Antioxidanzien
(natürlicher Schutz für die Zellmembran)
Jede Körperzelle wird täglich von
10.000 freien Radikalen angegriffen.
Diese würden in kürzester Zeit die Zellen zum zerplatzen bringen.
Freie Radikale sind aggressive Moleküle, die ständig im Stoffwechsel
entstehen, wo Energie produziert wird, wo Licht (UV-Strahlung) auftritt und
Sauerstoff transportiert wird.
unter Sauerstoffkontakt (Lunge, Blutbahn)
wo UV-Licht auftrifft (Haut, Auge)
Wo Schadstoffe entsorgt werden (Leber, Lunge bei Rauchern)
wo Immunsystem aktiv ist (Infektionen, Entzündungen, Diabetes, Krebs)
Auch die zunehmende Schadstoffbelastung oder Rauchen produziert freie Radikale.
Schädigende Wirkung der Freien Radikale:
Diese sind negativ geladene Teilchen, die anderen Molekülen ein Elektron wegnehmen und dadurch die Zellmembran schädigen
sie zerstören die Rezeptoren (eine Art Andockanlage) für Hormone und Mikronährstoffe, die für den Stoffwechsel wichtige Stoffe ins Zellinnere transportieren und im Gegenzug Abfallstoffe, wieder herausbringen (Entschlackung)
sie zerschneiden Eiweiße,
wie eine Schere und können ganze Zellteile und DNA
durchtrennen
Sie schießen Löcher in das "Softwareprogramm" der Zellen, bringen
so ganze Stoffwechselprogramme zum Absturz
sie zerstören winzige wassergefüllte Kanälchen, die die Zellen untereinander verbinden, stören so die Kommunikation, wodurch es zu Zellwucherungen kommt, zu denen viele bösartige Tumoren gehören.
beschleunigen den
Gewebezerfall
wirken so Alterungsprozessen entgegen
beschleunigen degenerative
Erkrankungen (beispielsweise der Atemwege / Mukoviszidose,
Arteriosklerose, Blutgefäßerkrankungen, Diabetes, Krebs, Hepatitis,
organische Gehirnerkrankungen, Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson,
Nierenversagen, rheumatische Arthritis, Down-Syndrom
Der Körper setzt im Kampf gegen Viren und Bakterien sogar selbst ein um deren Zellen zu zerstören.
Die Antioxidanzien binden diese
Radikale, bilden so das genialste Abfangsystem.
Dann sind sie aber nicht mehr anders einsatzfähig, weil sie an diese
gebunden bleiben.
Wichtige Antioxidanzien:
Vitamine: Vitamin A, C und E, Provitamin A
Vitaminoide: Koenzym Q, Alpha Liponsäure
Spurenelemente: Selen, Zink
sekundäre Pflanzenstoffe: Carotine (Karotten), Katechine (grüner Tee), Lycopen (Tomaten), Polyphenole (Rotwein), Flavonoide (Zitrusfrüchte), Indole (alle Kohlarten), Luthein (grüne Blattgemüse)
OPC (Oligomere Procyanidine) gilt als stärkstes natürliches Antioxidianz, wurde 1987 in Amerika patentiert
Vitamin E ist fettlöslich, lagert
sich in den fetthaltigen Zellmembranen ein und schützt diese so vor
eindringenden Radikalen.
Das wasserlösliche Vitamin C schützt Zellen im wässrigen Milieu und auch
innerhalb der Zellen.
Die Schäden an den Zellen, die durch Mangel an Antioxidantien entstehen, sind in Bluttests nachweisbar:
MDA-Test (weist durchlöcherte Zellmembranen nach, kostet ca. 40 Euro. Kann in größeren Labors durchgeführt werden.
Deoxyguanosin-Test (misst
Abbauprodukte der DNA-Software, die als typisches Zerfallsprodukt entstehen,
wenn freie Radikale die Erbmasse wahllos durchtrennen.
Umweltmedizinisches Labor München G.I.I. mbH
Bayernstr. 53
80335 München
Tel: 089-54308-152/151
(29.03.2003)
siehe auch:
Einfluss auf Gesundheit,
Immunsystem und Leistungsfähigkeit
nach einem Buch "Risikofaktor
Vitaminmangel" (A.Jopp) und Unterrichtsinhalte meiner
Krankenpflegeausbildung
biochemische Grundlagen
Gründe für Mikronährstoffmangel
Vorsorge durch Mikronährstoffgabe wirkt 3
Haupttodesursachen entgegen
Ausreichende Versorgung erhöht psychische
Stabiliät und Leistungsfähigkeit
Stadien des Mikronährstoffmangels