Trainieren Sie
Schlagfertigkeit, Rhetorik und Kreativität!
Zenon-Verlag
Gesellschaft für
Management-Training

Vom gleichen Autor:
Kommunikation und Rhetorik
Theorie und Praxis einer erfolgsorientierten Gesprächs- und
Menschenführung
Düsseldorfer Schriftenreihe zur Unternehmensführung, Bd. 2
Zenon-Verlag, 5. Auflage 1997, z.Zt. vergriffen

Muskeltraining für die Idealfigur
Zenon-Verlag, 2002
8,95 Euro

Bodytraining
Südwest-Verlag, 2001
9,95 Euro
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Dr. Dieter
Zittlau
„SCHLAGFERTIG
KONTERN IN JEDER SITUATION“ (1998)
Keine
Neuauflage, sondern ein neues Buch:
„SCHLAGFERTIG
KONTERN – EIN ÜBUNGSBUCH“ (2009)
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E-Mail:
Dr.Zittlau@arcor.de
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Telefonnummer:
0211/3613288
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Faxnummer:
0211/363897
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Dr. Dieter Zittlau
Charlottenstraße 57 
40210 Düsseldorf
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Auszug:
Schlagfertigkeit und Kreativität
Schlagfertigkeit
und Kreativität sind verwandt. Dies wird besonders deutlich, wenn wir uns
das populäre 4-Phasen-Schema der Kreativität des französischen
Mathematikers Poincaré anschauen. Darin gliedert sich der kreative Prozess
in die Präparationsphase, in der einem das Problem in das
Bewusstsein dringt und das vorhandene Wissen aktiviert. Darauf folgt die Inkubationsphase
mit unbewussten Verarbeitungsprozessen, manchmal auch als
"schöpferische Pause" bezeichnet. In der anschließenden Illuminationsphase
kommt als "Aha-Erlebnis" der erleuchtende Einfall, der in der
abschließenden Evaluationsphase bewertet wird. Leider bleibt bei der
Schlagfertigkeit für die ersten beiden Phasen nicht viel Zeit, es scheint
eher als müssten wir sehr schnell zu dem erleuchtenden Einfall kommen und
diesen auch ohne Verzug aussprechen. Die letzte Phase der Bewertung opfern
wir hingegen vollständig dem Glück unserer Eingebung.
Damit
drängt sich die Frage auf, ob schlagfertige Menschen nicht einfach nur ein
großes Repertoire an angemessenen Äußerungen quasi "auf Lager"
haben, das sie abrufen. Zweifellos ist auch dies der Fall, aber selbst mit
einem solchen Repertoire kann man nicht jede neue Situation meistern. Ich
habe allerdings beobachtet, dass schlagfertige Menschen dieses Repertoire
ständig kreativ erweitern, wenn sie wieder einmal in einer besonderen
Situation etwas Besonderes gesagt haben. So hat sich ein Freund von mir,
den ich für sehr schlagfertig halte, zur Gewohnheit gemacht, mich nach
jedem besonderen "Treffer", den er in einem Gespräch angebracht
hat, anzurufen und ihn mir mitzuteilen. Damit erreicht er, dass sich diese
schlagfertige Äußerung nicht einfach irgendwo in den Windungen seines
Gehirns verliert, sondern dass er sich nochmals bewusst damit
auseinandersetzt. Praktisch ist dies die Evaluationsphase von Poincaré, nur
das sie hier erst Minuten oder Stunden nach der eigentlichen Äußerung
stattfindet, und nun nur noch die Funktion hat, diese Äußerung in seinem
Repertoire zu verfestigen.
Dass
die ersten beiden Phasen des kreativen Prozesses bei schlagfertigen Menschen
so extrem verkürzt sind, liegt teilweise auch daran, dass sie die Fähigkeit
haben, sofort an die Äußerung des Gegenübers anzuknüpfen. Die Psychologen
bezeichnen dies als spontane Assoziation. So erzählte mir ein
früherer Personalentwickler einer großen deutschen Fluggesellschaft, dass
eine Stewardess auf die unverschämte Frage eines Passagiers "seit wann
fliegt denn ihre Fluggesellschaft Kühe?" sofort konterte:
"Seitdem wir Bauern befördern."
In
einem anderen Fall war es zweifellos das bereits vorhandene Repertoire an
Äußerungen, welches ihr die Oberhand bescherte. Der Fluggast sagte zu ihr
"Sie sind eine dumme Kuh“, worauf sie seelenruhig konterte: "Und
sie sind ein Gentleman. Es kann aber auch sein, dass wir uns beide geirrt
haben."
Entscheidend ist
offenbar, dass man möglichst unmittelbar an die Argumentation seines
Gesprächs- oder Streitpartners anknüpft. Dabei kann man je nach Situation
sogar den Satzbau und ganze Satzbestandteile seines Gegenübers übernehmen.
Als sich einst ein Professor der Philosophie und ein Professor der
Betriebswirtschaft an einer größeren Universität stritten, machte der
Philosoph die spöttische und - wie ich meine - wahrhaft philosophische
Bemerkung: "Der Sinn von Planung besteht darin, den Zufall in den
Irrtum zu verwandeln!" Der Betriebswissenschaftler überlegte nicht
lange und konterte: "Und der Sinn von Philosophie besteht darin, das
Unbegreifliche in das Unverständliche zu verwandeln!"
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Schlagfertig kontern in jeder Situation
Nie
mehr sprachlos mit dem richtigen Argument zur richtigen Zeit, Zenon-Verlag,
2. Auflage 2000, 160 S., 15,95 Euro, ISBN 3-925790-55-1
NEU:
Schlagfertig Kontern – Ein Übungsbuch
Wer hat sich noch nicht über die
"dumme Bemerkung" eines Gesprächspartners geärgert oder über eine
anzügliche oder gar aggressive Äußerung? Hätte man doch nur den richtigen
Spruch oder die richtige Antwort darauf gehabt, und das bitte nicht eine
Stunde später, sondern möglichst in jenem Moment, wo man mit dem Angriff
konfrontiert wurde.
Was einem in solchen Situationen fehlt
ist Schlagfertigkeit, d.h. die Fähigkeit im richtigen Moment das Richtige
zu sagen. Insbesondere beim schlagfertigen Konter ist man damit in einer
Situation wie im Judo, wo man den Schwung des Angreifers ausnutzt, um ihn
genau damit zu Fall zu bringen.
Ein beliebter Anmach-Spruch lautet z.B.:
"Haben wir uns nicht schon einmal irgendwo gesehen?" Wenn Sie
jetzt, wie so häufig, höflich antworten: "Tut mir leid, aber daran
kann ich mich nicht erinnern“, ist das schon fast eine Einladung zum Gespräch.
Wenn Sie stattdessen kontern, "Ja, in meinem letzten Albtraum",
dann dürfte das Gespräch damit zu Ende sein!
Hemmungen und Ängste
"So etwas kann ich nicht!",
wird an dieser Stelle der ein oder andere Leser sagen, "das wurde mir
einfach nicht in die Wiege gelegt." Dr. Dieter Zittlau, seit über 25
Jahren erfolgreicher Rhetorik- und Management-Trainer sowie Hochschuldozent
für Psychologie mit dem Schwerpunkt Kommunikation, ist der Überzeugung,
dass Schlagfertigkeit bis zu einem gewissen Maß jedem Menschen angeboren
ist, dass sie aber bei vielen entweder verkümmert ist oder nicht richtig
zum Zuge kommt. Gleichgültig, ob Schlagfertigkeit nun nicht richtig
gefördert wurde oder ob sie durch Ängste behindert wird, beides läßt sich
nach Ansicht von Dr. Zittlau mit Training beheben.
Mit der Munition des
Gegners zurückschießen
Manchmal erfordert Schlagfertigkeit eine
gewisse Kreativität, manchmal aber gibt einem der Partner oder Gegner die
Munition schon mit, mit der man "zurückschießen" muß. Z.B. als eine
Stewardess auf die unverschämte Frage eines Passagiers "seit wann
bedienen bei Ihrer Fluggesellschaft Kühe?" sofort konterte:
"Seitdem wir Bauern befördern." Die Assoziation Kühe/Bauern
stellte sich bei ihr offenbar blitzartig ein, aber dieses schnelle Spiel
mit Worten läßt sich durchaus üben.
Risiken und
Nebenwirkungen
Natürlich ist ein schlagfertiger Konter
nicht ohne Risiko. Wenn man ihn jedoch charmant verpackt, läßt sich so
manche Unverschämtheit damit locker abfedern. Als die schon erwähnte Stewardess
mit der Beleidigung konfrontiert wurde "Sie sind ein Rindvieh!",
konterte sie seelenruhig: "Und Sie sind ein Gentleman, aber es kann
sein, dass wir uns beide geirrt haben."
Kontert man allerdings eine anzügliche
Bemerkung wie "Sie haben aber einen süßen Hintern!" mit dem
Hinweis "Das mag sein, aber im Gegensatz zu Ihnen sitzt er bei mir an
der richtigen Stelle!" kann einen das in einem beruflichen Umfeld
womöglich in Schwierigkeiten bringen, es sei denn, man ist in einer
gesellschaftlichen Position, in der man sich eine gewisse Dreistigkeit
erlauben darf:
"Wenn
ich Ihre Frau wäre", sagte Lady Astor zu Churchill, "würde ich
Gift in Ihren Kaffee tun." "Wenn ich Ihr Mann wäre, würde ich ihn
trinken" antwortete Churchill.
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Humboldt
– Verlag, 2009, 214 S., 9,90 €, ISBN 978-3-86910-460-7
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