Folsäure

Folsäure ist wasserlöslich und wird auch Vitamin B 9, Vitamin B11 oder Volat genannt.
Folsäure kann der Körper speichern.

Wirkung der Folsäure

Die Mitverantwortung der Folsäure an der Zellreifung, -differenzierung und -teilung, insbesondere die der roten und weißen Blutkörperchen und der Schleimhautzellen wird zurzeit in mehreren Universitäten und Forschungslabors untersucht.
Zur Prophylaxe, aber auch schon bei manifester Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ( u. a. Angina pectoris, Arterielle Verschluss Erkrankung), durch Arteriosklerose, soll auf ausreichende Folsäureversorgung geachtet werden.
Der Wert für die Aminosäure Homocystein im Blut gilt als kardiovaskulärer Risikofaktor. Homocystein wird mit Hilfe der Folsäure und Vitamin B 12 in Methionin umgewandelt.

Es muss mit der Nahrung aufgenommen werden und wird über den Darm über einen Folattransporter resorbiert.
Im Organismus können Folsäureüberschüsse einen Vitamin B 12 Mangel überdecken
.

Der physiologische Bedarf beträgt 400
 µg.
Wer gegen Arteriosklerose vorbeugen will, bzw. Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und stillende Mütter sollten 600  µg zu sich nehmen.

Die Zufuhr von 1000  µg hat keinen Effekt, denn im Körper wird nur das umgesetzt, was der Körper verwerten kann, die in der Leber, wo es ein Enzym zur Umwandlung gibt in Tetrahydrofolsäure umgewandelt wird.
Der Körper hat aber eine begrenztes Aufnahmevolumen, wodurch Überschüssiges ausgeschieden wird.

Der Mensch kann maximal 12 bis 15 mg Folsäure speichern; dies entspricht einem Vorrat für drei bis vier Monate. Im Normalfall enthält das Blutserum 5–20 μg/l, die Erythrozyten speichern zwischen 160 und 640 μg/l des Vitamins. Bei einem Mangel fällt der Serumspiegel zuerst ab

Vorkommen in Nahrungsmitteln:

Folsäure-Mangel und Fehlbildungen

Mangelsymptome: