Gottes gibt uns Liebe,
auch wenn Menschen uns Freundschaften hinwerfen
Wenn Gott eine Geldbörse hätte, wäre dein Bild darin. Er schickt dir jeden Frühling Blumen und jeden Morgen einen
Sonnenaufgang. Wann immer du mit ihm reden willst – er hört dir zu. Wie findest du sein Weihnachtsgeschenk aus Bethlehem?
Nicht zu schweigen von seinem Geschenk an einem Freitag auf Golgatha. Alle diese Tatsachen sagen dir: Er liebt dich
unaussprechlich!
Diese Zeilen, liebe Geschwister, Freunde und Mitleser, stammen aus Axel Kühners „Aus gutem Grund“ und haben mich in den
vergangenen Wochen bewegt, begleitet und getröstet.
Kennt ihr das auch, dass euch manchmal das Pech an den Haken klebt? Die Welt scheint sich gegen euch verschworen zu haben?
Bei mir war es so, dass vieles in meiner Welt irgendwie ins Wanken geriet. Zwei bis dahin überaus wertvolle Freundschaften
zerbrachen aus heiterem Himmel und ohne dass ich etwas dafür konnte bzw. etwas tun konnte, um diesen Verlust zu verhindern.
Ich verstand die Welt nicht mehr und musste kopfschüttelnd und händeringend mit ansehen, wie hier langjährige tiefe
Freundschaften zerbrachen und an anderer Stelle große Träume und Hoffnungen zerplatzten. Hinzu kamen noch ein paar
persönliche Dinge, die mich aus dem inneren und äußeren Gleichgewicht brachten.
Traurig verkroch ich mich daheim, war von Gott und der Welt enttäuscht und fühlte mich einsam und um ganz wichtige
Standbeine - nämlich persönliche Beziehungen - meines Lebens beraubt. Die einen sagten, dass Gott bestimmt in meinem Leben
auf- und ausräume und Platz schaffe für Neues – etwas Schöneres. Andere wieder versuchten zu trösten und sprachen von
heftigen Anfechtungen, die ich auszuhalten hätte. Was es auch war, so tief unten in meinem Empfinden und in meinem
Selbstwert fühlte ich mich noch nie.
Ich zog mich zurück, wurde immer stiller, einsamer, kraftloser. Fühlte mich ungeliebt und ausgestoßen, war mit mir und der
Welt uneins. Trübes Wetter draußen und trübe Gedanken in mir. Weihnachten, das Fest der Liebe und der Familien. Und ich?
Einsam und allein. Doch dann las ich die oben aufgeführte Andacht und mir wurde innerlich ganz warm. So sehr liebt mich
mein himmlischer Vater, dass er ein Bild von mir in seiner Geldbörse hätte. Ein netter Gedanke, nicht wahr? ER liebt mich,
ausgerechnet mich, die gerade von den „Freunden“ gezeigt bekommen hatte, wie wenig liebenswert sie mich fanden. Und wie ER
mich liebt.... So sehr, dass er mir und allen Menschenkindern seinen Sohn als Geschenk machte. Unbegreiflich, nicht wahr?
Ganz langsam verstand ich, dass es nicht darauf ankommt, wie ich mich fühle, wie ich aussehe oder wie mich meine Freunde
finden. Einzig und allein wichtig ist, dass Gott mich liebt.
Von Gott geliebt, sein geliebtes Kind sein zu dürfen, sollte das nicht mein Selbstbewusstsein prägen? Es ist egal, wie mich
die Menschen finden. Auch wenn niemand mein Freund sein will, ER bietet mir seine Freundschaft an, hier und jetzt - aber
auch bis in alle Ewigkeit.
Euch allen wünsche ich, dass ihr ebenfalls erkennen und annehmen könnt, wie sehr ER euch liebt. Manchmal müssen wir etwas
oder jemanden loslassen, damit ER uns die Hände und das Herz neu füllen kann. Manchmal rüttelt Gott an den bisherigen
Standbeinen unseres Lebens. Manchmal ist es einfach erforderlich, mal darüber nachzudenken, was uns der Herr bedeutet und
ob wir ihn noch von ganzem Herzen lieb haben.
Liebe Grüße mit 1. Johannes 3,1:
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch!
Newsletter von Susi
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