Phosphor
Phosphor kommt im Körper vor allem in Knochen
vor.
Von 700 g Phosphor im Körper finden sich davon 600 g im Knochen gespeichert.
Beim Menschen sind bei ca. 70 kg Gewicht etwa 700 g gebunden.
Die Trockenmasse bei Tieren enthält ca. 4 % bei Pflanzen sind nur 0,2 % Phosphor
enthalten.
Phosphor ist ein Bestandteil der DNA und RNA-Moleküle, somit beteiligte
Trägersubstanz der Erbinformation.
Auch beim Zellstoffwechsel ist Phosphor notwendig, denn Adenosintriphosphat
enthält Phosphor, das eine große Rolle beim Energiestoffwechsel spielt.
Auch bei der Knochen- und Zahnbildung spielt Phosphor eine bedeutende Rolle.
Auch in Zuckerphosphaten, Phospholipiden und Coenzymen ist es enthalten, was
Stoffwechselprozesse im Körper beeinflusst.
Zudem ist es auch elementarer Bestandteil im Ph-Puffersystemes des Blutes
(Säure-Base-Haushalt).
Der Tagesbedarf eines Menschen liegt etwa bei 1200 - 1700 mg also 1,2 - 1,7 g
Phosphor ist enthalten in 100g
Milchprodukten
Milch 90mg
Käse 500 -840 mg
Fleisch, Geflügelfleisch
Fisch enthalten
Vollkornprodukte in Getreidekörnern
Sesam 605 mg
bitteren Aprikosenkernen
Gemüse, Salate 50 - 80 mg
Hülsenfrüchten
Nüssen
Mangel führt zu:
Knochenerweichung, Demineralisation von
Knochen,
Störungen der Nebenschilddrüsenfunktion
Wachstumsstörungen
Rachitis, Skelettverformungen
Schwächeanfällen (z. B. bei künstlicher Ernährung),
Müdigkeit, Zuckungen, Muskelspasmen, Appetitlosigkeit
Kalziumverlust
Mögliche Mangelursachen:
Unterernährung
Vitamin D Mangel (zu wenig Sonne im Winter)
Überfunktion der Schilddrüse
Nierenfunktionsstörungen
Alkoholismus
Überdosierung von Phosphor:
Störungen im Knochenstoffwechsel
Muskelkrämpfe
Starrkrampf bei Kleinkindern, die Kuhmilch statt Muttermilch bekommen
Unterfunktion der Schilddrüse
Hyperaktivität bei Kindern
Verkalkung der Nieren
Überdosierung durch:
Phosphate aus Colagetränken, zu viel Wurstwaren und industriell hergestellten
Lebensmitteln
was auch zu einer Verminderung der Ca-Resorption führt