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KOSOVa 8-2003
und internationale Projekte

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München: gsundheit!

Forum-Theater
theater-methoden im einsatz

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PARTIZIP Beteiligung
Kinder und Jugendliche politisch beteiligen

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Selbsthilfe & SO
SelbstOrganisation!

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für Teams in Unternehmen

WELTLINX
wer sonst noch in Welt hinausblickt

Erste Sitzung am 13.12.03, 18-21 Uhr

FÖSS e.V.  Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation

 

Träger des Selbsthilfezentrum München, Bayerstr. 77a RGB http://www.shz-muenchen.de/

und des Projekt dialog, Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen http://www.dialog-muenchen.de/

 im im Oktober 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

geehrte Kollegin, geehrter Kollege,

 

Wir möchten für die Weiterentwicklung der Selbsthilfe in München und des Selbsthilfezentrum einen Beirat einrichten, der zwei Mal im Jahr eine Plattform zum Austausch den anstehenden Themen der Selbsthilfe und Selbstorganisation in München darstellten soll. Der Beirat soll dabei den Vorstand in der Richtung der Entwicklung der Arbeit des FÖSS e.V. und des SHZ beraten. 

 

 Für unseren Beirat, der neben dem Vorstand und den fachlichen Mitarbeitenden aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Hochschulen, VertreterInnen von Fachreferaten und Partner-Einrichtungen bestehen soll, bitten wir Sie, jemand aus Ihrem KollegEnkreis vorzuschlagen. 

 

Der Gewinn für Ihre Einrichtung und diese Person Ihres Kollegiums wird praxisnahe Information zur Selbsthilfe in München und Einbindung in zukunftsweisende Kontakte dieses Arbeitsfeldes sein.

 

Hiermit laden wir diese zum ersten Treffen des FÖSS-Beirats 

 am Donnerstag 13. November, 18 - 21 Uhr im Saal des SHZ ein. 

 

Thema soll neben einer kurzen formalen Konstituierung

die Situation der Selbsthilfe und Selbstorganisation in Gruppen 

 zwischen Empowerment- und Community - und Zivilgesellschaft- Ideen,   

sozialen Kürzungen und Vereinzelung

im Spannungsfeld zwischen persönlicher Betroffenheit und mangelnder politischer Organisation sein. 

 

Dazu werden in kurzen Schlaglichtern die Ansätze von Community-Organizing,

des GemeinSinn-Projekt und 1001 Visionen, zur Jugend-Beteiligung,

sowie auch Beiträge aus der Arbeit der Beiräte vorgestellt. 

 

In einer offenen Runde soll aus den Anregungen der Teilnehmenden

die Richtung der nächsten und weiterer Beirats-Treffen geklärt werden. 

 

Mit herzlichen Grüssen, 

 

Mandy Leschber    Fritz Letsch     Wolfhard Mauer

 

Vorstand des Föss e.V.

 

Bisherige Anfragen / Zusagen:

Prof. Dr. Tilo Klöck, Prof. Dr. Susanne Elsen, Prof. Dr. Wolfgang Stark, Wolfgang Goede, Stadtrat Siegfried Benker, Stadträtin Brigitte Meier, Mitglieder und Gruppen des Vereins FÖSS e.V. Prof. Dr. Tilo Klöck, Prof. Dr. Susanne Elsen, Prof. Dr. Wolfgang Stark, Wolfgang Goede, Stadtrat Siegfried Benker, Stadträtin Brigitte Meier, Dr. Gerd Mutz vom miss: munich institute for social science, intercultural studies of economic life and work,  ...

 

Mitglieder und Gruppen des Vereins FÖSS e.V., Mitglieder und Gruppen des Vereins FÖSS e.V., wie Anstiftung,   gesundheitsladenurbanes wohnen   lora münchen 924.de  Münchner Aktionswerkstatt G´sundheit   http://www.institut-fasa.de/ zur Förderung der Selbsthilfe von Arbeitenden und Arbeitslosen, http://www.vif-selbstbestimmt-leben.de/ z. Integrationsförderung, Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung www.ipp-muenchen.de/ ViF www.vif-selbstbestimmt-leben.de Stiftung Die Mitarbeit in Bayern und KKT - Kleinkindertagesstätten e.V. www.bage.de/ Mitarbeitende der Projekte und Nominierte aus Selbsthilfegruppen

 

Anmerkung:

[Der Selbsthilfe-Beirat der LH-Stadt München hat eine andere, wenn auch analoge Aufgabenstellung, den Stadtrat, seine Beiräte und die Verwaltung zu beraten.] 

 

 


Das Bündnis zur Erneuerung der Demokratie:

veranstaltete einen Open Space zur eigenen Arbeit.

 

Was ist ein Open Space?

Eine lockere Zusammenkunft in froehlicher Atmosphaere. Jeder kann das Thema einbringen, ueber das gesprochen werden soll. In der Anmoderation hat uns Fritz Letsch mit den Prinzipien und "Gesetzen" vertraut gemacht. Diese Art der Zusammenkunft ist erfahrungsgemaess motivierend und bringt meistens gute Ideen. hier gehts weiter:



Neue Soziale Bewegungen

 

60er Jahre: Es ist wieder aufgebaut, alle "Unschuldigen" sind wieder in Positionen gerückt, es herrscht eine Kultur des Schweigens und des schlechten Gewissens, und der Verschwörung der Wissenden.

Alles ist auf äussere Ordnung bedacht, der kalte Krieg hält die neue Familie durch Druck von aussen zusammen, die sich Häuschen gebaut hat und Opfer der Verhältnisse war. Den Kindern gegenüber werden die Täter verschwiegen, man könnte Schwierigkeiten bekommen.

 

Die Bundesrepublik* hatte sich durch Verbände und Vereine gesellschaftlich strukturiert, zwischen denen die Parteien als Herrenclubs allmählich begannen, sich an staatlichen Mitteln zu bedienen.

 

Die Claims sind abgesteckt: Je nach Konfession und Parteilinie weiss jede Familie, wo sie hingehört. * Die Situation der DDR war durch ähnliche Strukturen im Nahfeld von Partei und Staat geprägt.

 

Die unruhige Jugend findet immer Wege, sich zu finden, und es sind zuerst meist die Treffpunkte von Musik, Motorrädern, Eisdielen ... bis sie älter werden und sich wieder in die Gesellschaft der Älteren eingliedern.

 

Bis eine Gruppierung von Langhaarigen das Bild massiver stört: Hair ist ein Skandal, die APO die deutsche studentische Version intellektueller Kritik, die an den Hochschulen nicht möglich war.

 

70er Jahre: Die Hippies passen nicht in die Strukturen, bringen aber auf den Ebenen von Musik und Politik, Lebensformen, Kreigsverweigerung und Drogen eine neue Welt, die Entscheidungen fordert. Neue Gruppen und Projekte wachsen aus diesen Träumen einer anderen Welt, die nicht dem stillschweigenden Waffenhandel dienen will: Initiativen und Projekte.

 

Die neuen Worte irritieren, signalisieren Aufbruch und neuen Mut zu Versuchen und Provisorien, die die Älteren grade überwunden hatten. Initiativen stellen sich gegen die etablierten Strukturen, gegen die totalen Autobahn-Stadt-Phantasien, gegen Grossflughäfen und viele Themen des Schweigens.

 

Viele sind bereit, sich für einzelne Themen, aber auch für die gemeinsame Veränderung einzusetzen, lernen, sich und Feste zu organisieren. Auch radikal: Hausbesetzung und

 

80er Jahre: Die Grüne Raupe zieht durchs Land. Mehrere Gruppen hatten angefangen, sich gegen die Resistenz der etablierten Parteien zu organisieren, die Idee einer grünen Partei als Zusammenschluss der verschiedenen Initiativen und Bewegungen aufzubauen. Viele

 

Leute aus den Gruppen landen auf Parteilisten und in der parlamentarischen Arbeit. Nicht viele halten den Spagat zur Initiative aus, etablieren sich im neuen Parteisystem.

 

Dieses bekommt die Krankheit der alten Parteien: Kritiker und Dissidenten werden ausgegrenzt, innen und aussen wird zur Parteibuchfrage. Neue Oppositionen bilden sich in Alternativen Listen, die zwar noch einmal schärfere Kritik einbringen, aber nicht so stabil bleiben wie die Grüne Partei, die inzwischen sogar ihre parteinahen Stiftungen, die aus den Basisgruppen und initiativen aufgebaut worden waren, kontrolliert.

 

rest wird erst ausgearbeitet:

Gesellschaftliche Innovation

Begriffe

Links


Die Stiftung Mitarbeit ...



bringt Hintergründe für Bürgerbeteiligung


Forum Selbsthilfe München

etwa vierteljährlicher Treffpunkt, fachlicher und politischer Austausch von Münchner Selbsthilfegruppen

 

auf Einladung des FÖSS e.V. Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation

 

Mailingliste: lesen und eintragen http://www.domeus.de/groups/forum-shz 

 


3. Forum der Selbsthilfegruppen im shz am Do 18.9.2003

zum Thema Öffentlichkeitsarbeit, etwa 18-21 Uhr

Arbeitsschritte:

1. Einleitung: Kriterien zur Presse- und Radioarbeit: (Fritz Letsch, Vorstand Föss e.V und Radio Lora) kurze Vorstellung der Gruppe in zweier-Gruppen ausarbeiten und vorstellen

Echos der Anderen: Kriterien für unsere Art der Darstellung

2. Community Organizing zur Öffentlichkeitsarbeit / PR

Wolfgang C. Goede, Community-Organizer, Redakteur und Mash-Mitglied) als  konkretes Instrument zur Selbsthilfe mit sehr viel Realisierungs-Perspektive für unsere weitere Arbeit ...

3. Gespräch und Vereinbarungen zur weiteren Netz-Arbeit

gemeinsame Erarbeitung zur Öffentlichkeitsarbeit im münchner Selbsthilfe-Netz und seinen Strukturen

 

Texte der einzelnen Gruppen:

 

Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen e. V. agmg(at)gmx.net

 

Wir haben uns der Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen, dem Zusammenschluß von Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich, angeschlossen, weil wir da viel praktische und theoretische Informationen über Gruppenorganisation, -finanzierung u.s.w. erfahren.

Dies erleichtert uns die Arbeit in der Selbsthilfegruppe enorm.

Dadurch hat jede/r wieder mehr Freizeit für sich.

 

Erika Lorenz

Dietmar Schulz

Siegrid Sommer

AGMG c/o Erika Lorenz, Schneeglöckchenstraße 84 A, 80995 München

 

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Angst

 

Nervosität und Spannung - plötzlich Erstarrung und Untergangsstimmung.

Normale Angst ist gesund, übersteigerte Angst dagegen krankmachend, die immer mehr Menschen anfällt.

 

Weil unser Gesundheitssystem mit dieser modernen Zivilisationskrankheit überfordert ist, haben Betroffene die Münchner Angsthilfe und Angstselbsthilfe MASH eV gegründet.

Dort tauschen sie ihre Erfahrungen aus und lernen miteinander, die Angst zu akzeptieren, damit umzugehen und nach neuen Lebenswegen zu suchen.

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neurofibromatose

Auf der Haut entstehen immer mehr warzenähnliche Veränderungen, ich spüre dass überall im Körper kleine Tumore wachsen. Es juckt und man hat Angst, dass man ganz entstellt und von den Mitmenschen ausgegrenzt wird. In der Selbsthilfegruppe findet man gleichermaßen Betroffene kann Erfahrungen austauschen und erfährt von Behandlungsmethoden.

 

"Wir beraten Betroffene und Angehörige, veranstalten Treffen, Vorträge von Ärzten und Therapeuten und Wochenendseminare die den Betroffenen und Angehörigen Anregungen und neue Kraft geben" sagt Siegrid Sommer, die Leiterin der Selbsthilfegruppe.

von Recklinghausen Gesellschaft e.V.

Siegrid Sommer, Tel. 089/18 69 90

Schleißheimer Str. 79, 80797 München

Leiterin der Regionalgruppe Bayern/München

eMail: sommer(at)neurofibromatose.com

 

Vereinbarung zu einem Radio-Abend in Radio Lora am 5.12.2003

 

 



Stichworte zum 2. Forum

Forum -Treffen am 3.6.2003 18 -21 im Saal des SHZ

Die wichtigsten Stichpunkte:

  1. - Vorbereitung der Mitgliederversammlung von FöSS e.V.
  2. - Beirat in der Satzung, Arbeitsvorschlag für Herbst
  3. - Forum der Gruppen im Takt begleitend dazu?

 

- zu den Interessen der Gruppen:

- öffentliche Zugänglichkeit der Gruppen: Portraits?
- Mitgestaltungsmöglichkeiten Umbrüche?
- Qualität der Arbeit in den Gruppen, Entwicklung und Kriterien

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zentrale Anlaufpunkte differenzierter Gesundheitsgruppen
regionale Anbindung sozialer Gruppen in den Stadtteilen

 

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zur Mitgliederversammlung des Vereins:

noch gezielt zu Mitgliedschaften und zum Beirat einladen:

- aktuelle Arbeitspartner der Mitarbeitenden
- politische AnsprechpartnerInnen, Beratende

Neuwahlen, Kollegin gesucht ...

Organisation Beirats-Treffen, Mitwirkende

als gemeinsames Arbeitsthema:

zur Zukunft der Projekte in der Finanzlage der Stadt
Flyer zu FöSS e.V. mit Satzung und Beitritts-Abschnitt ?

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Arbeitsvorschlag für den 1. Beirat im Herbst:

Soziale und politische Netze um das SHZ München

Selbsthilfe als zentraler Wert in der Stadtgesellschaft

 

Open Space in allen Bereichen?

 



1. Forum: 25. März 2003

Einladung:

den Austausch unter den Gruppen anregen, das Kennenlernen untereinander ermöglichen, die Anliegen und Wünsche der Gruppen und der Mitarbeitenden austauschen.

Verlauf des Abends:1. Knappe Vorstellung der Personen, der Gruppen und ihrer Situation, (bis ca1 Std.)kurze Pause für kleine Gespräche

2. Das Projekt dialog und seine Möglichkeiten

3. Die Zukunft der Selbsthilfe und unseres Vereines zwischen Sparmassnahmen von Stadt und der Krankenkassen, (?) Erfolgen in der Anerkennung und Finanzierung auf Bundesebene

Ausserdem erbitten wir von allen Beteiligten Vorschläge von Personen für den Beirat des Vereins, der den Vorstand in zwei Fach-Veranstaltungen im Jahr beraten soll.

 

Bericht:

25. März 2003 von 18 bis 22 Uhr im Saal des Selbsthilfezentrums

Zu Beginn stellten die Vertretenden ihre Gruppen, die Anliegen und auch Arbeitsweisen und ihren Umkreis ausführlich vor: (alle Namen nur im Original)

Psoriasis PSM e.V. (Schuppenflechte)

Tinnitus, (Liga in Wuppertal)

Männergruppe

Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen

Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit)

Neurofibromatose NF (Recklinghausen Stiftung)

Handicap International (EDV + techn. Hilfen)

Rückenschmerzen SHG

Münchner Psychiatrieerfahrene (+Landes+Bundesgruppe)

Essrunde (von Essstörungen zu Empowerment)

Elterngruppe Down-Kinder

emotions anonymus (in Mü 5 Gruppen)

Heeto-Ataxie

Müpe + Bayr. Landesverband PE

vom Vorstand waren Fritz Letsch (Moderation) und Wolfhard Mauer da, vom Verein Petra Findeiß, vom SHZ der Geschäftsführer Martin Stummbaum.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Themen und Problembereiche an einem einzigen Abend mit so vielen aufgeschlossenen und freundlichen Menschen verknüpfen würde...

 

Wünsche bei Konflikten:

Mediation und Supervision für Vorstände (MüPE)Umbrüche in den Gruppenräumen grosszügiger auslegeneffiziente Vernetzung der AngeboteUnterstützung von dialog (für Recklinghausen S.)

 

In den Gruppen:

In einigen Gruppen Zunahme der Arbeit durch Internet

Situationen der offenen Haushaltslage und unklarer Kürzungen

Erfolge an Besserung und Heilung in Referenzen festhalten

 

An das Zentrum:

Erreichbarkeit der Mitarbeitenden, Telefon und Mail, Regelmässigkeit

Vorschlag der möglichen Raum-Belegung im Internet

Neues Zentrum in den nächsten Jahren, dezentrale Möglichkeiten?

weiterhin keine Miete, gute Regelung ohne Schlüsselprobleme,

Transparenz Stellenbeschreibungen (Zuständigkeiten?)

Projekt Virtuelle Selbsthilfe

 

Im Verein können Themen sein:

Fachübergreifende Fortbildungen

Verhältnisse von sozialen Gruppen und Gesundheits-Gruppen

 


Neuer Föss-Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation hat am 8.7.2003 einen neuen Vorstand gewählt: Da Gabi Strube nicht mehr kandidierte, weil sie nach Frankfurt wechselt, wurde nun die Jura-Studentin Mandy Leschber aus der Gruppe Wildwasser "die Frau im Vorstand". Die bisherigen Männer, Wolfhard Mauer (Verwaltungsrichter) und Fritz Letsch (Theaterpädagoge) sind für eine weitere zweijährige Amtszeit bestätigt.

 

Die Projekte des Foess e.V., das Selbsthilfezentrum und dialog, Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen, sind trotz Kürzungen und schwieriger städtischer Finanzierung derzeit gut arbeitsfähig und stark nachgefragt.

 

Vereinbart wurden auch die Fortführung der Selbsthilfe-Foren (im Sept. zur Öffentlichkeitsarbeit) und die Einrichtung des Beirats im November 2003 mit einem ersten Treffen.


Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation Foess e.V München

Vorstand:

Juli 2001 bis Juli 2003: Gabi Strube, Wolfhard Mauer und Fritz Letsch,

Beirat in Vorbereitung, Forum der Selbsthilfegruppen vierteljährlich

 

Projekte des Vereins:

Selbsthilfezentrum München

Bayerstrasse 77a Rgb. 80335 München

 info(at)shz-muenchen.de

Telefon 089 / 53 29 56 11

Fax 089 / 53 29 56 60

Sprechzeiten der Kontaktstelle:

Montag, Mittwoch und Donnerstag:

                      15.00 - 18.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:

                      10.00 - 13.00 Uhr

http://www.shz-muenchen.de/

ca 95 Gruppen zu allen Themen um Selbstorganisation und Gesundheit,

Zeitschrift umbrüche, Jahrbuch in Vorbereitung

 

dialog -Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen

c/o Selbsthilfezentrum München

Bayerstrasse 77a Rgb.

80335 München

Tel: 089/54 39 201

Fax 089/ 53 29 56 60

Email: dialog(at)shz-muenchen.de

Telefonkontakt Dienstag 11-15 Uhr


Beirat: Entwurf zur Einladung

Sehr geehrte ...

 

der Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation FöSS e.V. ist Träger des Selbsthilfezentrum München und des Projekt dialog, Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen.

 

Wir möchten für die Weiterentwicklung der Selbsthilfe in München und des Selbsthilfezentrum einen Beirat einrichten, der zwei Mal im Jahr eine Plattform zum Austausch den anstehenden Themen der Selbsthilfe und Selbstorganisation in München darstellten soll. Der Beirat soll dabei den Vorstand in der Richtung der Entwicklung der Arbeit des FÖSS e.V. und des SHZ beraten.

 

Für diesen Beirat, der neben dem Vorstand und den fachlichen Mitarbeitenden aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Hochschulen, VertreterInnen von Fachreferaten und Partner-Einrichtungen bestehen soll, sind Sie vorgeschlagen worden.

 

Wir möchten Sie hiermit zum ersten Treffen des Beirats

am Donnerstag 13. November, 18 - 21 Uhr im SHZ einladen.

 

Thema soll neben der kurzen formalen Konstituierung

die Situation der Selbsthilfe und Selbstorganisation in Gruppen

zwischen Empowerment- und Community - und Zivilgesellschaft- Ideen,  

Kürzungen und Vereinzelung im Spannungsfeld

zwischen persönlicher Betroffenheit und mangelhafter politischer Organisation sein.

 

Dazu werden in kurzen Schlaglichtern die Ansätze von Community-Organizing,

vielleicht auch von GemeinSinn-Projekt und 1001 Visionen,

oder auch Beiträge aus der Arbeit der Beiräte vorgestellt.

 

In einer offenen Runde soll aus den Anregungen die Richtung der nächsten und weiterer Beirats-Treffen geklärt werden.

 

Mit herzlichen Grüssen,

 

Vorstand Föss

 

PS:

Falls Sie fachlich interessiert sind, können Sie gerne auch am

Forum der Selbsthilfegruppen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit

am Donnerstag 18. Sept. 18 -21 Uhr im SHZ teilnehmen.

 

Die Mailing-Gruppe zum Forum Selbsthilfe und Selbstorganisation München http://www.domeus.de/groups/forum-shz abonnieren per: forum-shz-subscribe(at)domeus.de

 

Die Mailing-Gruppe zum BEIRAT Selbsthilfe und Selbstorganisation München

Diese Gruppe ist nur für Mitglieder sichtbar: abonnieren per: beirat-foess-subscribe(at)domeus.de

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PPS:

Klar, Thema ist noch viel zu lang und zu viel,

aber es soll ja erst mal eure Gedanken anregen und damit reifen.

 

Ist eine Einordnung zwischen den Aufgaben des Selbsthilfebeirats (der Stadt)

und eine Abgrenzung zum Fachbeirat Dialog hier schon nötig und sinnvoll?


Satzung Foess.e.V. München


Satzung (etwas redaktionell gekürzt ..)

I Name, Sitz und Geschäftsjahr:

Der Verein führt den Namen "Verein zur Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation" (FÖSS). ...

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

II Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung und Stärkung der Mitverantwortung und Eigeninitiative der BürgerInnen im Sinne einer demokratischen Lebensordnung, insbesondere der freiwilligen, kritisch-konstruktiven Mitarbeit von BürgerInnen an Gemeinschaftsproblemen in sozialen, gesundheitlichen, kulturellen und ökologischen Bereichen.
    Damit ist der Verein im Sinne der Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung tätig.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    - die Einrichtung von Informations- und Beratungsstellen
    - Fortbildungsveranstaltungen
    - die Durchführung von Forschungsprojekten

III Mittel des Vereins

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

IV Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
  2. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann bei der Mitgliederversammlung Berufung eingelegt werden.

V Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet:
    a) durch freiwilligen Austritt
    b) durch Ausschluss aus dem Verein
    c) mit Auflösung der Mitgliedsorganisation
  2. Die Auflösung der Mitgliedsorganisation oder die Änderung ihres Zweckes ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
  3. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat oder trotz zweimaliger Aufforderung den Jahresmitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat.
    Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich zu rechtfertigen.

VI Mitgliedsbeitrag

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages setzt die Mitgliederversammlung fest.

VII Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der Beirat (nur mit beratender Funktion)

VIII Die Mitgliederversammlung (MV)

  1. Natürliche und juristische Personen haben jeweils eine Stimme.
  2. Juristische Personen entsenden eine/n VertreterIn in die Mitgliederversammlung.
  3. Die VertreterInnen von juristischen Personen haben auf Verlangen ihre Vertretungsbefugnis dem Vorstand gegenüber glaubhaft zu machen.
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Belange des Vereins, soweit sich aus dieser Satzung nichts anderes ergibt. Sie ist Kontrollorgan des Vereins. In dieser Eigenschaft bestellt sie den Vorstand, entscheidet über den Ausschluß eines Mitgliedes sowie über Satzungsänderung und über Änderung des Zweckes des Vereins. Darüber hinaus kann sie die Bestellung des Vorstandes bei Vorliegen eines wichtigen Grundes (insbesondere grobe Pflichtverletzung, Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung) jederzeit widerrufen.
  5. Die MV ist mindestens einmal pro Kalenderjahr vom Vorstand einzuberufen.
    Darüber hinaus hat der Vorstand eine außerordentliche MV einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, sowie auf Verlangen von mindestens 15 Prozent der Mitglieder.
  6. Die Einberufung hat mindestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
  7. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der gültigen abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen der anwesenden Mitglieder. Für den Ausschluss eines Mitglieds ist die Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  8. Über die Sitzungen der MV werden Protokolle geführt, die von einem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterschreiben sind.

IX Der Vorstand

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihren Mitgliedern die Mitglieder des Vorstandes. Jedes Mitglied kann Wahlvorschläge unterbreiten.
    Festangestellte MitarbeiterInnen von Einrichtungen und Projekten des Vereins sind für die Zeit ihrer Anstellung nicht in eine Vorstandsfunktion wählbar.
  2. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
  3. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Diese bestimmen unter sich den Vorstandsvorsitzenden, den Kassenwart und den Schriftführer, die den Vorsitzenden bei dessen Abwesenheit vertreten.
  4. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Er hat jedoch dem Verein gegenüber einen Anspruch auf Erstattung notwendiger Aufwendungen.
  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern gegeben. In diesem Fall ist zur Beschlussfassung Einstimmigkeit erforderlich.
  6. Zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam sind für den Verein vertretungsberechtigt.
  7. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung (GO). Diese GO wird mit VertreterInnen der Einrichtungen und Projekte des Vereins entwickelt und fortgeschrieben. Aus der GO gehen insbesondere Art und Umfang der Delegation von Verantwortung in die Einrichtungen und Projekte des Vereins hervor. Eine Veränderung der GO ist durch die MV mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu bestätigen, um in Kraft zu treten.

X Beirat

Der Vorstand beruft im Einvernehmen mit allen inhaltlich verantwortlichen MitarbeiterInnen einen Beirat, der ihn und die Einrichtungen und Projekte des Vereins in der inhaltlich-strategischen Arbeit unterstützt und berät.

  1. Vor grundsätzlichen (Richtungs-)Entscheidungen muss sich der Vorstand vom Beirat beraten lassen.
  2. Der Beirat setzt sich zusammen aus den Vorständen, allen inhaltlich verantwortlichen MitarbeiterInnen der Einrichtungen / Projekte des Vereins sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, in der Fachöffentlichkeit anerkannten Wissenschaftlern oder vorbildlichen Praktikern.
  3. Ein Vorstandsmitglied koordiniert die Arbeit des Beirates und legt in Abstimmung mit den Einrichtungen und Projekten des Vereins die Inhalte der Beiratstreffen fest.
  4. Interessierte Vereinsmitglieder finden im Beirat ein Forum für ihr Engagement, ihre Anliegen und Projektideen.
  5. Der Beirat tagt mindestens zweimal im Jahr

XI Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

  1. Die MV kann mit den Stimmen von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder eine Satzungsänderung durchführen. Die Änderung des Vereinszweckes und die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zur Förderung der freien Wohlfahrtspflege.

XII Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München. Die Satzung tritt zum 1. Dezember 2000 in Kraft.