Vitamine und Mineralien
Biochemische Grundlagen
Unser Körper kommt einer biochemischen Fabrik gleich.
Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, beschleunigen die Stoffwechselvorgänge, machen viele überhaupt erst möglich.
Man bezeichnet sie auch als Mikro-Nährstoffe
Man unterscheidet 48 essentielle (d.
h. nicht vom Körper herstellbare) Mikronährstoffe, die wir über die Nahrung
aufnehmen müssen.
In jeder Sekunde laufen in 70 Billionen Körperzellen mehrere Milliarden
biochemischer Reaktionen ab, die durch diese katalysiert werden, bzw. dazu
benötigt werden.
Fehlen Vitamine, Mineralstoffe, so
werden biochemische Prozesse nicht in Gang gesetzt, die diesen Katalysator
brauchen. Der Körper muss Umwege gehen, es umbahnen, wodurch sich der
Stoffwechsel verlangsamt, die Leistungsfähigkeit abnimmt. Es entstehen auch
Mangelsymptome, da der Körper nicht alles ausgleichen kann.
Sorgt man für die Bereitstellung der nötigen Stoffe, aktiviert man die Körperfunktion, den
Stoffwechsel, steigert die Leistungsfähigkeit vom Immunsystem und beugt so
einer ganzen Reihe von Erkrankungen vor.
Auch die Schlagkraft des
Immunsystems gegen Infekte und Tumoren ist abhängig von der optimalen
Mikronährstoffzufuhr.
Die Vitamine arbeiten
zusammen, wodurch der Stoffwechsel nur so stark ist wie das schwächste
Glied in der Produktionskette.
Die
Speicherfähigkeit der Vitamine im Körper ist begrenzt
Vitamin B 12 wird bis zu fünf Jahre gespeichert
Vitamin A nur bis zu zwei Jahre
Vitamin E nur 6 - 12 Monate
Vitamin D und Folsäure nur 2 - 4 Monate
Vitamin C, B 2 und K nur 2 - 6 Wochen
Vitamin B 1 nur höchstens 2 Wochen
Vitamine
Viele Vitamine können vom Körper nicht
gespeichert werden, dazu gehören z. B. die wasserlöslichen
Vitamine
zu der alle Vitamin B Arten gehören.
Diese sind an allen Reaktionen des Energiestoffwechsels beteiligt und
steuern die Nervenstoffwechselvorgänge im Gehirn.
Ohne die B-Vitamine brechen die aktiven Nervenbahnen und neurologischen
Vorgänge im Körper schnell zusammen
andere fettlösliche Vitamine können z. B. nur aufgenommen werden, wenn Fett in der Zufuhr dabei ist,
wer beispielsweise als Zwischenmahlzeit
lediglich eine Karotte isst, dessen Körper kommt an das Provitamin A,
aus dem das Vitamin A hergestellt wird, gar nicht aufnehmen, es wird
einfach wieder
Weitere fettlösliche Vitamine D, E, K
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Mikronährstoffart |
in Nahrungsmitteln enth. |
Wirkung |
Mangelerscheinung / |
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Provitamin A (Beta-Carotin)
wird über UV-Einwirkung durch Fett gelöst inVitamin A (Retinol) umgewandelt Zufuhrrahmen: 0,8 bis 2,3 mg Mehrbedarf bei Colitis, Alkoholismus, Arbeit am Computer, vielem Fernsehen viel Lesen, Stress, Rauchen, bei Rheuma, Krebs, AIDS. |
in 100 mg enthalten |
nötig für Eiweißstoffwechsel nötig für gutes Sehvermögen , Teil des Sehpurpurs zur Hell-Dunkel-Adaption nötig zum Aufbau der Haut, der Augen, Knorpelgewebe, der Schleimhaut in Lunge, Magen-Darm-Trakt, starkes Antioxidanz -bindet freie Radikale schützt so die Zellmembran essentieller Bestandteil des Immunsystems, wichtig für Produktion von Geschlechtshormonen, Fruchtbarkeit, Entwicklung der Plazenta, zum Aufbau der roten Blutkörperchen, Hilft bei der Heilung von Knochenbrüchen und nach Schlaganfall, Mehrbedarf bei Colitis. |
Mangel: Nachtblindheit Katharakt trockene Augen schuppige, raue Haut trockene, juckende Haut trockene Haare leicht brechende Nägel Alterserscheinungen (Falten und Altersflecken) gestörte Zahnbildung erhöhte Infektanfälligkeit Eisenmangel verringerter Geruchs- oder Tastsinn Appetitmangel Sommerschnupfen Pilzinfektionen Akne starke Monatsblutung Krebsgefahr steigt Herz- und Kreislauferkrankungen Überschuss: |
Vitamin D (Calciferol) wenn der Körper 15 Min täglich an Händen, Gesicht und Armen ausgesetzt ist, wird es im Körper selbst gebildet, dazu bracht der Körper neben UV-Strahlung Cholesterin, um es aus dem Provitamin aufzubauen Aufnahmeempfehlung: 0,005 - 0,010 mg Vitamin D - Bedarf: |
pro 100 g Hefe, Spinat, Weizenkeimöl, Kalbfleisch, Rinderleber 0,002 mg Forelle 0,01 mg Champignons/ Pfifferlinge 0,002 Steinpilz 0,003 mg Eigelb bis 0,113 mg Lebertran 0,21 mg Butter 0,001 mg , Milch, Milchprodukte wie Sahne, Käse, Speisequark gemahlene Weizenkörner |
fördert
Resorption von Calcium und Phospor, wichtig für Einlagerung von Ca und P in die Knochen wichtig für Nervenstoffwechsel und Energiestoffwechsel |
Mangel: Muskelschwäche Schwierigkeiten beim Treppensteigen, Aufstehen, unsicherer Gang Krämpfe, Knochenschmerzen Rachitis (0 und x Beine bei Kindern und Zahnfehlstellungen) Osteoporose (Entmineralisierung der Knochen) altersbedingte Knochenverformungen verlangsamte Zahnentwicklung Neigung zu Karies dünner, unregelmäßiger Zahnschmelz Ruhelosigkeit Reizbarkeit Gehörverlust Ohrensausen Überschuss: |
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Vitamin K (Phyllochinon) Zufuhrrahmen: 0,065 bis 0,080 mg Mehrbedarf bei: Gallenerkrankungen, Leberfunktionsstörungen Blutverlust nach Operationen Alkohohl, Breitbandantibiotika Darmerkrankungen wie Morbus Chron, Colitis, Sprue, bei Darmfloraschädigung |
in 100 g enthalten: frische Erbsen 0,02 mg Honig 0,025 mg Speisequark 0,025 mg Mais 0,04 mg Spargel 0,04 mg Karotte 0,08 mg Kartoffeln ,05 mg Brokkoli 0,130 mg Sojabohne 0,190 mg grünes Gemüse wie Spinat, Kohl, Kohlrabi, Kopfsalat 0,2 mg Rosenkohl 0,25 mg Rotkohl 0,01 bis 3 mg Sauerkraut 0,01 bis 3 mg Weiskohl 0,25 mg Petersilie 0,79 mg Schnittlauch 0,57 mg Hagebutte 0,09 mg Sellerie 0,1 mg Haferflocken 0,05 mg Tomaten, Zwiebeln Milch und Milchprodukte Butter 0,06 mg Eier 0,045 mg Rinderleber 0,045 mg Fleisch |
Aufbau des
Prothrombin und anderer Gerinnungsfaktoren, Einige fördern die Blutgerinnung andere verlangsamen diese Gegenspieler gegen Marcumareinnahme. wichtig für Knochenstoffwechsel bei Knochenmineralisierung mit Ca und P, beugt Osteoporose vor hilft gegen starke Menstruationsblutung Es ist mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes wirkt Gefäßverkalkung entgegen |
Mangel: Blutungsneigung, Blutungen in verschiedenen Geweben häufiges Nasenbluten schmerzhafte Menstruation starke Monatsblutung Blutgerinnungsstörungen Haarausfall Neigung zu Arteriosklerose, Osteoporose, Hämorridenbildung bei Säuglingen Hirnblutungen Überdosierung: Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen Erbrechen Thrombose |
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Vitamin E (Tocopherol) Zufuhrrahmen: 4 bis 50 mg Mehrbedarf: einseitige Ernährung mit Fertigprodukten, bei viel Aufnahme ungesättigter Fettsäuren wie (Distelöl, Maisöl, Sonnenblumenöl, was auch Zink- und Selenmangel bewirkt) Vitamin C mangel, Rauchen, Alkoholmissbrauch, Fettverdauungsstörungen Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse und Gallenblase |
100 g enthalten: Butter 2 mg Eigelb 2 mg Weizenkeimöl 174 mg Sonnenblumensamen 21 mg Mandeln 25 mg Haselnuss 25 mg Traubenkernöl 32 mg rotes Palmöl Olivenöl 13 mg Blattgemüse, Kohlgemüse Leber Getreideprodukte Hefe Wirsing 2,5 mg Kerbel 2,9 mg roter Paprika 2,9 mg Zwiebeln Paprika bittere Aprikosenkerne 4,18 mg Pistazien 5,2 mg Walnuss 6,2 mg Erdnuss 9,1 mg Milch, MiIchprodukte, Eigelb Krustentiere Hagebutten, Himbeerblätter, Schnittlauch, Luzerne Löwenzahn
Nachtkerzenöl
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bindet freie Radikale (Antioxidanzie), |
Mangelerscheinungen: Depressionen, andere seelische Erkrankungen
Schwäche und Müdigkeit humorale Antikörperreaktion auf Antigene wird unterdrückt unterdrückt Reaktion von Immunglobulin auf Antigene häufige Infektionen schlecht heilende Wunden Begünstigung von Arteriosklerose Konzentrationsmangel trockene faltige Haut |
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Vitamin B 1 (Thiamin) 1,3 - 3 mg Körperbestand ca. 30 mg
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in 100 g enthalten: nicht erhitztem Vollkorngetreide 0,35–0,46 mg unpolierter Naturreis 0,41 mg Gerste 0,43 mg Buchweizen 0,58 Haferflocken 0,59 mg bittere Aprikosenkerne 0,22 mg Pistazien 0,69 mg Mohn 0,86 mg ger. Sesam 0,4 Erdnuss 0,9 mg Macadaminuss 0,28 mg Sojabohne 0,44 - 0,99 mg Sonnenblumenkerne 1,9 mg Weizenkeime 2,01 mg Löwenzahn 0,19 mg Erbsen 0,3 - 0,76 mg weiße Bohnen 0,145 Bierhefe 12 mg Backhefe 1 mg Schweinefleisch 0,23 mg Austernseitling 0,17 mg Gelügelfleisch geg.0,11mg Pellkartoffeln gegart 0,07 mg Tee 0,3 mg Champignons Paprika, Spargel, Petersilie, Schnittlauch, Brunnenkresse, Hagebutten Rinderherz 0,5 mg Grünkohl, Steckrüben, Möhren, Brokkoli, |
wichtig im
Nerven-, Muskel- und Kohlehydratstoffwechsel, beteiligt am Aufbau von Neurotransmittern nötig für Kohlendioxid-Abspaltung |
Mangel: Beri-Beri-Krankheit gestörter Stoffwechsel in Herz (Herzrhythmusstörungen, Tachykardie, niedriger Blutdruck, bis zu Herzversagen), Leber und Magen stört Kohlehydratstoffwechsel und der Nervenzellen mit Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen Konzentrationsmangel, Gedächtnisschwäche, Depressionen, MS, Alzheimer-Krankheit Nervenentzündungen, Muskelkrämpfe, Muskelatrophie Wadenmuskelschwäche Polyneurophathie,
Sehstörungen, Appetitlosigkeit, Blutarmut (Anämie) |
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Vitamin B 2 (Riboflavin) 1,5 bis 1,7 mg (andere Quellen bis zu 200 mg Mehrbedarf bei: Fieber, Muskelbeanspannung, Schwangerschaf u. Stillzeit, Chronische Darmerkrankungen, Diabetes, hohes Alter, Alkoholismus, bei oraler Kontrazeptiva "Pille", in Wachstumsphasen, bei Beruhigunsmitteleinnahme, bei Krebsbehandlung, starken Verletzungen, Verbrennungen |
in 100 g enthalten: Eigelb, Rinderherz 0,9 mg Rinderniere 2,2 mg Rinderleber 2,8 mg Bäckerhefe 3 mg Bierhefe 5,5 mg Milch, Milchprodukten wie Speisequark, Hart- und Schmelzkäse, Ziegenköse 0,5 mg Camembert 0,57 mg Parmesan 0,6 mg Kakao 0,4 mg Vollkornprodukte Fisch Gemüse wie Broccoli, Spargel,
Spinat, Steckrüben, Möhren, Mandeln 0,62 mg |
wichtig für
Zellatmung und die Bildung der Leukozyten Teil von 60 verschiedenen Enzymen des Eiweiß, Fett- und Kohlehydratstoffwechsels. wichtig zur Übertragung von Lichtreizen Es ist wichtig für den Aufbau von Schleimhäuten und Haut, Wachstum, Blutbildung, wird für die Aktivierung von B 6 und
Umwandlung von Tryphtophan in Niacin benötigt, |
Mangel: verminderte Antikörperbildung Migräne |
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Vitamin B 3 (Niacin) Nicotinsäure Zufuhrrahmen: 15 - 18 mg Kann im Körper aus Tryptophan synthetisiert werden wozu es Vitamin B 2 und B 6 braucht |
pro 100 g enthalten: Weizenmehl 5,0 mg Naturreis 5,2 mg Vollkornprodukte, Weizenkleie Hühnerfleisch bis 11 mg Hühnerleber 12 mg Lachs 7,5 mg Makrele 7,5 mg Tunfisch 8,5 mg Sardine 9,7 mg Rinderleber 15 mg Sardelle 20 mg Wild, Niere
Champignons 5,2 mg Kaffee 9 - 17 mg, Bierhefe |
Wichtig für
Hormonbildung für Fettstoffwechsel, Insulinbildung, Schilddrüsenhormonen, Nieren und Nebennierenhormonen, sowie Sexualhormonen Stoffwechsel von Kohlehydraten, Eiweiß nötig zu funktionierendem Magen-Darm-Trakt wird gebraucht zur Energieproduktion, hat eine antioxsidative Wirkung wichtig für die periphere Durchblutung Wichtig ist sie auch für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNA. Therapeutisch bei Heuschnupfen, Migräne, verzögert Nierenfunktionsstörungen |
Mangel: |
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Vitamin B 5 (Pantothensäure) Zufuhrrahmen: 10 bis 20 mg Leberkranke, während Diäten, bei Alkoholismus, nach Operationen mit Narkose, Leistungssportler, bei "Pille", hoher Kaffeekonsum, bei starkem Stress ist der Bedarf höher |
In 100 g sind enthalten: Innereien, Fleisch Vollkornprodukte wie Naturreis 1,7 mg Sojabohne 1,9 mg Roggen 1,5 mg Eiern (im Eigelb) Nüssen (insbesondere Pinienkerne), Cashewkerne 1,2 mg Erdnüsse 2,6 mg bittere Aprikosenkerne 0,58 mg Kartoffeln, Avocado 1,1 mg Champignons 2,1 mg Kichererbsen 1,3 mg Erbsen 2,1 mg Linsen 1,3 mg Brokkoli 1,3 mg grünem Gemüse, Löwenzahn, Wassermelone 1,6 mg Petersilie, Luzerne Obst Milch, Milchprodukte wie Bierhefe 0,9 - 19 mg Muscheln |
nötig für
Energieproduktion, Hormonstoffwechsel (z. B. Cortison),
Neurotransmitterproduktion |
Mangel: Anämie Immunschwäche, es werden humorale Antikörperreaktionen auf Antigene unterdrückt Magenschmerzen |
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Vitamin B 6 (Pyridoxin) Zufuhrrahmen: 1,3 - 1,8 andere Quellen 4 g |
in 100 g enthalten: Erdnüsse 0,4 mg Maronen 0,35 mg, Walnuss 0,87 mg Haselnuss 0,45 mg Sonnenblumenkerne Hefe, Niere, Geflügel und Schweinefleisch Rinderfilet 0,5 mg Rinderleber 0,7 mg Fisch Lachs 0,98 mg Sardine 1 mg Tunfisch 0,46 mg Hummer 1,18 mg Weizenkeime 0,5 mg, Gerste 0,56 mg Hirse 0,75 mg Naturreis 0,67 mg Hefe, Vollkorngetreide, Sojabohne 1,19 mg Vollkornprodukte Gemüse wie Kohl, ' Kichererbsen 0,54 mg Zwiebeln, Paprika, grüne Salate, Avokado 0,5 mg grüne Bohnen, Linsen 0,6 mg Kartoffeln Ölsaaten wie Olive, Raps, Kräuter wie Schnittlauch Bananen Melasse Weißbier |
in enzymatischen Reaktionen
beteiligt, wobei fast alle für den Aminosäurestoffwechsel nötig sind. Zwischenprodukt der endogenen Häm-Synthese, fördert die Nierenfunktion (wirkt entwässernd) hilft dem Körper Magnesium zu verwerten |
Appetitverlust, |
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Folsäure bestehend aus Vitamin B 10 +11 Zufuhrrahmen: 0,2 - 0,4 mg zur Arteriosklerosevorbeugung 0,6 mg Folsäurebedarf bei Einnahme von empfängnisverhütenden Mitteln und bei Schwangerschaft erhöht |
in 100 g
enthalten:
Gemüse wie
Hefe, Milch und Milchprodukte Nüsse
|
wichtig für
Zellteilung, Blutbildung und zur Herstellung der DNS Bestandteil von Aminosäuren, somit dem Eiweißstoffwechsel nötig für Immunsystem und Neurotransmitterproduktion hilft Homocystein abbauen und beugt so der Arteriosklerose vor In der Embryonalentwicklung ist Folsäure wichtig für neurale Entwicklung - ein Mangel begünstigt die Entstehung von Neuralrohrdefekten wie Spina Bifida oder Anensephalie, begünstigt angeborenen Herzfehlern. |
Mangel: |
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Vitamin B 12 (Cyanocobalamin) 0,002 - 0,005 mg Mehrbedarf bei vegetarischer Ernährung, Magenschleimhautatropie, diverse Medikamente, Schwangerschaft u. Stillzeit, Lebererkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, hohes Alter, Alkoholismus, Rauchen, "Pillen"Einnahme, bei Vitamin B 6 Mangel |
in 100 mg enthalten:
Eigelb, |
Bildung der
Blutkörperchen nötig für die Zellteilung und den Nervenstoffwechsel notwendig enthält ein Metallion, das seltene Kobalt, nur über Folsäure kann unser Körper das lebenswichtige Kobalt aufnehmen Für die Aufnahme ist der Intrinsicfaktor nötig Die Substitution von Kaliumchlorid vermindert die B 12 Resorption. |
verzögerte Wundheilung |
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Vitamin H (Biotin) Zur Prophylaxe sind 0,2 - 0,3 mg proTag ausreichend. Um einen bestehenden Mangel innerhalb kurzer Zeit sicher auszugleichen, kann aber eine wesentlich höhere Dosis bis 500 Mygrogramm erforderlich sein |
Hefe, Innereien | wichtig für
Hautstoffwechsel und für die Zellteilung nötig für Fett-, Kohlehydrate-, Eiweißstoffwechsel und für die Neurotransmitterproduktion |
Mangel: vermehrte Schuppenbildung, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Übelkeit Erschöpfung, Appetitlosigkeit, seborrhoische Dermatitis, glanzloses brüchiges Haar |
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Vitamin B 17 (Amygdalin, Laetrile, Mandelonitril) |
hohe Konzentration in weichen
Kern von Früchten: wilde Aprikosen, Pflaumen, Backpflaumen, Kirschen, Weintrauben Geringere Mengen in Blutorangen, Brombeeren, Heidelbeeren, Rhabarber, Johannisbeeren, Papaya Auberginen, rote Zwiebel, Rotkohl, Blumenkohl, Broccoli Spinat, Brunnenkresse, Kichererbsen, Linsenkeimlinge, weiße Bohnen, Kidneybohnen, Erbsen, Bambussprossenkeimlinge, Luzernekeimlinge Bohnenkeimlinge, Mungobohnenkeimlinge, Weizenkeimlinge und Kichererbsenkeimling Buchweizen, Hafer, Roggen, Gerste, brauner Reisrohe, Cashew-Nüsse, Macadamia-Nüsse Petersilie, Sauerklee Kürbis |
es
wird durch ein Enzym, auch ß-Glucosidase genannt, gespalten, wobei
Wasserstoffzyanid freigesetzt wird.
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Mangelerkrankung: Krebs
(wobei schon 5 bis 12 Aprikosenkerne je
nach Größe der Kerne und kg Körpergewicht der Person täglich eine wirksame
Krebsprophylaxe darstellen)
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Vitamin C
(Ascorbinsäure) 100 bis 400 mg pro Tag |
in 100 g enthalten:
Brokkoli 115 mg, Löwenzahn
Sanddorn (450 mg / 100 g) Hagebutten 250 - 2900 mg
Bananen 12 mg |
essentiell für
Infektabwehr, aktiviert Lymphozyten, Freß und Killerzellen für das Immunsystem, wirkt entwässernd |
Skorbut, erhöhte Krankheitsanfälligkeit häufige Müdigkeit, Appetitlosigkeit, verzögerte Wundheilung, Neigung zu blauen Flecken Zahnfleischblutungen Arthritis, Rheuma, Ekzeme, Unfruchtbarkeit, geschwächte Infektabwehr erhöhte Anfälligkeit für Virusinfektionen; Herz- und Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck höheres Krebsrisiko Haut- und Schleimhautblutungen, steigende Neigung zu Allergien und Asthma, Depressionen, Multiple Sklerose Parkinson-Krankheit, Überdosierung: Übelkeit, Blähungen im Unterbauch Durchfall Nierensteine |
Mineralien und Spurenelemente
Dabei unterscheidet man noch einmal in Mengenelemente, die in größeren Mengen benötigt werden:
und sogenannte Spurenelemente
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Mineralstoffe |
Vorkommen | Wirkung im Körper |
Mangelerscheinung
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Calcium (Ca)
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In 100 g sind enthalten: Milch, Joghurt und Kefir ca. 120 mg, Käse z. B. Ziegenkäse 430 mg, Edamer 795 mg und Parmesan 1210 mg Ölsardinen 354 mg Mohn 1460 - 2500 mg Sesam 785 - 800 mg Mandeln 252 mg Haselnüsse 216 mg Aramat 200 bis 250 mg Paranüsse 170 mg Sojabohnen 70 mg Haferflocken und Sonnen-blumenkerne 50 mg Haselnüsse 216 mg bittere Aprikosenkerne 250 mg Brennesseln, Kerbel 400 mg Grünkohl 212 mg Brokkoli 130 mg, Petersilie 360 mg Brunnenkresse, Löwenzahnblätter 165 mg Rucola 150 bis 200 mg Chinakohl, Fenchel, Broccoli und Merrettich 100 bis 150 mg / Bleichsellerie 80 mg Rote Rüben 20 mg getrocknete Feigen 250 mg Vollkornbrot 50 mg Mineralwasser ca 50 mg |
bei Erregung der
Muskeln und Nervenzellen nötig. MItbeteiligt bei der Blutgerinnung
wichtig zur Aufrechterhaltung der Zellmembranen |
Mangel: Sonnenallergie Störung in Blutgerinnung brüchige Knochen, brüchige Fingernägel, Haarausfall, Nagelmissbildungen Osteoporose, Rachitis bei Kindern (Zahnfehlstellungen, Beinverformungen) erhöhte Erregbarkeit des Nervensystems Schlafstörungen, Nervosität Muskelkrämpfe, Menstruationsbeschwerden hoher Blutdruck Karies Parodontose Reizhaut Überschuss an Mg, Phosphor, bei hohem Kaffee- oder Alkoholkonsum, Abführmitteln oder harntreibenden Medikamenten |
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Natrium (Na) |
Kochsalz, Meersalz
Fertigsuppen, |
reguliert osmotischen Druck in
den Körperzellen, hält Flüssigkeit im Blutgefäßsystem und in den
Interzellulärräumen der Lympfbahnen Gegenspieler des K |
Mangel: relativer Volumenmangel, niedriger Blutdruck, hoher Puls Appetitlosigkeit,Muskelkrämpfe, Antriebslosigkeit, Verwirrtheit, gestörte Denkvorgänge, verminderte Harnausscheidung
Überschuss: |
| Chlor (Cl) tgl. 850 bis 1000 mg |
Kochsalz, Meersalz Fertigsuppen Schinken, Kassler
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wichtig bei der Verdauung, zur
Bildung von Salzsäure für die Eiweißverdauung Chlor ist zusammen mit Natrium wichtig für das Säuren-Basengleichgewicht, den Wasserhaushalt, die Nervenleitung, die Muskelarbeit, und die Aufnahme und den Transport von Nährstoffen in lebenden Organismen. |
Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe,
Muskelschwäche, Wachstumsstörungen, geschwächtes Denken. Erhöhter Bedarf bei Erbrechen |
| Kalium (K) 2000 mg |
in 100 g: |
aktiviert Fermente beim
Körperstoffwechsel, wichtig beim Eiweißaufbau ist bei der Verdauung wichtig, da es ein Bestandteil der Verdauungssäfte des Darmes ist wichtig bei der Kohlehydratverwertung wirkt harntreibend, senkt den Blutdruck regt die Arbeit des Innenohres an, regelt mit den osmotischen Druck in den Zellen Gegenspieler des Na |
Mangel: Kontraktionsfähigkeit der Muskeln ab, Muskelschwäche, Muskelrisse, Erschlaffung der glatten Muskulatur Lähmungen, verminderte Sehnenreflexe Übelkeit, Erbrechen Blähungen, Verstopfung paralytischer Darmverschluss Herzschwäche Herzvergrößerung, Herzrhythmusstörungen, verlangsamter, unregelm. Puls niedriger Blutzucker zu hoher, zu niedriger Blutdruck Ödeme (Wassereinlagerung im Gewebe) Erschöpfungszustände Stimmungsschwankungen, Depression, Verwirrung Reizbarkeit, Müdigkeit, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma Innenohrprobleme, Atemnot, bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhaut) Überschuss durch gestörten Ausscheidungsmechanismus: Störung der Herzaktion, Ohrensausen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Fehlempfindungen Nierenschädigung, Übersäuerung bis zum Herzstillstand |
| Magnesium (Mg) 300 - 450 mg |
in 100 mg enthalten:
Roggen 120 mg Gemüse: Kartoffeln
Früchten:
Milchprodukten, Fleisch: vor allem in Leber und Geflügelfleisch Fisch |
Im menschlichen Blutplasma ist das Magnesium bis zu 40% an Proteine gebunden,
etwa entalten in 300 Enzymen im Körper an vielen Coenzymen an Stoffwechselprozessen in Muskeln und Nerven beteiligt. Sie stabilisieren das Ruhepotential von erregbaren Muskel- und Nervenzellen und der Zellen des autonomen Nervensystems. Zudem beeinflussen freie Mg-Ionen das Potential an den Zellmembranen. wichtig für Muskelstoffwechsel wird benötigt zur Bildung von über 400 Enzymen für Stoffwechsel und Immunsystem Therapeutisch bei akutem Herzinfarkt, Vorbeugung vor Thrombosen nach Operationen, bei Migräne, krampfartigen Koprschmerzen, bei Gereiztheit und Aggressivität, bei vorzeitigen Wehen und prämenstruellem Syndrom hemmt Aufnahme von Ca und Zink. Wenn Ca in größeren Mengen genommen wird, wird Mg schlechter aufgenommen. |
Mangel: |
| Phospor (P) tgl. 1200 - 1700 mg Mögliche Mangelursachen: Unterernährung Vitamin D Mangel (zu wenig Sonne im Winter) Überfunktion der Schilddrüse Nierenfunktionsstörungen Alkoholismus |
in 100 g enthalten: Fleisch, Geflügelfleisch Vollkornprodukte in
Getreidekörnern bitteren Aprikosenkernen
455 mg Gemüse, Salate 50 - 80 mg |
wichtig für Zellteilungs- und
Stoffwechselvorgänge, Ist Bestandtteil von DNA, RNA wichtig für Ca-Haushalt, spielt bei der Knochen- und Zahnbildung eine Rolle, ebenso in Zuckerphosphaten, Phospholipiden und Coenzymen enthalten, Bestandteil im Ph-Puffersystemes des Blutes (Säure-Base-Haushalt).z. B. Hormonhaushalt (Parathormon der Nebenschilddrüse |
Mangel: |
| Schwefel (S) ca. 900 mg |
in 100 g enthalten: Ölfrüchte: Oliven, Raps, Sonnenblumenöl, Nüsse (Paranüsse 890 mg , Walnüsse, ...), Soja 580 mg, Sonnenblumensamen 490 mg bittere Aprikosenkerne 150 mg Trockenfrüchte, die mit Schwefel konserviert werden (auch in Wein enthalten) Fleisch- und Milchprodukte Fleisch bis 530 mg Leber bis 630 mg Fisch bis 800 mg Käse bis 960 mg Gemüse: Hülsenfrüchte, Knoblauch, Zwiebeln, Kohlgemüse, Merrettich, Brunnenkresse, Rettich, Kohl, Lauch enthalten auch in Senfölen der oben angeführten Gemüse. |
Bestandteil der essentiellen Aminosäure Methionin,
von Vitamin B 1, Biotin, Coenzym A, Keratin. |
Verminderte Widerstandskraft bei Infektionen Müdigkeit Wachstumsstörungen, Verzögerung der geistigen Entwicklung Diabetes Mellitus
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Bei den sogenannten Spurenelementen würden
sämtliche Spurenelemente des menschlichen Körpers auf einen Teelöffel passen
und doch wäre das menschliche Leben ohne diese anorganischen Elemente nicht
möglich.
Ein Mangel an Mineralien und Spurenelementen führt kurzfristig zu einem
erheblichen Leistungsausfall und ist langfristig für eine Vielzahl von
chronischen Erkrankungen verantwortlich.
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Spurenelemente |
Wirkung / Vorkommen im Körper | enthalten in folgenden Lebensmitteln | Mangelerscheinungen |
| Eisen (Fe)
Bedarf 10 bis 15 mg / Tag Frauen haben höheren Eisenbedarf, dabei kommt es zu Verlust von 1000 mg täglich, das substitutiiert werden muss Schwangere brauchen wesentlich mehr Eisen, es wird sogar vom Arzt verschrieben, auch nach Unfallblutungen, bzw. bei Bergsteigern oder Leistungssportlern ist ein erhöhter Bedarf zu verzeichnen |
in 100 g enthalten |
Bei Pflanzen wichtig zur Chlorophyllbildung / Photosynthese, Bei Tieren und Menschen nötig zur Hämoglobin-Bildung und Bestandteil der roten Blutkörperchen ist wichtig beim Sauerstofftransport Bei der Energieverwertung und bei der Gehirnleistung ist ebenso Eisen notwendig es hilft den Sauerstoff zu speichern und ist für Elektronenübertragungen verantwortlich Weiter ist es Bestandteil in vielen Eisen-Schwefel-Komplexen von Enzymen, anderen Stoffen der Atmungskette des Zellstoffwechsels. |
Eisenmangelanämie, auch möglich,
wenn nicht genug B 12 da ist - wichtig für
Eisen-aufnahme Appetitlosigkeit
Infektanfälligkeit
blasse, spröde Haut
Konzentrationsmangel, |
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Jod (J) |
Jodsalz oder Meersalz beim
Kochen Meeresfisch z. B. Scholle 0,2 mg / 100g Seelachs 0,2 mg / 100g Schellfisch 0,25 mg / 100g Muscheln, Algen Getreide in der Randschicht des Korns Feldsalat bis 0,60 mg / 100g |
Antioxidanz , aktiviert Immunsystem
Selenmangel vermindert Wirksamkeit von Jod |
Mangel: |
| Kupfer (Cu) täglich 1 bis 3 mg |
In 100 g enthalten:
|
Bestandteil vieler Enzyme des Körpers und somit wichtig für den
Stoffwechsel. Es ist notwendig bei der Bildung roter Blutkörperchen, hilft Eisen zu transportieren Es spielt eine Rolle im Sauerstofftransport, verbessert die Immunabwehr, fördert die Wundheilung und die Bildung von Nervenfasern. wichtig für Muskel- und Knochenbildung und beim Leberstoffwechsel |
Mangel: |
| Fluor (F) sollte 3,1 mg pro Tag bei Frauen und bis 3,8 mg pro Tag bei Männern nicht überschreiten. |
in 100 g enthält: Getreide bis zu 0,71 mg Käse bis zu 0,1mg Heringe, Ölsardinen 0,1 mg Hummer 0,21 mg Garnelen 0,16 mg Butter 0,13 mg Erdnüsse 0,13 mg Cashewkerne 0,14 mg Walnüsse 0,68 mg bittere Aprikosenkerne 0,09 mg Fluor-Jod-Salz, Huhn, schwarzer Tee, |
nötig zur Zahnschmelzbilung und
beim Knochenaufbau, hat Karies hemmende Wirkung P und S fördern die Aufnahme und Ca hemmt dieselbe |
Mangel: |
| Zink (Zn)
15 mg |
Austern Leber rote Fleischsorten wie Rindfleisch Hülsenfrüchten Vollkornprodukte in der Randschicht des Korns (v. a. sauerteighaltiges Brot, Weizenkeime) Milchprodukten wie Edammer und Camembert Walnüsse, Pekannüsse, Pilze, Hefe Grüner Tee |
kommt vor in RNA-Polymerase, die in allen Zellen
zum Einsatz kommt und ist somit im Zellwachstum, der Zellteilung nötig
Bestandtteil von Enzymen, die notwendig für
den Zucker- , Eiweiß- und Fettstoffwechsel sind, |
Mangel: Haarausfall, frühzeitig ergraute Haare, Schuppenbildung, trockene Haut Brüchigkeit von Nägeln, Rillen oder weiße Punkte in Fingernägeln, Schlafstörungen verzögerte Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit, verringerter Abwehrfunktion niedriges Testosteron, Unfruchtbarkeit, verspätete sexuelle Reifung, Unterfunktion der Keimdrüsen Rheuma, Glukoseintoleranz, schlechter Geruchs und Geschmackssinn, Mundschleimhautdefekte, Schuppenflechte, Arthritis, Ekzeme, Akne Appetitlosigkeit Konzentrationsmangel Gedächtnisschwäche Blutarmut |
| Mangan (Mn) 2 bis 5 mg |
in 100 g enthalten: Heidelbeeren 0,3 - 5 mg Himbeeren 1,2 mg Gerste 1,65 mg bittere Aprikosenkerne 1,9 mg Hirse 1,9 mg Mandeln 2 mg Walnüsse 2 mg Reis 2 mg Roggen 2,4 mg Weizen 3 mg Dinkel 3,3 mg Haferflocken 5 mg Haselnüsse 6 mg Mohn 6 mg Weizenkleie 1 - 15 mg Weizenkeime 9 - 18 mg Kakao 3 mg Soja 3 mg |
Fermentbestandteil und nötig
für Knochenbildung und Glukoseverwerrtung und den Fettstoffwechsel Teil antioxidativer Enzyme Bestandteil von Schilddrüsenhormonen, Knochenwachstum steigert Verwertbarkeit von Vitamin B 1 Therapie bei Asthma, Diabetes, Epilepsie, Osteoporose mit Ca, Rücken und Bandscheibenbeschwerden mit Ca, bei Schizophrenie mit Zink. |
Mangel: Haarausfall, vorzeitig ergraute Haare, Wachstumsstörungen schwache Sehnen, Knorpelschmerzen Bandscheibenschmerzen, Gelenkschmerzen, Neigung zu Epilepsie verringerte Insulinproduktion Blutgerinnungsstörungen niedrige Blutfette Gewichtsverlust Schwindel, Gehörverlust Anfälligkeit für Virusinfekte Immunschwäche Sterilität späte Laufphase bei Kindern Überschuss: Muskelstarre, Gangunsicherheit zittrige Handschrift, Parkinson Sprachstörungen, psychische, neurol. Störungen |
| Kobalt (Co) | Milch,
Milchprodukte, eiweißreiche Nahrungsmittel, Leber, Niere, Bierhefe Eigelb Fisch magerem Fleisch Innereien
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Mangel: pernitiöse Anämie Überdosierung von mehr als 25 bis 30 mg pro Tag können zu Lungen-, Magenerkrankungen, Herz- Leber- und Nierenschäden und zu Krebs führen |
| Molybdän (Mo) 0,05 bis 0,25 mg |
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nötig für den Fett-, Eisen- und Kohlehydratstoffwechsel. Es ist wesentlicher Bestandteil in vielen Enzymen (u.
a. derer, die im Körper für die Purinzersetzung |
Mangel: Aminosäureintoleranz Allergien z. B. gegen Sulfite Haarausfall Müdigkeit begünstigt Speisereröhrenkrebs Nierensteine niedrige Harnsäure im Blut Fruchtbarkeitsstörungen Impotenz gestörte fetale Entwicklung verstärkter Karies Juckreiz Erregbarkeit Herzrhythmusstörungen Nachtblindheit Kurzatmigkeit Überdosierung: Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen bzw. Deformationen erhöhte Atemfrequenz Leberschäden Herzjagen Gicht |
| Selen (Se) ca. 0,08 mg bis 0,1 (0,2) mg wobei gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C die Aufnahme von Selen behindert. |
in 100 g enthalten Getreide in der Randschicht des Korns / Weizen 0,13 mg Weizenmehl 0,001 - 0,100 mg Zwiebeln 0,010 mg Knoblauch 0,02 mg Gurke 0,06 mg Gelatine 0,019 mg Paranuss 0,103 mg Sesam 0,8 mg Kokosnuss 0,81 mg andere Nüsse Steinpilze 0,194 mg Fleisch, Leber
Fisch Milch und Milchprodukten Eiern
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aktiviert zahlreiche Enzyme,
wichtig für Bildung von Hormonen z. B. Schilddrüsenhormone T3 und T4). enthalten in Plasma-, Herz-, Muskel- und Nierenproteine Nötig für Knochenaufbau Außerdem ist es ein wichtiges Antioxidanz, schützt Körper vor freien Radikalen schützt (was vor Krebs, Herzerkrankungen, Arthritis schützt). hilft Schwermetalle und Umweltgiften unschädlich zu machen - es inaktiviert Quecksilber und Cadmium. Es verbessert die Immunabwehr und erhöht die Fruchtbarkeit (mehr Spermienproduktion) und Prostatafunktion. nötig für Gewebselasitzität Bestandteil von Knochen und Zähnen. schützt die roten Blutkörperchen und wirkt mit bei reibungsloser Funktion von Zellmembranen. mögliche Mangelursachen: Selenarme Böden Stress Schwangerschaft u. Stillzeit Dialysepatienten Magersucht künstliche Ernährung Alkoholismus Frühgeborene früh abgestillte Kinder |
Mangel: Herzmuskelerkrankungen, Herzinfarkt, Arterielle Verschluss Erkrankung hohe Blutfettwerte Rheuma Schilddrüsenfunktionsstörungen Darmerkrankungen Muskelschwäche Immunschwäche, Infektanfälligkeit, vorzeitiges Altern (Hautfaltenbildung, Aufhellung von Haut und Haaren, Haarstrukturstörungen) Zellschädigungen Gelenkknorpeldegenration Hand- und Knieschwellungen Zellmutationen, Fruchtbarkeitsstörungen verringerte Krebsresistenz beteiligt an Bauchspeicheldrüsenentzündungen, zystischer Fibrose, Morbus Chrohn, Colitis Ulcerosa Überdosierung führt ab 30 mg täglich zu Haarausfall,
Leberzirrhose, Durchfall und Hautrötungen
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| Bor lediglich vage Schätzungen, Empfehlungen von bis zu 1-10mg |
Pro 100g enthalten Äpfeln 0,11 - 0,43 mg Artischocken 0,24 - 0,48 mg Avokados 0,37 - 1,34 mg Chicoree weiße Gartenbohnen 0,35-0,5 mg Linsen 0,54 - 0,85 mg Pflaume 0,12 - 0,63 mg Knoblauch 0,34 - 0,63 mg Rotwein 0,27 - 0,65 mg Aprikosen 0,36 - 0,86 mg Rosinen 0,7 - 1,6 mg Walnuss 0,42 - 1,27 mg Erdnüsse 0,5 - 1,8 mg Haselnuss 2,2 mg getrocknete Feigen 0,7 mg |
Es fördert die Zellteilung, stimuliert die Östrogenbildung und den Knochenaufbau | Störungen im Knochenaufbau, auch
Störungen der Motorik, bei der Hirn- und Immunfunktion, bei Aufmerksamkeitsdefiziten, Arthritis wurden beobachtet und werden gerade erforscht es bestehen Wechselwirkungen, denn es bremst die vorzeitige Ausscheidung von Ca, Mg und Phosphor |
| Chrom (Cr) 0,050 - 0,200 mg |
in 100 g enthalten Getreide in der Randschicht des Korns (Gerste 0,013 mg, Dinkel 0,021 mg, Weizen 0,002 -0,175mg) Mais 0,001 - 0,0037 mg Haselnüssen 0,012 mg Mohn 0,012 mg Paranüsse 0,1 mg Kakao 0,159 mg Bierhefe 0,2 mg
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Kofaktor für Insulinfunktion bewirkt Glukosetoleranz Chrom aktiviert Enzyme und Hormone und beeinflusst den Cholesterinspiegel. |
hohe Blutzuckerwerte, Müdigkeit, schlechte, gestörte Glukosetoleranz, verminderte Insulinwirkung Müdigkeit, Kopfschmerzen hohe Cholesterin und Triglyzeridwerte, verminderte Leistungsfähigkeit Energielosigkeit Konzentrationsstörungen Gewichtsverlust Wachstumsstörungen reduzierte Spermienbildung der Keimdrüsen, Schwangerschaftsdiabetes Überdosierung schädigt Erbsubstanz |
| Lithium
(Li) 1 - 2,5 mg / Tag als Medikamenten, muss ärztlich überwacht werden |
in Heilwassern vorhanden in 100
ml: Römer Heilquelle 0,018 mg Schiller Heilwasser 0,056 mg Hirschquelle 0,114 mg Liebenzeller Mineralwasser 0,12 mg Bad Mergentheimer Albertquelle 1,33 mg in Eiern, Milch und Getreide |
spielt eine Rolle im
Nervenstoffwechsel, kann Rückfall bei Manisch-Depressiven Patienten vermeiden, wirkt antiagressiv und antisuizidal wirkt auch bei manchen Hauterkrankungen als Heilbad |
Mangel: Zwangsgedanken, Aggressivität, Autosugestion, erhöhtes Depressions oder Manierisiko geringere Fortpflanzung, erhöhte Fehlgeburtenrate, Überschuss: Krampfanfälle, Zittern, feinschlägiger Tremor, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose, Gedächtnisstörungen, starker Durst, Gewichtszunahme |
| Silizium 10 - 40 mg / Tag |
in 100 g enthalten: Tomaten 2,7 mg Gurke 3 mg grüne Bohnen 8 mg Roggen und Reis bis 9 mg Mineralwasser bis zu 10 mg Haselnüsse 10 mg Lauch bis 16 mg Weizen bis 19 mg Kartoffeln bis 65 mg Hirse bis 135 mg Gerste bis 210 mg Pekin 140 - 230 mg Haferflocken bis 580 mg |
Baustoff für Knorpel
Bindegewebe, Haare, Nägel wichtig bei der Tuberkulosebehandlung zur Festigung des Lungengewebes, bei Osteoporose es senkt die Aluminiumaufnahme Bei der Knochenbildung ist Silizium von Vitamin D abhängig, allein nutzt es nichts. |
Mangel: Wachstumshemmung Haarausfall, spröde Haare brüchige Nägel Eingeweidebrüche, z. B. Leistenbruch Bänderschwäche Lungenerkrankungen Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen chronische Ekzeme Osteoporose Netzhaut-Degeneration des Auges möglicher Mangel durch zu viel Wurst und Fleischkonsum |
| Vanadium 0,01 - 2 mg |
in 100 g enthalten Mineralwasser z. B Volvic 0,002 mg Pflaumen 0,002 mg Apfel 0,003 mg Austern 0,011 mg Pflanzliche Öle Maiskeimöl 0,1 mg Sonnenblumenöl 0,69 Kartoffeln 0,23 Weizen bis 0,23 mg Radieschen bis 0,3 mg Gelatine |
beteiligt bei der Absenkung des
Blutzuckerspiegels, unabhängig vom Insulin beteiligt beim Aufbau von Knochen und Zähnen wobei beides noch nicht ausreichend untersucht ist |
Mangelerscheinungen: unbekannt Überdosierung: Augenbrennen, Nasenschleimhautentzündungen, Sehstörungen Ohrensausen Übelkeit, Erbrechen |
siehe auch:
Einfluss auf Gesundheit,
Immunsystem und Leistungsfähigkeit
Gründe für Mikronährstoffmangel
Antioxidanzien - Schutz für die
Zellen
Vorsorge durch Mikronährstoffgabe wirkt 3
Haupttodesursachen entgegen
Ausreichende Versorgung erhöht psychische
Stabiliät und Leistungsfähigkeit
Stadien des Mikronährstoffmangels
In dieser Zusammenstellung wurden Infos aus dem Buch "Risikofaktor
Vitaminmangel" (A.Jopp), "Heißhunger ist gesund -so signalisiert der
Körper seinen Mineralstoff- und Vitaminbedarf" und Unterrichtsinhalte meiner
Krankenpflegeausbildung zusammengestellt.Eingearbeitet sind auch Informationen von anderen Quellen, die ergänzende Fakten
lieferten, die ich im Laufe meines Lebens sammelte, bzw. über Wikipedia
recherchierte.