Vitamine und Mineralien
Biochemische Grundlagen

Unser Körper kommt einer biochemischen Fabrik gleich.

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, beschleunigen die Stoffwechselvorgänge, machen viele überhaupt erst möglich.

Man unterscheidet 48 essentielle (d. h. nicht vom Körper herstellbare) Mikronährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen.
In jeder Sekunde laufen in 70 Billionen Körperzellen mehrere Milliarden biochemischer Reaktionen ab, die durch diese katalysiert werden, bzw. dazu benötigt werden.

Fehlen Vitamine, Mineralstoffe, so werden biochemische Prozesse nicht in Gang gesetzt, die diesen Katalysator brauchen. Der Körper muss Umwege gehen, es umbahnen, wodurch sich der Stoffwechsel verlangsamt, die Leistungsfähigkeit abnimmt. Es entstehen auch Mangelsymptome, da der Körper nicht alles ausgleichen kann.

Sorgt man für die Bereitstellung der nötigen Stoffe, aktiviert man die Körperfunktion, den Stoffwechsel, steigert die Leistungsfähigkeit vom Immunsystem und beugt so einer ganzen Reihe von Erkrankungen vor.

Auch die Schlagkraft des Immunsystems gegen Infekte und Tumoren ist abhängig von der optimalen Mikronährstoffzufuhr.

Die Speicherfähigkeit der Vitamine im Körper ist begrenzt

Vitamin B 12 wird bis zu fünf Jahre gespeichert
Vitamin A nur bis zu zwei Jahre
Vitamin E nur 6 - 12 Monate
Vitamin D und Folsäure nur 2 - 4 Monate
Vitamin C, B 2 und K nur 2 - 6 Wochen
Vitamin B 1 nur höchstens 2 Wochen

Vitamine

Viele Vitamine können vom Körper nicht gespeichert werden, dazu gehören z. B. die wasserlöslichen Vitamine

andere fettlösliche Vitamine können z. B. nur aufgenommen werden, wenn Fett in der Zufuhr dabei ist,

Mikronährstoffart

in Nahrungsmitteln enth.

Wirkung

Mangelerscheinung /
bei überhöhtem Gehalt

Provitamin A (Beta-Carotin) wird über UV-Einwirkung durch Fett gelöst inVitamin A (Retinol) umgewandelt

Zufuhrrahmen:

0,8 bis 2,3 mg

Mehrbedarf bei Colitis, Alkoholismus, Arbeit am Computer, vielem Fernsehen
viel Lesen, Stress, Rauchen, bei Rheuma, Krebs, AIDS.



 

in 100 mg enthalten

Karotten 1,1 mg
Bohnen,
Brokkoli 0,3 mg
Chicoree, Endivien, Erbsen, Kresse, Kohlgemüse, Mais, rote und gelbe Paprika, Spargel, Spinat 0,5 mg
Blätter von Rote Beete, Löwenzahn, Wiesensauerampfer (0,15%!!!!) und Portulak (0,45%), Brennessel, Himbeerblätter, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbisse, Cayennepfeffer, Aprikosen, Birnen, Holunderbeeren, Mangos, Nektarinen, Papayas, Pfirsiche, Pflaumen, Sauerkirschen
Leber, Lebertran 25,5 mg,
Leberwurst grob 8,3 mg
Hühnerleber 13 mg
Rinderleber 15 mg
Butter 0,59 mg
Käse:
Emmentaler 0,32 mg
Camembert 0,38 mg
Eigelb 1,0 mg
zugesetzt in vielen Limonaden
 Margarine


nötig für Eiweißstoffwechsel

nötig für gutes Sehvermögen , Teil des Sehpurpurs zur Hell-Dunkel-Adaption

nötig zum Aufbau der Haut, der Augen, Knorpelgewebe, der Schleimhaut in Lunge, Magen-Darm-Trakt,

starkes Antioxidanz -bindet freie Radikale schützt so die Zellmembran

essentieller Bestandteil des Immunsystems,

wichtig für  Produktion von Geschlechtshormonen, Fruchtbarkeit, Entwicklung der Plazenta, zum Aufbau der roten Blutkörperchen,

Hilft bei der Heilung von Knochenbrüchen und nach Schlaganfall, Mehrbedarf bei Colitis.
Mangel:
Nachtblindheit
Katharakt
trockene Augen
schuppige, raue Haut
trockene, juckende Haut
trockene Haare
leicht brechende Nägel
Alterserscheinungen (Falten und Altersflecken)
gestörte Zahnbildung
erhöhte Infektanfälligkeit
Eisenmangel
verringerter Geruchs- oder Tastsinn
Appetitmangel
Sommerschnupfen
Pilzinfektionen
Akne
starke Monatsblutung

Krebsgefahr steigt
Herz- und Kreislauferkrankungen

Überschuss:
Spontanfrakturen, Wachstumsstörungen,
Vergiftungserscheinungen


Vitamin D (Calciferol)
wenn der Körper 15 Min täglich an Händen, Gesicht und Armen ausgesetzt ist, wird es im Körper selbst gebildet, dazu bracht der Körper neben UV-Strahlung Cholesterin, um es aus dem Provitamin aufzubauen


Aufnahmeempfehlung:
0,005 - 0,010 mg

Vitamin D - Bedarf:
0,10 - 0,50 mg  täglich

Mehrbedarf:
vegetarische Ernährung
Frühgeburt, Schwangerschaft
hohes Alter, nur Muttermilch
Leberentzündungen, Alkohol
Nierenschäden

 

pro 100 g
Hefe,
Spinat,
Weizenkeimöl,

Kalbfleisch,
Rinderleber 0,002 mg
Forelle 0,01 mg

Champignons/ Pfifferlinge 0,002 Steinpilz 0,003 mg
Eigelb bis 0,113 mg
Lebertran 0,21 mg

Butter  0,001 mg

, Milch, Milchprodukte wie
Sahne, Käse, Speisequark

gemahlene Weizenkörner
Makrele 0,004 mg
TIntenfisch 0,005 mg
Kaviar 0,006 mg
Sardiene, Auster 0,008 mg
Bückling, Hering 0,030 mg
geräucherter Aal bis 0,09 mg,

fördert Resorption von Calcium und Phospor,

wichtig für Einlagerung von Ca und P in die Knochen

wichtig für Nervenstoffwechsel und Energiestoffwechsel
Mangel:
Muskelschwäche
Schwierigkeiten beim Treppensteigen, Aufstehen, unsicherer Gang
Krämpfe
,
Knochenschmerzen
Rachitis (0 und x Beine bei Kindern und Zahnfehlstellungen) Osteoporose (Entmineralisierung der Knochen)
altersbedingte Knochenverformungen
verlangsamte Zahnentwicklung
Neigung zu Karies
dünner, unregelmäßiger Zahnschmelz
Ruhelosigkeit
Reizbarkeit
Gehörverlust
Ohrensausen

Überschuss:
erhöhter Ca und P-Spiegel
Kalkablagerungen

Vitamin K (Phyllochinon)

Zufuhrrahmen:

0,065 bis 0,080 mg

Mehrbedarf bei:

Gallenerkrankungen, Leberfunktionsstörungen
Blutverlust nach Operationen
Alkohohl, Breitbandantibiotika
Darmerkrankungen wie Morbus Chron, Colitis, Sprue, bei
Darmfloraschädigung

in 100 g enthalten:
frische Erbsen 0,02 mg
Honig 0,025 mg
Speisequark 0,025 mg
Mais 0,04 mg
Spargel 0,04 mg
Karotte 0,08 mg
Kartoffeln ,05 mg
Brokkoli 0,130 mg
Sojabohne 0,190 mg
grünes Gemüse
wie Spinat, Kohl, Kohlrabi,
Kopfsalat 0,2 mg
Rosenkohl 0,25 mg
Rotkohl 0,01 bis 3 mg
Sauerkraut 0,01 bis 3 mg
Weiskohl 0,25 mg
Petersilie 0,79 mg
Schnittlauch 0,57 mg
Hagebutte 0,09 mg
Sellerie 0,1 mg
Haferflocken 0,05 mg

Tomaten,

Zwiebeln

Milch und Milchprodukte
Butter 0,06 mg

Eier 0,045 mg

Rinderleber 0,045 mg
Fleisch
Aufbau des Prothrombin und anderer Gerinnungsfaktoren,
Einige fördern die Blutgerinnung andere verlangsamen diese

Gegenspieler gegen Marcumareinnahme.

wichtig für Knochenstoffwechsel bei Knochenmineralisierung mit Ca und P, beugt Osteoporose vor

hilft gegen starke Menstruationsblutung

Es ist mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes
 

wirkt Gefäßverkalkung entgegen

beugt vor Hämorrhidenbildung vor

Mangel:
Blutungsneigung,
Blutungen in verschiedenen Geweben
häufiges Nasenbluten
schmerzhafte Menstruation
starke Monatsblutung Blutgerinnungsstörungen

Haarausfall

Neigung zu Arteriosklerose,
Osteoporose, Hämorridenbildung

bei Säuglingen Hirnblutungen

Überdosierung:
Hämolyse (Auflösung der roten Blutkörperchen
Erbrechen
Thrombose
Vitamin E (Tocopherol)


Zufuhrrahmen:
4 bis 50 mg


Mehrbedarf:
einseitige Ernährung mit Fertigprodukten,
bei viel Aufnahme ungesättigter Fettsäuren wie (Distelöl, Maisöl, Sonnenblumenöl, was auch Zink- und Selenmangel bewirkt)
Vitamin C mangel, Rauchen,
Alkoholmissbrauch,

Fettverdauungsstörungen
Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse und Gallenblase

100 g enthalten:

Butter 2 mg
Eigelb 2 mg

Weizenkeimöl 174 mg
Sonnenblumensamen 21 mg
Mandeln 25 mg
Haselnuss 25 mg
Traubenkernöl 32 mg
 
rotes Palmöl
Olivenöl 13 mg

Blattgemüse, Kohlgemüse
Leber
Getreideprodukte
Hefe
Wirsing 2,5 mg
Kerbel 2,9 mg
roter Paprika 2,9 mg
Zwiebeln
Paprika
bittere Aprikosenkerne 4,18 mg
Pistazien 5,2 mg
Walnuss 6,2 mg
Erdnuss 9,1 mg
Milch, MiIchprodukte,
Eigelb
Krustentiere

Hagebutten, Himbeerblätter, Schnittlauch, Luzerne Löwenzahn

Nachtkerzenöl
Algen

 

bindet freie Radikale (Antioxidanzie),

ist ein lipidlösliches Antioxidans und schützt das Depotfett vor der Oxidation

nötig für Folikelsprung der Frau,

hemmt degenerative Gelenks- und Wirbelsäulenprozessen.

wirkt  mit bei der Ausleitung von Schwermetallen aus dem Körper mit

ist Bestandteil und schützt mehrfach gesättigte Fettsäuren in der Zellmembran, den Nervenbahnen und Arterien
Blutbestandteil, wichtig für Thymus und Auge

Mangelerscheinungen:
Depressionen, andere seelische Erkrankungen

Schwäche und Müdigkeit
Muskelschwäche

Blutarmut

anfälliges Nervensystem:
Reizbarkeit
Taubheit von Händen und Füßen

humorale Antikörperreaktion auf Antigene wird unterdrückt

unterdrückt Reaktion von Immunglobulin auf Antigene

häufige Infektionen

schlecht heilende Wunden

Begünstigung von Arteriosklerose
Zerfall von Herzmuskelzellen

Konzentrationsmangel

trockene faltige Haut

Schrumpfung und Schwächung der Geschlechtsorgane
Unfruchtbarkeit

erhöhte Anfälligkeit für Krebs

Vitamin B 1 (Thiamin)

1,3 - 3 mg

Körperbestand ca. 30 mg

Mehrbedarf bei Stress, während Schwangerschaft und Stillzeit,
bei Alkohol-, Kaffeekonsum. intensivem Sport, bei Fieber, Lebererkrankungen, in Wachstumsphasen, im Alter, bei Anti-Babypilleneinnahme, bei Schilddrüsenüberfunktion

 

in 100 g enthalten:
nicht erhitztem Vollkorngetreide  0,35–0,46 mg
unpolierter Naturreis 0,41 mg
Gerste 0,43 mg
Buchweizen 0,58
Haferflocken 0,59 mg
bittere Aprikosenkerne 0,22 mg Pistazien 0,69 mg
Mohn 0,86 mg
ger. Sesam 0,4
Erdnuss 0,9 mg
Macadaminuss 0,28 mg
Sojabohne 0,44 - 0,99 mg
Sonnenblumenkerne 1,9 mg
Weizenkeime 2,01 mg
Löwenzahn 0,19 mg
Erbsen 0,3 - 0,76 mg
weiße Bohnen 0,145
Bierhefe 12 mg
Backhefe 1 mg
Schweinefleisch 0,23 mg
Austernseitling 0,17 mg
Gelügelfleisch geg.0,11mg Pellkartoffeln gegart 0,07 mg
Tee 0,3 mg

Champignons
Paprika, Spargel,
Petersilie, Schnittlauch,
Brunnenkresse, Hagebutten
Rinderherz 0,5 mg

Grünkohl, Steckrüben, Möhren, Brokkoli,
Milchprodukte und Milch
Algen

wichtig im Nerven-, Muskel- und Kohlehydratstoffwechsel,

beteiligt am Aufbau von Neurotransmittern

nötig für Kohlendioxid-Abspaltung

 
Mangel:
Beri-Beri-Krankheit
gestörter Stoffwechsel in Herz (Herzrhythmusstörungen, Tachykardie, niedriger Blutdruck, bis zu Herzversagen), Leber und Magen
stört Kohlehydratstoffwechsel und der Nervenzellen mit
Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen Konzentrationsmangel, Gedächtnisschwäche,
Depressionen, MS, Alzheimer-Krankheit
Nervenentzündungen,
Muskelkrämpfe, Muskelatrophie
Wadenmuskelschwäche Polyneurophathie,

Sehstörungen, Appetitlosigkeit,  Blutarmut (Anämie)
häufige Kopfschmerzen
Ödeme,
Kurzatmigkeit (Dyspnoe) Verringerte Produktion von Antikörpern bei Infektionen gestörte Energieproduktion 

selten Überschuss:
Magenbeschwerden, Kopfschmerz,
Schweißausbrüche, Herzrasen
 

Vitamin B 2 (Riboflavin)

1,5 bis 1,7 mg

(andere Quellen bis zu 200 mg

Mehrbedarf bei:
Fieber, Muskelbeanspannung,
Schwangerschaf u. Stillzeit,
Chronische Darmerkrankungen,
Diabetes, hohes Alter, Alkoholismus, bei oraler Kontrazeptiva "Pille", in Wachstumsphasen, bei Beruhigunsmitteleinnahme, bei Krebsbehandlung, starken Verletzungen, Verbrennungen
 
in 100 g enthalten:

Eigelb,
Rinderherz 0,9 mg
Rinderniere 2,2 mg
Rinderleber 2,8 mg
Bäckerhefe 3 mg
Bierhefe 5,5 mg
Milch, Milchprodukten wie
Speisequark, Hart- und Schmelzkäse,
Ziegenköse 0,5 mg
Camembert 0,57 mg
Parmesan 0,6 mg
Kakao 0,4 mg
Vollkornprodukte
Fisch

Gemüse wie Broccoli, Spargel, Spinat, Steckrüben, Möhren,
Champignons 0,44 mg

Mandeln 0,62 mg
Hagebutten, Petersilie,
bittere Aprikosenkerne 0,6 mg, Löwenzahn, Brunnenkresse, Algen, Bockshornklee

wichtig für Zellatmung und die Bildung der Leukozyten

Teil von 60 verschiedenen Enzymen des Eiweiß, Fett- und Kohlehydratstoffwechsels.

wichtig zur Übertragung von Lichtreizen 

Es ist wichtig für den Aufbau von Schleimhäuten und Haut,
Wachstum, Blutbildung,

wird für die Aktivierung von B 6 und Umwandlung von Tryphtophan in Niacin benötigt,
Selen verbessert die B 2 Aufnahme

Mangel:
Schleimhautschäden,
zu Wundheit, Exanthemen, Rissen
Rhagaden (Mundwinkelfissuren), Hautrötungen
Blutarmut

Hauterkrankungen,
verstärkte Schuppenbildung,
rot geschwollene Augenlider,
entzündete Zunge,
Haaraufall
violette, schmerzende Lippen,

verminderte Antikörperbildung

Migräne
Mangelerkrankung Pellegra (lat. bedeutet raue Haut)

Augenschäden (Rötung, Brennen,
Lichtüberempfindlichkeit)

Lustlosigkeit, Ermüdbarkeit
verzögertes Wachstum

Vitamin B 3
(Niacin)
Nicotinsäure

Zufuhrrahmen:
15 - 18 mg

Kann im Körper aus Tryptophan synthetisiert werden
wozu es Vitamin B 2 und B 6
braucht
pro 100 g enthalten:
Weizenmehl 5,0 mg
Naturreis 5,2 mg
Vollkornprodukte, Weizenkleie

Hühnerfleisch bis 11 mg
Hühnerleber 12 mg
Lachs 7,5 mg
Makrele 7,5 mg
Tunfisch 8,5 mg
Sardine 9,7 mg
Rinderleber 15 mg
Sardelle 20 mg
 Wild, Niere

Champignons 5,2 mg
Pfifferlinge 6,5 mg,
Gemüse wie Hülsenfrüchte , Löwenzahn, Petersilie,
Erdnüsse, Datteln, getrocknete Aprikosen,
bittere Aprikosenkerne 4,18 mg

Milchprodukte, Eier

Kaffee 9 - 17 mg, Bierhefe

Wichtig für Hormonbildung für Fettstoffwechsel, Insulinbildung,
Schilddrüsenhormonen, Nieren und Nebennierenhormonen, sowie Sexualhormonen

Stoffwechsel von Kohlehydraten, Eiweiß
nötig zu  funktionierendem Magen-Darm-Trakt 

wird gebraucht zur  Energieproduktion, hat eine antioxsidative Wirkung

wichtig für die periphere Durchblutung

Wichtig ist sie auch für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNA.

Therapeutisch bei Heuschnupfen, Migräne, verzögert Nierenfunktionsstörungen

 

Mangel:
Pellegra (DDD = Diarrhoe, Dermatitis, Alters-Demenz)
Depressionen, Schlaflosigkeit
evtl. Schizophrenien
Dermatosen an Schleimhäuten,
Entzündung der Mundschleimhaut

erhöhte Cholesterinwerte, Appetitverlust, hochrote Zunge
Müdigkeit,
Schwindel,
Kopfschmerzen

Blähungen, Erbrechen
Durchfall
Pellegra (raue Haut) Mundwinkelrhagaden
Zungenbrennen
Gewichtsverlust

Überdosierung:
Gefäßerweiterung, Hautrötung, Hitzegefühl,

Vitamin B 5
(Pantothensäure)

Zufuhrrahmen:
10 bis 20 mg

Leberkranke, während Diäten, bei Alkoholismus, nach Operationen mit Narkose, Leistungssportler, bei "Pille", hoher Kaffeekonsum, bei starkem Stress ist der Bedarf höher
In 100 g sind enthalten:
Innereien, Fleisch

Vollkornprodukte wie
Naturreis 1,7 mg
Sojabohne 1,9 mg
Roggen 1,5 mg
Eiern (im Eigelb)

Nüssen (insbesondere Pinienkerne),
Cashewkerne 1,2 mg
Erdnüsse 2,6 mg
bittere Aprikosenkerne 0,58 mg
Kartoffeln,
Avocado 1,1 mg
Champignons 2,1 mg
Kichererbsen 1,3 mg
Erbsen 2,1 mg
Linsen 1,3 mg
Brokkoli 1,3 mg
grünem Gemüse, Löwenzahn,
Wassermelone 1,6 mg
Petersilie, Luzerne
Obst

Milch, Milchprodukte wie
Edelpilzkäse 2 mg
Gorgonzola 1,5 mg

Rinderniere 3,8 mg
Hühnerleber 7 mg
Ostseehering 9,3 mg

Bierhefe 0,9 - 19 mg

Muscheln

nötig für Energieproduktion, Hormonstoffwechsel (z. B. Cortison), Neurotransmitterproduktion

Wichtig für Wundheilung  
spielt als Coenzym A, eine wichtige Rolle im Stoffwechsel
( z. B. im Citratzyclus oder der Fettsäure-Oxidation und Biosynthese)

Es ist beteiligt am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten, Aminosäuren

Nötig für Bildung von Haar, Haut- und Blutpigmenten
wichtig für Cholesterinbildung
beteiligt an Leberentgiftung

Mangel:
glanzlose Haare,
gespaltene Haare
juckende Haare
frühes Ergrauen der Haare,
Abgeschlagenheit, Müdigkeit
Unlust, Schwäche
Schlaflosigkeit
Depressionen
Kopfschmerzen,
rheumatische Arthritis
Fußgelenkschmerzen
niedriger Blutzucker

Herzklopfen,
schlechte Wundheilung
brennende Füße,
tauben oder schmerzenden Muskeln v. a. Unterschenkel

Anämie

Immunschwäche, es werden humorale Antikörperreaktionen auf Antigene unterdrückt

Magenschmerzen

Überschuss:
Durchfall

Vitamin B 6 (Pyridoxin)

Zufuhrrahmen:
1,3 -  1,8
andere Quellen  4 g
in 100 g enthalten:

Erdnüsse 0,4 mg
Maronen 0,35 mg,
Walnuss 0,87 mg
Haselnuss 0,45 mg
Sonnenblumenkerne
Hefe,

Niere,
Geflügel und Schweinefleisch
Rinderfilet 0,5 mg
Rinderleber 0,7 mg
Fisch
Lachs 0,98 mg
Sardine 1 mg
Tunfisch 0,46 mg
Hummer 1,18 mg

Weizenkeime 0,5 mg,
Gerste 0,56 mg
Hirse 0,75 mg

Naturreis 0,67 mg
Hefe, Vollkorngetreide,
Sojabohne 1,19 mg Vollkornprodukte
Gemüse wie Kohl, '
Kichererbsen 0,54 mg
Zwiebeln, Paprika, grüne Salate,
Avokado 0,5 mg
grüne Bohnen,
Linsen 0,6 mg
Kartoffeln
Ölsaaten wie Olive, Raps,
Kräuter wie Schnittlauch
Bananen
Melasse
Weißbier

in enzymatischen Reaktionen beteiligt, wobei fast alle für den Aminosäurestoffwechsel nötig sind.
nötig für die Zellvermehrung (Wachstumsprozesse)

Zwischenprodukt der endogenen Häm-Synthese,

fördert die Nierenfunktion (wirkt entwässernd)

hilft dem Körper Magnesium zu verwerten
es verbessert die Reaktion der Lymphozyten und ist so wichtig für die Immunabwehr und die Blutzellenbildung

beteiligt beim Aufbau von Abwehrzellen und Neurotransmittern

Appetitverlust,
mit einhergehend Zink-Mangel
Durchfall und Erbrechen Dermatitis und Anämien, Wachstumsstörungen  Konzentrationsmangel, Schlafstörungen
Depressionen, Angststörungen
Krämpfe, Muskelzuckungen (vor allem bei Babys), Krampfzustände in unregelmäßigen Intervallen Migräne
Degeneration der peripheren Nerven
Mikrozytäre, hypochrome Anämien (Störung der Häm-Biosynthese)
Seborrhoe-ähnliche Zerstörungen um Augen, Nase und Mund (T-Zone)
Glossitis
Nervenentzündungen, Haut und Schleimhautveränderungen
Schwangerschaftserbrechen
PMS, häufige Infekte, Glukose Intoleranz, Ekzeme, Dermatitis

Folsäure bestehend aus Vitamin B 10 +11


Zufuhrrahmen:
0,2 - 0,4 mg
zur Arteriosklerosevorbeugung 0,6 mg

Folsäurebedarf bei Einnahme von empfängnisverhütenden Mitteln und bei Schwangerschaft erhöht

 in 100 g enthalten:

Eigelb (0,15 mg)

Gemüse wie
Gurke 0,02 mg
Wirsing 0,09 mg
Rote Rübe 0,09 mg
Fenchel 0,1 mg
Gartenbohne 0,13 mg
Kichererbsen 0,2 mg
Sojabohen 0,23 mg
Weizenkeime 0,52 mg

aber auch Spinat,
Blattgemüse,

Hefe,
Rinderleber 0,22 mg
sonstige Innereien (Leber, Nieren) anderer Tiere

Milch und Milchprodukte

Nüsse


 

 

wichtig für Zellteilung, Blutbildung und zur Herstellung der DNS

Bestandteil von Aminosäuren, somit dem Eiweißstoffwechsel

nötig für Immunsystem und Neurotransmitterproduktion

hilft Homocystein abbauen und beugt so der Arteriosklerose vor

In der Embryonalentwicklung ist Folsäure wichtig für neurale Entwicklung - ein Mangel begünstigt die Entstehung von Neuralrohrdefekten wie Spina Bifida oder Anensephalie, begünstigt angeborenen Herzfehlern.

 

Mangel:
Immunschwäche,
hyperchromen makrozytären Anämie  Schleimhautveränderungen im Mund, Zungenbrennen,
Durchfälle,
Haarwuchsstörungen,
Haarausfall
Schuppenflechte
Vergesslichkeit
geistige Ermüdung
Irritierbarkeit, leichte Ablenkbarkeit,
Gedächtnisschwäche
Beinkrämpfe
erhöhte Krebsgefahr

neurol. Störungen,
Reizbarkeit, Aggressivität Vergesslichkeit,Schlafstörungen
,
Müdigkeit, Senilität,
Pakinsson-Krankheit,


Angstzustände
Depressionen

Vitamin B 12 (Cyanocobalamin)

0,002 - 0,005 mg

Mehrbedarf bei vegetarischer Ernährung, Magenschleimhautatropie, diverse Medikamente,
Schwangerschaft u. Stillzeit,
Lebererkrankungen, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, hohes Alter, Alkoholismus, Rauchen, "Pillen"Einnahme,
bei Vitamin B 6 Mangel
 

in 100 mg enthalten:
Speisequark 20 % 0,001
Bio-Kuhmilch 0,4 mg
Käse bis zu 3 mg
Milch, Milchprodukte,
Hühnereigelb bis zu 2,0 mg
Hühnereiweiß 0,1 mg 
eiweißreiche Nahrungsmittel,
Rinderfilet 0,002 mg
Lachs 0,003 mg
Tunfisch 0,004 mg
Hering 0,0085 mg
Al 0,001  mg
Miesmuschel 0,008 mg
Makrele 0,009 mg
Bückling 0,010 mg
Auster 0,0015 mg
Kalbsleber 0,060 mg
Schweineleber 0,040 mg
Hühnerleber 0,02 mg
Schweineniere 0,02 mg
Rinderniere 0,033 mg
Rinderleber 0,065 mg
Blutwurst 0,05 mg
Rindfleisch 0,005 mg
Schweinefleisch 0,008 mg
Sauerkraut 0,007 mg

Bierhefe

Eigelb,

Vorstufe / Vitamin B 12 Coenzym finden sich in Erbsen, Bohnen, Ingwer, Speisepilzen, v. a. Champignons

Bildung der Blutkörperchen

nötig für die Zellteilung und den Nervenstoffwechsel notwendig

enthält ein Metallion, das seltene Kobalt, nur über Folsäure kann unser Körper das lebenswichtige Kobalt aufnehmen

Für die Aufnahme ist der Intrinsicfaktor nötig

Die Substitution von Kaliumchlorid vermindert die B 12 Resorption.

verzögerte Wundheilung
neurologische Störungen (Kribbeln, Taubheit an Händen und Füßen)
Gedächtnisstörungen, Hyperaktivität, Unfähigkeit längere Zeit Still zu sitzen, Verwirrtheit, Demenz, Gereiztheit
depressive Verstimmungen,
Alzheimer Krankheit, Multiple Sklerose, Psychosen
perniziöse Anämie
überalterte Leukozyten
Erschöpfung und Schwächegefühl, Konzentrationsstörungen
Polyneuropathie in Form von Kribbelparästhesien oder anderen Missempfindungen (z. B. leichtes Brennen) in verschiedenen Körperregionen zeigen,
Unfruchtbarkeit,
Immunschwäche
Zungenbrennen,
gelbliche Schleimhäute,
weiße Lippen
blinde Flecken beim Sehen, verminderte Sehkraft

Vitamin H (Biotin)

Zur Prophylaxe sind 0,2 - 0,3 mg proTag ausreichend.

Um einen bestehenden Mangel innerhalb kurzer Zeit sicher auszugleichen, kann aber eine wesentlich höhere Dosis bis 500 Mygrogramm erforderlich sein
Hefe, Innereien wichtig für Hautstoffwechsel und für die Zellteilung

nötig für Fett-, Kohlehydrate-, Eiweißstoffwechsel und für die Neurotransmitterproduktion
Mangel:
vermehrte Schuppenbildung, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Übelkeit
Erschöpfung, Appetitlosigkeit,
seborrhoische Dermatitis,
glanzloses brüchiges Haar
Vitamin B 17
(
Amygdalin, Laetrile, Mandelonitril)



 
hohe Konzentration in weichen Kern von Früchten:
wilde Aprikosen, Pflaumen, Backpflaumen, Kirschen,
Weintrauben

Geringere Mengen in
Blutorangen, Brombeeren, Heidelbeeren, Rhabarber, Johannisbeeren, Papaya
Auberginen, rote Zwiebel, Rotkohl, Blumenkohl, Broccoli
Spinat, Brunnenkresse, Kichererbsen, Linsenkeimlinge, weiße Bohnen, Kidneybohnen, Erbsen,
Bambussprossenkeimlinge, Luzernekeimlinge Bohnenkeimlinge, Mungobohnenkeimlinge, Weizenkeimlinge und Kichererbsenkeimling
Buchweizen, Hafer, Roggen, Gerste, brauner Reis
rohe,

Cashew-Nüsse,
Macadamia-Nüsse

Petersilie, Sauerklee
Kürbis

es wird durch ein Enzym, auch ß-Glucosidase genannt, gespalten, wobei Wasserstoffzyanid freigesetzt wird.
Das Enzym Rhodanase, das in allen gesunden Körperzellen enthalten ist, entgiftet das freigesetzte Zyanid (HCN oder Blausäure), indem es Schwefel vom Thiosulfat (das zwei Schwefelmoleküle und drei Sauerstoomoleküle zweifach negativ geladen enthält) auf das Zyanit (CN-) überträgt, wodurch dieses zu Rodanid (SCN-) wird und das Thiosulfat zu Suffit reduziert wird. 

Eine einzige Ausnahme, denn Krebszellen haben dieses Enzym Rhodanase nicht! Dafür haben sie aber 3000 fach höhere ß Glucosidase wie gesunde Zellen, wodurch dort der biologisch vorbereitete Angriffspunkt ist!!!

 
Mangelerkrankung:

Krebs 

 

(wobei schon 5 bis 12  Aprikosenkerne je nach Größe der Kerne und kg Körpergewicht der Person täglich eine wirksame Krebsprophylaxe darstellen)

eine Behandlung von Krebs höhere Dosen erfordert)

 

 

Vitamin C (Ascorbinsäure)

100 bis 400 mg pro Tag

bis zu 1000 - 1800 mg

Mehrbedarf bei Stress, bei Asthma, Allergien, Depressionen,  im Alter,
 rascher Ermüdung, im Wachstum, Krankheitsanfälligkeit, während Infekten,  bei Rauchern,
Schwangerschaft und Stillzeit
bei Schilddrüsenüberfunktion,
nach operativen Eingriffen

bei Borreliose bis 1000 mg
zusammen mit Meersalz

in 100 g enthalten:

Brokkoli 115 mg,
roher Paprika 140 mg
Sauerkraut 10 - 38 mg

Löwenzahn

Sanddorn (450 mg / 100 g)
Sanddornbeerensaft 111 - 664 mg

Hagebutten 250 - 2900 mg

Bananen 12 mg
Mandarine 30 mg
Orangensaft 42 mg
Zitronensaft 53 mg
Erdbeeren 65 mg
schw. Johannisbeeren 189 mg
Äpfeln, , Orangen, Zitronen,
Kiwi 17 - 295 mg je nach Lagerung und Reife
 

 

essentiell für Infektabwehr, aktiviert Lymphozyten, Freß und Killerzellen für das Immunsystem,

nötig für Bildung von Bindegewebe und die Wundheilung, Kollagenbildung

schützt die Blutgefäße, dient dort als Kittsubstanz, begünstigt die Eisenresorption

ohne es gibt es keine Fettverbrennung, 

wichtig für die Hormonproduktion der Nebennierenrinde

wichtig zur Bindung freier Radikale (Antioxidanzie), schützt so die Zellmembran

wirkt entwässernd
fördert Eisen und Zinkaufnahme


Skorbut,
erhöhte Krankheitsanfälligkeit
häufige Müdigkeit, Appetitlosigkeit,
verzögerte Wundheilung,
Neigung zu blauen Flecken
Zahnfleischblutungen

Arthritis, Rheuma, Ekzeme, Unfruchtbarkeit,
geschwächte Infektabwehr
erhöhte Anfälligkeit für Virusinfektionen;
Herz- und Kreislauferkrankungen,
Bluthochdruck
höheres Krebsrisiko
Haut- und Schleimhautblutungen,
steigende Neigung zu Allergien und Asthma, Depressionen, Multiple Sklerose  Parkinson-Krankheit, 

Überdosierung:
Übelkeit,
Blähungen im Unterbauch
Durchfall
Nierensteine

 

Mineralien und Spurenelemente

Dabei unterscheidet man noch einmal in Mengenelemente, die in größeren Mengen benötigt werden:

und sogenannte Spurenelemente

Mineralstoffe
(Mengenelemente)

Bedarf

Vorkommen Wirkung im Körper  

Mangelerscheinung

 

 

Calcium (Ca)

900 bis 1000 mg täglich
Jugendliche 1200 mg


In 100 g sind enthalten:
Milch,  Joghurt und Kefir ca. 120 mg, Käse z. B. Ziegenkäse 430 mg, Edamer 795 mg und Parmesan 1210 mg
Ölsardinen 354 mg
Mohn 1460 - 2500 mg
Sesam 785 - 800 mg
Mandeln 252 mg
Haselnüsse 216 mg
Aramat 200 bis 250 mg
Paranüsse 170 mg
Sojabohnen 70 mg
Haferflocken und Sonnen-blumenkerne 50 mg
Haselnüsse 216 mg
bittere Aprikosenkerne 250 mg
Brennesseln, Kerbel 400 mg
Grünkohl 212 mg
Brokkoli 130 mg,
Petersilie 360 mg
Brunnenkresse,
Löwenzahnblätter 165 mg  Rucola 150 bis 200 mg
Chinakohl, Fenchel, Broccoli und Merrettich 100 bis 150 mg /
Bleichsellerie 80 mg
Rote Rüben 20 mg
getrocknete Feigen 250 mg 
Vollkornbrot 50 mg  Mineralwasser ca 50 mg

bei Erregung der Muskeln und Nervenzellen nötig.
Bestandteil im Glykogen-Stoffwechsel
bei der Zellteilung
es aktiviert einige Enzyme, Hormone
Bestandtteil in Proteine und Hormone,

MItbeteiligt bei der Blutgerinnung

wichtig zur Aufrechterhaltung der Zellmembranen
Wichtig für Vitamin D-Haushalt,
Baustein von Knochen und Zähnen,

Mangel:

Sonnenallergie
Störung in Blutgerinnung

brüchige Knochen,
brüchige Fingernägel,
Haarausfall,
Nagelmissbildungen Osteoporose, 
Rachitis bei Kindern (Zahnfehlstellungen, Beinverformungen)

erhöhte Erregbarkeit des Nervensystems
Schlafstörungen,
Nervosität

Muskelkrämpfe,

Menstruationsbeschwerden

hoher Blutdruck

Karies
Parodontose

Reizhaut

Überschuss an Mg, Phosphor, bei hohem Kaffee- oder Alkoholkonsum, Abführmitteln oder harntreibenden Medikamenten
 

Natrium (Na)

800 bis 1300 mg

Kochsalz, Meersalz

Fertigsuppen,

Schinken, Kassler,
Salami 1260 mg
Wurstprodukte 700 mg
Käse 335 - 1810 mg
Oliven 2100 - 3288 mg
Kaviar, Salzhering 5939 mg

reguliert osmotischen Druck in den Körperzellen, hält Flüssigkeit im Blutgefäßsystem und in den Interzellulärräumen der Lympfbahnen
Gegenspieler des K
Mangel:
relativer Volumenmangel,
niedriger Blutdruck, hoher Puls
Appetitlosigkeit,Muskelkrämpfe, Antriebslosigkeit, Verwirrtheit,
gestörte Denkvorgänge,
verminderte Harnausscheidung

Überschuss:
Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen.

Chlor (Cl)

tgl. 850 bis 1000 mg
Kochsalz, Meersalz
Fertigsuppen

Schinken, Kassler

 

wichtig bei der Verdauung, zur Bildung von Salzsäure für die Eiweißverdauung
Chlor ist zusammen mit Natrium wichtig für das Säuren-Basengleichgewicht, den Wasserhaushalt, die Nervenleitung, die Muskelarbeit, und die Aufnahme und den Transport von Nährstoffen in lebenden Organismen.
Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Wachstumsstörungen, geschwächtes Denken.

Erhöhter Bedarf bei Erbrechen
 
Kalium (K)

2000 mg

in 100 g:
Bananen 393 mg
Johannisbeeren 341 mg,
Johannisbeersaft konz. 1521 mg
   Schorle 418,5 mg
Orangen 177 mg
Kiwi 295 mg
Ananas 173 mg
Weintrauben 190 mg
Apfel 144 mg
Birne 125 mg
Nektarine 212 mg
Kirschen 210 mg
Pflaumen 220 mg
Erdbeere 145 mg
Himbeere 170 mg
Brombeere 190 mg
Heidelbeere 73 mg
Orangensaft 155 mg

getr. Aprikosen 1370 mg,
getr. Pflaumen bis 825mg
getr. Pfirsiche 1340 mg
Rosinen 780 mg
Dattel 648 mg
Pistazien 1020 mg
Maronen 705 mg
Mohn 705 mg
getr Datteln, Feigen 850 mg
Linsen 810 mg, andere Hülsenfrüchte, Gemüsesäfte
Spinat 635 mg
Erbsen 930 mg
Kartoffeln 340 - 600 mg
Tomaten 242 mg
Möhren, Pilze
Tomatenmark 1160 mg
Sojabohnen 1740 mg
Kakao bis 3200 mg

Samen: Getreideflocken,
bittere Aprikosenkerne
Hagebutten
Rindfleisch 145 mg
Schweinefleisch 232 mg
Pute 300 mg
Brathähnchen 260 mg, Milchprodukte 145 mg, Meersalz

aktiviert Fermente beim Körperstoffwechsel, wichtig beim Eiweißaufbau

ist bei der Verdauung wichtig, da es ein Bestandteil der Verdauungssäfte des Darmes ist

wichtig bei der Kohlehydratverwertung

wirkt harntreibend,

senkt den Blutdruck

regt die Arbeit des Innenohres an,

regelt mit den osmotischen Druck in den Zellen

Gegenspieler des Na
Mangel:
Kontraktionsfähigkeit der Muskeln ab,
Muskelschwäche,
Muskelrisse,
Erschlaffung der glatten Muskulatur
Lähmungen,
verminderte Sehnenreflexe
Übelkeit, Erbrechen
Blähungen,
Verstopfung
paralytischer Darmverschluss
Herzschwäche
Herzvergrößerung, Herzrhythmusstörungen,
verlangsamter, unregelm. Puls
niedriger Blutzucker
zu hoher, zu niedriger Blutdruck
Ödeme (Wassereinlagerung im Gewebe)
Erschöpfungszustände
Stimmungsschwankungen,
Depression, Verwirrung
Reizbarkeit,
Müdigkeit,
Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma
Innenohrprobleme,
Atemnot, bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhaut)

Überschuss durch gestörten Ausscheidungsmechanismus:
Störung der Herzaktion,
Ohrensausen,
Verwirrtheit,
Halluzinationen, Fehlempfindungen
Nierenschädigung,
Übersäuerung bis zum Herzstillstand
Magnesium (Mg)

300 - 450 mg

in 100 mg enthalten:
Mineralwasser bis über 50 mg

Roggen 120 mg
Mais 140 mg
Vollkornprodukten: Vollkornnudeln,
Naturreis 155 mg, Cornflakes, 

Gemüse: Kartoffeln

Samen:
Sonnenblumenkernen 420 mg,
Kürbiskerne 535 mg
Haferflocken 140 mg, 
bittere Aprikosenkerne,
Sesam 345 mg,
Cashewkerne 265 mg,
Erdnüsse 165 mg
Haselnüsse 165 mg
Mandeln 170 mg
Wallnüsse 130 mg
Pistazienkerne 160 mg

Früchten:
Bananen 35 mg,
Beerenobst,
Orange

Milchprodukten,
Kakao 400 mg,
Schokolade

Fleisch: vor allem in Leber und Geflügelfleisch

Fisch

Im menschlichen Blutplasma ist das Magnesium bis zu 40% an Proteine gebunden, etwa entalten in 300 Enzymen

im Körper an vielen Coenzymen an Stoffwechselprozessen in Muskeln und Nerven beteiligt.

Sie stabilisieren das Ruhepotential von erregbaren Muskel- und Nervenzellen und der Zellen des autonomen Nervensystems.

Zudem beeinflussen freie Mg-Ionen das Potential an den Zellmembranen.


wichtig für Muskelstoffwechsel
wird benötigt zur Bildung von über 400 Enzymen für Stoffwechsel und Immunsystem

Therapeutisch bei akutem Herzinfarkt, Vorbeugung vor Thrombosen nach Operationen, bei Migräne, krampfartigen Koprschmerzen, bei Gereiztheit und Aggressivität, bei vorzeitigen Wehen und prämenstruellem Syndrom

hemmt Aufnahme von Ca und Zink.
Wenn Ca in größeren Mengen genommen wird, wird Mg schlechter aufgenommen.

Mangel:
Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit,
begünstigt Depressionen, Schizophrenie und Psychosen Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl,
Taubheitsgefühl in Händen und Gesicht
Schluckkrämpfe
Herzrasen, Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzinfarkt
nächtliche Wadenkrämpfe, u. a. Schwangerschaftskrämpe;
vorzeitige Wehen bei Schwangeren
Hörsturz
Nierenfunktionsstörungen;
Verdauungsbeschwerden,
Bauchschmerzen, Übelkeit
Durchfallneigung
chronische Darmentzündungen
schlecht eingestelltem Diabetes
geschwächte Immunabwehr
hoher Blutdruck
Neigung zu Schlaganfall,
Asthma, Diabetes, Nierensteinen, Glaukom
Osteoporose,
Prämenstruelles Syndrom

Überschuss:
Erbrechen,
langsamer Puls
gesteigerte Muskelspannung

Phospor (P)

tgl. 1200 - 1700 mg


Mögliche Mangelursachen:

Unterernährung
Vitamin D Mangel (zu wenig Sonne im Winter)
Überfunktion der Schilddrüse
Nierenfunktionsstörungen
Alkoholismus
 

in 100 g enthalten:

Milchprodukten

Milch 90mg
Käse 500 -840 mg

Fleisch, Geflügelfleisch
Wurst
Fisch

Vollkornprodukte in Getreidekörnern
Sesam 605 mg

bitteren Aprikosenkernen 455 mg
Nüssen

Gemüse, Salate 50 - 80 mg
Hülsenfrüchten

wichtig für Zellteilungs- und Stoffwechselvorgänge,

Ist Bestandtteil von DNA, RNA

wichtig für Ca-Haushalt,
spielt bei der Knochen- und Zahnbildung eine Rolle, ebenso in Zuckerphosphaten, Phospholipiden und Coenzymen enthalten,

Bestandteil im Ph-Puffersystemes des Blutes (Säure-Base-Haushalt).z. B. Hormonhaushalt (Parathormon der Nebenschilddrüse

Mangel:
Knochenerweichung, Demineralisation von Knochen,
Störungen der Nebenschilddrüsenfunktion
Wachstumsstörungen
Rachitis, Skelettverformungen
Schwächeanfällen (z. B. bei künstlicher Ernährung),
Müdigkeit, Zuckungen, Muskelspasmen, Appetitlosigkeit
Kalziumverlust
Überdosierung
:
Störungen im Knochenstoffwechsel
Muskelkrämpfe
Starrkrampf bei Kleinkindern, die Kuhmilch statt Muttermilch bekommen
Unterfunktion der Schilddrüse
Hyperaktivität bei Kindern
Verkalkung der Nieren

Schwefel (S)

ca. 900 mg
in 100 g enthalten:
Ölfrüchte
: Oliven,  Raps, Sonnenblumenöl, Nüsse (Paranüsse 890 mg
, Walnüsse, ...),
Soja 580 mg,
Sonnenblumensamen 490 mg
bittere Aprikosenkerne 150 mg

Trockenfrüchte, die mit Schwefel konserviert werden (auch in Wein enthalten)

Fleisch- und Milchprodukte
Fleisch bis 530 mg
Leber bis 630 mg
Fisch bis 800 mg
Käse bis 960 mg

Gemüse:
Hülsenfrüchte,
Knoblauch, Zwiebeln, Kohlgemüse, Merrettich, Brunnenkresse, Rettich, Kohl, Lauch

enthalten auch in Senfölen der oben angeführten Gemüse.


 

Bestandteil der essentiellen Aminosäure Methionin, von Vitamin B 1, Biotin, Coenzym A, Keratin.

Bestandteil von anderen Aminosäuren  Peptiden und Proteinen, Koenzymen, in Cofaktoren zur Stabilisierung von Proteinen notwendig,  in oxidierter Form

Bestandteil in Insulin

in Gelenken als Knorpelbestandteil vor.

wirkt der Blutgerinnung entgegen
enthalten in Heparin

reizt die Darmschleimhaut.
regt die Peristaltik an
Senföle wirken antibiotisch



Äußerlich angewendet bei
Akne, Ekzemen, Krätze, Mykosen, Schuppenflechte, Gicht, Nervenentzündungen

kommt vor in Penicillinen und Cephalosporinen
In der Homöopathie ist er eines der wichtigen Substanzen.

Verminderte Widerstandskraft bei Infektionen

Müdigkeit

Wachstumsstörungen,
Wachstumshemmung in Nägeln, Haaren
Hautentzündungen

Gelenkfunktionsstörungen

Verzögerung der geistigen Entwicklung

Diabetes Mellitus
 


 


Bei den sogenannten Spurenelementen würden
sämtliche Spurenelemente des menschlichen Körpers auf einen Teelöffel passen und doch wäre das menschliche Leben ohne diese anorganischen Elemente nicht möglich.

Ein Mangel an Mineralien und Spurenelementen führt kurzfristig  zu einem erheblichen Leistungsausfall und ist langfristig  für eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen verantwortlich.

Spurenelemente

Wirkung / Vorkommen im Körper enthalten in folgenden Lebensmitteln Mangelerscheinungen
Eisen (Fe)

Bedarf 10 bis 15 mg / Tag

Frauen haben höheren Eisenbedarf, dabei kommt es zu Verlust von 1000 mg täglich, das substitutiiert werden muss

Schwangere brauchen wesentlich mehr Eisen, es wird sogar vom Arzt verschrieben, auch nach Unfallblutungen, bzw. bei Bergsteigern oder Leistungssportlern ist ein erhöhter Bedarf zu verzeichnen

in 100 g enthalten

Spinat, Erbsen, Salat
Bohnen 6 mg
Sojabohnen 8,5 mg
Eidotter,
Pfirsiche, Äpfel, Aprikosen,
bittere Aprikosenkerne 4,13 mg
Himbeeren
Mandeln 4 mg
Haferflocken 4,6 mg
Sonnenblumenkernen 6,3 mg
Pfifferlinge 6,5 mg
Mohn 9,5 mg
Sesam 10 mg
Kakao 12 mg
Austern 5 - 13 mg
Bierhefe 17,5 mg

Rinderleber 7 mg
Rinderniere 10 mg
Herz, Wurst, Fleisch,
Fisch

Man sollte dabei nicht gleichzeitig Kaffee, schwarzen Tee oder Milchprodukte essen, denn das hemmt die Eisenaufnahme.

 


Bei Pflanzen wichtig zur Chlorophyllbildung / Photosynthese,
Bei Tieren und Menschen nötig zur Hämoglobin-Bildung und Bestandteil der roten Blutkörperchen

ist wichtig beim Sauerstofftransport

Bei der Energieverwertung und bei der Gehirnleistung ist ebenso Eisen notwendig

es hilft den Sauerstoff zu speichern und ist für Elektronenübertragungen verantwortlich

Weiter ist es Bestandteil in vielen Eisen-Schwefel-Komplexen von Enzymen, anderen Stoffen der Atmungskette des Zellstoffwechsels.

Eisenmangelanämie, auch möglich, wenn nicht genug B 12 da ist - wichtig für Eisen-aufnahme
vorzeitige Erschöpfung, Müdigkeit, Schlappheit,
verminderte körperliche Leistungsfähigkeit

Appetitlosigkeit

Infektanfälligkeit

Mundwinkeleinrisse,
Zungenentzündungen, Gefühlsstörungen in Händen und Füßen

blasse, spröde Haut
Löffelnägelbildungen

Konzentrationsmangel,
Nervosität
Gereiztheit, Unlust

Kopfschmerzen,
Wetterfühligkeit

Jod (J)

0,1 bis 0,3 mg

Jodsalz oder Meersalz beim Kochen
Meeresfisch z. B.
Scholle 0,2 mg / 100g
Seelachs 0,2 mg / 100g
Schellfisch 0,25 mg / 100g
Muscheln,
Algen
Getreide in der Randschicht des Korns
Feldsalat bis 0,60 mg / 100g

Antioxidanz , aktiviert Immunsystem

braucht die Schilddrüse zur Bildung der Schilddrüsen-hormone

10 - 20 g sind in der Schilddrüse gespeichert, kommt dort zur Wirkung

ebenso für die Regulierung der Körpertemperatur nötig

 

Selenmangel vermindert Wirksamkeit von Jod

Mangel:
Schilddrüsenvergrößerung (Kropfbildung)
Enge und Druckgefühl im Hals
Unterfunktion der Schilddrüse
Fehlgeburten, geistige Behinderungen (bei Jodmangel in der Schwangerschaft)
fehlender Antrieb
Schlafbedürfnis
Depressionen
Kälteempfindlichkeit
kalte Hände und Füße
schuppige, spröde oder glanzloses Haar
Potenzstörungen
niedriger Blutdruck
Konzentrationsstörungen Gewichtsschwankungen

Überschuss:
innere Unruhe, erhöhter Puls
Schilddrüsenüberfunktion,
Schlafstörungen,
vermehrtes Schwitzen
Fettleibigkeit, o. Gewichtsverlust  Durchfall
Kopfschmerzen
Bindehautentzündungen,
Haarausfall,

Kupfer (Cu)

täglich 1 bis 3 mg

In 100 g enthalten:

getr. Pfirsiche 0,6 mg
anderes Obst etwas weniger
Mandeln 0,85 mg
Walnuss 0,88 mg
Haselnuss 1,2 mg
Cashewkernen 3,7 mg
Kakao 4 mg
auch in Schokolade
Kokosnuss bis 7 mg
Sesam 1,6 mg
bittere Aprikosenkerne 0,85 mg



Austern 2,5 mg
Leber 3 . 5 mg

Getreide
Bohnen, Erbsen
Kartoffeln
Pilze

Portwein, Sherry, Wermut bis 20 mg
 

 

 

Bestandteil vieler Enzyme des Körpers und somit wichtig für den Stoffwechsel.

Es ist notwendig bei der Bildung roter Blutkörperchen, hilft Eisen zu transportieren

Es spielt eine Rolle im Sauerstofftransport,

verbessert die Immunabwehr,

fördert die Wundheilung und die Bildung von Nervenfasern.

wichtig für Muskel- und  Knochenbildung und beim Leberstoffwechsel

Mangel:
Blutarmut (durch Eisentransportstörung)
erhöhte Schmerzempfindlichkeit,
Schlafstörungen (lange, aber nicht erholsam),
Infektanfälligkeit,
Skelettmuskelstörungen,
erhöhte Cholsterinwerte
damit verbunden erhöhtes Risiko der Arterienverkalkung
Aneurysmenbildung (Aussackung von Arterien / Bindegewebsschwäche, die Platzen können, woran Menschen verbluten)
fahle Haut, Pigmentstörungen
frühzeitiges Ergrauen, Haarstrukturstörungen,
Abnehmen der Hautelastizität (Faltenbildung)
Krampfadern (mangelnde Bindegewebsschwäche)
Hänge-Brust
Schwächegefühl
Appetitlosigkeit
Fertilitätsstörungen
Geschmacksstörungen
Atembeschwerden

Überdosierung:
Zinkmangel, Nervosität, Epilepsie Schizophrenie, Depressionen, Entzündungen, Hyperaktivität, Müdigkeit, Migräne, Leberstörungen

Fluor (F)

sollte 3,1 mg pro Tag bei Frauen und bis 3,8 mg pro Tag bei Männern nicht überschreiten.
 
in 100 g enthält:
Getreide bis zu 0,71 mg
Käse bis zu 0,1mg
Heringe, Ölsardinen 0,1 mg
Hummer 0,21 mg
Garnelen 0,16 mg
Butter 0,13 mg
Erdnüsse 0,13 mg
Cashewkerne 0,14 mg
Walnüsse 0,68 mg
bittere Aprikosenkerne 0,09 mg
Fluor-Jod-Salz,
Huhn, schwarzer Tee,
nötig zur Zahnschmelzbilung und beim Knochenaufbau, hat
Karies hemmende Wirkung

P und S fördern die Aufnahme und Ca hemmt dieselbe

Mangel:
Kariesanfälligkeit,
Demineralisierung von Knochen
erhöhtes Knochenbruchrisiko

Überschuss stört den Knochen und Zahnhaushalt,
sichtbar in weißen Flecken auf den Zähnen
 

Zink (Zn)

15 mg


Austern

Leber

rote Fleischsorten wie Rindfleisch

Hülsenfrüchten

Vollkornprodukte  in der Randschicht des Korns (v. a. sauerteighaltiges Brot, Weizenkeime)

Milchprodukten wie Edammer und Camembert

Walnüsse, Pekannüsse,
bittere Aprikosenkerne 2,65 mg

Pilze, Hefe

Grüner Tee

kommt vor in RNA-Polymerase, die in allen Zellen zum Einsatz kommt und ist somit im Zellwachstum, der Zellteilung nötig

Bestandtteil von Enzymen, die notwendig für den Zucker- , Eiweiß- und Fettstoffwechsel sind,
bei der Immunabwehr des Körpers,
beim Aufbau der Haut und der Bindegewebe, Knochen, Blutplasma
beim Farbsehen ,
bei der Insulinspeicherung
und anderen Hormonen

wirkt antioxidanzierend, schützt so die Zellmembran vor freien Radikalen

 
Mangel:
Haarausfall, frühzeitig ergraute Haare, Schuppenbildung, trockene Haut
Brüchigkeit von Nägeln, Rillen oder weiße Punkte in Fingernägeln,
Schlafstörungen
verzögerte Wundheilung, erhöhte Infektanfälligkeit, verringerter Abwehrfunktion
niedriges Testosteron, Unfruchtbarkeit, verspätete sexuelle Reifung, Unterfunktion der Keimdrüsen
Rheuma, 
Glukoseintoleranz,
schlechter Geruchs und Geschmackssinn, Mundschleimhautdefekte,
Schuppenflechte, Arthritis, Ekzeme, Akne
Appetitlosigkeit
Konzentrationsmangel
Gedächtnisschwäche
Blutarmut
Mangan (Mn)

2 bis 5 mg
in 100 g enthalten:
Heidelbeeren 0,3 - 5 mg
Himbeeren 1,2 mg
Gerste 1,65 mg
bittere Aprikosenkerne 1,9 mg
Hirse 1,9 mg
Mandeln 2 mg
Walnüsse 2 mg
Reis 2 mg
Roggen 2,4 mg
Weizen 3 mg
Dinkel 3,3 mg
Haferflocken 5 mg
Haselnüsse 6 mg
Mohn 6 mg

Weizenkleie 1 - 15 mg
Weizenkeime 9 - 18 mg
Kakao 3 mg
Soja 3 mg
Fermentbestandteil und nötig für Knochenbildung und Glukoseverwerrtung und den Fettstoffwechsel

Teil antioxidativer Enzyme

Bestandteil von Schilddrüsenhormonen, Knochenwachstum

steigert Verwertbarkeit von Vitamin B 1

Therapie bei Asthma, Diabetes,
Epilepsie, Osteoporose mit Ca,
Rücken und Bandscheibenbeschwerden mit Ca, bei Schizophrenie mit Zink.
Mangel:
Haarausfall,
vorzeitig ergraute Haare,
Wachstumsstörungen
schwache Sehnen,
Knorpelschmerzen
Bandscheibenschmerzen, Gelenkschmerzen,
Neigung zu Epilepsie
verringerte Insulinproduktion
Blutgerinnungsstörungen
niedrige Blutfette
Gewichtsverlust
Schwindel, Gehörverlust
Anfälligkeit für Virusinfekte
Immunschwäche
Sterilität
späte Laufphase bei Kindern
Überschuss:
Muskelstarre,
Gangunsicherheit
zittrige Handschrift, Parkinson
Sprachstörungen,
psychische, neurol. Störungen
Kobalt (Co) Milch, Milchprodukte,
eiweißreiche Nahrungsmittel,
Leber, Niere,
Bierhefe
Eigelb
Fisch
magerem Fleisch
Innereien

 


Cobald ist Bestandteil von Vitamin B 12 (Cobalamin),
Im Darm werden dazu Cobaltionen benötigt.

Wichtig für Aufbau von roten Blutkörperchen

Mangel:
pernitiöse Anämie

Überdosierung von mehr als 25 bis 30 mg pro Tag können zu Lungen-, Magenerkrankungen, Herz- Leber- und Nierenschäden und zu Krebs führen

Molybdän (Mo)
 

0,05 bis 0,25  mg
 


Vorkommen in 100 g

Erdnüsse 0,043 mg
Kakao bis 0,073 mg
Karpfen bis 0,05 mg

Getreide bis 0,078 mg
Kartoffeln bis 0,08 mg
Reis 0,1 mg
Erbsen 0,1 mg
Rotkohl 0,12 mg
Sojamehl 0,18 mg
Linsen 0,19 mg
Gartenbohne 0,455 mg
Blumenkohl,

Hülsenfrüchte 0,03 - 0,19 mg

Vollkornprodukte,

Knoblauch

Innereien 0,02 - 0,1 mg

 

 

nötig für den Fett-, Eisen- und Kohlehydratstoffwechsel.

Es ist wesentlicher Bestandteil in vielen Enzymen (u. a. derer, die im Körper für die Purinzersetzung
und für die Harnsäurebildung notwendig sind) und Cofaktoren

wichtig für Eisentransport

Nötig zum Abbau schwefelhaltiger Verbindungen,

begünstigt geistige Beweglichkeit
Nerven, wird auch therapeutisch bei Asthma ergänzt

 
 Mangel:
Aminosäureintoleranz
Allergien z. B. gegen Sulfite
Haarausfall
Müdigkeit
begünstigt Speisereröhrenkrebs Nierensteine
niedrige Harnsäure im Blut
Fruchtbarkeitsstörungen
Impotenz
gestörte fetale Entwicklung
verstärkter Karies
Juckreiz
Erregbarkeit
Herzrhythmusstörungen
Nachtblindheit
Kurzatmigkeit

Überdosierung:
Gelenkschmerzen,
Gelenkschwellungen bzw. Deformationen
erhöhte Atemfrequenz
Leberschäden
Herzjagen
Gicht
Selen (Se)

ca. 0,08 mg bis 0,1 (0,2) mg

wobei gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C die Aufnahme von Selen behindert.


 
 in 100 g enthalten

Getreide in der Randschicht des Korns / Weizen 0,13 mg
Weizenmehl 0,001 - 0,100 mg

Zwiebeln 0,010 mg
Knoblauch 0,02 mg
Gurke 0,06 mg

Gelatine 0,019 mg
Paranuss 0,103 mg
Sesam 0,8 mg
Kokosnuss 0,81 mg
andere Nüsse

Steinpilze 0,194 mg

Fleisch, Leber

Fisch
Makrele 0,035 mg
Garnele 0,04 mg
Sardine 0,085 mg
Tunfisch 0,13 mg
Bückling 0,14 mg
Hering 0,14 mg

Milch und Milchprodukten

Eiern

 

aktiviert zahlreiche Enzyme, wichtig für Bildung von Hormonen z. B. Schilddrüsenhormone T3 und T4).
enthalten in Plasma-, Herz-, Muskel- und Nierenproteine
Nötig für Knochenaufbau
Außerdem ist es ein wichtiges Antioxidanz, schützt Körper vor freien Radikalen schützt (was vor Krebs, Herzerkrankungen, Arthritis schützt).
hilft Schwermetalle und Umweltgiften unschädlich zu machen - es inaktiviert Quecksilber und Cadmium.
Es verbessert die Immunabwehr und erhöht die Fruchtbarkeit (mehr Spermienproduktion) und Prostatafunktion.
nötig für Gewebselasitzität  Bestandteil von Knochen und Zähnen.
schützt die roten Blutkörperchen und wirkt mit bei reibungsloser Funktion von Zellmembranen.

mögliche Mangelursachen:
Selenarme Böden
Stress
Schwangerschaft u. Stillzeit
Dialysepatienten
Magersucht
künstliche Ernährung
Alkoholismus
Frühgeborene
früh abgestillte Kinder
Mangel:

Herzmuskelerkrankungen,
Herzinfarkt, Arterielle Verschluss Erkrankung
hohe Blutfettwerte
Rheuma
Schilddrüsenfunktionsstörungen
Darmerkrankungen
Muskelschwäche
Immunschwäche, Infektanfälligkeit,
vorzeitiges Altern (Hautfaltenbildung, Aufhellung von Haut und Haaren, Haarstrukturstörungen)
Zellschädigungen
Gelenkknorpeldegenration
Hand- und Knieschwellungen
Zellmutationen,
Fruchtbarkeitsstörungen
verringerte Krebsresistenz
beteiligt an Bauchspeicheldrüsenentzündungen,
zystischer Fibrose, Morbus Chrohn, Colitis Ulcerosa

Überdosierung führt ab 30 mg täglich zu Haarausfall, Leberzirrhose, Durchfall und Hautrötungen
knoblauchartiger Mundgeruch
Hautrötungen, Hautschwellungen


 


 

Bor

lediglich vage Schätzungen, Empfehlungen von bis zu 1-10mg
Pro 100g enthalten

Äpfeln 0,11 - 0,43 mg
Artischocken 0,24 - 0,48 mg 
Avokados 0,37 - 1,34 mg
Chicoree
weiße Gartenbohnen 0,35-0,5 mg
Linsen 0,54 - 0,85 mg
Pflaume 0,12 - 0,63 mg
Knoblauch 0,34 - 0,63 mg
Rotwein 0,27 - 0,65 mg
Aprikosen 0,36 - 0,86 mg
Rosinen 0,7 - 1,6 mg
Walnuss 0,42 - 1,27 mg
Erdnüsse 0,5 - 1,8 mg Haselnuss 2,2 mg
getrocknete Feigen 0,7 mg
Es fördert die Zellteilung, stimuliert die Östrogenbildung und den Knochenaufbau Störungen im Knochenaufbau, auch
Störungen der Motorik, bei der Hirn- und Immunfunktion, bei Aufmerksamkeitsdefiziten, Arthritis wurden beobachtet und werden gerade erforscht

es bestehen Wechselwirkungen, denn es bremst die vorzeitige Ausscheidung von Ca, Mg und Phosphor

Chrom (Cr)

0,050 - 0,200 mg
 
in 100 g enthalten

Getreide in der Randschicht des Korns (Gerste 0,013 mg, Dinkel 0,021 mg, Weizen 0,002 -0,175mg)

Mais 0,001 - 0,0037 mg

Haselnüssen 0,012 mg
Mohn 0,012 mg
Paranüsse 0,1 mg
Kakao 0,159 mg
Bierhefe 0,2 mg
 

 


Kofaktor für Insulinfunktion
bewirkt Glukosetoleranz

Chrom aktiviert Enzyme und Hormone und beeinflusst den Cholesterinspiegel.
hohe Blutzuckerwerte,
Müdigkeit, schlechte, gestörte Glukosetoleranz,
verminderte Insulinwirkung
Müdigkeit, Kopfschmerzen
hohe Cholesterin und Triglyzeridwerte,
verminderte Leistungsfähigkeit
Energielosigkeit
Konzentrationsstörungen
Gewichtsverlust
Wachstumsstörungen
reduzierte Spermienbildung der Keimdrüsen,
Schwangerschaftsdiabetes

Überdosierung schädigt Erbsubstanz
 
Lithium (Li)

1 - 2,5 mg / Tag

als Medikamenten, muss ärztlich überwacht werden
in Heilwassern vorhanden in 100 ml:
Römer Heilquelle 0,018 mg
Schiller Heilwasser 0,056 mg
Hirschquelle 0,114 mg
Liebenzeller Mineralwasser 0,12 mg
Bad Mergentheimer Albertquelle 1,33 mg

in Eiern, Milch und Getreide
spielt eine Rolle im Nervenstoffwechsel,

kann Rückfall bei Manisch-Depressiven Patienten vermeiden,
wirkt antiagressiv und antisuizidal

wirkt auch bei manchen Hauterkrankungen als Heilbad
Mangel:
Zwangsgedanken, Aggressivität, Autosugestion, erhöhtes Depressions oder Manierisiko
geringere Fortpflanzung,
erhöhte Fehlgeburtenrate,

Überschuss:
Krampfanfälle, Zittern, feinschlägiger Tremor,
Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose,
Gedächtnisstörungen, starker Durst, Gewichtszunahme
Silizium

10 - 40 mg / Tag
in 100 g enthalten:
Tomaten 2,7 mg
Gurke 3 mg
grüne Bohnen 8 mg
Roggen und Reis bis 9 mg
Mineralwasser bis zu 10 mg
Haselnüsse 10 mg
Lauch bis 16 mg
Weizen bis 19 mg
Kartoffeln bis 65 mg
Hirse bis 135 mg
Gerste bis 210 mg
Pekin 140 - 230 mg
Haferflocken bis 580 mg
Baustoff für Knorpel Bindegewebe,
Haare, Nägel

wichtig bei der Tuberkulosebehandlung zur Festigung des Lungengewebes, bei Osteoporose

es senkt die Aluminiumaufnahme

Bei der Knochenbildung ist Silizium von Vitamin D abhängig, allein nutzt es nichts.
Mangel:

Wachstumshemmung
Haarausfall,
spröde Haare
brüchige Nägel

Eingeweidebrüche, z. B.
Leistenbruch
Bänderschwäche

Lungenerkrankungen

Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen
chronische Ekzeme

Osteoporose

Netzhaut-Degeneration des Auges

möglicher Mangel durch zu viel Wurst und Fleischkonsum
Vanadium

0,01 - 2 mg
in 100 g enthalten
Mineralwasser
z. B Volvic 0,002 mg
Pflaumen 0,002 mg
Apfel 0,003 mg
Austern 0,011 mg
Pflanzliche Öle
Maiskeimöl 0,1 mg
Sonnenblumenöl 0,69
Kartoffeln 0,23
Weizen bis 0,23 mg
Radieschen bis 0,3 mg
Gelatine
beteiligt bei der Absenkung des Blutzuckerspiegels, unabhängig vom Insulin

beteiligt beim Aufbau von Knochen und Zähnen

wobei beides noch nicht ausreichend untersucht ist
Mangelerscheinungen:
unbekannt

Überdosierung:

Augenbrennen, Nasenschleimhautentzündungen,
Sehstörungen
Ohrensausen

Übelkeit, Erbrechen
Herzrhythmusstörungen

Als Gegenmittel Vitamin C

siehe auch:

Einfluss auf Gesundheit, Immunsystem und Leistungsfähigkeit

Gründe für Mikronährstoffmangel
Antioxidanzien - Schutz für die Zellen
Vorsorge durch Mikronährstoffgabe wirkt 3 Haupttodesursachen entgegen
Ausreichende Versorgung erhöht psychische Stabiliät und Leistungsfähigkeit
Stadien des Mikronährstoffmangels

In dieser Zusammenstellung wurden Infos aus dem Buch "Risikofaktor Vitaminmangel" (A.Jopp), "Heißhunger ist gesund -so signalisiert der Körper seinen Mineralstoff- und Vitaminbedarf" und  Unterrichtsinhalte meiner Krankenpflegeausbildung zusammengestellt.Eingearbeitet sind auch Informationen von anderen Quellen, die ergänzende Fakten lieferten, die ich im Laufe meines Lebens sammelte, bzw. über Wikipedia recherchierte.