Vitamin K

Vitamin K heißt auch Phyllonchinon, es ist fettlöslich.

Eigenschaften und Funktionen im menschlichen Körper

Vorkommen:

In Nahrungsmitteln kommt vor allem Vitamin K vor, weshalb genaueres dazu dort zu finden ist. Inwieweit bakterielle Menachinone aus der Darmflora zur Vitamin-K-Versorgung beitragen, ist umstritten. Im Körper scheint Phyllonchinon zu dem aktiveren Menachinon-4 umgewandelt werden zu können, da es sich in extrahepatischen Geweben vermehrt findet. Der Mechanismus ist noch unbekannt.

Folgende Lebensmittel in 100 g:

frische Erbsen 0,02 mg
Honig 0,025 mg
Speisequark 0,025 mg
Mais 0,04 mg
Spargel 0,04 mg
Karotte 0,08 mg
Kartoffeln ,05 mg
Brokkoli 0,130 mg
Sojabohne 0,190 mg
grünes Gemüse
wie Spinat, Kohl, Kohlrabi,
Kopfsalat 0,2 mg
Rosenkohl 0,25 mg
Rotkohl 0,01 bis 3 mg
Sauerkraut 0,01 bis 3 mg
Weiskohl 0,25 mg
Petersilie 0,79 mg
Schnittlauch 0,57 mg
Hagebutte 0,09 mg
Sellerie 0,1 mg
Haferflocken 0,05 mg

Tomaten,

Zwiebeln

Milch und Milchprodukte
Butter 0,06 mg

Eier 0,045 mg

Rinderleber 0,045 mg
Fleisch

Bedarf

Es wird empfohlen:

Bei Erbrechen, bei Schwangerschaft ist ein erhöhter Bedarf vorhanden

Dies genügt, um Gerinnungsfaktoren in der Leber zu aktivieren, nicht jedoch für die darüber hinausgehenden Funktionen. Da gestillte Säuglinge dem (seltenen) Risiko eines klinisch relevanten Vitamin-K-Mangels mit der Gefahr gefährlicher Hirnblutungen ausgesetzt sind, wird eine Vitamin-K-Prophylaxe in den meisten Ländern der Welt empfohlen. In Deutschland wird sie zumeist oral mit 3 × 2 mg zur Geburt, nach ca. 1 Woche und nach ca. 4–6 Wochen dosiert. In anderen Ländern gibt es andere Dosisschemata.

Mangelerkrankungen:

Es wird durch ranzige Fette, Röntgenstrahlung, Aspirin, Luftverschmutzung Antibiotika abgebaut.