Kupfer (Cu)
Kupfer wird hauptsächlich in der Leber
gespeichert.
Es ist Bestandteil vieler Enzyme des Körpers und somit wichtig für den
Stoffwechsel.
Es ist notwendig bei der Bildung roter Blutkörperchen, denn es hilft mit Eisen
zu transportieren und Pigmenten im Körper.
Es spielt eine Rolle im Sauerstofftransport, verbessert die Immunabwehr, fördert
die Wundheilung und die Bildung von Nervenfasern.
Kupfer fidet sich vor allem in
Leber
Getreide
Bohnen, Erbsen
Kartoffeln
Pilze
Obst
Schokolade
Nüsse
Mangelerscheinungen treten häufig nach
langanhaltenden Durchfällen auf, aber auch bei frühreifen Kindern, nach
langanhaltender Unterernährung, bzw. nach großem Blutverlust. Auch Diäten oder
vegetarische Ernährung können
Kupfermangel bewirken.
Bei Krankheiten wie Sprue, Morbus Crohn oder Mukoviszidose kann es ebenfalls zu
Mangel von Kupfer führen.
Wird dem Körper Eisen, Molybdat oder Zink in höheren Dosen zugeführt, verringert
sich ebenfalls die Kupfermenge im Körper.
Mangelerscheinungen sind
Blutarmut,
Schlafstörungen
erhöhte Cholesterinwerte
damit verbunden erhöhtes Risiko der Arterienverkalkung
Aneurysmenbildung (Aussackung von Arterien / Bindegewebsschwäche, die Platzen können, woran Menschen verbluten)
fahle Haut, Pigmentstörungen
frühzeitiges Ergrauen
Abnehmen der Hautelastizität (Faltenbildung)
Krampfadern (mangelnde Bindegewebsschwäche)
Hänge-Brust
Infektanfälligkeit
Schwächegefühl
Appetitlosigkeit
Fertilitätsstörungen
Atembeschwerden
Täglich sind 1 bis 1,5 mg notwendig um den
Bedarf eines Erwachsenen zu decken.
Überdosierungen können zu Migräne führen, bewirken Nervosität, Depressionen,
Leberfunktionsstörungen führen