Baubericht Büssing 8000 S13
| Büssing 8000 S13 |
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Der Bausatz ist von der Fa. Revell und sehr detailiert. Dieser Bausatz war bis Ende 2001 im Programm. Der Entwickler des Bausatzes ist der Hr. Lassen der Fa. Lassen-Project (Unimog 401). Die Bauanleitung ist Revell-Standard. Die Farbbeschreibungen könnten umfangreicher und besser sein. Am Motor wäre z.B. eine bessere Beschreibung der Farbgebung wünschenswert, da diese hier sehr dürftig gehalten wurde. Glücklicherweise sind die Detailfotos der Verpackung brauchbar.
Negativ ist mir aufgefallen, daß einige Farben des Bausatzes zur Zeit (Juli 2002) nicht im Programm von Revell verkauft werden. Dummerweise sind dies auch noch die Farben für die Karosseriebemalung, welche aus vier(!) Grundfarben gemischt werden muß. Drei davon waren nicht mehr so einfach zu bekommen!! Glücklicherweise fand ich noch einige Dosen in den "Ramschkisten" zweier Händler. Positiv aufgefallen sind mir die Vollgummireifen die diesem Bausatz beiliegen und die sehr gute Detailierung der Bauteile.
Ein Bausatz für Leute mit Modellbauerfahrung und einer der sein Geld wert ist.
Fahrgestell und Motor:
Das Fahrgestell wird nach Bauanleitung montiert und rot lackiert, andersfarbige Bauteile habe ich erst nach dem rotlackieren montiert (es sind nicht allzuviele). Die Fahrgestellbauteile haben eine sehr gute Passgenauigkeit. Lediglich im Frontbereich des Rahmens mußte ich eine Querstrebe stärker nacharbeiten, weil dies absolut nicht passen wollte. Aufpassen sollte man bei der Montage der beweglichen Lenkung, da die dünnen Gelenke sehr gerne abbrechen.
Nachdem das Fahrgestell soweit fertig war, kam der Motor dran:
Der Motor macht ebenso wenig Problem bei der Montage. Die Teile passen gut und sind sehr detailiert. Lediglich (die bereits oben beschriebenen) schlechten Farbangaben in der Anleitung ließen mich Verzweifeln. Doch die guten Detailfotos der Verpackung halfen mir hier weiter.
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Fahrerkabine:
Die Fahrekabine ist im Gegensatz zu vielen anderen Bausätzen nicht aus einem Teil, sondern entsteht aus mehreren Einzelteilen. Der Zusammenbau gestaltet sich aber trotzdem nicht weiter schwierig, lediglich bei der Montage der Frontpartie mußte mit Feile und Gummibändern der Passgenauigkeit etwas auf die Beine geholfen werden. Auf dem Bild der kompletten Kabine ist diese noch nicht verklebt sondern nur lose zusammengesteckt.
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Die Kabine wurde inzwischen verklebt, wo es wiederum mit der Frontpartie Probleme gab, die wollte einfach nicht so sitzen wie sie sollte.
Der Aufbau:
Die Teile für den Aufbaurahmen werden nach Anleitung verklebt und lackiert, hier gabs keine Probleme. Die Paßgenauigkeit der Teile ist gut.
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Die Plane war von der Paßgenauigkeit nicht so toll und mußte an den Kanten stark abgeschliffen und verspachtelt werden (leider noch kein Foto) um unschöne Überstände zu beseitigen.
Die Pritsche war kein Problem. Gute Passgenauigkeit war vorhanden, so daß der Zusammmenbau innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen war. Leider hatte ich am Anfang zu wenig von der grünen Farbe angemischt, sodaß ich nochmal anmischen mußte und ich aber den Farbton nicht mehr genau traf. Deshalb hat die Pritsche jetzt eine leicht andere Farbe. Mir ist es erst aufgefallen als die erste "Anprobe" der Pritsche war. Auf den Bildern unten kommt es komischerweise stärker raus als es in Wirklichkeit ist.
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Der Bausatz ist anspruchsvoll und nicht unbedingt für blutige Anfänger geeignet. Die Paßgenauigkeit der Teile ist im Großen und Ganzen gut. Der Bausatz ist sein Geld wert und hat mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Bauzeit etwas lang war (ca. 1 Jahr, beruflich bedingt).
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