Lithium
Lithium ist ein Spurenelement des
menschlichen Körpers.
Der Prozess im Stoffwechsel ist noch nicht genau bekannt.
wird gegen Depressionen und Manien eingesetzt
(Bipolare Affektstörungen), aber auch gegen Clusterkopfschmerzen, dabei hat es
eine geringe therapeutische Breite, muss daher genau überwacht werden, dass
keine Überdosierungen erfolgen.
Bei zu hohem Lithiumspiegel können Nebenwirkungen auftreten wie Tremor und
Rigor, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose.
Über 3,0 mmol/l besteht Lebensgefahr. Der
Grund ist, dass der Stoffwechsel von Lithium und Natrium ähnlich sind. Ein zu
hoher Lithiumspiegel kann durch Schwitzen oder Natrium-ausschwemmende
Medikamente (natriuretische Diuretika) mit sinkendem Natriumspiegel entstehen.
Der Körper versucht, den Natriumverlust zu kompensieren, indem in den Nieren dem
Primärharn Natrium entzogen und in das Blut zurücktransportiert wird. Neben
Natrium wird dabei auch Lithium reteniert, das normalerweise gleichmäßig von den
Nieren ausgeschieden wird.
Die Folge ist ein erhöhter Lithiumspiegel, wobei die Dosis entsprechend
angepasst werden muss.