Verlust,
Trauer, ... Frust
((_,»*¯*« »*¯*«,_))
Schlimm ist nicht die Enttäuschung, sondern die Erkenntnis,
sich in einem Menschen geirrt zu haben!
Manche Menschen treten einem auf den Fuß und entschuldigen sich.
Manche Menschen treten einem ins Herz und merken es nicht einmal
.... `•.,. •´
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¸.•`´¯)♥ (¸.•´ (¸.•` *
¸.•´¸.•*´¨) Vergiss Menschen, die
Dir Weh getan haben, Dich verletzt haben, Dein Vertrauen
missbrauchten und Dich auflaufen ließen,
konzentriere Dich auf die Menschen, die es gut mit dir meinen,
Dir immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn Du sie siehst! ..
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¸.•`´¯)♥ (¸.•´ (¸.•` *
¸.•´¸.•*´¨) Das sind die
Menschen, die Dir gut tun,
Menschen die zu Dir halten, besonders wenn´s Dir mal nicht so gut geht!
Halte diese Menschen ganz fest in Deinem Herzen,
.. (¯`•´¯). •´ ....
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¸.•`´¯)♥ (¸.•´ (¸.•` *
.•´¸.•*´¨) SIE haben es verdient!!!!
Keinem
von uns bleiben solche Erfahrungen erspart.
Schon unter der Rubrik Texte / schwere Zeiten habe ich eine Vielzahl von
Gedanken anderer dazu festgehalten, aber es gibt auch noch andere Facetten, von
denen hier die Rede sein soll.
Es ist gut zu wissen, dass Gott, als liebender Vater gerade dann ganz nahe
ist, uns nie mehr aufbürdet, als wir im Stande sind zu tragen.
Darum möchte ich offen sein für seinen Trost, den er mir auf vielfältige
Weise zukommen lässt, sei es durch Bibeltexte, ein Tageserlebnis, ein Zeichen,
ein Traum, eine Antwort auf eines meiner Gebete, erhörte Fürbitte, ein
mutmachendes Wort eines lieben Menschen / von Glaubensgeschwistern,
aber auch durch
Texte, die Menschen die auch Schweres durchmachten schrieben:
Diebstahl / alles im Eimer - wie daraus Menschen zur Hingabe an Jesus finden (Missionserfahrung)
Wie Gott tröstet, angesichts des Todes naher Angehöriger
Verlassen /
Nur des Einen Hand fassen der bleibt
Ein
wahrer Freund kommt zu Dir, wenn der Rest der Welt draußen bleibt oder weggeht.
Einen wahren Freund sollte man mit beiden Händen festhalten, denn es gibt sie
nur sehr selten.
Man sagt, dass man nur 1
Minute braucht um auf eine besondere Person aufmerksam zu werden,
1 Stunde um diese einzuschätzen, einen Tag um sie gern zu haben / lieb zu
gewinnen -
aber es dauert ein ganzes Leben um sie wieder zu vergessen.
Der
Winter gibt uns etwas,
das der Sommer uns nicht geben kann.
Der Verlust kann uns reicher machen als der Erfolg.
Wir
wollen es uns bewusst machen,
dass es dir und mir gegeben ist,
die Welt schöner zu machen
mit unserem kleinen Leben.
Wir sind nicht hilflos und ausgeliefert.
Es liegt an uns, die Welt neu zu erfinden.
Begabt sind wir mit der Fähigkeit, zu wählen.
Unser Auge wählt unzählige Male jeden Tag,
und auch wir wählen, wobei wir verharren,
womit wir unsere Gedanken füllen
und welche Worte aus uns kommen.
Ich will wählen, das Aufbauende zu sehen,
das Schöne, das Sprießende,
das ins Leben Stürzende,
das Gedeihende, das Gebärende,
das Erhaltende, das Ermutigende,
das Wagende und das Gelingende,
nicht als eine Flucht vor dem Schweren, Herben,
dem Bösen und Angstmachenden,
aber weil ich ein zur Schönheit Begabter bin,
der darin seine Erfüllung sieht,
die Welt schön zu machen
mit Glauben, Hoffen und Lieben.
Dafür ist es nie zu spät.
(Ulrich Schaffer)
fDas
Lied von Tod und Leben
Wir
sind mitten im Leben
zum Sterben bestimmt -
was da steht, das wird fallen
der Herr gibt und nimmt.
Wir
gehören für immer
dem Herrn, der uns liebt.
Was soll uns geschehen,
er nimmt und er gibt.
Wir
sind mitten im Sterben
zum Leben bestimmt,
was da fällt, soll erstehen,
er gibt, wenn er nimmt.
(Lothar Zenetti)
Ich liebe dich
Glaube mir, mach dich auf.
Sag der Trauer ade, schau nach vorne und geh.
Ich bin da, dir ganz nah auf dem Weg in dein Glück.
Schau nie wieder zurück, mein Kind.
Denk an meine Worte und glaube, mein Kind.
Ja, laufe in die Freiheit.
Ich liebe dich, mein
Kind.
(Amadeus)
Engpässe
Darf man weinen, wenn man traurig ist?
Darf man zweifeln, wenn man nicht versteht, was andere verstehen?
Darf man sagen, dass man keinen Ausweg sieht?
Darf man das? Darf man das wirklich?
Wird nicht erwartet, dass man lächelt?
Wird nicht erwartet, dass man stark ist?
Wird nicht erwartet, dass man glücklich ist?
Wird nicht erwartet, dass man glaubt?
Vor Gott darfst du weinen.
Vor Gott darfst du zweifeln.
Vor Gott darfst du deine Sackgassen zugeben.
Da darfst du das! Da darfst du das wirklich!
Und es wird nicht mehr so sein, wie es war -
weil du bei ihm abladen kannst, was dich bedrückt;
weil du von ihm Antworten bekommst, die nur er geben kann,
weil Gott Lebensmut gibt.
Es wird nicht mehr so sein, wie es
war.
(Rainer Zelewske)
Abstellgleis
Abstellgleis - das wird noch heute
erlebt:
Dass man gute Gedanken hat, aber die anderen brauchen einen nicht.
Dass man mit anpacken will, aber die anderen brauchen einen nicht.
Die anderen können es besser. Die
anderen erreichen mehr.
Man selbst ist auf dem Abstellgleis.
Irgendwie noch da, aber nicht mehr mittendrin. Irgendwie am Rand; ausrangiert.
So ist Gemeinde nicht gewollt.
Notwendig sind sie alle.
Wenn auch die Aufgaben verschieden verteilt sind.
Abstellgleis in der Gemeinde. Das gibt es nicht.
Gibt es das doch? Das darf es nicht geben.
Es ist niemand zu alt. Es ist niemand zu ungeschickt. Es ist niemand zu
gering.
Jesus will sie alle! Wollen wir sie auch?
Jesus braucht sie alle! Brauchen wir sie auch?
(Rainer Zelewske)
Aus den Erzählungen des Midrasch
Mischle wissen wir, dass Rabbi Meir, der im 2. Jahrhundert lebte, eine besonders
kluge und weise Frau, Beruria, hatte.
Als er einmal an einem Sabbat-Nachmittag im Lehrhaus unterrichtete, starben fast
gleichzeitig seine beiden Söhne.
Als er nach Hause kam, wollte er wissen wo die Söhne waren, worauf sie
antwortete, sie werden wohl bald kommen, er solle nur erst den Segensspruch zum
Sabbatausgang sagen.
Dann brachte sie ihm das Abendessen und setzte sich zu ihm und sagte:
"Ich möchte dich etwas über unsere Gesetze fragen. Vor einiger Zeit kam
ein Mann hierher gab mir einen Schatz zum Aufbewahren. Heute kam er wieder und
verlangte den Schatz zurück; was meinst du, sollte ich ihm geben oder
nicht?"
Der Rabbi erwiderte erstaunt: "Aber selbstverständlich."
Da nahm Beruria ihren Mann an der Hand und führte ihn in das Zimmer, in dem die
toten Söhne lagen.
Als er anfing zu jammern und zu klagen sagte sie leise: "Den Schatz, den
wir zur Aufbewahrung hatten, mussten wir dem Eigentümer zurückgeben."
"Der Herr hat´s gegeben, der
Herr hat´s genommen, der Name des Herrn sei gelobt."
(Hiob 1, 21)
Ich leide an deiner
Verschlossenheit,
Du ziehst Dich zurück und bist unauffindbar.
Ich klopfe an, aber du machst nicht auf.
Ich rufe, aber du scheinst nicht zu hören.
Ich habe Dich bisher ermuntert, ermahnt, herausgefordert,
aber Dich damit nicht erreicht.
Ich bin nun dabei zu lernen,
dass ich dich nicht aus dieser Haltung herausholen muss.
Ich lasse Dich in deiner Abgeschlossenheit.
Ich werde Dich weder bitten zu kommen,
noch werde ich Dir Vorwürfe machen.
Vielleicht lerne ich sogar,
mein Leiden an Deiner Verschlossenheit loszuwerden,
um Dir mehr Raum zu lassen,
damit Du Dich nicht mehr meinetwegen veränderst,
sondern weil Du es so willst.
Ich lerne, Dir Dein Leben zu lassen
und auch selbst zu leben.
(Ulrich Schaffer)
Weil wir beide an der
Zerbrochenheit der Welt
und an unserer eigenen Unvollkommenheit leiden, haben wir etwas zu teilen.
In unserer Not sind wir Verbündete.
Wenn wir unser Leid zugeben, wird es uns verbinden, und darin liegt unsere
Chance.
Vielleicht verbindet uns das Leid enger, als die Liebe,
weil in dem Leid weniger Illusion ist und weniger Selbsttäuschung.
Könnte unser Leid das sein, was uns zueinander finden lässt,
so dass wir reich an Nähe werden, die wir sonst nicht so kennen gelernt hätten?
Ich will mit dir das Leid umwandeln in Reife und Wachstum.
Ich will das Leid weder verdrängen noch veredeln,
ich will es nicht totschweigen, aber auch nicht zum Mittelpunkt machen.
Ich will lernen, mit ihm umzugehen, weil es Teil des Lebens ist.
(Ulrich Schaffer)
Erfroren
Erfroren
mitten im warmen Frühling
an der frostigen Atmosphäre
den lieblosen Worten
den kalten Berührungen
Erfroren
mitten im heißen Sommer
an der tristen Gewohnheit
der Interesselosigkeit
der tödlichen Gleichgültigkeit
Erfroren
mitten im angenehmen Herbst
an der Verachtung
den misstrauischen Blicken
der Hoffnungslosigkeit
Auftauen
mitten im eisigen Winter
in einer warmen Hand
unter einem liebenden Blick
an einem Hauch heißen Atems
(Margot Bickel / Hermann Steiger)