Mikronährstoffverlust
Ursachen für Verlust:
Der Gehalt von Vitaminen
leidet durch die Lagerzeit und somit auch auf dem Transportweg,
Bei der Obstlagerung gehen beispielsweise ca. 1/3 des Vitamin C verloren, über
den Winter sogar 2/3 des Vitamin C´s.
Beispielsweise hat ein reifer Apfel, der in 100 g ca. 10 mg Vit. C hat, nach
11 Wochen Lagerung bei 3 Grad , sind es gerade noch 5 mg, also 50 % Verlust
Spinat verliert schon bei 3 tägiger Lagerung 70 % der Folsäure
Unreif geerntetes Obst oder
Gemüse enthält generell weniger Vitamine, wodurch heute in den Regalen
der Geschäfte nur noch wenig von den ursprünglich in diesen Lebensmitteln
enthaltenen Vitaminen.
Außerdem führt der Einsatz
von Schädlingsbekämpfungsmitteln und Antipilzmitteln von erheblichen
Vitaminverlusten,
z. B. führt das Antipilzmittel Propionsäure, zu einer Zerstörung von 90 %
des Vitamin E in Getreideprodukten
Paradoxe
Nahrungszusammensetzung in der Industriegesellschaft:
a) Fettaufnahme um 40 % gestiegen,
b) 40 - 50 % mehr Kohlehydrate wie benötigt
c) Halbierung des Proteinanteils 10 bis 20 % zu wenig
d) fast 50 % zu wenig Ballaststoffe
e) Senkung der Mikronährstoffaufnahme um 80 %
Durch Fast-Food-Verhalten, Kantinenessen, wo selbst bei der Salatbar pro
Stunde 30 % der Vitamine durch Lichteinwirkung. gleiches gilt für Stehen im
Warmhaltewagen in Krankenhäusern oder Altenheimen, es gehen wertvolle
Vitamine verloren.
Auch Aufwärmen von Speisen z. H. ist ein Vitaminräuber, ganz zu schweigen
von den vielen
"leeren Kalorien", die wir zu uns nehmen.
Durch die überstrapazierten
Böden bei intensiver Nutzung in Deutschland ist der Boden ausgelaugt
und enthält nicht genügend Spurenelemente und Mineralien.
etwa 70 % der Lebensmittel, die
wir zu uns nehmen sind indurstriell verarbeitet, also pasteurisiert,
sterilisiert, bestrahlt, raffiniert, geschält, ... wodurch die meisten
empfindlichen Mikronährstoffe oxidiert oder in ihrer chemischen Struktur
verändert werden, dass sie nicht mehr biologisch verwertbar sind.
Polierter Reis hat rapiden Mineralstoffverlust ca. 25 %
Bei Auszugs-Mehl sind es zwischen 60 - 86 % Vitaminverlust und zu 40 - 89 %
Mineralstoffverlust.
Bei der Verarbeitung verliert
man beim Kochen beispielsweise fast 60 - 95 % der Vitamine, da diese
Hitzeempfindlich sind
Großangelegte Studien belegen,
dass die meisten Menschen unter Mangelerscheinungen leiden:
Vitamin B 1 Mangel haben 43 - 80 % (Reizbarkeit,
Konzentrationsschwäche, Depressionen, Schlaflosigkeit, Herzerkr., Diabetes)
Vitamin B 6 Mangel haben 50 - 92 %
(Depressionen, Unruhe, PMS, häufige Infekte, Osteoporose)
Folsäure-Mangel haben 67 - 90 % (Herz-
u. Kreislauferkr., Müdigkeit, Depressionen, Reizbarkeit, Schlafstörungen,
Infekte)
Vitamin C Mangel haben 25 - 60 % (Herz-
u. Kreislauferkr., Allergien, Infekte, Müdigkeit, erh. Krebsrisiko)
Vitamin D Mangel
haben 90 - 98 % (Knochenerkrankungen,
Osteoporose, Zahnfehlstellungen, Infektanfälligkeit)
Vitamin E Mangel haben 40 -100 % (Krebsrisiko,
Herz- u. Kreislauferkr.,grauer Star,Alzheimeimer im Frühstadium hilft Vit E )
Vitamin A Mangel haben 12 - 60 % (Krebsrisiko,
Nervosität, Netzhautprobleme, grauer Star)
Magnesium-Mangel haben 60 - 80 % (Bluthochdruck,
Muskelschmerzen und Muskelathrophie)
Zink-Mangel haben
80 - 90 % (Infekte, Schlafstörungen,
Hauterkrankungen, Nachtblindheit
Calcium, Bor-Mangel
(Osteoporose, Nierensteine / Bor hilft eingenommenes Ca im Körper
zu halten)
Kupfer-Mangel
(Aneurysmen, frühzeitiges Ergrauen, Krampfadern, Faltenbildungn,
Bindegewebsschwäche)
Selen-Mangel
Pica-Syndrom = Zuckerheißhunger, Herzmuskelschwäche, Leber- und Altersflecken,
Organbeeinträchtigung von Herz, Niere, Leber, Gehirn
Hühnerknorpel, Haifischknorpel
(Arthritis, Arthrose)
Außerdem gilt, dass besondere
Risikogruppen einen erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen haben
besonders hoch:
bei akuten Infekten
Tumorpatienten
Schwangere
Raucher (nehmen mehr Freie Radikale auf - 1 Zigarette verbraucht 30 mg Vit. C!!!!!)
Alkoholiker (Alkohol ist ein rapider Vit. B-Räuber, zerstört aber auch die Vit. A Reserven)
Infarktpatienten
Schlaganfallpatienten
Patienten mit erhöhten Blutfetten
Diabetiker
Augenerkrankte (grauer Star)
hohen Bedarf haben aber auch
Amalganblombenträger (Amalgan wird täglich dem Organismus zugeführt und erhöht rapide den Selenverbrauch)
ältere Menschen (nehmen generell weniger Vitamine auf, schlechtere Resorption)
Frauen bei Pilleneinnahme (vermindert Aufnahme von Vit. B, E und Resorption von Zink und Magnesium)
Frauen in den Wechseljahren (Ca-, Mg-Mangel, Vitamin D-Mangel)
Asthmatiker
Allergiker
Betriebskantinenesser (Essen enthält kaum noch Vitamine!!!)
dann folgen
unter Stress stehende
Freizeitsportler (durch 30 fach erhöhten Sauerstoffumsatz, entstehen mehr freie Radikale!!!)
Sonnenbadende (rapider Abfall von Beta-Carotin)
Diäthaltende (nehmen auch meist zu wenig Mikronährstoffe auf)
Umweltbelastung durch Boden, Wasser und Luftschadstoffe aber auch Schadstoffe durch Computer, Drucker, Kopierer, Monitoren, Reinigungsmittel, Holzschutzmittel, Wärmedämmstoffe, Textil oder Lederbearbeitungsstoffe (V. a. die Schwermetalle belasten den Körper verbrauchen viel Selen!!)
Jugendliche
Bluthochdruck
Rheumatiker
Menschen die viele Medikamente einnehmen müssen
Schwermetalle bilden eine Flut von
Freien Radikalen, die die Antioxidanzien im Körper aufbrauchen.
Die Schwermetallaufnahme wird vermindert, wenn essentielle Mineralien und
Spurenelemente (vor allem Ca, Cu, Zn, Se ausreichend vorhanden sind.
Zink bindet Cadmium
Calcium bindet Blei
Selen entsorgt Quecksiber, Aluminum, Cadmium und Blei
(29.03.2003)
siehe auch:
Einfluss auf Gesundheit,
Immunsystem und Leistungsfähigkeit
nach einem Buch "Risikofaktor
Vitaminmangel" (A.Jopp) und Unterrichtsinhalte meiner
Krankenpflegeausbildung
biochemische Grundlagen
Antioxidanzien - Schutz für die
Zellen
Vorsorge durch Mikronährstoffgabe wirkt 3
Haupttodesursachen entgegen
Ausreichende Versorgung erhöht psychische
Stabiliät und Leistungsfähigkeit
Stadien des Mikronährstoffmangels