Gebet verändert den Kongo
Mitten im schrecklichen Bürgerkrieg des
Kongo marschierte 1997 Rebellenführer Kabila auf die Hauptstadt Kinshasa zu.
Dort hatte sich der Diktator Mobutu mit seinen Truppen verschanzt und drohte mit
einem furchtbaren Blutbad:
"Nur auf Straßen voller Blut könnten die Rebellen die Millionenstadt einnehmen."
Der örtliche UKW-Evangeliums-Rundunk, den
einst Spender von Hilfe für Brüder finanzierten, rief zum Beten auf.
Überall in den Häusern sammelten sich den ganzen Tag über Gebetsgruppen.
Immer wieder wurden die Aufrufe über das Radio ausgestrahlt.
Da trat in einer Kaserne der Oberbefehlshaber des Militärs, General Mayele, dem
Diktator entgegen und erklärte: "Die Armee wird nicht kämpfen!"
Der General wurde sofort erschossen. Aber so endete völlig unerwartet der
grausame Bürgerkrieg - fast kampflos!
Wochen später rief der Evangeliums-Rundfunk zu einem Dankgottesdienst auf. Man
war sehr mutig, als man das riesige Stadion mietete, denn bislang konnten weder
Sport, noch Musik, noch Politik es füllen.
Jetzt aber konnte die Arena die Massen nicht fassen. Über 110 000 Menschen
knieten nieder und dankten Gott für die Bewahrung.
Darüber hinaus dankten sie auch für den evangelischen Christen, General Mayele,
der sich geopfert hatte und damit das Blutbad vermieden hatte.
Heute wird er nur noch der Jesus vom Kongo genannt.
Als der zuständige Minister dem Evangeliums-Rundfunk die Lizenz entzog, mussten
alle Sendungen eingestellt werden. Nur das Beten ging weiter!
Drei Monate später wurde dieser Minister abgesetzt. Die Frau des neuen
Ministers gehörte zum treuen Hörerkreis des Evangeliums-Rundfunkes.
Zweimal in fünf Jahren brannten die ganzen Sendeanlagen ab. Trotz Armut und
Wirtschaftskrise spendeten die Christen in Kinshasa die zum Wiederaufbau
nötigen Mittel.
So erhört Gott Gebet.