Altes Gästebuch

Bausoldatenseite


140) Sebastian Kranich schrieb am 16.Januar 2009 um 11:15 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
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Am 06.03.2009, 10:00 Uhr, lese ich aus "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen - Bausoldatenbriefe Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89" im Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau, Schloßplatz 1.

Veranstalter: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung.
Eintritt: frei.
139) matthias geitel aus helsinki schrieb am 21.Dezember 2008 um 09:44 Uhr:
E-Mail: matthias.geitel@gmail.com
Spati in: prora
von/bis: 85/87
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hallo berni und alle,

ein friedliches und lustiges fest,sowie ein gutes 2009 wuenscht matthias.

hyvää joulua ja onnelista uutta voutta!
138) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 6.November 2008 um 18:02 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 11/88-12/89
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Ziemlich spontan hat sich am 1. November eine Gruppe von ehemaligen Bausoldaten in Merseburg getroffen. Die Einberufung war auf den Tag genau 20 Jahre her. Wir haben auf dem Appellplatz Kaffee getrunken und Kuchen gegessen, Erinnerungen ausgetauscht, eine Andacht gehalten und gebetet. Es war unter uns ein bisschen wie früher und einfach großartig! Selig die Sanftmütigen...
137) Mehlitz,Jens schrieb am 22.Oktober 2008 um 21:15 Uhr:
E-Mail: jensmehlitz@t-online.de
Spati in: Brandenburg,Weißwasser,Bärwalde
von/bis: Nov.87/"Leider" Mai 89
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Gruß an alle Spatis,so was kommt hoffentlich nie wieder.
Mfg "Locke"
136) P. Schulz aus Leipzig schrieb am 27.September 2008 um 15:23 Uhr:
E-Mail: schippenschulz@web.de
Spati in: Prora
von/bis: bis 1989 Oktober 2 Bau
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Hallo an alle, habe das Buch > Der Bausoldat> gelesen. War wie eine Zeitreise, kenne den Autor, habe einige Sachen im Buch miterlebt. Ist wirklich schlimm das alles noch einmal zuerleben, aber so gerät es wenigstens nicht in Vergessenheit. Meinen Sohn gebe ich das Buch erst geben, wenn er alt genug ist um zu verstehen, was sein vater erlebt hat. Das Buch kann die Geschichte besser erzählen wie ich selber.
Danke Thomas
135) matthias geitel aus helsinki schrieb am 23.September 2008 um 14:27 Uhr:
E-Mail: matthias.geitel@gmail.com
Spati in: prora
von/bis: 85/87
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hallo,nachtrag:unter herkunft verstand ich den geburtsort und ort des aufwachsens. lebe allerdins seit einigen jahren in finnland
matthias
134) matthias geitel aus leipzig schrieb am 23.September 2008 um 09:02 Uhr:
E-Mail: matthias.geitel@gmail.com
Spati in: prora
von/bis: 85/87
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gruess dich bernhard, wuerde ja gern deinen zensierten artikel der proraseite lesen.
133) Thomas Brösing aus Berlin / Hannover schrieb am 6.September 2008 um 12:52 Uhr:
E-Mail: wolzowalex@web.de
Spati in: Prora
von/bis: EK 89 Zwo
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Hallo, mein Bausoldatenbuch ist jetzt endlich im Handel. ,, DER BAUSOLDAT `` von Thomas Brösing Bestellung über: Amazon.de ISBN 9783837048063. Für etwaige Wortmeldungen, oder Kommentare EMail Adresse: Proraantwort@web.de
132) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 21.Juni 2008 um 13:36 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg,Wolfen,Welzow
von/bis: 11/88-12/89
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Mittwoch - 24. September 2008 - 19.30 Uhr - Merseburg "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen"
Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow
Lesung und Gespräch
Referent: Dr. Sebastian Kranich (Autor)
Veranstalter: BStU, Außenstelle Halle (Saale)
Mitveranstalter: Evangelische Studentengemeinde
Evangelisches Kirchenspiel Merseburg Fachhochschule Merseburg
Eintritt frei
Beginn: Mittwoch, 24.09.2008, 19:30 Uhr
Ort: Stadtkirche St. Maximi
Am Entenplan
06217 Merseburg

131) Mathias Köhler aus Mittelbach (Chemnitz) schrieb am 4.Juni 2008 um 20:18 Uhr:
E-Mail: kimm.koehler@freenet.de
Spati in: Merseburg
von/bis: 05.89-04.90
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Da ist mir doch ein kapitaler Fehler unterlaufen. Natürlich wurde ich schon Ende April 90 entlassen. Solange brauchte ich es nicht mit Major Suche und Unterleutnant Möhring auf der 4. Bkp auszuhalten. Vieleicht meldet Ihr Euch mal, die Ihr zur selben Zeit mit den Herren Bekanntschaft gemacht habt.
130) Mathias Köhler aus Mittelbach ( Chemnitz) schrieb am 3.Juni 2008 um 21:51 Uhr:
E-Mail: kimm.koehler@freenet.de
Spati in: Merseburg / Schwarzheide / Görlitz
von/bis: 05.89 -05.99
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Es ist ja interresant zu hören ,daß die Gebäude weg sind . Wer hat sein Dasein mit im Pio-Block im Erdgeschoß gefristet ? Könnt Euch ja mal melden.
Gruß Mathias
129) Sebastian Kranich schrieb am 4.Mai 2008 um 17:31 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
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Betr. ehemalige Kaserne Merseburg: Gestern habe ich es selbst gesehen: Wache, Bausoldatenblock, Stabsgebäude und Versorgungstrakt sind abgerissen. Es steht nur noch der umgebaute Block der Pioniere und der Appellplatz ist als Parkplatz - allerdings ohne Tribüne - erhalten.
128) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 28.April 2008 um 19:27 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg...
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Wikipedia betr. ehemalige Kaserne Merseburg:
Die Gemeinde Geusa hat in den letzten Jahren den Gewerbepark Geusa vollständig erschlossen und es haben sich dort viele Betriebe angesiedelt (Nettofläche: 8,0 ha, Branchen: Spedition und Logistik, Kunststoffverarbeitung, Metallbau, Dienstleister). Der Gewerbepark Geusa befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen NVA-Kaserne, in der in den 1980er Jahren einige hundert Bausoldaten stationiert waren, die vor allem in den maroden chemischen Buna-Werken und in den Leuna-Werken zu arbeiten hatten. Anfang 2008 wurden die leerstehenden Gebäude der ehemaligen Kaserne abgebrochen.
127) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 28.April 2008 um 07:54 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 11/88-12/89
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Neuerscheinung: Lucas Ackermann: Bausoldatenblues. Erinnerungen eines Waffendienstverweigerers in der DDR, Verlag Ludwig, Kiel 2008. ISBN 978-3-937719-75-7. Endlich ist nun ein zweites Buch zu den Bausoldaten in Merseburg erschienen. Lucas Ackermann war dort von Frühjahr 1987 bis Herbst 1988. Für mich war es hochinteressant. Mehr wird hier nicht verraten.
Leseempfehlung!
126) Freimut Dreher aus Sachsen schrieb am 27.April 2008 um 16:56 Uhr:
E-Mail: freimut.dreher@t-online.de
Spati in: Wernigerode
von/bis: 1981-1982
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Hallo, wusste ja gar nicht, dass es eine Bausoldatenseite gibt. Ich könnte über die 18 Monate ein Buch schreiben. Vielleicht ein völlig neuer Blick, vielleicht würden mich viele hassen dafür.
Stichpunkte:
Einsatz in einem Erholungsheim, Ausgangskarte oder wie das hieß immer in der Tasche, tägliche Ausdauerläufe im Harz, mit Verlobten regelmäßig im Wald gepennt in extra gebauter Hütte. Der Oberstleutnant war die 18 Monate 2x in unserem Zimmer. Einmal war sein Kühlschrank defekt, einmal wollte er meine Drechselarbeiten sehen, die ich in der Hausmeisterwerkstatt gemacht hatte. Zu Weihnachten musste ich Weihnachtsmann spielen und habe die Offiziersfrauen übers Knie gelegt. Nach dem Befehl, den Überdruck aus den Bierzapfanlage zu beseitien, waren 2 meiner Kollegen besoffen. Für jeden Sonntag heizen gabs einen Tag Sonderurlaub, zählt Euch zusammen, wieviel ich da im Urlaub war. Mein Essen konnte ich mir selber in der Küche zusammenstellen. War meine Rettung als Vegetarier. Im Sommer hab ich das Rosenschneiden gelernt. Wenn wir unsere hausmeistertypischen Arbeiten erledigt hatten, hatten wir alle Freiheiten. In der Kantine gabs die Spezialitäten für die Offiziere, die konnten wir auch kaufen. Im Erholungsheim (das gibt es jetzt immer noch in Hasserode, hieß damals "Florian Geyer") waren ja nur Offiziere als Urlauber. Die haben uns total in Ruhe gelassen, auch was die nie eingehaltene Kleiderordnung getraf. Meine Herren, was haben wir für Bolzen abgeschossen, kleine Abenteuer erlebt und uns Freiheiten gegönnt, die man sich im täglichen Leben aus zeitlichen Gründen ja gar nicht erlauben kann. Vieles getraue ich mir nicht zu schreiben-würden viele nicht glauben oder vor Neid platzen. Schön wäre es sicherlich zu Hause gewesen, aber auch langweiliger. Sicherlich alles eine große Ausnahme-aber so was gabs eben auch. Erst 1988 habe ich die Ausreise gestellt, lebte dann bis 1994 in Baden- Württemberg und habe dann 1994 nach Hessen geheiratet. Die Zeiten in der DDR sind auch deutsche Geschichte-das begreifen nach und nach immer mehr Leute. Meine Geschichten als Bausoldat interessiert niemand-die hautnah erlebte deutsche Geschichte bei den Montagsdemos in Leipzig geht da schon mehr unter die Haut. Also, liebe Spatis, es ging nicht allen schlecht in den 18 Monaten, irgendwie möchte ich diese Zeit nicht missen, so fremd das klingen mag. Ich weiß nicht, wie man die Zeit aufarbeiten kann, wenn man nur schlechte Erinnerungen hat. Einige schlechte Erinnerungen würde ich sicherlich auch finden-hab ich aber irgendwie vergessen. Das waren dann auch eher private Probleme. Wer mit meinem Artikel ein Problem hat, kann mir das gerne schreiben. Nun viel Erfolg im Jetzt und Heute wünscht Freimut Dreher
125) Andreas Barden aus Leipzig/Böhlen schrieb am 23.April 2008 um 09:58 Uhr:
E-Mail: A.Barden@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: Mai 84 bis Oktober 85
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Ich grüße alle ehemaligen Spatis aus dem Jahre 84/85,insbesondere all die jenigen der 4.Baukompanie.Was macht ihr heut so? Wie ist es euch damals so ergangen?Würde mich freuen wenn sich wenigstens einige wieder mal melden würden. Ich find es nämlich toll das aus unseren Reihen sich welche zusammen tun um die Geschichte der Bausoldaten in der ehemaligen DDR auf zu arbeiten.
Besondere Grüße gehen an die ehemaligen Bausoldaten aus Zimmer 14 der 4.Baukompanie.
124) Andreas Fritzsch aus Aue schrieb am 19.März 2008 um 21:57 Uhr:
E-Mail: Andreas.Fritzsch@web.de
Spati in: Merseburg / Storkow
von/bis: 05/1989 bis 12/1989
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4. Baukompanie Merseburg / Major Suche / Hauptmann Sasse / Unterleutnant Möhring Arbeit in Buna bei IMO (Intustriemontagen) Merseburg
123) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 8.März 2008 um 11:51 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg...
von/bis: 11/88-12/89
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Lesung am 31. März 2008 im Bischof-Benno-Haus Bautzen-Schmochtitz „Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen.“ - Bausoldatenbriefe Am 31. März 2008, um 19.30 Uhr, lädt das Bischof-Benno-Haus Schmochtitz, in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Schmochtitzer Forum“ ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Der Referent des Abends ist Sebastian Kranich aus Halle.
In seinen Bausoldatenbriefen – die nicht erfunden wurden, sondern Originale aus jener Zeit sind, geschrieben an Eltern, Freunde und an seine spätere Frau – beschreibt der Autor eine Welt voller Monotonie, Quälerei, Angst, Wut, Frustration, Verweigerung und Aufbegehren. Entstanden ist aber dennoch ein Zeugnis von Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe, christlichem Glauben und Pazifismus – und darüber, wie man auch in dunkler Zeit überleben kann. Sebastian Kranich wurde 1969 in Dresden geboren und war Mitglied des Dresdner Kreuzchores. Von November 1988 bis Dezember 1989 war er NVA-Bausoldat in Merseburg, Wolfen und Welzow. Nach Abschluss seines Theologiestudiums und der Promotion zum Dr. theol. arbeitet er zur Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich „Institutionalität und Geschichtlichkeit “der TU Dresden und beim DFG-Projekt „Geist der Zeit“ der MLU Halle-Wittenberg. Alle Interessenten sind herzlich zu der Lesung und dem Gespräch mit dem Autor in das Bischof- Benno-Haus Schmochtitz eingeladen
122) Kibowski, Uwe aus Dresden schrieb am 14.Februar 2008 um 02:18 Uhr:
E-Mail: bommel70@gmx.de
Spati in: Storkow, Peitz
von/bis: 02.11.-20.12.1989
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Ich kann mich noch gut an die aufregende Zeit erinnern, nur leider nicht mehr an die Namen der Kameraden von damals. Probleme hatte ich, weil ich nicht grüßte und mir nicht die Haare schneiden ließ. Heimlich schauten wir Westfernsehen, indem wir die Petschaft am Fernseher entfernten. Den Zusammenhalt untereinander werde ich nie vergessen. Nach Weihnachten wechselte ich zum endlich möglichen Zivildienst beim DRK bis Oktober 1990.
121) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 12.Februar 2008 um 17:02 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 11/88-12/89
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Buchvorstellung von Sebastian Kranich „Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89“
1. März 2008, 18:00 Uhr Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), Am Kirchtor 20b
Der Dienst als Bausoldat war seit 1964 die einzige Möglichkeit in der DDR, den Wehrdienst mit der Waffe zu verweigern, ohne dafür inhaftiert zu werden. Doch wer sich entschied Bausoldat zu werden, der riskierte, dass sich sein Leben von da ab völlig ändern würde. Von der Staatssicherheit als „legale Konzentration feindlich-negativer Kräfte“ betrachtet, waren die Bausoldaten nicht nur während ihrer Dienstzeit Schikanen, Diskriminierung und Demütigung ausgesetzt. Auch nachher drohte ihnen Überwachung, Verweigerung des Studienplatzes und andere Repressionen. Es waren vor allem Christen, die dennoch in Zeiten des Kalten Krieges keine Waffe in die Hand nehmen und somit ein Friedenszeugnis ablegen wollten. Sebastian Kranich war einer von ihnen und musste vor allem in gesundheitsgefährdenden Chemiebetrieben in Leuna und Wolfen arbeiten. Der junge Dresdner dokumentierte diese Bausoldatenzeit „voller Monotonie, Quälereien und Ängste, Frust und Wut, Zorn und Aufbegehren, Verweigerungen und Widerstand“ in Briefen an seine Familie und Freunde. Sechzehn Jahre später hat er sie in einem ganz persönlichen aber auch exemplarischen Buch veröffentlicht. Zusammen mit seiner jetzigen Frau Gerit, die er während dieser Zeit kennen und lieben gelernt hat, und die er teilweise nur unter Arrestgefahr treffen konnte, stellt Sebastian Kranich einige dieser Briefe während einer Lesung im „Roten Ochsen“ vor. Zuvor wird Justus Vesting eine Einführung zur Geschichte der Bausoldaten und zu deren Arbeitsbedingungen im Chemiedreieck der DDR geben.
120) Matthias Rudolph aus Leipzig schrieb am 29.Januar 2008 um 01:11 Uhr:
E-Mail: matthias.rudolph@web.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: 02.11.1989 - 30.06.1990
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In D-K war ich nur bis Dez. 89, dann eine Woche Storkow, wo jede Menge Bausoldaten zusammengezogen wurden, dann Tagebau Peitz bei Cottbus, Anschließend wieder Storkow und schließlich Altenburg, wo ich im ev. Kinderhospital landete. Mit 25 eingezogen, war ich alt genug das es schmerzte weg zu müssen und Frau und Kind zu Hause zu wissen. Und wiederum alt genug um sich nicht vom schreiendem Spieß beeindrucken zu lassen. Natürlich hatte ich großes Glück, nur so kurze Zeit eingesperrt gewesen zu sein. Und doch will ich keinen Tag vergessen. Über Kontakt zu Leuten, die ebenfalls in D-K stationiert waren, freue ich mich.
Matthias
119) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 9.Januar 2008 um 19:41 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 11/88-12/89
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Ich lese wieder aus meinem Buch: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89"
- am 21. Januar 2008
- um 20. 00 Uhr
- in Erfurt, Buchhandlung Peterknecht, Anger 28.

118) franke aus pirna schrieb am 29.Dezember 2007 um 19:37 Uhr:
E-Mail: lstmatzel@nexgo.de
Spati in: Sassnitz/Premnitz
von/bis: 1986-1987
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117) Eulitz, Manfred schrieb am 14.Dezember 2007 um 12:11 Uhr:
E-Mail: m.eulitz@surfeu.de
Spati in: 70/72 Großmohrdorf
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Hallo,
ich habe diese Seiten erst heute entdeckt, ich finde das sehr gut und werde mich noch einmal melden. Jetzt ist nicht viel Zeit. Ich denke ich habe auch noch Material aus unserer Zeit. Viele Grüße
Manfred Eulitz
116) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 13.Dezember 2007 um 15:55 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 11/88 bis 12/89
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Lesung Bausoldatenbriefe in Dresden-Pieschen
Sebastian Kranich (Halle) liest aus seinem Buch: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89"
- am 9. Januar 2008
- um 15. 00 Uhr
- in der Herrnhuter Brüdergemeine, Oschatzer Straße 41, 01127 Dresden.
Veranstalter ist die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung. Der Eintritt ist frei. Wer um diese nachmittägliche Zeit kommen kann, ist herzlich eingeladen.
115) Falkner Schwarz aus Lübben schrieb am 11.Dezember 2007 um 01:29 Uhr:
E-Mail: falknerschwarz@lycos.de
Spati in: Bautzen
von/bis: 11/88 12/89
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Beim Blättern bin ich auf diese Seite geraten und es hat mich einiges eingeholt was ich bisher erfolgreich verdrängt hatte. 1988 waren meine Söhne 2 und 3 Jahre alt, ein Haus war angefangen zu bauen.Wir wollten hier bleiben-aber- nicht kompromisslos.Zuerst nur sieben Bausoldaten zogen wir im Nov. 88 in Bautzen ein.Erinnerlich sind mir die Namen Darkon Profft Berlin, ...Fieseler,Thomas Schimmel beide aus Schweinitz ,Siegmar...aus Markleeberg,Erwin Mierzwa aus Guben, Markus Gille und N.N. aus Leipzig.Nach sechs Wochen durften wir das erste Mal Besuch im KDL bekommen.Nach fast 12 Wochen die erste Heimfahrt zur Familie.Wir waren im ersten Halbjahr unauffällig als Haus- und Hofhandwerker eingesetzt, dann kamen im April 89 ca. 40 BS dazu. Wir mussten in eine Baracke umziehen.Ausgang zum Sonntagsgottesdienst fielen augenblicklich unter KC Loohse später KC Richter weg.Wir intervenierten damals bei Bischof Reinelt ohne Erfolg. Spieß war FW Hunger, ein schmalziger Typ, mit ekligen Fingernägeln.
Flughfenausbau war jetzt unsere Aufgabe.Das Autobahnbaukombint Potsdam richtete eine Großbaustelle ein und wir waren nur die Handlanger.Betonelemente waren abzuladen,Schachtarbeiten,Einschalungen und Abbau alter Baracken waren unsere Tagesaufgabe.Nach der Arbeit waren unsere Rationen von den "normalen Soldaten" in der Kaserne so gut wie aufgefressen, so das wir nur noch die Vierkantwurst "Zylinderkopfdichtungen" zu essen bekamen.Der Sommer 89 war dann schon spannender. Die wenigen zugelassenen Radios gaben im Funkloch Bautzen nicht viel her. Deutschlandfunk und Radio Vatikan waren erst gegen 21.00 dennoch schlecht empfangbar.Die Massenausreise Richtung Ungarn bekamen wir mit,auch weil einige der "normalen Soldaten",die zu uns ja keinen Kontakt haben sollten, der Kaserne plötzlich fernblieben.Ende September wurden dann sämtliche registrierten Radios vom Spieß eingezogen.Wir waren bis auf die "Aktuelle Kamera" abgeschnitten.Damals verunfallte Matthias Schmahl "Schmahlhans"kurz vor seiner Entlassung tödlich.Die nächsten Wochen waren wir in angespannter Hochstimmung. In Bautzen riefen die Politischen im Gelben Elend in Sprechchören" Hunger-Freiheit", man konnte es sehr weit hören.Èin Runder Tisch aus Intelektuellen, Kirchenleuten und überkommenden SED-Funktionären etablierte sich.Am 3.12. wurde unser Einheit in einer Nacht-und Nebel-Aktion aufgelöst und nach Merseburg gebracht.Hier sollten wir das durch die Massenausreise des 9.Nov. eingetretene Vakuum in den LEUNA-Werken kompensieren.Ca.400 Bausoldaten könnten sich dort aufgehalten haben.Die offen formulierten Forderungen wurden dem Stab zugeleitet und mindestens drei Rädelsführer inhaftiert.Durch den einsetztende Protest wurden nach 24h alle freigelassen und so sind wiram 13.12.89 alle ohne Widerstand in unsere Heimatorte gefahren "um uns auf den Wehrkreiskommandos zu melden und in den Brennpunkten der Volkswirtschaft einsetzen zu lassen". Dort endet mein Kontakt zu meinen Mitgefährten, bis auf einen Freund(Ulrik Meininger aus Luckenwalde) und seine Familie der mir bis heute freundschaftlich verbunden ist.
114) Norbert schrieb am 26.November 2007 um 23:05 Uhr:
E-Mail: norbertlodahl@gmx.de
Spati in: OHS Zittau
von/bis: 78-81
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wer erinnert sich an Platkow im November Zeltlager,was für ein Spaß
113) Ralf Kurz aus Berlin schrieb am 16.November 2007 um 16:49 Uhr:
E-Mail: ralf.kurz@nord-com.net
Spati in: Merseburg
von/bis: 87/88
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Hi, bin gerade mal am Stöbern und habe diese Seite entdeckt. Ich finde auch, das man uns nicht vergessen sollte, denn das wollten die Obermarionetten ja schon, und genau aus diesem und noch einigen anderen Gründen habe ich den ganzen Kram aufgeschrieben. Nach langen, arbeitsreichen Nächten und ein wenig Hilfe von schreibkundigeren Leutchen als ich es bin, hat die Sache irgendwann Hand und Fuß bekommen. Nun Habe ich endlich sogar einen Verlag gefunden und die geschichte wird nächstes Jahr, hoffe ich jedenfalls, denn ich bekomme dieser Tage den Vertrag, erscheinen. Ich will hier keine Werbung machen, sollte aber jemand Interesse haben, dann sollte er beim Verlag Ludwig in Kiel irgendwann nach "Goldene Spaten" Ausschau halten. Ich habe nicht unbedingt versucht, mit dem System abzurechnen, sondern mehr geschildert, was zwischen den Leutchen passiert ist. Immerhin waren ja nicht alle Bausoldaten Christen, und daher gab es auch nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen - zum Glück aber auch nicht den ganzen Hierarchiescheiß der EK-Bewegung. Das System darüber hinaus natürlich nicht vergessen, das ergibt sich dann schon allein aus den Geschichten heraus. Gut denn, ich werde mir jetzt nach und nach die Zeit nehmen und eure Texte studieren. Die Seite gefällt mir
Herzliche Grüße
Ralf Kurz
112) Sebastian Kranich schrieb am 2.Oktober 2007 um 08:58 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
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BAUSOLDATENBRIEFE: LESUNG in HALLE-KRÖLLWITZ am 20. Oktober 07
Sebastian und Gerit Kranich lesen aus: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
am: 20.10.2007
um: 18.00 Uhr
in: der evangelischen Petrusgemeinde Halle-Kröllwitz,
An der Petruskirche 3, 06120 Halle.

111) Hartmut Wegner aus Kirchberg/Sachsen schrieb am 29.September 2007 um 16:05 Uhr:
E-Mail: wegner.hartmut@web.de
Spati in: Prora/4.BK
von/bis: Mai 87 - Okt. 88
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In den letzten Tagen habe ich das Buch von Stefan Wolter geradezu verschlungen. Es wurden Gedanken und Gefühle wieder ganz neu geweckt, die schon alle verflogen schienen. Das war schon eine schwere Zeit. Aber es ist doch gut, sich das wiedermal ins Gedächtnis zurückzuholen. Mich hat es besonders gefreut, hier Spatis aus "meiner" Kompanie auf dieser Seite zu entdecken - die da wären: Stefan Jahr, Bernhard Goede, Hendrick Liersch u. Andreas Scharff. Seid also ganz herzlich gegrüßt von mir! Kann mir vielleicht jemand Auskunft geben über meine ehemaligen Zimmerkameraden (Holger Zepik - damals Neubrandenburg, Frank Loest - damals Berlin, Thomas Lang - damals Brandenburg, Michael Schubert - damals Dresden, Jürgen Tetzlaff - damals Berlin) ?!
Freue mich, dass ich diese Seite entdeckt habe.
Viele Grüße an alle Spatis.
Hartmut Wegner

110) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 6.September 2007 um 10:04 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen...
von/bis: Nov.88-Dez.89
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BAUSOLDATENBRIEFE: LESUNG in MAGDEBURG am 27.September
Ich lese aus meinem Buch: Sebastian Kranich: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
am: 27.9.2007
um: 18.00 Uhr
im: Dokumentationszentrum des Bürgerkomitees Sachsen-Anhalt, Umfassungsstraße 76, 39124 Magdeburg
Veranstalter: Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt
109) Alexa Krückels aus Düsseldorf schrieb am 4.September 2007 um 14:15 Uhr: E-Mail: weiberbox@yahoo.de Homepage: http://www.spass-und-freizeit.com -- Hi und hallo, ich habe, beim Rumklicken, Eure schöne und intressante Seite entdeckt - - gefällt mir echt gut - - und da dacht ich mir, ich muss das Team mal loben. Ich werde Eure Seite gerne weiterempfehlen! Lieb Grüße Alexa Schaut Euch doch auch mal, wenn Ihr Lust habt, meine Seite an!?
108) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 31.August 2007 um 11:32 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg...
von/bis: Nov. 88 - Dez. 89
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TERMIN
NVA-Bausoldatenbriefe 1988/89 - Lesung in Erfurt - 5.9.2007
Im Rahmen des "EINSCHLUSS III" - Kunstprojektes lese ich aus meinem Buch: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
Datum: Mittwoch, 05.09.2007
Uhrzeit: 19:00
Ort: Bechtheimerstr. 2
99084 Erfurt

107) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 27.August 2007 um 14:50 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 01.11.1988-15.12.1989
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Lieber Tobias, lieber Stefan,
um hier keine bleibenden Missverständisse zu erzeugen, hier auch öffentlich drei Sätze aus meiner privaten Antwort an Tobias vom 20. August: "Jetzt ist mir die Stoßrichtung von proraer-bausoldaten.de als Reaktion auf das NVA-Museum klar. Wenn das auf den Seiten auch noch klarer wird, habt ihr meine volle Zustimmung. Den Verklärern müssen wir etwas entgegensetzen."
Herzliche Grüße,
Sebastian Kranich
106) Stefan Wolter aus Eisenach/Berlin schrieb am 24.August 2007 um 20:38 Uhr:
E-Mail: Stefan_Wolter@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: II/86-I/88
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Lieber Sebastian Kranich,
da Du diesen öffentlichen Weg der Korrespondenz gewählt hast, möchte ich Dir auch an dieser Stelle antworten. Wie Du ja weißt, waren die Bausoldaten keine homogene Einheit. Standorte und Motive, dazu die verschiedenen Zeiten, in denen sie dienten, waren sehr unterschiedlich. In einem Forum der Aufarbeitung halte ich es daher für völlig angemessen, die einzelnen Standorte gesondert zu untersuchen. Allein Prora bescherte den Bausoldaten am Anfang der Achtzigerjahre ein anderes Erlebnis als um 1986/87 oder 1989/90. Es gibt viele Bausoldaten, die einen Teil in Prora und einen Teil in Merseburg oder anderswo dienen mussten. Deren Sichtweisen sind natürlich auf der Prora-Seite ebenfalls von Interesse. Das virtuelle Museum ist mit seinem Fokus auf Prora ein sehr wichtiges Instrument bei den Bemühungen um die geschichtliche Aufarbeitung vor Ort. Es gibt da inzwischen ganz konkrete Vorhaben, die sich vermutlich nur mit einer größeren Schar Betroffener umsetzen lassen. Im Moment halte ich den Kopf auf Rügen ganz allein hin, konnte jedoch einen vorläufigen Baustopp in der ehemaligen Kaserne erwirken. Dazu bald mehr auf der Seite www.proraer-bausoldaten.de.
Ideal und unbedingt wünschenswert ist es, wenn sich die Bausoldaten anderer Einheiten ebenfalls zusammenfinden und ihre Geschichte aufarbeiten. Das schließt nicht das Verbindende der Bausoldaten in der DDR aus, nimmt aber das Trennende, nämlich die verschiedenen Standorte und die damit verbundenen Erfahrungen, ernst.
Ich möchte also nochmals an alle Proraer Bausoldaten appellieren, den Mut von einst nun der persönlichen Geschichte gelten zu lassen und damit das jämmerliche Schweigen über den Aufenthalt in Block V zu brechen. Das jahrelange Schweigen, das glücklicherweise der Bausoldatenkongress, die Ausstellungen über die Bausoldaten und mancherlei Publikationen bereits unterbrochen haben, kommt vielen Rüganern gerade recht. Beispielsweise werden meine Bücher in den Läden von Sassnitz und Bergen boykottiert. Und das nach fast zwanzig Jahren deutsche Einheit!
105) Tobias Bemmann aus Neinstedt schrieb am 24.August 2007 um 19:34 Uhr:
E-Mail: c1bs@proraer-bausoldaten.de
Homepage: http://www.proraer-bausoldaten.de/
Spati in: Prora
von/bis: November 1985 - April 1987
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Lieber Sebastian,
ich hatte Dir schon persönlich auf Deine Fragen zur Internetseite der „Proraer Bausoldaten“ geantwortet und möchte es an dieser Stelle noch einmal tun. Diese Internetseite steht noch ganz am Anfang und war zunächst nur als eine Reaktion auf das NVA-Museum in Prora gedacht, wo die ehemaligen NVA-Offiziere inzwischen wieder ganz offen den alten Zeiten nachtrauern und am liebsten das Rad der Geschichte zurück drehen würden. Das Bild, das dort von Prora dargestellt wird, entspricht exakt dem, wie es auch damals in der DDR gesehen werden sollte. Diese Leute sind auch heute noch nicht bereit, sachlich über diesen Teil der DDR-Geschichte zu diskutieren. Diese falsche und unvollständige Darstellung der Geschichte von Prora soll durch unsere Internetseite richtig gestellt bzw. ergänzt werden. Deshalb auch der Begriff „Museum“ im Titel der Seite. Es geht speziell um das Aufarbeiten der Geschichte der Proraer Bausoldaten. Das ist das Ziel der Seite. Die Seite sollte auf keinen Fall irgendwelche Bausoldaten hervorheben oder einen Mythos entstehen lassen. Damit wäre sie völlig falsch verstanden. Mir ist ganz klar, dass andere Spatis an anderen Standorten genau so gelitten haben, wie wir in Prora. Ich bin Dir aber dankbar, dass Du das so geschrieben hast. Dein Gästebucheintrag zeigt, dass noch vieles an der Seite verändert und verbessert werden muss, um Missverständnisse auszuschließen. Eine gemeinsame Internetseite aller Bausoldaten wäre aus meiner Sicht wünschenswert. Erste Versuche gibt es ja bereits, was diese „Bausoldatenseite“ beweist. Durch weiteres Verlinken kommen wir diesem Ziel näher.
Herzliche Grüße
Tobias
104) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 17.August 2007 um 15:03 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 01.11.88-15.12.89
--
Lieber Stefan Wolter,
ich habe mir die Seiten angesehen. Zunächst mal vielen Dank für das große Engagement, die Geschichte der Proraer Bausoldaten ins Bewußtsein zu heben. Auf das zweite Buch zum Thema bin ich schon sehr gespannt. Doch warum ist das virtuelle Museum so auf Prora eingeschränkt? Manchmal scheint es, als würde hier ein Mythos entstehen und gepflegt, der den anderen ehemaligen Bausoldaten nicht gerecht wird. Auch die Bedingungen z. B. in Leuna, Buna, Bitterfeld und Wolfen waren heftig, was damals schon allen klar war. So schreibst Du selbst: " Ich stellte mir außerdem vor, wie es wäre, wenn auch ich nach Merseburg hätte umziehen müssen. Von dem Einsatz der Bausoldaten in den dortigen Chemiewerken hörte man nichts Gutes. Das Industriegebiet durchquerte ich auf jeder Heimreise und zurück, und wegen des Gestankes mussten wir regelmäßig die Fenster des Zugabteils schließen. Was also machte da die dicke Luft des Zimmers, vor dem sich eine so saubere Weite auftat." (Der Prinz von Prora, S. 283). Ich glaube, es wäre besser, die virtuelle Erinnerung doch breiter und umfassender anzugehen, so wie auf diesen Seiten, in der Bausoldatenausstellung oder beim Bausoldatenkongress. Sonderbewußtsein fördert das Gruppenbewußtsein von Bausoldaten (FAZ, 11.8.07)nicht unbedingt. Abgesehen davon nochmal: Dein/Euer Engagement ist vorbildlich. Und Erinnerungsräume in Prora und anderswo wären eine große Sache.
Viele Grüße und gute Wünsche,
Sebastian Kranich
103) Stefan Wolter aus Eisenach schrieb am 17.August 2007 um 09:29 Uhr:
E-Mail: Stefan_Wolter@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: II/86-I/88
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Aufruf an die Proraer Bausoldaten! Unter www.proraer-bausoldaten.de soll ein virtuelles Museum über unsere Zeit in Prora entstehen. Das geht nur mit Eurer Hilfe. Ihr habt die Möglichkeit, durch eigene Berichte, Bilder etc. dazu beizutragen, dass die vor Ort bis heute weithin verschwiegene Bausoldatengeschichte nicht in Vergessenheit gerät. Jede, auch noch so unbedeutend erscheinende Erinnerung ist willkommen. Block V wird jetzt zu einer Jugendherberge umgebaut, ein Konzept zur Integration der Geschichte gibt es bislang nicht. Ich bemühe mich um einen Raum des Erinnerns vor Ort. Allein vermag ich das natürlich nicht durchzusetzen. Leider haben sich die Bausoldaten „nie als eine besondere Gruppe von Opfern des SED-Staates organisieren können...“ (FAZ, 11.8.07) Mit meinen Büchern „Der ‚Prinz’ von Prora“ (2. Auflage 2007) und „Der ‚Prinz von Prora’ im Spiegel der Kritik. Das Trauma NVA und Wir“ (Neuerscheinung, Projekte-Verlag Halle) versuche ich dazu beizutragen, dem 2004 (Bausoldatenkongress) aufgeflammten Bewusstsein ein wenig neue Nahrung zu geben.
102) Andreas Kellner schrieb am 14.August 2007 um 01:54 Uhr:
E-Mail: Figurentheater-Eisenach@arcor.de
Spati in: Prora/Mukran
von/bis: 1986/88
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Herzlichen Dank, für die Bereithaltung dieser unglaublich wichtigen Plattform !
Grüße an alle Spatis !
101) Hans-Joachim Marschall aus Ludwigslust schrieb am 8.August 2007 um 22:45 Uhr:
E-Mail: JoachimM_arshall@t-online.de
Spati in: Bärenstein - Erzgebirge
von/bis: 1979 - 1981
--
Nach einer 14tägigen Grundausbildung in der Nähe von Berlin kam ich mit zwei weiteren Spatis nach Bärenstein zum heizen und Kohlenschaufeln. Dort habe ich dann die restliche Zeit der 18 Monate verbracht. Dezentralisierung war das Thema der damaligen Zeit. Während die Kinder dort im Kinderferienlager waren war es mir, als gemeindepädagogischen MA verboten mit den Kindern in Kontakt zu kommen. Trotzdem gab es viele gute Gespräche, gerade auch mit den Kindernder Offiziere, deren Wohnungen wir heizten. Ich lese immer viel über die Schwierigkeiten der Bausoldaten nach 1982 in den großen Einheiten. Wenn wir mit anderen "normalen" Soldaten zusammenwaren, wurden wir respektiert, so wie wir waren. Mich würde interessieren ob andere aus dieser Zeit vor 1982 auch solche Erfahrungen gemacht haben.
100) Daniel Klappenbach aus Potsdam schrieb am 4.Juli 2007 um 12:45 Uhr:
E-Mail: dklappenbach@studiobabelsberg.com
Homepage: http://studiobabelsberg.com
Spati in: Pasewalk/Weißkeisel
von/bis: 1984-1985
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Ab und zu schaue ich immer mal ins Gästebuch von Bernhard Wagner (Vielen Dank für Deine Mühe). Durch diese Seiten bin ich auch auf viel interessante Literatur zum Thema BS gestoßen, vor allem auch auf die furchtbaren Zustände in Prora. Anscheinend hatte ich da dann mit Pasewalk doch "Glück". Unvergessen sind mir die ersten Tage dort, vor allem die gute Kameradschaft derer, die schon länger vor Ort waren. Diese Kanmeraden (ich denke da gern an Christian Rehm und Dietrich Landmann)nahmen uns viel von den anstehenden Arbeiten ab, gaben uns gute Hinweise, wie wir am besten die Tage und das Zusammenleben mit den Vorgesetzten überstehen. Sie waren aber auch durch ihre tiefe Gläubigkeit der gute Geist unserer Truppe, dieser Geist wirkte sogar beruhigend auf unsere Vorgesetzten. Das Gelöbnis sollten wir in der MHO-Gaststätte ablegen, es wurde die Nationalhymne (ausversehen mit Text) abgespielt und als wir dann den Gelöbnistext nachsprechen sollten, flog die Tür auf und eine Getränkelieferung fand statt, so dass diese Veranstaltung dann recht "unwürdig" ihr Ende fand. Als wir dann wie zum Hohn noch das Buch "Vom Sinn des Soldatseins" geschenkt bekamen, warfen wir es geschlossen in den Papierkorb, worauf dann der Politoffizier Ltn. Liemen diese unter lautem Jammern wieder herausfischte. Die Grundausbildung verlief auch ohne besondere Schikanen und mein Zug wurde dann nach Goldberg(Mecklenburg)versetzt. Dort bauten wir mitten im Wald unter Major Bekter ein Haus. Auch dort lebte ein guter Geist unter uns, ja, wir bekamen in einer Baracke sogar einen kleinen Andachtsraum und eine Bastelwerkstatt.Wärend dieser Zeit stellte dann sogar ein Berufsunteroffizier (Helmut Puff) den Antrag, ebenfalls BS zu werden. Das Ende vom Lied war, dass dieser dann vor versammelter Mannschaft degradiert wurde und seinen Grundwehrdienst noch einmal ableisten mußte. Leider ging die Zeit in Goldberg schnell vorbei und wir wurden nach Weißkeißel versetzt, in eine Unteroffiziersschule. Dort herrschte ein sehr aggressiver Ton der Vorgesetzten, den wir so bisher gar nicht kennengelernt hatten. Aber zum Glück ging auch diese Zeit vorbei...
99) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 10.Juni 2007 um 17:14 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg...
von/bis: 01.11.88-15.12.89
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NVA-Bausoldatenbriefe 1988/89 - Lesung in Erfurt - 5.9.2007
Im Rahmen des "EINSCHLUSS III" - Kunstprojektes lese ich aus meinem Buch: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
Datum: Mittwoch, 05.09.2007
Uhrzeit: 19:00
Ort: ehemalige Untersuchungshaftanstalt des MfS - Erfurt - Andreasstraße,
99084 Erfurt

98) Jan Gold aus Leipzig schrieb am 27.Mai 2007 um 15:21 Uhr:
E-Mail: Jan-der-Leipziger-Gold@web.de
Spati in: Cottbus, Preschen (bei Forst/Lausitz), Holzdorf
von/bis: I/1983 bis II/1984
--
Hallo Ihr Ehemaligen aus Hergets Truppe!
Rudolf Herget hieß unser Chef, Zugführer, was auch immer. Er hatte den Rang eines Oberleutnants. Wer erinnert sich noch an die Zeit? Wir waren 30 Bausoldaten. Ein Berliner (Andre, wollte evang. Theologie studieren), ein Zwickauer? (Andreas, war Lokführer bei der Deutschen Reichsbahn), ein zugezogener Leipziger, der "Rest" kam weitestgehend aus dem Erzgebirge bzw. Vogtland und ich der "geborene" Leipziger. Mit 19 Jahren dürfte ich fast der Jüngste gewesen sein. Fast alle anderen hatte man so spät wie möglich einberufen, damit es dann mit Frau und Kindern auch weh tut. Mich hatte man mit drei Mitschülern aus dem Altsprachen-Vorseminar zum kath. Theologiestudium in Schöneiche heraus zur Armee einberufen. Ich traf es wohl am besten. Wenn ich vergleiche, wie es den anderen erging. Die wurden weitaus weniger gut behandelt als mir. Das erste halbe Jahr war arbeitstechnisch für mich als das Arbeiten nicht gewohnter Ex-Pennäler hart; danach wurden wir nur noch herumgeschickt und haben herumgegammelt. Wer am Wochenende nicht legal im Urlaub war, verließ einfach illegal unsere Standorte. Dies war kein Problem, da wir ausnahmslos auf Flugplätzen untergebracht waren. Dort bewachte man Tor, Hangars, Depots für Waffen. Ansonsten hätte man mit LKW's durch kaputte Zaunabschnitte hinein fahren können. Ich bin sogar, und da war ich nicht der Einzige, mit Uniform getrampt, weil man da sehr gut mitgenommen wurde. Leute, die sonst niemals Tramper mitnahmen, hielten an. Kommentar war meistens: Wir hatten auch einen Soldaten in der Familie und wissen, wie das bei der Armee ist. Keiner von uns wurde erwischt, keiner bei der Armee irgendwie groß drangsaliert. In Cottbus arbeiteten wir mit Pionieren zusammen. Denen hatte man gesagt, dass wir Staatsfeinde und Kriminelle wären. Das hat einige von denen nicht gestört. Jedenfalls bin ich im Trainingsanzug in deren Behausung gegangen und habe mich mit zweien angefreundet und sogar legalen Urlaub verbracht. Am 27.09.1995 habe ich in der "Gauck-Behörde", Außenstelle Leipzig, meine Stasi-Akten eingesehen. Gott sei Dank hat keiner unserer Bausoldaten für die Staatsicherheit gespitzelt. Wir sind vom IM "Christian Fischer" bespitzelt worden; den Klarnamen habe ich mir auch geben lassen. Der war aber kein Bausoldat. Politunterricht hat man uns nur kurz gegeben. Ein späterer Versuch ist kläglich gescheitert. Thema war der Olympiaboykott der UdSSR in Seoul? Mir scheint es, dass wir fast die einzige Bausoldatentruppe waren, die man in halbwegs in Ruhe ließ und menschlich behandelt hatte.
97) Christoph Lauterbach aus Jena schrieb am 18.Mai 2007 um 22:00 Uhr:
E-Mail: QM-Lauterbach@web.de
Spati in: Kamenz
von/bis: 1.11.1988-irgendwann im November 1989
--
Hallo, es würde mich interessieren, ob es noch andere von uns lächerlichen 20 "Hanseln" gibt, die sich an diese Zeit erinnern, Der einzige Name, der mir noch in Erinnerung ist, ist Tilo Hecht...man hat die Zeit ganz schön verdrängt...Christoph (ich war der, der damals Posaune und Geige gespielt hat...
96) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 9.Mai 2007 um 07:40 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 01.11.88-15.12.89
--
Lesung "Bausoldatenbriefe" am 31.05.07 in Gera
Aus meinem Buch "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89" lese ich
am 31.05.07,
um 19.30 Uhr,
in der Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus Gera, Amthordurchgang 9, 07545 Gera.
95) frank hadlich aus marienberg/erz schrieb am 30.April 2007 um 21:57 Uhr:
E-Mail: frank-hadlich@gmx.de
Spati in: prora
von/bis: 85-87
--
lieber bernhard, ich war auch auf der 4. zimmer 6*
lieblingszimmer vom "glatten", weber ... und "konsorten" stehen beim lesen deiner seite aus ihren gräbern auf, nur machen diese hageren und blaßen gestalten keinem mehr angst; ich habe im mai einen infovortrag in der kaserne von marienberg über meine bausoldatenzeit..., da kommt mir deine seite recht gelegen, ich danke dir und verbleibe mit freundlichem gruß - ehemals: "spati hadli"
94) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 30.März 2007 um 11:41 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 1.11.88-15.12.89
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April: Lesungen aus "Bausoldatenbriefen" in Thüringen
Aus meinem Buch "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89" lese ich:
- am 10. April in der Stadtbibliothek Ilmenau, Bahnhofstr. 7,
- am 11. April im Stadtmuseum Saalfeld, Münzplatz 5,
- am 12. April im Rathaus-Foyer Nordhausen, Markt 1.
Beginn ist immer: 19.00 Uhr.
93) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 3.März 2007 um 06:19 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 1.11.88-15.12.89
--
Buchmesse Leipzig
Am 22.3.07 lese ich im Archiv Bürgerbewegung Leipzig (Katharinenstr. 11, Fregehaus) um 18.00 Uhr aus meinem Buch "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe Meresburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
Wer in Leipzig ist, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
92) Steffen Ukro aus Dresden schrieb am 20.Februar 2007 um 18:22 Uhr:
E-Mail: Billebuff@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: Herbst 1985 bis Frühjahr 1987
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Hi, Spati!
Auch ich war zur selben Zeit mit Dir, allerdings im 4. Zug. Unser Zugführer war "DER GLATTE"! Dann gab es als Hilfssheriff noch Kirsch, Solle usw. An Dich kann ich mich noch erinnern. Deine Seite ist perfekt und ich Danke Dir dafür.
Bleib gesund.
Steffen Ukro
91) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 13.Februar 2007 um 18:04 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 1.11.88-15.12.89
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Zum ehemaligen "Tag der NVA" am 1.3.07 liest Sebastian Kranich in Dresden um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Ungelenk Kreuzstr. 7) aus seinem Buch "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89".
90) Markus schrieb am 9.Februar 2007 um 22:42 Uhr:
E-Mail: magrae@freenet.de
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Nachtrag. Heute prostituieren wir uns für weit Weniger als für unsere Überzeugung.
89) Markus schrieb am 9.Februar 2007 um 22:37 Uhr:
E-Mail: magrae@freenet.de
Spati in: Prora
von/bis: 2.11.1989/09.1990
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Einer von nicht Allzuvielen. Hab mal gelesen wir waren nur ca. 13000 in 26 Jahren.
88) Kalle schrieb am 10.Januar 2007 um 15:33 Uhr:
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Literaturhinweisergänzung: Sergej Kaledin: Das Baubataillon. Verlag Volk&Welt, Berlin 1991. ISBN 3-353-00927-2
87) Stefan Jahr aus Berlin schrieb am 28.Dezember 2006 um 11:26 Uhr:
E-Mail: stefan.jahr@yahoo.de
Spati in: Prora, 4. BK
von/bis: Mai 87 - Okt 88
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Hallo, wer kann sich noch erinnern und wünscht Kontakt?
86) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 26.Dezember 2006 um 21:55 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 01.11.88 - 15.12.89
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Allen ein gesundes und friedliches Neues Jahr. Ich grüße mit einer Leseprobe:
Passagen aus Kapitel 6: „Die GA ist ... ein Witz“ oder „Wir sind härter“ Als es losging, war es noch sehr früh, dunkel und kalt. Ich stand mit meiner großen schwarzen Tasche auf einem Fabrikhof in der Dresdner Neustadt, um mich herum eine Gruppe junger Männer, die meisten älter als ich. Ein Uniformierter kontrollierte die Anwesenheit, dann fuhren wir vom Bahnhof Dresden-Neustadt mit dem Zug nach Merseburg. Die Kaserne lag hinter der Technischen Hochschule, am westlichen Stadtrand, kurz vor Atzendorf. Von meinem Zimmer in einem Neubaublock sah ich rechts auf den Block der Baupioniere, geradeaus über den Appellplatz auf das Versorgungsgebäude und links auf das Stabsgebäude. Vor dem Block der Pioniere war die „Straße der Besten“ aufgestellt, zwischen Versorgungs- und Stabsgebäude lag ein holpriger Fußballplatz. Nach hinten hinaus waren vom Waschraumfenster aus, hinter einem militärischen Sportplatz, die ersten Häuser des Dorfes und ein paar kleine Hügel am Horizont zu sehen. Am Kasernentor zwischen Stabsgebäude und dem Bausoldatenblock befand sich eine kleine HO, eine Telefonzelle und der Besucherraum. Die neuen Bausoldaten bildeten die 2. Baukompanie des Pionierbaubataillones. Die Tage bis zum Gelöbnis erinnere ich als eine Zeit mit enormem Streß. Humor, Kampfbereitschaft und beruhigende Nachrichten an Eltern und Freunde erscheinen im Nachhinein als Reaktion auf die Extremsituation. ... Das „Gelöbnis“ der Bausoldaten hörten wir am 13. November. Wir standen dazu um 10 Uhr vor einem sozialistischen Ehrenmal in Leuna. Mitgesprochen hat diesen Text wohl keiner von uns: 10.11.88. (16.45 Uhr) Sebastian Kranich, Merseburg Bitte entschuldige Form und Rechtschreib´g. – jetzt dafür keinen Nerv.
Hallo Erik!
Erste Grüße aus dem Drecknest Merseburg. Aus meinem Fenster sehe ich rechts, ca. 3 km entfernt, Leuna; links, ca. 2 km entfernt, Buna. Die Schornsteine fackeln im Moment nicht. Am Montag, den 14.11., ist die GA vorbei und wir gehen arbeiten. Wahrscheinlich Leuna. Das ist aber noch völlig unklar. So was erfährt man hier 1 Tag im voraus. Möglich wären auch Buna, Wolfen (dann muß man Wolfen-tauglich sein – 4h täglich unter Schutzmaske – Viskoseherstellg. – Gefährlichkeit = Asbest; ein Großteil verträgt ‘s trotzdem nicht – pro Schicht kippen dort 1-2 Mann ab), Storkow o. Prora? Ich kann bloß abwarten und sehen was kommt. Die GA ist im Gegensatz zu der der Pioniere (die auch in der Kaserne sind) ein Witz. ... . Das Beste ist jedoch der Zusammenhalt zwischen alt und neu sowie untereinander. Die Alten haben uns z.B.: sofort am ersten Tag die Schränke eingeräumt, Betten gemacht, uns mit Getränken, Kuchen, Schokolade, Tauchsieder, Kleiderbügeln, Kragenbinden und jeder Menge Moral versorgt. Wir haben zwei „Patenzimmer“. Am Wochenende war im Zimmer über uns Gottesdienst. Mit Evangelischen, Katholiken, Adventisten und Baptisten. Für mich ist es hier ziemlich horizonterweiternd (auch wenn ‘s paradox klingt). Die milit. Leitung und die Vorgesetzten sind größtenteils strafversetzt (Vergewaltigung, Meineid u.s.w.). z.B.: unser Leutnant Bach hat vorm Militärgericht einen Meineid geleistet, um einen Bausoldaten in die Pfanne zu hauen. – alles klar – Bausoldatenhasser. So was läßt der auch merken. Aber wir sind härter, und wenn wir 10 mal hintereinander im Laufschritt die Treppen hoch und runter machen. Wir werden garantiert immer langsamer. Irgendwann geben die dann nämlich nach – Dienstablaufplan. ... Zum lesen bin ich bis jetzt kaum gekommen. Dafür ist zuviel los. Die große Langeweile hat sich noch nicht eingestellt. Was wirklich Mist ist, ist die Grübelei. Briefe aus heimatlichen Gefilden wirken durchaus nicht immer sehr aufmunternd. Ich merke dann immer erst richtig, wie ich hier sinnlos eingesperrt bin. Das kotzt mich am meisten an. Man muß wahrscheinlich lernen hier zu leben. Die Zeit kann man nicht einfach vergammeln, verträumen und die Tage zählen. So kommt man, glaube ich, nicht weiter. Lesen, lernen, reden. Vielleicht sollte man das, was man jetzt sonst machen könnte, bis zu einem gewissen Grad verdrängen. Lieben, leben, reisen u.s.w. ist halt nicht. Gut gesagt – nicht? ... Übrigens haben wir bei den Bausoldaten Medizin-, Musik-und Architekturstudenten, Theologen, Handwerker, Arbeiter, ESP-Lehrer, Ausreisekandidaten (3 von 76). Jetzt muß ich erstmal Verdunkelung durchsetzen (wird hier eigentlich den ganzen Tag gemacht). Dann gibt ’s Abendbrot. Tschüß – bis bald – Dein Sebastian
Quelle: Sebastian Kranich: Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen. Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89
1. Auflage
© Projekte-Verlag 188, Halle 2006,
ISBN 3-86634-125-3
471 S., Preis: 19,80 EURO

85) Andreas Dräger aus Erfurt schrieb am 11.September 2006 um 17:56 Uhr:
E-Mail: ddm.andy@t-online.de
Spati in: Prora/Merseburg
von/bis: 1987-1989
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84) Frank Batsch aus Berlin schrieb am 8.September 2006 um 21:11 Uhr:
E-Mail: Frank.Batsch@bsr.de
Spati in: Prora 4 und 2 Baukompanie
von/bis: 1987-1988
--
Ich habe noch Kontakt zu meinem Zimmer und bin seit vielen Jahren auf der Suche nach Uwe Herbst, der kam damals aus Magedeburg. Wäre echt toll wenn ich mal nach so vielen Jahren mit ihm reden könnte!
83) Daniel Klappenbach aus Potsdam schrieb am 20.August 2006 um 18:09 Uhr:
E-Mail: dklappenbach@aol.com
Spati in: Pasewalk/Weißwasser
von/bis: 1984-85
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82) Ralf Werner schrieb am 18.August 2006 um 00:14 Uhr:
E-Mail: minze-mau@arcor.de
Spati in: Groß Mohrdorf
von/bis: 1970-72
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Schön diese Plattform, um an Zeiten zu erinnern, die Gott sei Dank Geschichte geworden sind. Ich bin erstaunt, dass in diesem Gästebuch fast ausschließlich Bausoldaten der letzten Jahre der DDR sich melden. Ich würde mich freuen, von ganz alten Gesinnungsfreunden wieder etwas zu hören. Die Erinnerung an diese Zeit ist bei mir noch sehr wach, und nach wie vor bin ich überzeugt davon, den richtigen Weg gegangen zu sein. Grüße an alle potenziellen Friedensfreunde!
81) Alfred Fäßler aus Zeitz schrieb am 13.August 2006 um 13:43 Uhr:
E-Mail: ahnen-forschung@web.de
Spati in: Prora u. Neuseddin
von/bis: 5/82 bis 10/83
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Hallo Spati's, auch ich war von Mai 1982 bis Okt. 1983 in Prora, NVA- Erholungsheim mit ca. 20 Kameraden.
Danach mußten wir nach Neuseddin bis zum Ende.
Gibt es Kameraden, die mich kennen, meldet Euch mal.
(Die email- adresse ist bewußt gewählt, sonst müllt man mich mit Werbung etc. zu, diese aber ist bei Web angelegt und ich kann sie abfragen)
80) Sebastian Kranich aus Dresden schrieb am 23.Juni 2006 um 16:54 Uhr:
E-Mail: sebastian_kranich@web.de
Spati in: Merseburg, Wolfen, Welzow
von/bis: 01.11.1988-15.12.1989
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Liebe ehemalige Bausoldaten,
Heute ist im Projekte-Verlag 188 Halle mein Buch erschienen: "Erst auf Christus hören, dann auf die Genossen.
Bausoldatenbriefe: Merseburg, Wolfen, Welzow 1988/89". Es hat 470 Seiten und kostet 19,80 Euro, Hardcover 24,80 Euro. Im Buch geht es in Briefen und kommentierenden Teilen vor allem um unser Leben in der Merseburger Kaserne und in verschiedenen Baracken sowie um unsere Arbeit im Chemiedreieck (Leuna, Fotochemische Fabrik Wolfen). Im Klappentext heißt es: "Im November 1988 verschlug es mich aus einer Kindheit und Jugend in Dresden als NVA-Bausoldat nach Merseburg. Mitte Dezember 1989 kam ich wieder frei. Dazwischen lag eine Zeit voller Monotonie, Quälereien und Ängste, voll Frust und Wut, voll von Dingen, die ich längst vergessen hatte. In einer alten Plastiktüte schlummerten die Zeugen dieses Jahres, Briefe von Eltern, Klassenkameraden, Freunden und von Gerit, meiner jetzigen Frau. Briefe einer beginnenden Liebe, geschrieben in der Situation fortwährender Trennung und der Agonie und den Erschütterungen der letzten Zeit der alten DDR. Aus diesen Briefen ist ein Buch entstanden über den Alltag bei der Armee und darüber hinaus. Ein Buch über Freundschaft, Zusammenhalt, Liebe, christlichen Glauben und Pazifismus. Ein Buch darüber, wie man auch in dunkler Zeit überleben kann. Und ein Buch darüber, dass die Geschichten im Leben bisweilen gut ausgehen ...
Shalom,
Sebastian
79) Alexander Joks aus Berlin schrieb am 24.Mai 2006 um 00:32 Uhr:
E-Mail: a.joks@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: 03.05.88-26.10.89
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Bin durch Zufall heute auf diese Seite gekommen und sehe düstere Schatten wieder vor mir. War zuerst auf der 4.BK danach auf der 2.BK . Beim Namen Henke stehen auch mir noch alle Nackenhaare zu Berge. All dieses Säcke-Pack samt Anhang wird sich nach 1990 wohl um 180 Grad "gewendet" haben und jetzt voller Begeisterung die Hymne "aller Deutschen" trällern ... Mit tiefer Freude erfüllt mich jedoch der Fakt, dass sämtliche Gebäude von Prora PF 36 281 Ruinen sind - hoffentlich auch alle führenden ehemaligen Offiziere um Oberst Aschendorff. Endlich ist der schöne Strand von Prora für alle da und keine Mukraner Arbeiter müssen nach Dubnitz fahren, um für die Strassenplatten-BS Bier zu besorgen... Hoffen wir, daß das Gros der ehemaligen "Friedenshelden" der NVA jetzt von Hartz IV leben muss ! Ich hoffe, viele Ehemalige finden den Weg auf diese Seite !!!!
78) Bernhard Goede aus nauen schrieb am 23.Mai 2006 um 20:01 Uhr:
E-Mail: tischlerei-goede@dg1my.de
Spati in: prora
von/bis: 05-87- 10-88
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Hallo! War genau nach dir in Prora auf deiner Kompanie mit den selben Säcken Mfg bERNHARD
77) Peter (Schwejk)*der brave soldat* aus Thüringen schrieb am 1.März 2006 um 15:21 Uhr:
E-Mail: prinz112@web.de
Spati in: Prora/2.bk
von/bis: 11/86-04/88
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Oh Mann,wenn ich die ganzen Namen lese sträubt sich mir noch Heute das Nackenhaar.mein spezie war h(e)nk(e)(ohne e weil tage wie sau)ich hab immer gesagt falls man nicht schon vorher die schnauze voll hatte,dort haben sie mir beigebracht was ein mensch im arbeiter und bauernparadies wert war.
76) Holger Schönbach schrieb am 26.Februar 2006 um 14:51 Uhr:
E-Mail: regloh121260@aol.com
Spati in: Prora
von/bis: 1986-1988
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Hallo bin heute aus einer laune heraus auf deine Seite gestossen. Für den Wehrdienst ohne Waffe hab ich mich schon zur Musterung entschieden. Sozialer Friedensdienst war unser Traum. Das schlimste an der Zeit daoben war weit weg von der Familie und man hat uns bewusst bis kurz vor knapp warten lassen.
Ich war 26 ein Kind war da und eins unterwegs. Und deine "Freunde" haben mir auch so manche Heimfahrt versaut damals. Aber meine IM'S haben ja auch für mich was geschrieben ich glaub es gab nirgends soviel IM'S wie in Prora.
Unser Zimmer wurde permanent durchgewechselt sobald man einigermassen gut ausgekommen ist. Bis auf meinen IM der war bis zum Schluss da. Viele Grüsse an alle
Holger jetz in Nürnberg
75) Henry Gräbner schrieb am 29.Dezember 2005 um 23:07 Uhr:
E-Mail: henry.graebner@t-online.de
Spati in: Wald Sieversdorf ( rotes Luch)
von/bis: 1986-87
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Viele Grüße an alle .
74) Reinhard aus Baden Württemberg (früher Berlin) schrieb am 18.November 2005 um 16:58 Uhr:
E-Mail: ReinhardGrebing@aol.com
Spati in: Brandenburg und Haide
von/bis: Mai 1984 bis Oktober 1985
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Hallo,
bin heute durch Zufall auf den Bausoldatenkongress im Vorjahr und nun auf diese Seite gestossen. Erschreckend diese Parallelen zu Erlebten! Uns war ja bekannt, dass der grösste Teil der Spatis zu dieser Zeit in Prora stationiert war und es gab auch zahlreiche Kontakte. Nun aber auch etwas darüber zu lesen und hier Fotos mit den entsprechenden Anmerkungen zu finden, lässt dunkle Erinnerungen hochkommen. Besonders hat mich das Foto des Treppenschachtes mit der entsprechenden Anmerkung berührt ... da haben wohl einige, - und ich weiss wovon ich da rede -, zumindest Gedanken an einen Freitod im Kopf gehabt, einfach weil sie ausgelaugt, am Ende waren. Gott sei Dank haben es die wenigstens umgesetzt! Übrigens: Wir treffen uns seit unserer Entlassung 1985 jährlich mit unseren Familien in einem Rüstzeitheim. So hatte diese Zeit auch etwas Gutes - Zusammenhalt, Kontakte bis in die heutigen Tage!
In diesem Sinne einen frohen Gruss an alle die solch eine Zeit durchmachen mussten,
Reinhard
73) Wolter, Stefan aus Eisenach/Thüringen schrieb am 8.August 2005 um 19:48 Uhr:
E-Mail: Stefan_Wolter@gmx.de
Spati in: Prora
von/bis: 1986-1988
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Hallo, im Projekte-Verlag Halle ist mein Buch erschienen: Hinterm Horizont allein-Der "Prinz" von Prora. Erfahrungen eines NVA-Bausoldaten. Zur Sprache gelangen die Jahre 1986-1988 in der 2. Baukompanie bzw. auf dem Fährbahnhof Mukran. "Überwältigend authentisch und ohne Tabus erzählt das Buch die Geschichte eines Jugendlichen, der in den Fängen des berüchtigten "Koloss von Prora" erwachsen wird. Eindrucksvoll und sensibel offenbaren Briefe und literarische Reflexionen den täglichen Kampf um das Überleben des eigenen Stolzes. Ein Ringen, in dem sich eine immer enger werdende Freundschaft anbahnt..."
ISBN 3-938227-96-6, 19.80 Euro.
72) Pohl, Michael aus Thüringen schrieb am 30.Juni 2005 um 07:59 Uhr:
E-Mail: giwreh@freenet.de
Spati in: Merseburg, Storkow
von/bis: 1988/1989
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Hallo,ich habe die Wende bei der NVA miterlebt. Am Tag des Mauerfalls waren wir in Storkow (bei Berlin) stationiert. Es war eine spannende Zeit.
71) Becker, Detlev schrieb am 13.Juni 2005 um 21:29 Uhr:
E-Mail: becdet@web.de
Spati in: KW- Niederlehme / Cottbus
von/bis: 81 - 83
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Hallo, suche Kontakt zu ehemaligen
70) TeamStasiopfer schrieb am 1.März 2005 um 17:10 Uhr:
E-Mail: mailwerbung@istverboten.de
Homepage: http://www.stasiopfer.de
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Teilen Sie uns Ihre Anregungen mit - www.stasiopfer.de wird demnächst professionell erweitert und umgestaltet Liebe Besucher und Besucherinnen, vor allem jedoch liebe ehemaligen politischen Häftlinge und Verfolgten der SBZ/ SED-Diktatur, über drei Jahre bemühten wir uns darum die finanziellen und technischen Voraussetzungen für eine professionelle und themengemässe Darstellung unserer Anliegen neu zu erarbeiten. Dank eine finanziellen Grundförderung durch die Stiftung Aufarbeitung sind wir dazu in der Lage und beginnen nun mit der Umsetzung. Dabei berücksichtigen wir gerne die legitimen Interessen unserer Leser, vor allem natürlich die Interessen der Betroffenen und Opfer sowie der Verbände und Aufarbeitungsinitiativen. Teilen Sie uns Ihre Anregungen mit Auf der zukünftigen Internetplattform wird ein individuell programmiertes Content Management System zum Einsatz kommen. Jeder, der nachweislich politisch verfolgt wurde, in Haft der SBZ/ SED-Diktatur kam oder jeder Opferverband, kann kostenfrei dann u.a. folgende Funktionen nutzen:
- als Zeitzeuge seine Erlebnisse und/oder Kopien von Akten/ Urteilen publizieren, ohne Programmierkenntnisse zu haben
- Bilder oder Dateien zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen
- Veranstaltungen für den Veranstaltungskalender eintragen
- Bücher, Filme, Periodika oder jede andere Form von Publikationen in den jeweiligen Rubriken selbst eintragen
- Kommentare zu vielen veröffentlichten Seiten, direkt darunter, abgeben
- sich am Gästebuch, Forum oder Blog beteiligen
- den Newsletter zu abonnieren
- Filmmaterial und Tonmaterial zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen
- Verbände, Initiativen oder aktive Einzelpersonen können in einer eigenen Rubrik auf Ihre Aktivitäten/ Themenschwerpunkte hinweisen
- auf Beratungs und Hilfeseiten: Hinweise und Tipps für Betroffene und Mithäftlinge, zu allen interessierenden Fragen, publizieren Wer weitere Anregungen dazu hat, oder bereits vor dem Start des Servieces im Mai 2005 eigene Beiträge oder Unterlagen zur Verfügung stellen möchte, den bitten wir um Kontakt per Mail oder Äusserung seiner Wünsche im Forum.
TeamStasiopfer
www.stasiopfer.de
69) Peter Peterknecht aus Thüringen schrieb am 6.Februar 2005 um 19:04 Uhr:
E-Mail: info@peterknecht.de
Spati in: Neuseddin, Selow, Mukran, Berlin, Leipzig, KM Stadt, Halle usw.usw
von/bis: April 88 - Oktober 89
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es ist erstaunlich, wieviel Erinnerung auf einmal wieder hoch kommt - teilweise sehr unangenehm. Am Donnerstag höre ich Holger Richter aus seinem Güllenbuch lesen. Wer es noch nicht hat, unbedingt bestellen!!
68) Gerold Hildebrand schrieb am 2.Februar 2005 um 21:21 Uhr:
E-Mail: mdomaschk@havemann-gesellschaft.de
Homepage: http://www.bausoldatenkongress.de
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Aktueller Hinweis:
Liebe Auch-noch-nach-dem-Kongress-Interessierte, Axel Reitel wies darauf hin, dass sein Feature demnächst noch einmal in Bayern zu hören ist: siehe beigefügte Datei. Die Produktion sowohl der Dokumentation als auch der DVD verzögert sich etwas, wir erbitten Geduld.
Shalom!
Wolfgang Stadthaus
Tel.: 030 - 6 75 99 78
Ergebnisse zum Bausoldatenkongress 3.- 5. September 2004 in Potsdam; siehe:
** www.bausoldatenkongress.de **
Spatensoldaten Wehrdienst ohne Waffe in der DDR Von Axel Reitel
Nach der Errichtung der Mauer wurde im Januar 1962 in der DDR die Wehrpflicht eingeführt. Die Möglichkeit eines Zivildienstes gab es nicht. Trotz angedrohter Haftstrafen verweigerte daraufhin eine Anzahl vorwiegend christlicher junger Männer den Dienst mit der Waffe. Auf Drängen der Kirche machte die DDR als einziges sozialistisches Land ein Zugeständnis und erließ im September 1964 ein Gesetz über die Aufstellung von "Baueinheiten". So wie alle anderen jungen Männer mussten auch die Verweigerer 18 Monate in der Uniform der NVA dienen. Der offizielle Dienstgrad war "Bausoldat", zu erkennen an dem goldenen Spaten auf den Schulterstücken. Die Entscheidung, kein Gewehr in die Hans zu nehmen, hatte für die Verweigerer nachhaltige Konsequenzen. Sie wurden als Drückeberger, Staatsfeine, Oppositionelle bezeichnet, und ihre beruflichen Perspektiven waren fortan stark begrenzt. Doch trotz aller Schikanen stieg die Zahl der Bausoldaten von Jahr zu Jahr an. (MDR 2004) > Samstag, 12. Februar, 16.00 - 17.00 Uhr, Bayern2Radio Wh: Sonntag, 13. Februar, 20.00 - 21.00 Uhr
67) J.DAHM schrieb am 18.November 2004 um 17:25 Uhr:
E-Mail: JDW@gmx.net
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Hallo, suche Leute die in Lehnin vor der Wende stationiert waren, sehr sehr dingend, bitte per mail bei mir melden, vielen vielen DANK, Mail bitte an JDW@gmx.net
66) St. Bütow schrieb am 14.November 2004 um 21:07 Uhr:
E-Mail: buetow@web.de
Spati in: Prora
von/bis: 14.11.89 - Anfang 10/90
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Heute vor exakt 15 Jahren saß ich im Zug, um nach Prora zu fahren. Zuvor war ich 3 Tage vorher noch in Vienenburg, den unbekannten "Westen" anschauen. Eine eigenartige und mutmachende Erfahrung, um dann für angedachte 18 Monate mit 18 Tagen Urlaub hinter den Kasernenmauer als Bausoldat zu verschwinden. Die andere Wahl, im Westen zu bleiben und offiziell als Fahnenflüchtiger nicht mehr die Familie besuchen zu können, erschien mir noch schlimmer. Nach nur zwei Wochen Prora und zwei noch bedrückenderen Tagen auf Dänholm wurden wir glücklicherweise auf verschiedene Einrichtungen, wie Krankenhäuser verteilt. Die wohl letzte "gute Tat" an uns Bausoldaten war der Transport über rd. 9-10 Stunden bei Minusgraden hinten auf dem LKW. Jeder durfte nur eine Decke mitnehmen. Nie wieder in meinem Leben habe ich so gefroren wie damals. In den kommenden, zugegebenermassen sehr schönen Monaten im Krankenhaus beim Saubermachen ließ ich mich nicht zum Zivildienst umschreiben - viele von uns nutzten diese Möglichkeit. Ein Umstand, der mir nach bereits 10 Monaten pünktlich zur Wiedervereinigung die vorzeitige Entlassung brachte. Ich weiss, dass ich hiermit vermutlich einer der am meisten vom Glück verfolgten Bausoldaten war.
Alles Gute
Steffen
65) A.Laue schrieb am 21.September 2004 um 16:33 Uhr:
E-Mail: laue-haase@gmx.net
Spati in: Rositz,Böhlen Schwarzheide
von/bis: 05.86-10.87
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Ich empfehle die soeben veröffentlichte Publikation von Andreas Pausch:
,,Waffendienstverweigerung in der DDR"...das einzig mögliche und vor dem Volk noch vertretbare Zugeständnis.
196 Seiten, für 10,80 Euro
ISBN: 3-8334-1558-4
64) Ottfried Thümmel schrieb am 19.September 2004 um 13:50 Uhr:
E-Mail: ottfried.thuemmel@gmx.de
Spati in: Frauenwald
von/bis: 05/78 - 10/79
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Es wäre schön, über diesen Weg wieder Kontakt mit den alten Kameraden aus dem kleinen BS-Standort in Frauenwald / Thüringen zu bekommen.
63) bohley schrieb am 9.September 2004 um 08:16 Uhr:
E-Mail: bohley77@web.de
Spati in: bärenstein
von/bis: ´64-´66
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nach dem wochenende in potsdam will ich alle interessenten bitten als "FRIEDENARBEITER" weiterzumachen. eine verteilerliste mit den @mail-adressen soll der erste schritt sein.
NICHT DIE WUT VERLIEREN
KALLE BOHLEY
62) Thilo Hartenfels aus Berlin schrieb am 5.September 2004 um 20:08 Uhr:
E-Mail: t.hartenfels@mct-web.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: Nov.86-Aug.87
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Habe heute im Radio über den Bausoldatenkongress ein Bericht gehört und mich gleich mal im Netz umgesehen. Auf einigen Seiten ist zu lesen das es keine kompletten Unterlagen über uns Spatis aus DDR-Zeiten gibt. Gibt es jetzt eine Zentrale Stelle wo man sich eintragen kann? Bin über Infos dankbar.
61) Rainer Hendel aus Jocketa / im Vogtland schrieb am 1.September 2004 um 20:29 Uhr:
E-Mail: R.Hendel@t-online.de
Spati in: Prora
von/bis: Herbst 85 - Mai 86
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Mag sich mancher wundern, über die verkürzte Dienstzeit. Hatte Krebs, Wurde Operiert im MMA Bad Saarow(damals Militär+Regierungs KH) dann Ausgemustert. Gott sei Dank!!!! auch für die Heilung!!!
Grüße alle EX-Spatis.
War vor ca. 5 Jahren in Prora, hab meiner Family gezeigt, wie wir gehaust haben. war schon erschreckend, wie das alles wieder hochkommt. Ob der Gampe und der Suche immer noch so cool tun wie damals???
Ist auch egal die sind Geschichte!!
Gottes Segen allen Spatis
60) Andreas schrieb am 23.August 2004 um 21:16 Uhr:
E-Mail: a.ilse@arcor.de
Spati in: Prora
von/bis: 1983-1985
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Ich möchte Gelold Hildebrand noch ergänzen. Anläßlich des Bausoldatenkongresss werden verschiedene Ausstellungen gezeigt. Unter anderem zur Geschichte der Bausoldaten aus dem Archiv Bürgerbewegungen Leipzig im Alten Rathaus Potsdam vom 03.-05.09.04. Desweiteren sind 3 Ausstellungen vom 30.8. bis 10.09.04 in den Bahnhofspassagen Potsdam zum Thema Bausoldaten zu sehen. Diese Ausstellungen sind außer Montags von 13-19 Uhr geöffnet, Montags nur von 17-19 Uhr. Folgende Inhalte könnt ihr sehen: "Briefe von der waffenlosen Front"- Zeitzeugnisse der Bausoldaten, Fotografien von Berndt Püschel (BS in Holzdorf 1973) und Bilder von Michael R. Dyroff (BS in Prora 1983).
Beste Grüße
Andreas
weitere Infos unter www.bausoldatenkongress.de
59) Steffen Fladerer schrieb am 14.Juli 2004 um 18:03 Uhr:
E-Mail: steffen.fladerer@allianz.de
Spati in: Merseburg
von/bis: 04.11.1986-22.04.1988
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Habe mit Tobias Olschewski in Merseburg meine Zeit verbracht(Nachricht 50). Habe auch vieles verdrängt und bin erst in Bautzen wieder auf dieses Thema gestossen. Vielleicht will man auch garnicht mehr erinnert werden.
Gruß an Alle hören voneinander Steffen Fladerer
58) Michael "Imi" Richter aus Claußnitz/Bez.K.-M.- Stadt schrieb am 13.Juli 2004 um 11:31 Uhr:
E-Mail: m.s.r@web.de
Spati in: Neuseddin/Prora/Marke/Rüdersdorf
von/bis: 1986/88
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Ich bin durchs googln auf Eure Seite gestoßen. Gut, daß es diese gibt. Danke.
Die Zeit ist für mich ambivalent: "Scheiß-Armee" mit Stacheldraht und Schießbefehl UND "ein wichtiger Schritt in eine neue Lebensphase". Hab unerwartete Solidarität UND herbe Enttäuschung unter uns BS, mit Unteroffizieren und "normalen" Soldaten erlebt. Manche Familie ist daran zerbrochen, einer hat die Schikanen nicht ertragen, ist durchgedreht, hat sich später das Leben genommen. Meine beste Freundschaft ist dort entstanden mit "99 Luftballons" u.s.w., für manschen "Kompromiss" aus Angst oder unwissenheit schäme ich mich heute noch.
Noch sooo viel zu erzählen!
Alles Gute Euer Micha
57) Gerold Hildebrand schrieb am 2.Juli 2004 um 18:13 Uhr:
E-Mail: archive@havemann-gesellschaft.de
Homepage: http://www.bausoldatenkongress.de/
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Bausoldaten-KONGRESS 2004 AUSGEBUCHT
Weitere künftige Anmeldungen für diesen Kongress in Potsdam können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Das Teilnahmeinteresse ist unerwartet hoch. Es haben sich 285 Personen bis zum Stichtag 31.5.04 angemeldet. Bei unserer Planung waren wir von 150-200 Personen ausgegangen. Dies überfordert nicht nur die Kapazität des Alten Rathauses. Wir können erfreulicher Weise für Samstag, den 4.9. stundenweise die Nikolaikirche – direkt daneben gelegen – mieten (und bemühen uns derzeit um die Finanzierung), so dass die großen Vorträge und Plena von jedermann (und jeder Frau) besucht werden können. Dies betrifft:
09:00-10:30: Vorträge von Peter Schicketanz und Uwe Koch
16:30-20:00: Podium Zivilcourage für eine andere Welt sowie die geplante Laudatio
Auch die Kulturabende werden zugänglich sein. Die Arbeitsgruppen 6 und 11 finden im Rathaus-Saal statt und können ebenfalls von einem größeren Kreis besucht werden.
56) Karli Fiedler aus dem Vogtland schrieb am 28.Juni 2004 um 08:02 Uhr:
E-Mail: kchfiedler@yahoo.de
Spati in: Prora
von/bis: 85-87
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Hi Berni,
schön hast Du die Seite gemacht :-)
Damit Du nicht einer Depression über Deinen Alters-Alzheimer anheimfällst, hier noch 2 weitere Schweinehunde, die Du schon verdrängt hast: Frank Wernecke - Unterleutnant, jetzt Architekt und Sachverständiger in Magdeburg Solle - Unteroffizier (jetzt bestimmt im Trinkerheim)
Ich hoffe, Dir geht es gut und das wünsche ich Dir auch für die Zukunft.
Tschüssi Karli
55) H.Flömmrich schrieb am 24.Juni 2004 um 18:07 Uhr:
E-Mail: Horst.Floemmrich@arbeitsamt.de
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Wer war von Mai 75 danach in Torgau Neiden und den Rest bis Okt.76 in Straußberg.Habe bis heute noch keinen wieder gefunden oder etwas gelesen.
Dieser beitrag gehört noch zu mir Nummer 54
54) Horst Flömmrich schrieb am 24.Juni 2004 um 17:13 Uhr:
E-Mail: Horst.Floemmrich@arbeitsamt.de
Spati in: Bärenstein
von/bis: Mai 1975
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53) Ludwig Hetzel schrieb am 14.Juni 2004 um 13:22 Uhr:
E-Mail: Ludwig1403@aol.com
Spati in: Pasewalk
von/bis: 11/83-04/1985
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Wer war mit in Pasewalk dabei.
Bitte mal melden.
52) Michael Straubinger aus Berlin schrieb am 11.Juni 2004 um 13:44 Uhr:
E-Mail: laplus@gmx.de
Spati in: Merseburg
von/bis: 05.05.1987 bis 27.10.1988

51) Ulrich Mundt aus Weissenfels schrieb am 5.Juni 2004 um 21:56 Uhr:
E-Mail: Lambert-Weissenfels@t-online.de
Spati in: Walddrehna/Waren/Müritz
von/bis: 88/89
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Gruß an alle ehemaligen Bausoldaten
War beim Eisenbahnbauregiment in Waldrehna sowie im Betonwerk Rethwisch bei Waren/müritz
Tel =03443/302930
50) Tobias Olschewski aus Schwerin schrieb am 18.Mai 2004 um 15:43 Uhr:
E-Mail: tobirecords@web.de
Spati in: Merseburg (Buna)
von/bis: 1986-1988
--
Hab mich ewig nicht mit dem Thema beschäftigt.
Aber letzte Woche war ich zu einer Veranstaltung mit 30 Bundeswehrsoldaten eingeladen und habe als Zeitzeuge über meine Zeit als Bausoldat berichtet. Es war sehr interessant. Die Leute heute wissen gar nix mehr. Es kamen sehr interessierte Fragen.
Wir hören voneinander.
Gruß Tobias
49) Thomas Müller aus Berlin schrieb am 6.Mai 2004 um 16:55 Uhr:
E-Mail: tom@cellvic.de
Spati in: Pasewalk, Burg
von/bis: 11/86-4/88
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Ich habe nach einer Frage meines Sohnes nach meiner Armeezeit ("Was, Du warst bei der Armee?") einfach mal gegoogelt...
Prima Seite!
48) Wolfram Axthelm aus Neustrelitz schrieb am 22.April 2004 um 12:25 Uhr:
E-Mail: wendfeld@gmx.de
Spati in: Merseburg/Buna
von/bis: 86-88
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47) Andreas Büdke aus Calbe/Saale schrieb am 7.April 2004 um 21:44 Uhr:
E-Mail: andreas@buedke.de
Spati in: Lazarett Leipzig/Wiederitzsch
von/bis: 1979-1981
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46) Matthias Kerwien schrieb am 24.März 2004 um 20:18 Uhr:
E-Mail: Haus_Gottesfrieden@t-online.de
Spati in: Brandenburg,Löbau,Merseburg
von/bis: 28.04.88-27.10.89
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Toll, daß das Thema mal aufgegriffen wird.Herzliche Grüße an alle bekannten und unbekannten "Leidensgenossen".Matthias Kerwien
45) Jödicke, Lutz aus Nordhausen am Harz (Thüringen) schrieb am 22.März 2004 um 17:03 Uhr:
E-Mail: JIS-NDH@freenet.de
Homepage: http://www.jis-ndh.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: Mai 1988 bis Oktober 1989
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44) Langhoff,Klaus aus Brandenburg/jetzt Heidelberg schrieb am 16.März 2004 um 17:57 Uhr:
E-Mail: klanghoff44@hotmail.com
Spati in: Torgelow/Armeemuseum Dresden
von/bis: Nov.70-Mai 72
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eine Supersache,daß sich die Ehemaligen treffen und austauschen wollen. Bei mir liegts ja schon sehr lange zurück,und ich habe keinerlei Kontakte. Vielleicht ändert sich das ja ?
43) Klemens Körner aus Erzgebirge schrieb am 10.März 2004 um 21:43 Uhr:
E-Mail: klemenskoerner@web.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: 1983 bis 84
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Hallo!
Grüsse an alle, die trotz Zaunbau und Sandkuhle nicht die Geduld verloren haben.
Meldet Euch falls Ihr mich kennt. Klemens
42) Hans-Georg Nitz aus Lipprechterode schrieb am 7.März 2004 um 15:57 Uhr:
E-Mail: hansgeorgnitz@arcor.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: 1983- Mai 1985
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Hallo,
bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, weil ich nach fast 20 Jahren meine Tagebuchnotizen und Briefdurchschriften ausgekramt habe, um meine "Erlebnisse" in einem Buch zu veröffentlichen. Da meine Aufzeichnungen doch streckenweise sehr persönlich sind, suche ich weitere Sachinformationen zu Dobelug-K., natürlich auch Fotos, einige haben heimlich fotografiert. Natürlich interessieren mich auch Infos von anderen Jahrgängen.
41) dennis schrieb am 1.März 2004 um 12:56 Uhr: E-Mail: dennis@web.de Homepage: http://asd@web.de -- echt toll hier
40) Dr. Markus Gans schrieb am 17.Februar 2004 um 19:16 Uhr:
E-Mail: Markus_Gans@web.de
Spati in: Neuseddin + Seelow
von/bis: EK 89/2
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Ich grüße alle Kameraden des 1. Zuges, 1. Baukompanie, eingezogen am 28.04.1988 nach Neuseddin. Hoffe, Ihr lebt alle noch und freue mich schon auf das nächste Treffen. Euer Gustav
39) Thomas Brösing aus Ost Berlin schrieb am 17.Februar 2004 um 13:35 Uhr:
E-Mail: broesing.tischlerei@htp-tel.de
Spati in: Prora
von/bis: EK 89/2
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Hallo BS
Schreibe jetzt einen Roman über Prora, ich hoffe mein Zynismus und Haß in dem Buch kann belächelt werden
Ich werde Prora nie vergessen können.
38) Kathrin Wildenberger aus Heidelberg schrieb am 13.Dezember 2003 um 19:54 Uhr:
E-Mail: wildenberger@gmx.de
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Hallo Bernhard,
diese Seite ist toll. Ich schreibe an einem Roman über die letzten Jahre der DDR, und eine meiner Hauptfiguren ist Bausoldat in Prora. Habe so ziemlich alle Informationen, die ich erstmal brauche, hier gefunden. Besonders wertvoll-die Fotoseite.
Ein wirklicher Glücksfall.
Also-vielen Dank.
Gruß
Kathrin
37) Frank Stoye aus Berlin schrieb am 12.Dezember 2003 um 00:02 Uhr:
E-Mail: Frastoberlin@aol.com
Spati in: Baupionier
von/bis: 04/1983-04/1984
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Hallo Herr Wagner ! - Eine Prima Homepage von dir bin aus Zufall hier drauf gestossen. War von April 1983 bis April 1984 in der 2.PiBauKomp.(Einheit Hptm. Busse) hier wurden wir in Saßnitz zum bauen dieser berüchtigten Heizhäuser eingesetzt und später hab ich geheitzt im Heizhaus Worchtewitz wo der große Verschiebepark hin sollte. Wir haben auch oft uns mit Bausoldaten getroffen obwohl uns das ausschließlich verboten wurde. das war uns egal ich wußte das sie Schikaniert wurden. Trotzdem haben mir deine Schilderungen gefallen weil ich fast alles auch so in Erinnerung habe. Gruß Frank aus Berlin
36) Kellner, Andreas aus Eisenach Thr. schrieb am 26.Oktober 2003 um 20:05 Uhr:
E-Mail: Figurentheater-Eisenach@arcor.de
Homepage: http://Figurentheater-Eisenach.de
Spati in: Prora
von/bis: 1986 - 1988
--
Ich werde Prora nie vergessen, Verdränge die Bilder zu weilen, um zu Leben...
Nie habe ich aufgehört mich an die Seite derer zu stellen, die sich gegen Gewalt richten und sich nach Freiheit sehnen .
35) Fred Frahnow aus Senftenberg schrieb am 13.Oktober 2003 um 14:14 Uhr:
E-Mail: fred@frahnow.de
Homepage: http://frahnow.de
Spati in: Prora
von/bis: 11/83-04/85
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Grüße an der Stelle alle EK 85/1-er Spatis.
Ich glaube das war die 4. BS-Kompanie. Stichwort Lengert.
War im April 2002 das erste Mal nach 85 am Tatort. Wahnsinn was da für Emotionen hoch kamen. Gott sei Dank heben diese Verbrecher abgedankt.
Freue mich über jeden Kontakt von ehemaligen Kameraden.
Fred Frahnow
34) Andreas Laue (Manhattan) aus Hessen schrieb am 8.Oktober 2003 um 22:20 Uhr:
E-Mail: laue-haase@gmx.net
Spati in: Rositz,Schwarzheide
von/bis: Mai 1986-Okt.1987
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Hallo und Freundschaft Ihr Ehemaligen!! Gibts Euch noch? Die Seite ist Spitze und ich hoffe mich am Kongress beteiligen zu können.Die Zeit bei den Bausoldaten war wichtig für das,was später kam.Für mich ein ganz wichtiger Bewußtseinsschub dahingehend,in was für einem Land wir eigentlich lebten und was es zu verändern galt.Durch die dortigen Um,-und Zustände wurde eine Opposition doch zwangsläufig gezüchtet. Daher keine vertane Zeit,sondern Katalysator für den Herbst 89.Die Chemie war schon übel,aber wir waren froh nicht in Prora oder Laage zu sein.Gruss an Alle Rositz-Schwarzheider !
33) Hendrik Liersch aus Berlin schrieb am 28.September 2003 um 17:16 Uhr:
E-Mail: corvinus@snafu.de
Spati in: Prora
von/bis: 1987-88
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Unter dem Titel "Ein freiwilliger besuch - als Bausoldat in Prora" ist gerade mein Buch über diese Zeit in der 2. Auflage bei dem Kreuzberger Vwerlag amBEATion / Randlage erschienen. Kostes 12 Euro und ist auch über mich bestellbar.
32) Mathias Tietke aus Berlin schrieb am 3.August 2003 um 18:10 Uhr:
E-Mail: mathias.tietke@freenet.de
Spati in: PRORA
von/bis: 1985 bis 1987
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Diese Webseite ist für mich ein Glücksfall, da ich gerade (neben einem zweiten und dritten Sachbuch über Yogapraxis und Yogaphilosophie) an einem Roman über Bausoldaten schreibe. Darin sind (und werden) im Wesentlichen meine Erfahrungen in Prora dargestellt.
Kontakt hatte ich bislang lediglich zu Ex-BS "Berndamba" Zschaschel und Ex-BS Matthias Geitel, an weiteren Kontakten und Austausch bin sehr interessiert.
31) Warncke Michael aus Eisenhüttenstadt schrieb am 29.Juli 2003 um 23:57 Uhr:
E-Mail: warncke@freenet.de
Spati in: Prora
von/bis: 14.11.89-30.9.90
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Ich hatte großes Glück, das die Kasernenzeit bei mir nur 2 Wochen ging.(Der Wende sei Dank) Anschließend kam ich nach Großschweidnitz in die dortige Nervenklinik als Hilfskoch.Ein paar Wochen später landete ich im Altersheim in Müllrose.Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Aus dem Schlosser der nach Prora ging, wurde ein Altenpfleger und später ein Heilerzieher.Hätte ich den Waffendienst nicht verweigert, hätte ich niemals diesen Berufsweg eingeschlagen. Außerdem finde ich es nicht gut, das sehr wenig über ehemalige Spatis bekannt ist. Schrecklich, das wir in einigen Publikationen immer noch als "sogenannte Bausoldaten" bezeichnet werden(z.B. im NVA-Museum in Prora)
Ich grüße alle ehemaligen Bausoldaten ganz herzlich
30) Lothar Krüger aus Crinitz schrieb am 8.Juni 2003 um 16:08 Uhr:
E-Mail: Gewuerzkrueger@t-online.de
Spati in: Prora
von/bis: Herbst 83-Frühj. 85
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Dank Kontakt zu mehreren Ex-Spatis werde ich Werbung für das Bausoldaten-Treffen machen.
29) Norbert Arndt aus Berlin schrieb am 2.Juni 2003 um 16:18 Uhr:
E-Mail: freundeskreis-karpin.de@popmail.com
Homepage: http://www.freundeskreis-karpin.de
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Gute Seite - weiter so!
+
MfG
+
http://www.freundeskreis-karpin.de
28) Jödicke, Lutz aus Nordhausen am Harz schrieb am 14.Mai 2003 um 17:46 Uhr:
E-Mail: JIS-NDH@freenet.de
Homepage: http://www.jis-ndh.de
Spati in: Doberlug-Kirchhain
von/bis: Mai 1988 bis Oktober 1989

27) Veith aus East Gemany schrieb am 12.Mai 2003 um 09:47 Uhr:
E-Mail: webmaster@DDR-LUFTWAFFE.de
Homepage: http://home.snafu.de/veith/bausolda.htm
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Hallo Bernhard,
ich habe auch erstaunt festgestellt, daß es im I-Net kaum Informationen über die - im Laufe der Zeit immerhin 12.-15.000 - Bausoldaten der NVA gibt. Ich hab mit einer Page versucht die Lücke zu schließen. Der Rest meines Webs wird Dir allerdings weniger gefallen .... ;-)
Viele Grüße
Peter
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http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
26) Torsten Luttmann aus Altenoythe schrieb am 17.April 2003 um 09:33 Uhr:
E-Mail: kontakt@clickyourcity.de
Homepage: http://www.clickyourcity.de -- Hallo, bin über Allround Angeln auf diese Seite gelangt! Sehr interessant. Ich bin 21 Jahre alt, und zur Zeit arbeitslos, und möchte mich als Ich ag selbständig machen, und bastel da gerade an einer Seite! www.clickyourcity.de Und da mir in meinem Leben auch viel geholfen wurde, werde ich mit diesem Projekt auch jemanden helfen, und zwar den Kindern. Den ein teil, des Geldes, das ich verdiene geht an die Kindernothilfe! Auf der Seite findest Du alle deutschen Städte! Und ab 1. Mai geht sie online!!! Schau dann doch mal rein! Gruß Torsten!!!
25) Christoph Wagner schrieb am 14.April 2003 um 21:42 Uhr:
E-Mail: wagner.naunhof@freenet.de
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Ich war zwar noch kein Soldat und will auch keiner werden. Ich finde die Seite ist wirklich sehr gut gemacht. Wenn man mal drüber nachdenkt irgendwie sehr bewegend. Warum hab ich hier nicht eher mal reingeschaut?
24) Thomas Balzarek aus Halle/S. schrieb am 5.April 2003 um 21:58 Uhr:
E-Mail: t.balzarek@web.de
Spati in: Prora
von/bis: 1983-1985
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Durch Zufall kam ich auf diese Seite; suchte einen alten Bekannten (D.Hutsch.). Es ist sehr beklemmend nach so langer Zeit von Dingen eingeholt zu werden, die ich lange schon nicht mehr ge(alp)träumt hatte.
23) Mario Falcke aus München schrieb am 24.März 2003 um 21:13 Uhr:
E-Mail: mailadresse@aufderwebsitenutzen.de
Homepage: http://www.stasiopfer.de
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Es freut mich sehr, das einige der damals mutigen und couragierten Menschen der DDR beginnen ihre Lebensgeschichte auch im Internet zu veröffentlichen. Es gibt zu wenige Beispiele von Zivilcourage und Verantwortung in der DDR. Herzliche Grüße an alle Bausoldaten und ehemaligen politischen (engagierten) Häftlinge der DDR.
22) Frank Kallensee aus Halle/Saale schrieb am 17.Februar 2003 um 22:06 Uhr:
E-Mail: FRANKKALLENSEE@aol.com
Spati in: Brandenburg, Eggesin, Zschorlau, Weißwasser
von/bis: November 1982 bis April 1984
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Suche "Genossen" der Baueinheit 13!
21) Winfried Bley aus Mecklenburg schrieb am 15.Februar 2003 um 13:51 Uhr:
E-Mail: winfried.bley@gmx.de
Spati in: Brandenburg, Tautenhain, Gera, Zschorlau, Weißkeißel
von/bis: 11/82 - 04/84
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Angesichts der vielen Internetseiten der Kameradschaften der Fallschirmjäger, Grenztruppen, Kampfschwimmer usw., die zum Teil unkritisch in der Vergangenheit schwelgen, freue ich mich, eine Plattform der Bausoldaten gefunden zu haben!
20) Köhler, Detlef aus Sachsen, damals K.-M.-Stadt schrieb am 30.Januar 2003 um 20:57 Uhr:
E-Mail: holzundmehr@web.de
Spati in: Brandenburg Hohenstücken
von/bis: Nov. 1982 - 1984
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Meine Bausoldatenzeit habe ich bis heute noch nicht recht verarbeitet. Zum einem war es die schlimmste Zeit meines bisherigen Lebens aber zum anderen auch eine sehr wertvolle Zeit. Denn nur dort und nur unter diesen Umständen war es möglich diese verschiedenen Leute in diesen verschiedenen Lebens- u. Problemsituationen zu erleben. Die Konferenz 2004 interessiert mich grundsätzlich, möchte aber mehr über die Planung, die Inhalte u. die Ziele wissen.
19) Andreas Scharff aus Damals aus Dessau schrieb am 2.Januar 2003 um 03:49 Uhr:
E-Mail: scharff.andy@freenet.de
Spati in: Prora
von/bis: 28.04.1987-1989
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Ich wolte es immer vegessen,es war die grauenfolste Zeit in meinem "alten Leben" Ich kann es bis heute nicht fassen was man da mit "uns " angestelt hat!!
18) Rocho aus Mainz schrieb am 25.Dezember 2002 um 14:58 Uhr:
E-Mail: Rocho62@Aol.com
Spati in: Walddrehna
von/bis: 1987-89
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suche alte kameraden aus schlechteren zeiten ! gruss busfahrer
17) Rettward aus Berlin schrieb am 13.November 2002 um 10:36 Uhr: Homepage: http://www.rettward.com -- Schaut mal meine Seite! Eintritt auf eigene Gefahr... ;)
16) Rainer Grosche schrieb am 5.November 2002 um 21:01 Uhr:
E-Mail: r.grosche@nexgo.de
Spati in: Prora
von/bis: Apr.83 - Okt.85
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Ich war Spati in der 2. Kompanie.
War letzte Woche in Binz und habe einen Abstecher nach Prora unternommen. Es wurden eine Menge Erinnerungen wieder wach.
Schade um die verlorene Zeit.
15) Juntke, Siegfried aus Forst, jetzt Hannover schrieb am 20.Oktober 2002 um 16:17 Uhr:
E-Mail: mjuntke@htp-tel.de
Spati in: Holzdorf/jetzt Ld. Brandenburg
von/bis: 73-75
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14) A. Henry Zimmermann aus Brand-Erbisdorf schrieb am 29.Juli 2002 um 01:11 Uhr:
E-Mail: a.henryzimmermann@gmx.de
Homepage: http://www.lusatia.info
Spati in: Kroppen, Großröhrsdorf, Schwedt
von/bis: 1987-1989
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Interessante Seite, bin zufällig drauf gestoßen.
13) Uwe Schwabe aus Leipzig schrieb am 25.Juli 2002 um 13:39 Uhr:
E-Mail: Info@archiv-buergerbewegung.de
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Ich suche Informationen in welchen Städten an welchen Projekten/Bauten die Bausoldaten mitgearbeitet haben.
Gruß Uwe Schwabe
12) andreas hofmann aus Erzgebirge schrieb am 17.Juli 2002 um 21:03 Uhr:
E-Mail: Andreas_Sylvia@yahoo.de
Spati in: Prora 4.Baukompanie
von/bis: Mai 1984 -Oktober 1985
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Hallo Bernhard !
Du bist ja fast mein Nachfolger, oder Leidensgenosse. Schön wieder mal auf diesen Abschnitt meines Lebens zu treffen. Viele verdrängen ja die Erlebnisse dieser Zeit. Dabei gab es ja nicht nur Schlimmes, sondern auch wichtige Erfahrungen und manche lustige Situation. Vielleicht schreibt einer mal ein Buch über dieses ganz spezielle Kapitel der DDR. Denn in diesem " Mikrokosmos" Prora konnte man entgültig den Glauben an eine Zukunft dieses Staates verlieren und sein Scheitern schon voraussehen.
viele Grüße und Dank für die Page.
11) Bernhard Wagner aus Münster schrieb am 6.Mai 2002 um 17:06 Uhr:
E-Mail: wagnerbe@uni-muenster.de
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Zwar war ich nicht 'Spati', sondern 'Zivi',wie das in der BRD hieß (und noch heißt), wobei ich am Anfang ziemliches Pech mit dem Altenheim hatte, in dem ich da zunächst gelandet war, danach wurde es aber besser, als ich zum Glück die Stelle wechseln konnte (trotz bürokratischer Hürden gab/gibt es da ja doch einige Wahl-Freiheiten), finde aber die Seite gerade auch deshalb spannend, sozusagen einen nachträglichen Blick in Richtung Sonnenaufgang (Osten) über die (einstige) Mauer. Alles Gute weiterhin. - ein zufälliger Namensvetter,
B. W.
10) Jörk Brüning schrieb am 23.April 2002 um 09:50 Uhr:
E-Mail: diebruenings@aol.com
Spati in: Brandenburg/Löbau/Bärwalde bei Boxberg/Schneeberg
von/bis: 04.11.86 - 27.04.88
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Bausoldatenkongress 2004 ?
Was ist das für ein Kongress ?
Wo findet er statt ?
9) r.klingner aus halle/rotenburg schrieb am 8.April 2002 um 22:37 Uhr:
E-Mail: ruedigerklingner@web.de
Spati in: brandenburg/ schönhauser damm/lehnin/boxberg
von/bis: oktober88-dez.89
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Nach 7 oder 8 Tagen Grundausbildung sind einige Genossen Bausoldaten schon zum Schönhauser Damm gekommen um den Bau in Klietz , der schon längst fertig sein sollte , zu vollenden ... Das hatten wir dann , so glaube ich , nach einem halben Jahr wohl auch geschafft.... Frage: Wo soll der Kongress stattfinden ?
8) Katja, Tobias und Benjamin schrieb am 3.April 2002 um 23:08 Uhr:
E-Mail: katja-tobias@freenet.de
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Lieber Onkel Bernhard,
deine Homepage ist echt interessant. Damals war ich ja erst 9 und habe nicht so viel mitbekommen von deinem Armeeleben - es war sicher furchtbar. Schön, dass man sich hier informieren kann - wird Benjamin sicher auch interessieren, wenn er mal lesen kann.
Viele Grüße von deinen 3 Dresdenern.
7) Udo G schrieb am 14.März 2002 um 19:11 Uhr:
E-Mail: ugka@gmx.de
Spati in: Prora (Ufz-Schule)- Neubrandenburg Fluplatz
von/bis: 11/91 -04/83
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Wir waren ein Jahr in Prora in der Ufz-Schule zu sechst untergebracht (eingesperrt). Diese Kasernenöde war kaum zum Aushalten. Unsere Aufgaben waren meist im Hausmeisterbereich. Einziger Lichtblick in dieser Zeit waren die Ausflüge über die Insel und der gute Kontakt zur Kirchgemeinde in Binz. Regen Kontakt hatten wir auch mit dem damals noch "anerkannten" Rechtsanwalt Schnur in Binz.
6) Andreas Ilse aus Halle schrieb am 4.März 2002 um 22:02 Uhr:
E-Mail: a.ilse@arcor.de
Spati in: Prora
von/bis: 1983-1985
--
Die Bilder von Prora, da stellen sich noch immer die Haare zu Berge. Eigentlich ist es eine tolle Landschaft. Das Meeresrauschen war unser Trost und Begleiter. Im Winter 1984/95 ging es ganz weit raus aufs Eis. Kilometer weit auf der Ostsee, doch dann hat uns der Mut verlassen. Wenn wir erwischt werden, ist es Fahnenflucht oder gar Republikflucht? Ich wurde unter anderem in der "Glocke" eingesetzt, 15 Meter unterm Meeresspiegel mußte mittels Druckluftgründung die Seepfeiler in den Sandboden eingelassen werden. Mit UB 1- Universalbagger 1, die Hand des Spatensoldaten! Major Gampe ist mir auch noch ein Begriff, der meinte damals zu unseren Abiturienten: "Sie müssen das wissen, sie haben doch Ablitur". Später wurde berichtet, in der Wendezeit hätte er die NVA- Uniformen an Westnazis verscherbelt. Ob das wohl stimmt? Allen Lesern/Leserinnen empfehle ich die Teilnahme am Bausoldatenkongress 2004. Rückblick und Ausblick. War Widerstand wirklich möglich? Bausoldat, der faule Kompromiss, eia popeia statt Knast? Prora hat mich geprägt; man muß nicht in einer Armee gedient haben, um diese abzulehnen. Wer aber gedient hat, kann meines Erachtens diese nur ablehnen. Oder er ist ein Freund des Gleichschrittes. Damals marschierten wir nur durch den Rügensand. Heute marschieren Soldaten dieses Landes in der ganzen Welt. Welche Idee ist es wert, für sie zu marschieren und gegebenenfalls zu töten?
5) Karl Bohley schrieb am 18.Februar 2002 um 06:46 Uhr:
E-Mail: bohley@seninn.verwalt-berlin.de
Spati in: Bärenstein '64-'66
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"www.bausoldat.de" ist auch eine Bausoldaten-Adresse, die für Dich sicher interessant ist. Am 2ten März ist im Gemeindehaus der Parochialgemeinde ein Vorbereitungstreffen für einen großen Kongress zum 40jährigen Bestehen der Bausoldatenverordnung. Wenn Du interessiert bist melde Dich doch bitte.
Liebe Grüße Kalle Bohley
4) stampi aus germany schrieb am 19.September 2001 um 21:23 Uhr: E-Mail: ih@vent.com Homepage: http://www.stamplexikon.de.vu Spati in: - von/bis: - -- ..was soll man da noch sagen?
3) Roland schrieb am 25.März 2001 um 11:09 Uhr:
E-Mail: R.Hauke@addcom.de
Spati in: bei mir nannte sich das Zivildienst
von/bis: 10/91 bis 12/92
--
Mir blieb dieses Schicksal zum Glück erspart. Doch ohne Wende wäre es mir wohl auch so ergangen.
2) Sirko aus Klingenthal (jetzt München) schrieb am 29.Januar 2001 um 20:15 Uhr:
E-Mail: sirko@sirko-online.de
Spati in: Prora
von/bis: 87-88
--
Ein weiterer Ex-Spati meldet sich zu Wort. Noch ein Tip zu meiner Homepage, auf die der Bernhard einen Link gesetzt hat: Hier gibts nicht nur Geschichten von Prora, sondern mehr über Rügen und vieles andere. Schaut doch auch mal dort vorbei.
Sirko
1) Bernhard aus Finsterwalde schrieb am 26.Januar 2001 um 07:15 Uhr:
E-Mail: Bernhard_Wagner@freenet.de
Spati in: Prora
von/bis: 85-87
--


Bausoldatenseite