gibt es ein zurück?
AGENDA 21 in München
Verbandliche Jugendarbeit im Münchner
Agenda- Prozeß
Informationen und Mitwirkungs- Entwürfe für zukunftsweisende
Projekte
Nach den Beschlüssen der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung,
heute kurz gefasst: AGENDA 21 und dem Erscheinen der Studie "Zukunftsfähiges
Deutschland" im Auftrag von Misereor und BUND haben sich viele Menschen,
Gemeinden und Städte daran gemacht, neue Arbeits- und Lebensweisen
zu entwerfen, die nicht nur die Klimakatastrophe abwenden und den CO2-
Ausstoß reduzieren sollen, sondern auch für mehr Gerechtigkeit
in der weltweiten Entwicklung sorgen wollen.
*Die derzeitige Situation*
Die Stadt München hat sich, wie auch viele andere
Gemeinden, zur Umsetzung der Beschlüsse in der AGENDA 21 entschlossen
und bitte alle BürgerInnen und Verbände, dies mit umzusetzen.
Um tatsächliche richtungsweisende Verhaltensänderungen zu
erreichen sollen dafür neue Modelle für Lebensstil, Konsum und
Gesundheit; Wohnen, Siedlung und Mobilität; wirtschaften und arbeiten,
sowie für den Bezug und Kontakt in der Einen Welt entwickelt und verbreitet
werden.
Dazu haben vier Fachforen Modelle und Handlungsmöglichkeiten entworfen,
die in Initiativen und Verbänden aufgegriffen und stadtweit entwickelt
werden können..
*Die Möglichkeiten zum Einstieg:*
Dazu kann eine Zukunftswerkstatt sicher helfen: Aus den Schritten einer
fundierten Kritikphase und einer anregenden Phantasie- oder Utopie- Runde
zu Strategien der Verwirklichung der eigenen Ideen zu kommen, folgt dem
Konzept von Robert Jungk, der damit eine sehr intelligente und demokratische
Arbeitsweise entwickelte.
mein Angebot zur Unterstützung:
Gestaltung von Informationsveranstaltungen und -Gesprächen
zur Entwicklung der eigenen Mitwirkungsmöglichkeiten
Entwurf und Moderation von Zukunftswerkstätten für
die verschiedenen Zielgruppen und Themen der eigenen Arbeit eures Verbandes
Gemeinsame Entwicklung von motivierenden Schulungs- und
Unterrichtsmaterialien für die verschiedenen Sparten
Erarbeitung von Studien zu den Bereichen politischer
Mitwirkung und motivierter Verhaltensänderung, zu Bildungskonzeptionen
und Fortbildungen
Vermittlung theaterpädagogischer Elemente wie Statuentheater
(in Bildern reden und denken lernen: Ausdruck üben)
und Forum-Theater (Szenen gestalten
= soziale Konstellationen sehen, Bilder von Macht und Unterdrückung,
Resignation und Depression bearbeiten),
mit den Methoden des "Polizisten
im Kopf" und "Regenbogen der Wünsche"
psychische Einfühlung und tieferes Verständnis für andere
entwickeln
Moderation von Forum-Theater-Aufführungen mit der
Möglichkeit, selbst entwickelte Szenen durch das Publikum verändern
zu lassen
Im Legislativen Theater Konstellationen von sozialer
Forschung und politischer Zusammenarbeit entwerfen.
Im Vordergrund steht dabei immer der Ansatz, eigene Themen
und Problemfelder als Kraftquellen zu entdecken und die eigenen Interessen
im Konfliktfeld zu erleben.
*mein Hintergrund:*
Langjährige Arbeit in politischen Initiativen und politischer
Bildung, pädagogische und Schauspielausbildung, seit 1981 Arbeit mit
den Methoden des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal, Projekte
in vielen Berufs-Aus und Fortbildungen, (Hoch-)Schulen und Verbänden,
Mitarbeit in der Paulo- Freire-Gesellschaft, Mitglied im Freundeskreis
der Robert- Jungk- Stiftung, Salzbug
*Literatur und Materialien*
Es braucht Mut, glücklich zu sein: Anwendungen des Theater der
Unterdrückten,
in: Zeitschrift für befreiende Pädagogik 10 / 96, Paulo Freire
Gesellschaft, Adlzreiterstr. 23, 80337 Mü
Augusto Boal: Theater der Unterdrückten
suhrkamp- taschenbuch neue folge
Inge Ruth Markus, Trudi und Heinz Schulze: Globales Lernen
AG SPAK Bücher, Adlzreiterstr. 23, 80337 München,
Fax 77 40 77
Bewußtseinsbildung in der Theaterarbeit
in: Befreiung und Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire,
Hrsg: Heinz Schulze u.a. AG SPAK 1991
Die Arbeit am Tabu: Lehren und Lernen mit Boal, Werkstattgedanken
in: Gebraucht das Theater, Die Vorschläge Augusto Boals:
Erfahrungen, Varianten, Kritik. Hg. Bernd Ruping, nur bei Bundesvereinigung
kulturelle Jugendbildung, Küppelstein 34, 42857 Remscheid
Mach mir eine Szene!
Als 4.4 Theater in: Sexualpädagogik in der Praxis, Hrsg.:
Franz Will, Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern 1992
Zukunftswerkstatt - Utopie: Vom Problem zum neuen Projekt und "Utopie
als Lust an der Krise"
in: das KulturBureau, Handbuch zur Organisation, Entwicklung,
Aufbau und Absicherung von Projekten im kulturellen und sozialen Bereich,
Hrsg. Para-SOL e.V. Autorenteam Regensburg 1992
weitere Projektberichte und Fach-Texte auf Anfrage:
Theater der Unterdrückten, Moderation von Zukunftswerkstätten,
Politische Supervision, Flüchtlingsarbeit Moderationsausbildungen,
Theaterpädagogische Fortbildungen, Politische Bildung, Gewaltfreie
Aktion
da will ich mehr dazu wissen:
gibt es noch utopien?
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