"Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Johannes 20, 21)

Schüchternheit, Angst, Panik, Trauer - kennen wir das nicht auch?

Sind das nicht oft die Ursachen, die uns lähmen wollen, unser Tagwerk fröhlich anzupacken?

Sind das nicht oft die Hemmschuhe, die uns hindern das zu tun, was nötig ist?

Zu viel ist passiert, das uns aus dem Gleichgewicht brachte:

Was nun? Angst, Trauer, Panik haben uns ergriffen und lassen uns nicht mehr los.

So wie bei den Jüngern Jesu. Ein Mob von verblendeten Richtern hatte ihren besten Freund, ihren Meister umgebracht - und würde auch ihr Leben nicht schonen, wenn sie es in die Hände bekämen.

Vor Angst verkrochen sie sich hinter verriegelte Türen.
Der, mit dem sie sich die Zukunft so hell und strahlend vorgestellt hatten, war plötzlich nicht mehr da.
Aus der Traum von einer gemeinsamen Zukunft. Vor Trauer waren sie wie gelähmt.

Und dann stand der auferstandene Jesus selbst vor ihnen. "Friede sei mit Euch!" war sein Gruß an sie. Und im selben Moment geschah dieser Friede an ihnen. Jesus wusste: Bevor er sie mit seinem göttlichen Sendungsauftrag betrauen konnte, musste Friede bei ihnen eingekehrt sein. Sonst waren sie unfähig dazu. Er selbst gab ihnen diesen Frieden.

Was immer auch geschehen sein mag, das ihnen heute die Kraft rauben und sie lahm legen will:

Jesus möchte heute in Ihr Leben treten mit seinem "Friede sei mit dir". Ob Sie in diesem Frieden Ihr Tagwerk heute fröhlich tun können? Ich wünsche es Ihnen.

(Gisela Klein)