unterwolle das sowohl im Sommer vor Hitze als auch im Winter vor Kälte schützt. Die Fellpflege ist sehr zeitintensiv und sollte regelmäßig durchgeführt werden, damit das schöne Haar nicht verfilzt. Dazu gehört das mehrmalige Büsten und Kämmen pro Woche. Auch das regelmäßige Baden darf nicht fehlen. Das Haarkleid ist erst zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt. Der große Vorteil am üppigen Haarkleid ist das es nicht haart und auch nicht den typischen Hundegeruch hat, selbst wenn der TT nass ist.

Die Rasse des Tibet Terrier ist sehr vielfarbig. Die Farben sind z.B. zobel, zobel mit weißen Abzeichen, schwarz, schwarz-weiß, gold- und cremefarben, weiß , black und tan und schockoladenbraun. Letztere Farbe ist aber für die Zucht nicht erlaubt.

Er zählt zu den mittel-großen Hunden und wird lt. Rassbeschreibung bei bis zu 15 kg 40,6 cm groß. Hündinnen sind etwas kleiner und entsprechend leichter.

Das Fressverhalten desTT ist sehr unterschiedlich. Die einen Besitzer berichten von sehr mäkeligen Futterverwehrtern, die anderen haben hingegen keine Probleme. Ich selber ernähre meinen Tibet Terrier nach B.A.R.F (biologisch artgerechte Rohfütterung ) und er läßt nie etwas im Napf übrig.


 zum Seitenanfang

So kam Ronny zu uns


Wir hatten 18 Jahre lag einen Kater, der leider 2006 gestorben ist. Seitdem waren wir ohne ein Haustier. Eine neue Katze kam nicht in Frage, da ich im Laufe der Jahre eine Katzenallergie bekommen habe.

Im Sommer 2007 machten wir Urlaub auf dem Campingplatz.
Beim Frühstücken fragte Horst, ob wir nicht mal ins Tierheim fahren sollen um uns einen Hund zu holen.

Riesen Jubel natürlich bei Nicole. Ich freute mich auch, wollte aber keinen Hund aus dem Tierheim.
Ich war da etwas ängstlich, da man ja nie weiß was diese armen Hunde bereits mitgemacht haben.... und dann ein Kind zu Hause?

Nee, lieber einen Welpen vom Züchter. Aber welche Rasse?
Mein Wunschhund war immer ein Altdeutscher Schäferhund, ist aber zu groß für eine Etagenwohnung.

Meine Mutter meinte sie hätte mal einen Tibet Terrier gesehen. Sie hat ihn mir beschrieben und ich war sofort einverstanden ;-)

Wie gesagt waren wir zu der Zeit auf dem Campingplatz und hatten kein Internetanschluß.
Also konnte ich mich auch nicht über die Rasse informieren..... und so nahm das "Schicksal" seinen Lauf.

Per Zeitungsanzeige wurden wir auf einen Züchter im Münsterland aufmerksam. Dort war ein kleiner Rüde noch nicht vermittelt. Am Telefon haben wir dann klar gemacht das wir am nächsten Tag kommen um uns den Welpen anzuschauen.


Ja und so wurden wir dann am 14.07.2007 vom Tibivirus infiziert.

Das kleine 8,5 Wochen alte Kerlchen durften wir dann auch direkt mitnehmen, da unsere Anreise doch etwas weiter war.

Leider habe ich keinen Kontakt zu den Haltern von Ronnys Geschwistern.

Die Geschwister heißen:
Edna von der Elip
Enny von der Elip
Eddy von der Elip
Ernest von der Elip
Züchter: Schulze-Eliab Dülmen
Vielleicht kennt sie jemand und man kommt auf diesem Weg in Kontakt




 zum Seitenanfang

Ronnys Steckbrief


Eric von der Elip

Größe: 44 cm
Gewicht: 14 kg
Zobel/Weiß

Mutter: Sunny "Pünktchen" von der Mühle
Vater: Hawi-Ma-Lou Hayo

Lieblingsspielzeug:
Ein vogelähnliches Stofftier von IKEA
Neuerdings auch ein Futterdummy

Was er mag:
Spielen, spielen, spielen und natürlich futtern

Was er nicht mag:
Alleine bleiben, Obst. Lange Kuschel, max. 5 Min. dann geht er.
Baden und fönen

Wesensbeschreibung:
Verhalten zu Menschen:
Er ist sehr Kinderlieb und jederzeit zum spielen zu motivieren.
Bisher hat er uns noch nie angeknurrt, selbst dann nicht, wenn meine Tochter ihn zu sehr knuddelt.
Sein Futter oder Knochen kann ich ihm jederzeit wegnehmen ohne das er "böse" wird.
Fremde die uns besuchen werden überschwenglich begrüßt.
Er bellt nicht wenn er Leute im Treppenhaus hört oder wenn es klingelt.

Verhalten zu Hunden
Ronny war immer ein sehr ruhiger und verspielter Hund.
Auch im Umgang mit anderen Hunden gab es nie Probleme.
Nach einem Vorfall mit 10 Monaten änderte sich das Grundlegend. Seitdem reagiert er sehr zickig auf die meisten kleinen Rüden. Er ist schwer an der Leine zu führen, wenn Hunde in der Nähe sind. Da will er hin und spielen. Selbst wenn ich einfach weitergehe läßt er sich ziehen und geht rückwärts dabei. Der Geruch von heißen Hündinnen läßt sein Gehör ganz aussetzten und er läuft nur noch zickzack mit der Nase am Boden. Bei Fuß gehen grundsätzlich auch Fehlanzeige...aber da arbeite ich dran.

Wesen:
Er ist sehr bockig. Was er nicht will das macht er nur mit gemaule. Wenn ich ihn z.B. an der Leine in eine bestimmte Richtung ziehe, stämmt er sich dagegen. Lasse ich die Leine dann locker kommt er. Er ist kein Schmuser, bleibt aber immer in meiner Nähe (Wohnung) Ronny ist sehr clever, er macht selten etwas wenn er die Belohnung nicht schon vorher sieht.

In der Wohnung hört er einwandfrei auch bei Dingen die er nicht mag. Draußen das genaue Gegenteil.
In einigen Dingen ist er sehr ängstlich. Besonders schlimm ist aber die Knallangst, da haut er ab. Ob nun Silversterknaller, eine Fehlzündung, Tüten knallen etc. Das macht das ohne Leine laufen lassen besonders schwer für mich... Größter Feind in der Wohnung ist der Staubsauger. Er bleibt jedoch in Sichtweite um das Spektakel zu begutachten.

Bürsten und kämmen läßt er sich gerne. Hole ich den Beutel mit den Pflegesachen kommt er direkt angelaufen. Wobei er weiß das in dieser Tasche besondere Leckerchen sind, die er im Anschluß ans Bürsten bekommt.

 

 

 

 
  © 2009 by Andrea Töpel  

 zum Seitenanfang