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theater gestalt
pädagogik moderation

fritz letsch
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theater |
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gestalt |
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pädagogik |
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joker |
redaktion
gegensprechanlage
auf lora
münchen 92,4
freitags
22-24 Uhr
jetzt
in schwabing / maxvorstadt:
schellingstr. 91, 80799 münchen
tel ++49(o)89 - *45 222 668,
mobil unter ++49-(o)171-*99 76 231
eineweltnetz.org ,
http://fritz-letsch.de/ und
http://www.joker-netz.de/
In
der Entwicklung der Gemeinsinn-Werkstatt kamen die Anteile des
Forum-Theater (Augusto Boal, Brasilien), der Zukunftswerkstatt nach
Robert Jungk und die Grundlagen der Beteiligung in der Pädagogik
(Paulo Freire) zum Zug, überlagert inzwischen von den diversen
Weiterentwicklungen und Spezifizierungen aktueller Grossgruppenarbeit.
Mein
derzeitiger Schwerpunkt liegt neben der
Weiterarbeit mit den Theater-Methoden in den verschiedenen
Arbeitsbereichen in der Querverbindung der Methoden der
Bewusstseinsbildung und der Selbstorganisation.
Im
Selbsthilfezentrum München entwickeln wir zur Zeit die
Weiterführung des Community-Ansatzes
die liste fritz-letsch verschickt und archiviert die wichtigsten allgemeinen
Nachrichten, auch zu neuen Projekten und
Gruppen, Platz für Diskussion, Reaktionen und Spätfolgen ...
theater-methoden
Die Methoden des Theater der Unterdrückten
nach Augusto Boal waren in den 80er Jahren hierzulande breiter
bekannt als heute:
Politische
Auseinandersetzung und Spielfreude kombinierend, erarbeiten wir mit einfachen
Übungen die ersten Szenen in Bildern, die die Themen der Teilnehmenden
von Druck und Unrecht darstellen.
Die
Veränderung übertragen wir dann dem Publikum, das die Szenen mit Hilfe eines Jokers durch
eigene Spielversuche "knacken" soll.
Forum-Theater ist allgemein zu den grundlegenden Boal-Methoden,
ausser:
LegislativesTheater
entstand im Stadtrat von Rio de
Janeiro mit Augusto Boal
unsichtbaresTheater
sehe ich heute eher als
Aktionsforschung zu Tabuthemen
visionstheater zur Arbeit in
Betrieben und Unternehmen mit flacher Hierarchie
projekte
Der
freiberufliche Einsatz der verschiedenen Methoden führt zu
Modellen, die
in Variationen anzupassen und wiederholbar sind:
Seit
sechs Jahren lernen Studierende der Fachhochschule
München mit Migranten-Kids deren Theater-Szenen zu erarbeiten und
vorzustellen.
Fortbildungen
für Mitarbeitende in Schulen und sozialen Berufen vor allem im interkulturellen Bereich und
in Organisation über die Paulo-Freire-Gesellschaft.
kosova sammelt
den Bericht für das Handbuch zu Zukunftswerkstätten 2003
dort, und die Diskussion zum Folge-Projekt 2004
gsundheit bringt die
Theater-Arbeit der Studierenden und Migranten-Kids 2003
boal-in-der-schule von der Lehrenden-Fortbildung in Dresden bis ...
Forum-Theater-fhm für Studierende der fhm, fachbereich Sozialwesen
Forum-TheaterLMU für die Studierenden der Theaterpäd an der
LMU
edu-theatre is an english list on
theatre-pedagogy
pädagogik
Paulo
Freire hatte die Person der Lernenden in den Mittelpunkt gestellt,
in der Bewusstseinsbildung soll jedeR Lernende zum Erforschen
der eigenen Lebensumstände und damit
auch zu deren Veränderung angeregt werden.
Sein
Menschenbild prägte die progressiven pädagogischen
Ansätze der Neuzeit.
paulofreire ist die Mail-Liste für Interessierte an
Freire-Themen
paulo-freire nur für Mitglieder der http://www.paulo-freire-ges.de/
gestalt
die
auswirkungen meiner gestalt-therapie-ausbildung im arbeitskreis
kritische gestalt http://www.akg.gestaltleben.de/ sind bisher vor allem in
einzelnen begleitungen (coaching) und in supervisionen, und gelegentlich im aufbau von
gruppen und projekten zu erleben.
Faszinierend
sind die Hintergründe von Martin Buber (Ich und Du) und die anarchistischen Quellen
wie Paul Goodman, die diese ganzheitliche Form der Psychotherapie auch für
die Pädagogik und die Theaterarbeit öffnen.
gestaltleben für die KollegInnen der Gestalttherapie
heldenreisen für aktuelles zu den
Heldenreisen nach Paul Rebillot
moderation
zukunftswerkstätten:
Jahrestreffen und Arbeitspartnerschaften, die Robert-Jungk-Bibliothek
Salzburg sammelt und dokumentiert, gibt eine zeitschrift mit rezensionen und
aktuellen daten heraus.
open space und
Beteiligungsmodelle, auch in der Jugendarbeit, auch zusammen
mit dem Bündnis zur Erneuerung der Demokratie
radio im dialog:
redaktion der talk-sendung gegensprechanlage, in der engagierte
menschen mit ihrer lieblingsmusik vorgestellt werden.
zukunftswerkstatt-moderation für zukunftswerkstatt-kollegInnen
zukunftswerkstatt mit
aktuellen Werkstätten und Ergebnissen
open-space-muc zur Weiterarbeit in der Münchner
Zivilgesellschaft
gegensprechanlage meist erst kurz vor der Sendung das Programm
lorainfo informiert zum
allgemeinen Programm auf http://www.lora924.de/
themen
Gewaltfreie
Aktion, Friedensarbeit und internationale Begegnungen
Neue
Soziale Bewegungen: Wie entsteht gemeinsame soziale Innovation?
Männer-Identität
und Gender-Bewusstsein: Was macht die Rolle, was das Geschlecht?
Inklusive
Auswirkungen auf abweichende Orientierungen im http://www.fortbild.net/
agenda21invest zum ethisch-ökologischen Geld-anlegen
partizip zur Nacharbeit des Beteiligungskonress des
Bundesministeriums
harare-muczur Partnerstadt Harare in Zimbabwe in engl
IMI-List die Liste der
Militarismus-GegnerInnen
takaoe die Liste des
Theorie-Arbeitskreis Alternative Ökonomie zur
Selbstverwaltungs-Szene
contraste-List die Liste der
Selbstverwaltungs-Zeitung, auch auf http://www.contraste.org/.
Aus der fast 18jährigen Arbeit
der CONTRASTE ist eine Datenbank der Projekte »von unten«
entstanden, die regelmäßig als Buch aufgelegt wird: Die Bunten
Seiten mit dem eingearbeiteten
»Reader der AlternativMedien«.
Joker
heisst im
Theater der Unterdrückten der Spielleiter, vermittelnd zwischen
der Szene der Schauspielenden und dem Publikum; moderierend, forschend,
assistierend, ...
ist oft
auch der Theaterpädagoge, der die Szenen mit den Teilnehmenden
erarbeitet.
zuerst weiß niemand etwas.
die schauspieler
wissen nicht viel,
aber der,
der sie unterrichtet,
darf gar nichts wissen,
und muß erst
während des unterrichts
alles lernen
über sich und seine kunst
das wird für sie
eine entdeckung sein,
und auch für ihn.
jean genet, briefe an roger blin

Mondnacht

Es war, als hätt' der Himmel
die Erde still geküsst
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder
Die Ähren wogten sacht
Es rauschten leis die Wälder
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus
Flog durch die stillen Lande
Als flöge sie nach Haus.
Joseph von Eichendorff,
Geistliche Gedichte

zur Erinnerung an unsere
Mutter

Petronilla Letsch, geb. Reichl
* 30.5.1921 in
Steng / Schönberg
+ 20.9.2003 in
Neuötting
....
Armes Theater aus Polen: Grotowsky-Seminar bei
Zbignew Cynkutis, Workshops gemeinsam mit Boguslaw Parchiemowicz,
Wroclaw
ab 1982 Fortbildungen zum Theater der
Unterdrückten bei Augusto Boal,
lernen im Austausch mit vielen KollegInnen um
(und) Paulo Freire
Shakespeare-Arbeiten bei Rhina Yerushalmi,
Beginn der freiberuflichen Theaterpädagogik in der Bildungsarbeit,
Zukunftswerkstatt-Moderationen
in der Arbeit in
ibu, der initiative für politische bildung lernten wir Robert
Jungk und seine Frau Ruth kennen.
<>

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fritz letsch im
entwicklungsdienst theater-methoden



ein Netz braucht tausend Knoten ...

die einfachste Art der Mitarbeit ist, eigene Termine zu
melden - und Berichte von gelungenen Aktionen,
wachsenden Partnerschaften etc. an fritz(at)joker-netz.de
Die Projekte müssen nicht auf München
beschränkt sein, wenn auch unser Ausgangspunkt hier und im
EineWeltHaus http://www.einewelthaus.de/ und im http://www.nordsuedforum.de/ liegt,
das wieder im eine-welt-netz bayern mitarbeitet, und im http://www.eine-welt-netz.de/ - die Eingangsseite der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK)

Die Stiftung Mitarbeit ...

bringt Hintergründe für Bürgerbeteiligung

Kulturen des Lernens,
Thalheimer

Fritz Letsch
Lernen zurückerobern
Theater-Werkstatt-Arbeit als kooperative Arbeitsform
Fast alle unsere herkömmlichen Lernstrukturen sind
autoritär organisiert. Vor allem das Lernen und Lehren, aber auch
die verschiedenen Formen von Arbeit und Zusammenarbeit sind von der
Situation eines ,vorne und hinten', eines ,unten und oben'
geprägt, auch wenn in vielen Situationen die Einwegkommunikation
aufgelockert wurde. Obwohl einzelne Lehrende bemüht sind,
demokratische Formen einzuführen, das Prinzip ist geblieben: Die
Lehrperson gibt Wissen ab, die Lernenden dürfen Fragen stellen,
jemand gibt Arbeit, andere erledigen sie gegen Bezahlung; jemand hat
Fachwissen, die anderen können es gegen Leistungen
übernehmen. Es wurde uns beigebracht, dass darin ein Gefälle,
dass belehren ein einseitiger Fluss zu sein hätte.
Dabei wird gerade auch im Geschäftsleben und nun auch im
,lean management' das alte System der Kontrolle durch die
Mächtigen von einem Arrangement aller Beteiligten abgelöst,
weil Partnerschaften die Energie besser fliessen lassen.
Modelle, in denen es auch anders geht, sind reichlich, aber
nicht sehr bekannt. Neben den Selbstverwalteten Betrieben,
Belegschaftsbetrieben, Kooperativen und Genossenschaften sind in den
einzelnen Sparten verschiedene Gemeinschaftsstrukturen entwickelt
worden: Gemeinschaftspraxen, Kanzleigemeinschaften, Kollegen-Netze und
Bürogemeinschaften.
Ein sehr schönes Modell der Übergabe eines
,Chef-Betriebes' in Belegschaftshand durfte ich Anfang des Jahres in
Birmingham erleben: Der Besitzer einer Installationsfirma für
Zentralheizungen mit 14 MitarbeiterInnen möchte in den
nächsten zwei Jahren in Ruhestand gehen, sein Sohn möchte die
Firma nicht übernehmen, an die Konkurrenz oder Aussenstehende
möchte er nicht verkaufen.1)
Eine Agentur erstellte ein Programm, zusammen mit der
Belegschaft den Ankauf und die Übernahme der Verantwortung zu
organisieren: Die Finanzen der einzelnen als Teilhaber, den Wert des
Betriebes, Modalitäten der Übernahme, Fortbildungen für
das Verständnis des Betriebsablaufes und ein Entwurf für die
Struktur des Betriebes als Kooperative sind einzelne Elemente dieser
Arbeit. Im Verlauf der Übernahme soll den einzelnen
MitarbeiterInnen die Sicherheit und Kompetenz für die
Mitverantwortung vermittelt werden, die zur gemeinsamen Verwaltung
notwendig ist.
Solches Lernen nur ,vom Katheter aus' zu organisieren,
wäre wie rein theoretischer Fahr-Unterricht: Ohne das Erleben der
eigenen Fähigkeit und die Ansiedlung im eigenen Erfahrungsfeld und
den schon beherrschten Arbeitsformen sähe das wie eine glatte
Überforderung aus.
Die Feststellung dass jeder Mensch, der sich überlegt,
ob er sich gerade noch ein Bier leisten kann, damit eine
Haushaltsentscheidung trifft, und dass neben der scheinbaren
Komplexität von Haushaltsplänen und Bilanzen jedeR sowieso
die Konsequenzen der nötigen Entscheidungen trägt, sind
bescheidene Angriffe auf eine Bastion der Macht: Geld und alles darum
herum sind Tabus, von Berufsfertigkeiten der Buchhaltenden auch wohl
behütet. Den gleichen Schutz geben Lehrende ihrem Berufsfeld: Wir
tun das Beste für Euch!
Veränderungen lernen
Gegenbewegungen und ihre Re-Integration: Verschiedene
politische Bewegungen, später unter dem Begriff ,Neue Soziale
Bewegungen' zusammengefasst, haben Veränderungen des HERRschenden
(Geschäfts-)Lebens bewirkt - punktuelle oder auch
grundsätzlichere. So wie die Ostermarschierer zuerst nur die
Wiederbewaffnung, die Atomkraftgegner diese gefährliche
Technologie, die Friedensbewegung die Nachrüstung und die
Ökologiebewegung die Zerstörung unserer Lebensgrundlage
verhindern wollten, entstanden noch viele andere Bewegungen, die oft
nur an einem Punkt begannen, aber durch die (Nicht-)Beachtung durch
Verantwortliche, Öffentlichkeit oder staatliche Gewalt breiter,
kritischer und politischer wurden.
Durch solche Konfrontationen und dem Gefühl der eigenen
Machtlosigkeit entdeckten immer wieder mehr Menschen die ,Gewaltfreie
Aktion'. In der BRD werden unter diesem Namen schon lange Trainings
angeboten, die für eine politische Einmischung und
Veränderung qualifizieren. Die Grundidee hierfür kam aus der
gewaltfreien Bewegung Ghandis, die Methoden aus den
Bürgerrechtsbewegungen der USA, die Anwendungsidee aber kommt aus
dem jeweiligen Kontext einer Gruppe, die ihre Aktion selbst entwickelt
und durchführt. TrainerInnen können von den Gruppen
herangezogen werden, um an den Ursachen des Problems, den Zielen der
gemeinsamen Arbeit und der Umsetzung der beschlossenen Aktionen zu
arbeiten - neue Wege erschliessen sich, wenn gängige
Reaktionsmuster aufgegeben werden.
Die Krankheiten des Systems und ihre sprechenden Symptome
erfordern Žnderung statt Anpassung. Den einzelnen Symptomen muss auf
den Grund gegangen werden, damit eine Veränderung Konsequenzen
haben kann: auf Macht und Geld, Status und eigene Sicherheit, auf
Gewohnheit und Sonderrechte. Die Angst vor Verlusten ist so das
grösste Hindernis, klar und bewusst auf eine Problematik
zuzugehen.
Eine Lust auf Veränderung ist dagegen nur mit
Entdeckungen zu wecken: Wenn das ,Andere' denkbar wird, folgen Versuche
ihm näher zu kommen unmittelbar. Die Suche nach Verbesserungen ist
der Motor unserer Entwicklung. Diese Lust mitzumachen, kann aber nur in
offenen Systemen gemeinschaftlichen Lernens erfahren werden. Schulen,
Universitäten und Betriebe lassen in ihrer hierarchischen Struktur
kaum konkurrenz- und wertfreie Räume zu.
Die Möglichkeiten der freien Szenen erscheinen im
Gegensatz dazu zwar zuerst oft vage und undeutlich, bringen aber weit
interessantere Ergebnisse, als die herkömmlichen Formen des
Unterrichts - gute Moderation und Anleitung vorausgesetzt. Das
gemeinsame Lernen und Entwickeln an einer Thematik setzen auch sehr
viel tiefer an der Motivation der einzelnen an, so dass Kraft und
Energie in besonderer Weise freigesetzt werden.
Diese Erfahrungen werden heute immer noch weitgehend
vernachlässigt, es findet keine Übersetzung in die
alltägliche Praxis unserer Kinder, Studierenden und Mitarbeitenden
statt: Nur in wirklich erlebter Gemeinsamkeit, im gleichberechtigten
Austausch in allen Teilen ist diese Motivation zu wecken. Dass vor
allem Lehrende sich damit so schwer tun, ist für mich ein
ernüchternder Schrecken: Viele haben tatsächlich nur Stoff
abzugeben, haben keine grundlegende Kommunikation gelernt. Aber: Wer
Kindern Stoff verabreicht, macht sie süchtig.
Wie sich Schulen zu Kinder-, Jugend- und Lernzentren
entwickeln könnten, in denen ihre natürliche Neugierde nicht
zerstört wird, in denen sie auch lernen, sich vor dem
unberechtigten Zugriff Erwachsener zu schützen, ihre eigenen
Interessen herauszuarbeiten und zu vertreten, statt eine verdummende
Jugendzeit zu verbringen, müssen wir alle erst lernen. Es gab
derartige Traditionen und es wird nötig sein, neue Bräuche
dieser Art zu entwickeln, offene Traditionen zu finden.
Lust an Arbeit
Von verdorbenen Begriffen zum eigenen Inhalt: Beim Wort
,Arbeit' reagieren die meisten Menschen, die ich kenne, eher negativ.
Ich arbeite gerne, ohne davon süchtig zu sein, weil mir die
meisten Aufgaben Spass machen oder mich längerfristig
weiterbringen. Bei vielen ist allerdings nicht nur der Begriff
verdorben, sondern auch der Inhalt: sie fühlen sich nicht ernst
genommen, empfinden ihr Schaffen ziellos, ärgern sich über
lästige Kollegen, es fehlen ihnen Verbindungen zur eigenen
Identität.
Auch die alte Theologie schlägt noch auf die heutige
Wirklichkeit durch: Leben und Arbeit wären Leiden, nur gesegnete
Menschen lebten im Reichtum, der Rest muss Fron erleiden. Mit unserer
heutigen Denkweise ist dies zwar nicht mehr zu vereinbaren, aber diese
alten Bilder wirken noch, stecken ganz tief in uns. Würden wir
sonst so unreflektiert die Mythen des Kapitals schlucken? Doch nicht
nur, weil wir zur ,Belohnung' kurz mal in den Urlaub fliegen
dürfen?
Das eigene zu definieren ist nur möglich, wenn wir auch
selbstbewusst sind. Dieses Wissen um unser Selbst entsteht im Austausch
mit anderen und kann damit auch nur gemeinsam entwickelt werden. Der
Verlust vieler Verbindungen und auch der Rituale, die Kontakte
organisieren können, hat zu grosser Unsicherheit geführt, die
nur im Dialog aufgehoben werden kann, und für die unsere
Medienlandschaft kein Ersatz sein kann. Nur durch die konkreten
Auseinandersetzungen erleben wir uns als Teil unserer Mitwelt, nur das
gibt uns letztendlich die Anerkennung, Geborgenheit und Sicherheit, auf
die wir uns verlassen können. Die allzu bekannten Spielformen der
Oberflächlichkeiten täuschen Verbindung nur vor, verankern
uns nicht in unseren Zusammenhängen.
Wenn wir unsere tieferen Erfahrungen, die sich oft nur in
unseren Gefühlen ausdrücken, ernst nehmen, wird allzu oft
deutlich, dass unsere Lebensformen den eigenen Bedürfnissen oft
nicht gerecht werden (können). Da ein Patentrezept, das für
alle gelten kann, nicht in Sicht ist, sollte vielleicht jeder damit
beginnen, den eigenen Stil selbst-bewusst zu definieren und den anderen
als wandelbar und auseinandersetzungsfähig darstellen.
In Systemen vernetzt denken
Hinter dem Stichwort ,Vernetzung' verbirgt sich eine neue
Denkrichtung, die uns Veränderungen gegenüber wacher macht:
das Systemische Denken. Ausgangspunkt ist, dass alle Menschen Teile
eines Systems sind, durch das sie die Welt begreifen und je nach ihrem
Standort (Wissen, Erfahrung, Stellung, Herkunft) für sich
definieren. Indem ich Kontakt zu anderen, mir bisher fremden
Teilsystemen und -ebenen aufnehme, wird die eigene Definition wieder in
Frage gestellt.
Indem wir begreifen, dass wir das System anderer nicht
einfach in unser eigenes einfügen können, sondern in der
Realität mit mehreren Systemen und Blickwinkeln leben, ist die
Vernetzung ein offener Austausch, eine mögliche Begegnung von
anerkannt Verschiedenem. Diese Anerkennung beinhaltet den Respekt vor
den Positionen der anderen und muss folglich auch von einer mehrfach
verschiedenen Sicht der Welt und unserer Existenz darin ausgehen. Eine
Verständigung wird in der Begegnung möglich, die nicht die
anderen zum eigenen Standpunkt missionieren will. Eine der Grundlagen
dafür ist, den ,Besitz der Wahrheit' als Haltung aufzugeben.
Von verschiedenen Blickwinkeln zum Gemeinsamen: Wir haben in
unseren hierarchischen Systemen gelernt, dass die Wahrheit von oben
definiert wird, wenn auch alle dabei von Demokratie und Gemeinsamkeit
reden. Ein offener Umgang mit mehreren Wahrheiten ist in unseren
Kommunikationsformen nicht vorgesehen.
Ich möchte im folgenden einige Formen des ,Theaters der
Unterdrückten' vorstellen, die es ermöglichen, mit der
Realität aus dem eigenen und dem fremden Blickwinkel umzugehen.
Damit kann eine Sicht auf das Gesamte unserer Gesellschaft und unserer
Wirklichkeit ermöglicht werden. Das ,Theater der
Unterdrückten' in der Art von Augusto Boal korrespondiert in
seinen Grundlagen mit der Pädagogik Paulo Freires und mit den
Prinzipien der Kritischen Psychologie.
Im Rahmen meiner Arbeit hier suche ich noch einen passenden
Begriff. ,Theater der Unterdrückten' wird in unserem Kontext oft
falsch verstanden, mit dem klassenkämpferischen Zungenschlag der
Moderne zusammengebracht. Dabei überwindet gerade diese Methodik
die Front-Definition. Als Versuch der Neubenennung ist der Begriff
,Reale Theaterarbeit' im Gegensatz zum ,Illusionstheater' entstanden.
Beispiel: Reale Theaterarbeit
Das Wort Theater ist missverständlich geworden, seit
viele Menschen aufgebrochen sind, die alten Spiele und Rituale zur
Deutung und Ver-Deutlichung ihres Alltags einsetzen. Die
TheaterwissenschaftlerInnen kommen kaum nach, die Kriterien und
Abgrenzungen für die jeweiligen Methoden fortzuschreiben. Was
zwischen Improvisation, Psychodrama, Rollenspiel,
Lehrstück-Arbeit, Theatertherapie, etc. entworfen und entwickelt
worden ist, lässt sich natürlich jeweils ableiten und
einordnen, so auch meine Arbeit.
Mein Spezialbereich ist das ,Theater der Unterdrückten',
wie es uns Augusto Boal aus Brasilien ins europäische Exil
mitgebracht hatte. Er wiederum bezieht sich (neben etlichen anderen)
vor allem auf Brecht: Die Arbeit an der Erkenntnis entspricht sehr dem
Ansatz der Bewusstseinsbildung bei seinem pädagogischen Landsmann
und Kollegen Paulo Freire.
Die offene Sammlung von Methoden, die das Theater der
Unterdrückten neben einem Grundkanon darstellt, kann auch unseren
Kontext der verdeckten Mechanismen und Tabus durchleuchten helfen und
eine spielerische Erkenntnis-Anleitung in unsere verschiedenen sozialen
und pädagogischen Lernfelder bringen.
Der Begriff ,Reale Theaterarbeit' ist ein Versuch, im
Gegensatz zu Literatur-Inszenierungen, das Eigene in Szene zu setzen.
1. Die Methoden des ,Theaters der Unterdrückten'
,Das Theater der Unterdrückten ist immer Dialog: Wir
lehren und lernen (_). (Es) geht von zwei Grundsätzen aus: Der
Zuschauer, passives Wesen, Objekt, soll zum Protagonisten der Handlung,
zum Subjekt werden und das Theater soll sich nicht nur mit der
Vergangenheit beschäftigen, sondern ebenso mit der Zukunft.
Schluss mit einem Theater, das die Realität nur interpretiert; es
ist an der Zeit, sie zu verändern (_). Theater der
Unterdrückten' heisst Auseinandersetzung mit einer konkreten
Situation, es ist Probe, Analyse und Suche" (Boal 1980, S. 68).
Das Statuen-Theater ist ein Grundelement gemeinsamer
Theaterarbeit, es ist wie der Buchstabe in der Sprache der Bilder. Die
Technik ist einfach, die Zuschauer setzen ihre Vorstellungen in ein
Gruppenbild um, mit Hilfe der Ausdrucksmöglichkeit ihrer zu
Statuen erstarrten Körper. Damit wird einer
Unterdrückungssituation ein Gesicht gegeben, das die
Vielschichtigkeit der jeweiligen Situation in Szene setzt. Diese Bilder
geben mehr Einblick in die Komplexität von Situationen als lange
Erklärungen und Diskussionen, weil die persönliche Sicht- und
Erlebensweise ganz deutlich wird.
Ausgangspunkt für das Statuen-Theater ist ,eine Runde
Körperbewusstsein', bei mir eingeleitet durch einfache
Übungen von Fuss bis Kopf, die neben der Beweglichkeit und
Aufmerksamkeit auf Deformationen des Körpers und mit den
Variationen unseres Ausdrucks im jeweiligen sozialen Kontext spielen.
Der Übergang zum Forum-Theater ist dann fast fliessend:
Wenn ein Bild von Unterdrückung und Resignation aus dem
Statuentheater in einen sozialen Kontext gesetzt und um die
Handlungsebene mit Sprache, Gestik, Bewegung und Handlung versehen
wird, kommt ,Handlungsbedarf' ins Publikum: Der Wunsch, Resignation und
Unterwerfung nicht mit ansehen zu müssen, und eigene ähnliche
Erfahrungen oder Žngste lassen meist im Nu Teilnehmende aufspringen und
Versuche eines anderen Ausganges der Szene entwerfen und erproben.
Der Zuschauer kann über den Joker Einfluss auf den
Spielverlauf nehmen. Der Joker vermittelt zwischen den
Spielszene-SchauspielerInnen und dem Publikum. Er stellt dem Publikum
knapp das Umfeld der Szene vor, macht vielleicht auf Besonderheiten in
einzelnen Rollen aufmerksam (Alter, Geschlechtertausch, Beruf, Schicht,
etc.) und lädt das Publikum nach der ersten Vorstellung der Szene
zur Veränderung ein. Wichtig ist dabei, dass alle neuen
Versuchspersonen in der Wiederholung die gleiche Ausgangsszene bekommen
und diese auch nicht einfach magisch verändern dürfen.
Verschiedene Techniken des Bilder-Theaters, auch ,images'
genannt, dienen vor allem der Vertiefung und genaueren Untersuchung von
Szenen. Dabei wird die Ausgangs-Statue oder eine Passage aus einem
Forum-Theater genommen und durch die anderen Teilnehmenden mit den
Polizisten im eigenen Kopf konfrontiert, die (ähnlich die Eltern-
und Lehrer-Ichs) die eigenen Über-Ich-Rollen aussprechen sollen,
welche Assoziationen die anderen TeilnehmerInnen in die Szene tragen.
Aus dieser ,kollektiven Projektion' wählen dann die spielenden
Personen Anteile aus, die ihnen interessant und wichtig erscheinen.
Der Regenbogen der Wünsche ist eine sehr ähnliche
Methodik, die allerdings vor allem die möglichen Wünsche der
beteiligten Personen in den Projektionen aufscheinen lässt. Die
Spielenden wählen auch hier wieder die Ideen der hinter ihnen
sprechenden Personen aus, die ihnen selbst im Kontext hilfreich sein
könnten.
Daneben gibt es noch eine Menge von Techniken und
Übungen, die zur genaueren Erforschung einer Thematik dienen
können. Das Unsichtbare Theater zählt für mich in
unserer Kultur zu diesen Werkzeugen. Es ist eine gute Hilfe, Tabus auf
ihre Wirksamkeit und ein Publikum auf unsere Vorurteile hin zu
überprüfen. Einen anderen als einen kritisch-reflektierten
Einsatz kann ich nicht befürworten, weil eine nur spielende
Verwendung zu unfruchtbaren Irritationen aller Beteiligten führt.
Regelmässig wird mir die Frage gestellt, wie die Grenze
zu Psychodrama und Therapie zu ziehen ist. Der Hinweis von Augusto
Boal, dass unser gesamtes Handeln immer gleichzeitig psychologisch,
pädagogisch und politisch ist, ist für das verantwortliche
Berufshandeln vieler keine Hilfe, kann aber eine Richtung weisen:
,Theater der Unterdrückten' wird immer auf den sozialen und
pädagogischen Kontext eingehen und dabei Mechanismen und
Prägungen unserer Psyche wahrnehmen, anspielen und austauschen,
ohne auf der psychologischen Ebene in die persönlichen Geschichten
zu gehen, wohl aber den politischen Hintergrund zu bearbeiten. So liegt
gerade in der Projektionsebene ,der Polizisten und der Wünsche'
der Reiz in der Situationswiedergabe der ganzen Gruppe. Im klaren Blick
auf die gemeinsame Prägung versteht sich die einzelne spielende
Person dann als beispielgebende, nicht als Deutungsobjekt der anderen.
Vom Rollenspiel hebt uns der weitergehende Schritt zur ,Probe
auf die Wirklichkeit' ab. Was zumindest in den mir bekannten
Rollenspiel-Riten oft an der Person oder ihrer Situation
hängenbleibt, wird im ,Theater der Unterdrückten' auf die
gesellschaftliche Wirklichkeit übertragen: Stimmt meine
Interpretation eines Zusammenhanges auch in einem anderen Bereich?
Žndert eine neue Sichtweise auch andere meiner Lebensbereiche? Auf der
Suche nach authentischen Verhaltensweisen geraten wir jeweils über
fachliche und berufliche Grenzen zu neuen Fragen.
Von der Spielpädagogik zum eigenen ,Ernst des Lebens'
führt somit ein gradliniger Weg, der auch sofort gemeinsam
begangen werden kann. Der unverbindliche ,Spass' wird dadurch nicht zur
sturen Arbeit, sondern zu einem tieferen Erleben gemeinsamen
Ausprobierens, das manchmal makabererweise, in den tiefsten und
bittersten Situationen die beste und herbste Komik bekommen kann.
Aufbrüche wagen
Das ,Reale Theater', das ,Theater der Unterdrückten'
taugt zu szenischer Arbeit in postmodernen Verhältnissen, weil es
das Denken in systemischer Vielfalt in den Szenen und in der
gemeinsamen Regiearbeit transparent machen kann. Ausgehend von den
Kernszenen, die in den Statuen - oder in den Forum-Bildern von
Teilnehmenden vorgestellt werden, entwickeln wir ja gemeinsam den Blick
auf Mechanismen der Unterdrückung (und Unterwerfung), in der die
Wahrnehmung jeder Person unbestritten neben die der anderen gestellt
wird. Dabei geht es aber nicht um Beliebigkeit, sondern um
Einfühlung: Da jeder Mensch mit seiner Geschichte und seiner Art
verschieden fühlt, werden wir nicht die gleichen Lösungen
für alle finden.
Auch wenn wir regelmässig mit den Fertiglösungen,
z.B. kämpferisch-linker Positionen, zu tun haben (die wissen oft,
wie den Unterdrückten zu helfen ist), sind alt-moderne
Reaktionsweisen 2) meistens nicht mehr befriedigend: Jede
ArbeitnehmerInnensituation ist heute nicht einfach auf der
Autoritäts- oder Abhängigkeitsebene abzuhandeln, neben
gewerkschaftlicher Entwicklung gilt es auch die programmierte
Arbeitslosen-Steigerung, verschiedene Bewusstseinsentwicklungen und
politische Rückfälle mitzudenken. Die Auswege, zu
Spass-Politik oder Privatisierung der Problematik, zu
Ein-Punkt-Bewegung oder Karriere, führen immer wieder zurück
zu den Fragen von Konkurrenz oder Solidarität und scheitern oft am
Verlust des gesellschaftlichen Konsenses, an persönlichen
Problematiken oder Kommunikationsschwächen.
Die Darstellung unserer Wahrnehmung in Theaterszenen
führt uns erst bei geübter und genauer Arbeit zur sicheren
Haltung gegenüber Verwirrung, Sprachlosigkeit und Indifferenz. In
der ersten Erprobung kämpfen etliche Teilnehmende mit der
Fülle der Eindrücke und Möglichkeiten, weil wir nicht
geübt sind, selbst verschiedene Blickrichtungen einzunehmen und
differenziert mit den jeweils verschiedenen Žusserungen anderer
umzugehen.
Einerseits ermöglicht so die reale Theaterarbeit sehr
intensive Begegnungen und einen tiefgehenden Austausch, sie fordert auf
der anderen Seite auch die Fähigkeit selbst für
Überblick, Einfühlung, Wechsel und Disziplin in der eigenen
Reaktion zu sorgen: Bei vielen Teilnehmenden löst die intensive
Arbeit eine breitere Palette von Gefühlen aus, als sie sonst
gewöhnt sind. So wird aus gemeinsamer Theaterarbeit auch sehr oft
ein persönlicher Aufbruch, eine Reaktion auf schon lange
bedrängende Einengungen.
Der Aufbruch aus Kunstbereich, Vermarktung und
autoritären Verhältnissen täte aber auch dem Theater
insgesamt gut: Zwischen Staatstheatern, Selbstausbeutung und
(un-)möglichen Karrieren, Namen- und Star-Rummel und der Sucht
nach Berühmtheit ist heute keine vernünftige und
verantwortbare Arbeit mehr zu machen: In zunehmend demokratischen
Verhältnissen werden wir auseinandersetzungsfähiger sein
müssen, als das in durchaus auch bequemen autoritären
Beziehungen von allen gelernt und gefordert ist.
Theaterarbeit in der Werkstattform stellt sich natürlich
auch gegen die HERR-schenden Kunstbegriffe, die vor allem auf
autoritären Prinzipien (z.B.: Theater-Papst!) beruhen, aber kaum
der Žsthetik der Allgemeinheit oder des einzelnen entsprechen. Das
gleiche Phänomen ist am Kunstmarkt zu verfolgen: Manche
Fälschungen wären teurer als Originale, die Kriterien sind
nur in der Lust der einzelnen Person zu finden, werden aber im
allgemeinen vom Geschmack und der Nachahmung anderer abgeleitet. Unser
Geschmack kann sich aber an der Art des Betreffens orientieren: Das
Nichts-Sagende wird nur durch künstliche Finanzierung und
Gewohnheit oder Brauchtum zur Kunst erklärt. Nur das eigene Tun
kann uns anleiten, stimmigen Geschmack und Gefühl wiederzufinden.
Für die Lehrenden bringt diese Arbeitsform das Wagnis
neuer Rollen: Aus der autoritären Belehrung mit dem immer neuen
Problem der Motivierung wird nun die qualifizierte Moderation: Die
Anleitung von selbstorganisierten Lernprozessen erfordert einige andere
Fähigkeiten, aber vor allem eine bewusste und reflektierte
Pädagogik. Das gleiche gilt für den/die SpielleiterIn: Als
Joker im Forum-Theater besteht die Aufgabe, eine Szene in verschiedenen
Variationen zum Sprechen zu bringen und zusammen mit dem
(mitspielenden) Publikum zu ergründen.
Wichtigste Lerngrundlage ist dazu (neben dem Mut zu neuen
Erfahrungen in der Praxis) die kritische Reflexion im kollegialen
Austausch, in der die eigenen Anteile und die möglichen Fehler aus
der jeweiligen Situation besprochen werden können.
2. Die ,Neu-Heit' des Forschens
In unseren Schulen lernen wir im allgemeinen nicht ein Denken
in Zusammenhängen, sondern gehäufte Stoff-Mengen in
zerrissenen Fächern, nur im besten Falle (bei besonderer
Fähigkeit einzelner, vielseitiger oder zusammenarbeitender
Lehrkräfte) ein zusammenklingendes Gemisch verschiedener
Wissensbereiche kennen. Wie in ,Trivial Persuit' entsteht eine
Ansammlung verschiedenster Fachwissen, die aber nicht funktionalisiert
werden können. So ist es am Ende kein Wunder, dass die Mehrzahl
der scheinbar Angelernten mit lexikalischem Wissen sich anschliessend
so ,anstellt', dass sie ,arbeitlos' bleibt: Aber was ist das
eigentlich, arbeitslos?
Ist nicht das Trimmen auf Anstellungen der Fehler, den
angestellte und verbeamtete Lehrende machen müssen? Natürlich
regeln BAT und Handwerksordnung, berufsständische Organisationen
und Gewerkschaften in ihrer Wirkung das Verhalten in unserer
Gesellschaft - aber wer spricht endlich einmal offen aus, dass sie alle
nicht am Los der Nicht-Privilegierten interessiert sind, weil sie
Privilegien verteidigen?
Solche Gedanken entstehen nicht in diesen Institutionen,
sondern eher gegen sie: Dazu brauchen wir im Kopf die Grenze als
Lern-Ort. Auch die Ausgegrenzten sind in ihrer Situation meist nicht
fähig zu reagieren, weil bei ihnen die Grenze schon gewirkt hat:
Sie halten sich selbst für unbrauchbar, wert-los. Aus dieser
Situation in ein Lern- und Forschungsprojekt zu kommen, ist aber eben
sehr schwer zu organisieren. Ein denkbarer Bereich ist die
Sozial-arbeit und Sozialpädagogik, dieser ist leider eher mit
Helfersyndromen oder Ordnungskriterien befasst, als mit der
Fähigkeit, eine andere Pädagogik zu starten, die die
Beteiligten aufwertet.
In der Jugendarbeit werden schon seit längerem neue Wege
gesucht. So konnte im bayerischen Jugendring über Jahre zuerst in
Wochenendseminaren (als ,Aktionstheater' getarnt) die Methodik des
,Theaters der Unterdrückten' vermittelt werden, bis dann eine
Fortbildungsreihe aus drei Einheiten unter dem Titel ,stop! tabu" zum
Kennenlernen der einzelnen Schritte bis zur eigenen Anwendung und
Bearbeitung einzelner Inhalte führte. In der Aufteilung von
Elementen der eigenen Körperarbeit und der Anwendung mit
Jugendlichen, von Themen der Teilnehmenden und Themen der Zielgruppe
und der Unterscheidung der Erfahrungen in der Lern- und Anleiterrolle
entstand über ein Jahr hinweg eine intensive Reflexion der eigenen
Pädagogik und ihrer Auswirkung in der Berufspraxis.
Studierende der Alice-Salomon-Fachhochschule für
Sozialwesen in Berlin entwickelten für ein viersemestriges
Projekt, ,Theaterarbeit mit Randständigen', eine Reihe von
Lehraufträgen und Lernsituationen, in denen sie sich mit den
Möglichkeiten der theaterpädagogischen Arbeit in ihren
angestrebten Berufsrichtungen auseinandersetzen.
Spannend wäre für mich eine fortlaufende
Entwicklung und Anwendung solcher Reflexionsebenen in der Mischung
verschiedener sozialer, pädagogischer und therapeutischer Berufe
mit Theater- und anderen Kunstberufen.
Anmerkungen
1 S.a. Bericht zu ICOM-Co-operative Developement Agencys /
Lets als Währung
2 Nach dem Moderne-Begriff der alten Fronten links/rechts,
Sozialist/Kapitalist, _
Weiterführende Literatur
Zur Pädagogik der Unterdrückten:
Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Hamburg
1973
Joachim Dabisch und Heinz Schulze: Befreiung und
Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire. München 1991
Zeitschrift für befreiende Pädagogik der
Paulo-Freire-Gesellschaft
Zum Theater der Unterdrückten:
Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen
und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schau-spieler. Frankfurt
1979/1989
Bernd Ruping (Hrsg.): Gebraucht das Theater. Die
Vorschläge von Augusto Boal: Erfahrungen, Varianten, Kritik. Bei:
Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Küppelstein 34, 5630
Remscheid 1 (vergriffen)
Arbeitsstelle Weltbilder, Agentur für interkulturelle
Pädagogik Münster und Schulstelle der AG Bern:
Spiel-Räume, ein Werkbuch zum Boal'schen ,Theater der
Unterdrückten'. Münster/Bern 1993 (Südstr. 71b, 48153
Münster, 0251-72009 oder Schulstelle, Monbijoustr. 31, CH-3001
Bern)
Zur Theaterpädagogik:
Gisela Honens (Freiburg) und Rita Willerding (Kassel):
Praxisbuch feministische Theaterpädagogik. Frankfurt/M. 1992
Gerd Koch: Lernen mit Bert Brecht. Bertolt Brechts
politisch-kulturelle Pädagogik. Hamburg 1979
Zeitschrift Korrespondenzen über Prof. Gerd Koch an der
Alice-Salomon-FHS, Karl-Schrader-Str. 6, 10781 Berlin
Weitere Texte zum Theater der Unterdrückten (beim Autor:
Fritz Letsch, Theaterpädagoge, München): Szenen für die
Szenen, (Theaterarbeit in der Aids-Prävention) - Mach mir eine
Szene (Theaterarbeit in der Sexualpädagogik) - Die Wüste
wächst _ (Bundeskonferenz kath. Studentengemeinden)
erschienen in: Kulturen des Lernens, Bildung im
Wertewandel, sammlung kritisches wissen thalheimer 1995
http://www.talheimer.de/books/skw14.html
Mit Beiträgen von Ossip K
Flechtheim, Wolfgang Pauls, Ekkehard Nuissl, Günther Dohmen, Rita
Süßmuth, Rolf Schwendter, Fritz Vilmar, Brigitte Runge,
Heinz Schulze u.v.a. 1995, 360 Seiten, br., 21.50 EUR, ISBN
3-89376-048-2
Die Textsammlung beschreibt die veränderten
Anforderungen an die zukünftige Bildung und Weiterbildung. Die
Autorinnen und Autoren entwerfen sachkundige Perspektiven für
innovatorische Veränderungen.

Coaching-Gruppe auf Abruf

Bei einem wunderbaren März-Spaziergang am Wörthsee
entstand im Gespräch mit Raoul Menzel die folgende Idee:
Eine Gruppe von beruflich veränderungswilligen Leuten
trifft sich wöchentlich ca 2 Stunden, um sich gegenseitig bei den
persönlichen Orientierungen zu unterstützen.
Die Gruppe kann aus zuerst etwa fünf bis sechs Personen
bestehen, bei "Anwachsen" sich in Interessensschwerpunkte gliedern und
zu besonderen Themen wieder zusammenkommen.
Die Treffen können aus gemütlichen Abendessen
reihum, aber mit konzentrierten Gesprächen beginnen und sollten
jeweils mit sehr konkreten Vorhaben der Einzelnen bis zum nächsten
Treffen beendet werden.
Der Gewinn für alle Beteiligten entsteht aus dem
Mitgebrachten und den aufmerksamen Fragen der anderen Beteiligten.
IM INTERNET:
ich hab zwei gruppen eingerichtet, die du abonnieren
kannst,
- wenn du dich für eine mitarbeit entscheidest
- und / oder einfach weiter informiert werden willst:
[coaching-gruppe]
Diese Gruppe ist für die internen Materialien (Artikel,
Konzepte, Diskussionen ...) Beitrag schreiben an: coaching-gruppe(at)domeus.de Gruppe
abonnieren per: coaching-gruppe-subscribe(at)domeus.de
[coaching-info]
Diese Gruppe ist für die öffentlichen Materialien
(Einladungen, Hinweise, Diskussionen ...) Gruppenregeln: Jeder
darf dort Beiträge schreiben. Jeder hat das Recht, sich in dieser
Gruppe anzumelden, die Nachrichten können im WWW gelesen werden
von jedem Besucher unserer Seite. Beitrag schreiben an: coaching-info(at)domeus.de;
Gruppe abonnieren per: coaching-info-subscribe(at)domeus.de

Diversity Management

Vom Makel zum Merkmal - Bildung & Beruf in der SZ am
26.07.2003 http://www.sueddeutsche.de/sz/bildungberuf/red-artikel1807/
Wie man Homosexualität
als Plus definiert
Prüde Personalchefs verpulvern viel Potenzial, wenn sie
homosexuelle Bewerber falsch einschätzen. Davon ist jedenfalls
Armin Lohrmann überzeugt.
Lohrmann ist Managing Director von Antinous, der wohl
einzigen schwulen Unternehmensberatung in Deutschland. Die Kölner
Beratung ist eine Firma wie jede andere - mit dem kleinen Unterschied,
dass für sie ausschließlich Homosexuelle arbeiten. Das hat
einen Grund.
"Homosexuelle entwickeln wertvolle Fähigkeiten, die
immer stärker nachgefragt werden", meint Lohrmann. Warum es so
etwas wie "schwule Kompetenz" geben soll, begründet er mit
"schwierigen, gemeisterten Lebensabschnitten wie dem Coming-out und der
Erfahrung, anders zu ticken als andere, sowie der besonderen
Fähigkeit, sich den Umständen anzupassen".
Homosexuelle arbeiteten anders, weil sie zusätzliche
soziale Fähigkeiten hätten, systemischer und
lösungsorientierter dächten. "Das macht sie - und damit ihre
Auftraggeber - im Beruf besonders erfolgreich", meint Lohrmann.
Er kennt Beispiele quer durch alle Branchen, wo bei gleicher
Qualifikation Stellen mit Homosexuellen besetzt worden seien, weil ihre
Soft Skills überzeugten. Selbst Headhunter würden inzwischen
mit dem Auftrag losgeschickt, doch bitte die sexuelle Orientierung zu
berücksichtigen.
Dass die Zeit des Versteckens selbst im konservativen
Bankgewerbe vorbei ist, beweist das Frankfurter "Gay Bankers Network".
Ihm gehören 150 schwule und lesbische Banker an. Die Deutsche Bank
hat sogar ein eigenes Netzwerk gegründet, die "Rainbow Group
Germany". Der Anstoß kam allerdings von außen:
Mit der Übernahme der Bankers Trust New York kam das
Thema "Diversity Management" ins Haus. Da wollten Mitarbeiter der
Dresdner Bank nicht nachstehen und riefen unlängst die "Rainbow
Dresdner Community" ins Leben.
Das Unterschiedliche der Mitarbeiter wird nun offiziell als
fördernswert erachtet. Die diversifizierte Bank lässt wissen:
"Unsere Gesellschaft ist vielfältiger, offener, innovativer und
bunter geworden. Der Konzern Deutsche Bank erkennt die darin liegenden
Chancen und fördert diese in Form von Diversity Management. Die
Rainbow Group ist ein Teil davon."
Schließlich arbeite das Geldhaus daran, "Employer of
Choice für lesbische und schwule Mitarbeiter" zu werden.
Verstecken ist vorbei, es lebe die Vielfalt.
Gleichgeschlechtlichkeit wird zum Karrierefaktor, den beim
Vorstellungsgespräch dezent herauszukehren kein Fehler ist. Und
zwar immer dann, wenn von sozialer Kompetenz die Rede ist.
Erst hat die Werbung das Klientel entdeckt, nun ziehen die
Unternehmen nach. In den USA, dem Heimatland des Diversity Managements,
machen sich Headhunter schon länger auf die Pirsch nach geeigneten
Kräften, die keinen Hehl aus ihrer sexuellen Orientierung machen,
sie vielmehr einzusetzen wissen.
Hierzulande sind im Managen von Vielfalt neben der Deutschen
Bank besonders Ford, Elf-Aquitaine, Daimler Chrysler, Lufthansa und
Siemens aktiv.
Der schwule Unternehmensberater Armin Lohrmann sieht bereits
den Beginn eines grundlegenden Wandels in der Arbeitswelt. Die verlange
nun nicht mehr - siehe Klaus Wowereit - das versteckte Hocharbeiten, um
sich erst auf dem Gipfel des Erfolgs zu outen.
Chris Löwer
siehe auch am 19.07.2003
http://www.sueddeutsche.de/sz/wirtschaft/red-artikel631/
Ford ist anders
Als erstes deutsches Unternehmen hat der Kölner
Automobilkonzern schwule Paare rechtlich gleichgestellt - nach dem
Willen Brüssels wird das bald zur Regel
Von Michael Kläsgen
und http://home.arcor.de/letsch/queer.htm
http://www.fortbild.net/ sowie
http://www.bi-muc.de/ wie
http://home.arcor.de/letsch/bi.htm

ein Rückblick über
Jahre ...

Demokratie in Aktion
Methoden der Gewaltfreien Aktion und des zivilen Ungehorsams
Fritz Letsch Theater Gestalt Pädagogik
Moderation
noch eine wilde baustelle, aber immer weiter in Arbeit
Projekte, wenn nicht andere Ortsangaben, in München
Die Methoden der Gewaltfreien Aktion und des zivilen
Ungehorsams sind vor allem über die Anti-Atom-Bewegung und die
Kampagnen gegen Atom-Bewaffnung über TrainerInnen aus den USA zu
uns gekommen, sie speisen sich aus den Quellen der Kämpfe gegen
Ungerechtigkeit, Rassismus und Folter, gegen Militärdiktaturen und
Ausbeutung.
Zentrale Hintergründe sind vor allem die Prinzipien von
Mahatma Ghandi, die in den verschiedenen Kämpfen der Gleichheit
und Befreiung zum Beispiel durch Martin Luther King angewandt worden
sind.
Die Prinzipien sind in anderen Seiten des Netzes
ausführlich beschrieben, auch wenn mancher Anklang
religiös wirkt, ist keine Religion die Grundlage, sondern ein
offenes Menschenbild.
Meine Arbeit bezieht sich seit ca. 20 Jahren auf die
Übertragung der Grundgedanken in unsere Pädagogik, die
Bildungs- und Theaterarbeit sowie (z.B. durch Supervision) in unsere
Arbeitswelt.
Eine Übersicht über die Methoden der
Gewaltfreien Aktion
|
Widerstandsmethoden
|
Konstruktive
Gegenstücke
|
|
Verfassungsmässige Aktion und Aufklärung
Leserbriefe, Petitionen, Flugblätter, Hausbesuche,
öffentliche Veranstaltungen, Ausstellungen ... Radiosendungen
|
Verhandlung, Untersuchung der
Fakten in der Konfliktsituation, Zeitschriften, Konferenzen,
|
|
Symbolische
Aktionen
Paraden, Demonstrationen, Mahnwachen,
Schweigeminuten, Fastenaktionen
|
Kundgebungen,
Gebetsversammlungen, reinigende Handlungen, Gelübde, gemeinsames
Arbeiten (Hartal)
|
|
Direkte
|
Aktionen
|
|
Ökonomische
Aktionen:
Streiks, Warnstreiks, Go-Slow, Sitzstreiks, Zuhausebleiben,
Boykotts:
von Gütern, Dienstleistungen, sozialen Kontakten, Arbeitsleistung
|
Umgekehrte Streiks (gemeinsame
Arbeitseinsätze), Streikfonds, Gewerkschaftsorganisierung,
Arbeiterselbstverwaltung, Tauschringe, Schaffung alternativer Güter oder
Dienstleistungen,
Aufbau alternativer Betriebe
und Handelsstrukturen
|
|
Ziviler
Ungehorsam
|
und
körperliche Intervention
|
|
Offene Übertretung
ungerechter Gesetze durch Unterlassung oder Eingriff, Widergesetzliches
Betreten, Besetzung, Überfall, Störung durch Sitzstreiks,
Sit-in, Go-in,
|
Arbeit und Fortbildung für
konstruktive Gesetzgebung
|
|
Aktionen
gegen
|
den ungerechten
Staat
|
|
Steuer-Verweigerung,
Befehls-Verweigerung, Meuterei, Nichtzusammenarbeit und Boykott von
Regierungsstellen,
Verzicht und Rückgabe von Ehrenämtern, Titeln, Auszeichnungen
|
Verwenden der einbehaltenen
Steuern für konstruktive Zwecke, Kontaktpflege und Fortbildung
für Soldaten und Polizisten,
|
|
Massenhafter ziviler Ungehorsam,
Generalstreik,
Besetzung von Regierungsgebäuden, Polizeistationen, Kasernen
|
Aufbau einer
Parallel-Regierung,
Organisation eigener Wirtschaftsstrukturen
|
|
gegen
etwas kämpfen heisst gleichzeitig,
|
die eigenen
alternativen Strukturen aufbauen!
|
Für die Arbeit gegen den
verschärften Kapitalismus ("Liberalismus") haben wir es mit neuen
Situationen zu tun: einerseits mit multinationalen Konzernen, die ihre
Gewinne in Steueroasen verschieben, andererseits mit vielen
Schnäppchenjägern, die ihre schlechte Situation verbessern
wollen.
So sind die Prinzipien von Solidarität
längst diskreditiert: "Privat" und "Exclusiv" werden als
höhere Qualitätsmerkmale gehandelt, "Kasse" und "Gemeinde-"
gelten als minderwertig und ausgeblutet.
Kein Wunder: Die Bereicherung ist zum Sport
gediehen, das Gemeinsame wird nicht gepflegt. Die gekaufte Demokratie
hatte schon bald nach dem Krieg die Umerziehung beiseite gedrängt,
demokratische Strukturen waren bald von Interessen-Trägern besetzt
... die Wiederholung davon haben auch etliche in der grünen Partei
durch "Realpolitik" gegeben.
Spannend ist es trotzdem immer wieder zu
sehen, dass sich Gruppen und Bewegungen finden, denen Krieg und
Rüstungsgeschäfte zuwider sind, die sich eine gesunde Zukunft
einsetzen wollen, wie schon Hölderlin meinte:
"Wo die Gefahr wächst, wächst das Rettende auch!"
Als nächstes werde ich in der
Weiterarbeit an dieser Seite meine Vorschläge für unsere Akademie für globales Lernen und z.B.
auch für attac formulieren, die eigenen
Strukturen zu entwickeln und Fortbildungen dazu zu organisieren.
Für mich selbst ist Ziel, in der Tradition von Paulo Freire ein Stil von
selbstorganisiertem Lernen zu entwickeln, das
die Einzelnen so positiv erleben, dass sie es dann auch
weitervermitteln können.
Ein paar Ansätze der letzten Jahre: (Rückwärts
sortiert, vollständiger auf projekte.htm) Open Space zu
Zivilgesellschaft und Sicherheitsgesetzen: open-space-muc zur
Weiterarbeit in der Münchner Zivilgesellschaft
Inszeniertes
Einstiegsgespräch zu einer Veranstaltung zum MAI (Multinationalen
Abkommen zu Investitionen)
Fortbildungen in
den Bereichen Lokaler alternativer Ökonomie und
zukunftsfähigen Wirtschaftens (Agenda 21),
Sozialpol. Bildung
und politische Supervision.
Begegnung der
Dritten Art in Saal an der Ostsee
ungarn:
ost-west-begegnung der friedensarbeit in pannonhalma
zukunftswerkstatt
donaueschingen der süddeutschen trainingskollektive für
gewaltfreie aktion
Ost-West- Austausch
etc. in den Vereinen ibu und wetzstein.
blockaden mutlangen
unsichtbares
theater - folter beim horizonte-festival
Gewaltfreie Aktion:
TK Bayern, Ausbruch, Friedenstreff Neuperlach, Fünfseenland, Burg
Rothenfels, Ziviler Ungehorsam, Werkhaus, Goldstreifen ? E.F.
Schumacher-Gesellschaft
politische beratung
beim friedenscamp wien (mit Zukunftswerkstatt bei Robert Jungk)
bayr.
trainingskollektiv für gewaltfreie aktion
gemeinsame Entwicklung der initiative für
politische bildung von unten, ibu e.V, münchen und fünf Jahre
intensiver Austausch, Seminararbeit und Supervision im
Trainingskollektiv für Gewaltfreie Aktion,
Zukunftswerkstätten in Friedensgruppen, in der Psychiatrie-Reform,
mit der grünen Stadtratsfraktion München, Moderationen,
Konzeption & Durchführung emanzipativer politischer Bildung,
Herausgabe eines eigenen Bildungsprogrammes "von unten"

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