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Erste
Sitzung am 13.12.03, 18-21 Uhr

FÖSS
e.V. Verein zur
Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation
Träger des Selbsthilfezentrum
München, Bayerstr. 77a RGB http://www.shz-muenchen.de/
und des Projekt dialog, Münchner
Ärzte und Selbsthilfegruppen http://www.dialog-muenchen.de/
im im Oktober 2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
geehrte Kollegin, geehrter
Kollege,
Wir möchten für die Weiterentwicklung
der Selbsthilfe in München und des Selbsthilfezentrum einen Beirat
einrichten, der zwei Mal im Jahr eine Plattform zum Austausch den
anstehenden Themen der Selbsthilfe und Selbstorganisation in
München darstellten soll. Der Beirat soll dabei den Vorstand in
der Richtung der Entwicklung der Arbeit des FÖSS e.V. und des SHZ
beraten.
Für unseren Beirat, der neben dem
Vorstand und den fachlichen Mitarbeitenden aus Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens und der Hochschulen, VertreterInnen von
Fachreferaten und Partner-Einrichtungen bestehen soll, bitten wir
Sie, jemand aus Ihrem KollegEnkreis vorzuschlagen.
Der Gewinn für Ihre Einrichtung und diese
Person Ihres Kollegiums wird praxisnahe Information zur Selbsthilfe in
München und Einbindung in zukunftsweisende Kontakte dieses
Arbeitsfeldes sein.
Hiermit laden
wir diese zum ersten Treffen des FÖSS-Beirats
am Donnerstag 13. November, 18 - 21 Uhr
im Saal des SHZ ein.
Thema soll
neben einer kurzen formalen Konstituierung
die Situation der Selbsthilfe und Selbstorganisation in
Gruppen
zwischen Empowerment- und Community - und
Zivilgesellschaft- Ideen,
sozialen
Kürzungen und Vereinzelung
im Spannungsfeld zwischen
persönlicher Betroffenheit und
mangelnder politischer Organisation sein.
Dazu werden in kurzen Schlaglichtern die
Ansätze von Community-Organizing,
des GemeinSinn-Projekt und 1001 Visionen, zur
Jugend-Beteiligung,
sowie auch Beiträge aus der Arbeit der
Beiräte vorgestellt.
In einer offenen Runde soll aus den Anregungen
der Teilnehmenden
die Richtung der nächsten und weiterer
Beirats-Treffen geklärt werden.
Mit herzlichen Grüssen,
Mandy
Leschber Fritz Letsch Wolfhard
Mauer
Vorstand des Föss e.V.
Bisherige Anfragen / Zusagen:
Prof. Dr. Tilo Klöck,
Prof. Dr. Susanne Elsen, Prof. Dr. Wolfgang Stark, Wolfgang
Goede, Stadtrat Siegfried Benker, Stadträtin Brigitte Meier,
Mitglieder und Gruppen des Vereins FÖSS e.V. Prof. Dr. Tilo
Klöck, Prof. Dr. Susanne Elsen, Prof. Dr. Wolfgang Stark, Wolfgang
Goede, Stadtrat Siegfried Benker, Stadträtin Brigitte Meier, Dr.
Gerd Mutz vom miss: munich institute for social science, intercultural
studies of economic life and work, ...
Mitglieder und Gruppen des
Vereins FÖSS e.V., Mitglieder
und Gruppen des Vereins FÖSS e.V., wie Anstiftung, gesundheitsladen, urbanes wohnen lora münchen 924.de Münchner Aktionswerkstatt G´sundheit http://www.institut-fasa.de/ zur Förderung der
Selbsthilfe von Arbeitenden und Arbeitslosen, http://www.vif-selbstbestimmt-leben.de/ z.
Integrationsförderung, Das Institut für Praxisforschung und Projektberatung
www.ipp-muenchen.de/ ViF www.vif-selbstbestimmt-leben.de Stiftung Die
Mitarbeit in Bayern und KKT - Kleinkindertagesstätten
e.V. www.bage.de/ Mitarbeitende der Projekte
und Nominierte aus Selbsthilfegruppen
Anmerkung:
[Der Selbsthilfe-Beirat der LH-Stadt
München hat eine andere, wenn auch analoge Aufgabenstellung, den
Stadtrat, seine Beiräte und die Verwaltung zu beraten.]
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Das Bündnis zur Erneuerung der Demokratie:

veranstaltete einen Open Space zur eigenen
Arbeit.
Was ist ein Open Space?
Eine lockere Zusammenkunft in froehlicher
Atmosphaere. Jeder kann das Thema einbringen, ueber das gesprochen
werden soll. In der Anmoderation hat uns Fritz Letsch mit den
Prinzipien und "Gesetzen" vertraut gemacht. Diese Art der Zusammenkunft
ist erfahrungsgemaess motivierend und bringt meistens gute Ideen. hier gehts
weiter:

Neue
Soziale Bewegungen
60er
Jahre: Es ist wieder aufgebaut, alle "Unschuldigen" sind wieder in
Positionen gerückt, es herrscht eine Kultur des Schweigens und des
schlechten Gewissens, und der Verschwörung der Wissenden.
Alles
ist auf äussere Ordnung bedacht, der kalte Krieg hält die
neue Familie durch Druck von aussen zusammen, die sich Häuschen
gebaut hat und Opfer der Verhältnisse war. Den Kindern
gegenüber werden die Täter verschwiegen, man könnte
Schwierigkeiten bekommen.
Die
Bundesrepublik* hatte sich durch Verbände und Vereine
gesellschaftlich strukturiert, zwischen denen die Parteien als
Herrenclubs allmählich begannen, sich an staatlichen Mitteln zu
bedienen.
Die Claims sind abgesteckt: Je nach Konfession
und Parteilinie weiss jede Familie, wo sie hingehört. * Die
Situation der DDR war durch ähnliche Strukturen im Nahfeld von
Partei und Staat geprägt.
Die unruhige Jugend findet immer Wege, sich zu
finden, und es sind zuerst meist die Treffpunkte von Musik,
Motorrädern, Eisdielen ... bis sie älter werden und sich
wieder in die Gesellschaft der Älteren eingliedern.
Bis eine Gruppierung von Langhaarigen das Bild
massiver stört: Hair ist ein Skandal, die APO die deutsche
studentische Version intellektueller Kritik, die an den Hochschulen
nicht möglich war.
70er Jahre: Die Hippies passen nicht in die
Strukturen, bringen aber auf den Ebenen von Musik und Politik,
Lebensformen, Kreigsverweigerung und Drogen eine neue Welt, die
Entscheidungen fordert. Neue Gruppen und Projekte wachsen aus diesen
Träumen einer anderen Welt, die nicht dem stillschweigenden
Waffenhandel dienen will: Initiativen und Projekte.
Die
neuen Worte irritieren, signalisieren Aufbruch und neuen Mut zu
Versuchen und Provisorien, die die Älteren grade überwunden
hatten. Initiativen stellen sich gegen die etablierten Strukturen,
gegen die totalen Autobahn-Stadt-Phantasien, gegen Grossflughäfen
und viele Themen des Schweigens.
Viele
sind bereit, sich für einzelne Themen, aber auch für die
gemeinsame Veränderung einzusetzen, lernen, sich und Feste zu
organisieren. Auch radikal: Hausbesetzung und
80er
Jahre: Die Grüne Raupe zieht durchs Land. Mehrere Gruppen hatten
angefangen, sich gegen die Resistenz der etablierten Parteien zu
organisieren, die Idee einer grünen Partei als Zusammenschluss der
verschiedenen Initiativen und Bewegungen aufzubauen. Viele
Leute aus den Gruppen landen auf Parteilisten
und in der parlamentarischen Arbeit. Nicht viele halten den Spagat zur
Initiative aus, etablieren sich im neuen Parteisystem.
Dieses bekommt die Krankheit der alten Parteien:
Kritiker und Dissidenten werden ausgegrenzt, innen und aussen wird zur
Parteibuchfrage. Neue Oppositionen bilden sich in Alternativen Listen,
die zwar noch einmal schärfere Kritik einbringen, aber nicht so
stabil bleiben wie die Grüne Partei, die inzwischen sogar ihre
parteinahen Stiftungen, die aus den Basisgruppen und initiativen
aufgebaut worden waren, kontrolliert.
rest wird erst
ausgearbeitet:
Gesellschaftliche
Innovation
Begriffe
Links

Die Stiftung Mitarbeit ...

bringt Hintergründe für
Bürgerbeteiligung

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Forum Selbsthilfe München

etwa vierteljährlicher
Treffpunkt, fachlicher und politischer Austausch von Münchner
Selbsthilfegruppen
auf Einladung des FÖSS
e.V. Verein zur Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation
Mailingliste: lesen und
eintragen http://www.domeus.de/groups/forum-shz
3. Forum der Selbsthilfegruppen im shz am Do 18.9.2003

zum Thema Öffentlichkeitsarbeit, etwa 18-21 Uhr
Arbeitsschritte:
1. Einleitung: Kriterien zur Presse- und Radioarbeit:
(Fritz Letsch, Vorstand Föss e.V und Radio Lora) kurze Vorstellung
der Gruppe in zweier-Gruppen ausarbeiten und vorstellen
Echos der Anderen: Kriterien für unsere Art der
Darstellung
2. Community Organizing zur
Öffentlichkeitsarbeit / PR
Wolfgang C. Goede, Community-Organizer, Redakteur und
Mash-Mitglied) als konkretes Instrument zur Selbsthilfe mit sehr
viel Realisierungs-Perspektive für unsere weitere Arbeit ...
3. Gespräch und Vereinbarungen zur weiteren
Netz-Arbeit
gemeinsame Erarbeitung zur Öffentlichkeitsarbeit im
münchner Selbsthilfe-Netz und seinen Strukturen
Texte der einzelnen Gruppen:
Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen e.
V. agmg(at)gmx.net
Wir haben uns der
Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen, dem
Zusammenschluß von Selbsthilfegruppen aus dem Gesundheitsbereich,
angeschlossen, weil wir da viel praktische und theoretische
Informationen über Gruppenorganisation, -finanzierung u.s.w.
erfahren.
Dies erleichtert uns die
Arbeit in der Selbsthilfegruppe enorm.
Dadurch hat jede/r wieder
mehr Freizeit für sich.
Erika Lorenz
Dietmar Schulz
Siegrid Sommer
AGMG c/o Erika Lorenz, Schneeglöckchenstraße
84 A, 80995 München
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Angst
Nervosität und Spannung - plötzlich Erstarrung und
Untergangsstimmung.
Normale Angst ist gesund, übersteigerte Angst dagegen
krankmachend, die immer mehr Menschen anfällt.
Weil unser Gesundheitssystem mit dieser modernen
Zivilisationskrankheit überfordert ist, haben Betroffene die
Münchner Angsthilfe und Angstselbsthilfe MASH eV gegründet.
Dort tauschen sie ihre Erfahrungen aus und lernen
miteinander, die Angst zu akzeptieren, damit umzugehen und nach neuen
Lebenswegen zu suchen.
-----------
neurofibromatose
Auf der Haut entstehen immer mehr
warzenähnliche Veränderungen, ich spüre
dass überall im Körper kleine Tumore wachsen. Es juckt
und man hat Angst, dass man ganz entstellt und von den Mitmenschen
ausgegrenzt wird. In der Selbsthilfegruppe findet man
gleichermaßen Betroffene kann Erfahrungen austauschen und
erfährt von Behandlungsmethoden.
"Wir beraten Betroffene und
Angehörige, veranstalten Treffen, Vorträge von Ärzten
und Therapeuten und Wochenendseminare die den Betroffenen und
Angehörigen Anregungen und neue Kraft geben" sagt Siegrid Sommer,
die Leiterin der Selbsthilfegruppe.
von Recklinghausen
Gesellschaft e.V.
Siegrid Sommer, Tel. 089/18 69 90
Schleißheimer Str. 79, 80797 München
Leiterin der Regionalgruppe Bayern/München
eMail: sommer(at)neurofibromatose.com
Vereinbarung zu einem Radio-Abend in Radio Lora am
5.12.2003

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Stichworte zum 2. Forum

Forum -Treffen am 3.6.2003 18 -21 im Saal
des SHZ
Die wichtigsten Stichpunkte:
- - Vorbereitung der Mitgliederversammlung
von FöSS e.V.
- - Beirat in der Satzung, Arbeitsvorschlag
für Herbst
- - Forum der Gruppen im Takt begleitend
dazu?
- zu den Interessen der Gruppen:
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- öffentliche Zugänglichkeit der
Gruppen: Portraits? |
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- Mitgestaltungsmöglichkeiten
Umbrüche? |
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- Qualität der Arbeit in den Gruppen,
Entwicklung und Kriterien |
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zentrale Anlaufpunkte differenzierter
Gesundheitsgruppen |
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regionale Anbindung sozialer Gruppen in den
Stadtteilen |
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zur Mitgliederversammlung des Vereins:
noch gezielt zu Mitgliedschaften und zum Beirat
einladen:
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- aktuelle Arbeitspartner der Mitarbeitenden |
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- politische AnsprechpartnerInnen, Beratende |
Neuwahlen, Kollegin gesucht ...
Organisation Beirats-Treffen, Mitwirkende
als gemeinsames Arbeitsthema:
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zur Zukunft der Projekte in der Finanzlage der
Stadt |
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Flyer zu FöSS e.V. mit Satzung und
Beitritts-Abschnitt ? |
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Arbeitsvorschlag für den 1. Beirat im
Herbst:
Soziale und politische Netze um das SHZ
München
Selbsthilfe als zentraler Wert in der
Stadtgesellschaft
Open Space in allen Bereichen?
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1. Forum: 25. März 2003

Einladung:
den Austausch unter den Gruppen anregen, das Kennenlernen
untereinander ermöglichen, die Anliegen und Wünsche der
Gruppen und der Mitarbeitenden austauschen.
Verlauf des Abends:1. Knappe Vorstellung der Personen, der
Gruppen und ihrer Situation, (bis ca1 Std.)kurze Pause für kleine
Gespräche
2. Das Projekt dialog und seine Möglichkeiten
3. Die Zukunft der Selbsthilfe und unseres Vereines zwischen
Sparmassnahmen von Stadt und der Krankenkassen, (?) Erfolgen in der
Anerkennung und Finanzierung auf Bundesebene
Ausserdem erbitten wir von allen Beteiligten Vorschläge
von Personen für den Beirat des Vereins, der den Vorstand in zwei
Fach-Veranstaltungen im Jahr beraten soll.
Bericht:
25. März 2003 von 18 bis 22 Uhr im Saal des
Selbsthilfezentrums
Zu Beginn stellten die Vertretenden ihre Gruppen, die
Anliegen und auch Arbeitsweisen und ihren Umkreis ausführlich vor:
(alle Namen nur im Original)
Psoriasis PSM e.V. (Schuppenflechte)
Tinnitus, (Liga in Wuppertal)
Männergruppe
Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen
Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit)
Neurofibromatose NF (Recklinghausen Stiftung)
Handicap International (EDV + techn. Hilfen)
Rückenschmerzen SHG
Münchner Psychiatrieerfahrene (+Landes+Bundesgruppe)
Essrunde (von Essstörungen zu Empowerment)
Elterngruppe Down-Kinder
emotions anonymus (in Mü 5 Gruppen)
Heeto-Ataxie
Müpe + Bayr. Landesverband PE
vom Vorstand waren Fritz Letsch (Moderation) und Wolfhard
Mauer da, vom Verein Petra Findeiß, vom SHZ der
Geschäftsführer Martin Stummbaum.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele Themen und
Problembereiche an einem einzigen Abend mit so vielen aufgeschlossenen
und freundlichen Menschen verknüpfen würde...
Wünsche bei Konflikten:
Mediation und Supervision für Vorstände
(MüPE)Umbrüche in den Gruppenräumen grosszügiger
auslegeneffiziente Vernetzung der AngeboteUnterstützung von dialog
(für Recklinghausen S.)
In den Gruppen:
In einigen Gruppen Zunahme der Arbeit durch Internet
Situationen der offenen Haushaltslage und unklarer
Kürzungen
Erfolge an Besserung und Heilung in Referenzen festhalten
An das Zentrum:
Erreichbarkeit der Mitarbeitenden, Telefon und Mail,
Regelmässigkeit
Vorschlag der möglichen Raum-Belegung im Internet
Neues Zentrum in den nächsten Jahren, dezentrale
Möglichkeiten?
weiterhin keine Miete, gute Regelung ohne
Schlüsselprobleme,
Transparenz Stellenbeschreibungen (Zuständigkeiten?)
Projekt Virtuelle Selbsthilfe
Im Verein können Themen sein:
Fachübergreifende Fortbildungen
Verhältnisse von sozialen Gruppen und
Gesundheits-Gruppen

Neuer Föss-Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des Verein zur
Förderung von Selbsthilfe und Selbstorganisation hat am 8.7.2003
einen neuen Vorstand gewählt: Da Gabi Strube nicht mehr
kandidierte, weil sie nach Frankfurt wechselt, wurde nun
die Jura-Studentin Mandy Leschber aus der Gruppe Wildwasser
"die Frau im Vorstand". Die bisherigen Männer, Wolfhard Mauer
(Verwaltungsrichter) und Fritz Letsch (Theaterpädagoge) sind
für eine weitere zweijährige Amtszeit bestätigt.
Die Projekte des Foess e.V., das
Selbsthilfezentrum und dialog, Münchner Ärzte und
Selbsthilfegruppen, sind trotz Kürzungen und schwieriger
städtischer Finanzierung derzeit gut arbeitsfähig und stark
nachgefragt.
Vereinbart wurden auch die Fortführung
der Selbsthilfe-Foren (im Sept. zur Öffentlichkeitsarbeit) und die
Einrichtung des Beirats im November 2003 mit einem ersten Treffen.

Verein zur Förderung von Selbsthilfe und
Selbstorganisation Foess e.V München

Vorstand:
Juli 2001 bis Juli 2003: Gabi Strube, Wolfhard Mauer und
Fritz Letsch,
Beirat in Vorbereitung, Forum der Selbsthilfegruppen
vierteljährlich
Projekte des Vereins:
Selbsthilfezentrum München
Bayerstrasse 77a Rgb. 80335 München
info(at)shz-muenchen.de
Telefon 089 / 53 29 56 11
Fax 089 / 53 29 56 60
Sprechzeiten der Kontaktstelle:
Montag, Mittwoch und Donnerstag:
15.00 - 18.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch und Freitag:
10.00 - 13.00 Uhr
http://www.shz-muenchen.de/
ca 95 Gruppen zu allen Themen um Selbstorganisation und
Gesundheit,
Zeitschrift umbrüche, Jahrbuch in Vorbereitung
dialog -Münchner Ärzte und Selbsthilfegruppen
c/o Selbsthilfezentrum München
Bayerstrasse 77a Rgb.
80335 München
Tel: 089/54 39 201
Fax 089/ 53 29 56 60
Email: dialog(at)shz-muenchen.de
Telefonkontakt Dienstag 11-15 Uhr

Beirat: Entwurf zur Einladung

Sehr geehrte ...
der Verein zur Förderung von
Selbsthilfe und Selbstorganisation FöSS e.V. ist Träger des
Selbsthilfezentrum München und des Projekt dialog, Münchner
Ärzte und Selbsthilfegruppen.
Wir möchten für die
Weiterentwicklung der Selbsthilfe in München und des
Selbsthilfezentrum einen Beirat einrichten, der zwei Mal im Jahr eine
Plattform zum Austausch den anstehenden Themen der Selbsthilfe und
Selbstorganisation in München darstellten soll. Der Beirat soll
dabei den Vorstand in der Richtung der Entwicklung der Arbeit des
FÖSS e.V. und des SHZ beraten.
Für diesen Beirat, der neben dem
Vorstand und den fachlichen Mitarbeitenden aus Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens und der Hochschulen, VertreterInnen von
Fachreferaten und Partner-Einrichtungen bestehen soll, sind Sie
vorgeschlagen worden.
Wir möchten Sie hiermit zum ersten Treffen des
Beirats
am Donnerstag 13. November, 18 - 21 Uhr im SHZ einladen.
Thema soll neben der kurzen formalen Konstituierung
die Situation der Selbsthilfe und Selbstorganisation in
Gruppen
zwischen Empowerment- und Community - und Zivilgesellschaft-
Ideen,
Kürzungen und Vereinzelung im Spannungsfeld
zwischen persönlicher
Betroffenheit und mangelhafter politischer Organisation sein.
Dazu werden in kurzen Schlaglichtern die Ansätze von
Community-Organizing,
vielleicht auch von GemeinSinn-Projekt und 1001
Visionen,
oder auch Beiträge aus der Arbeit der
Beiräte vorgestellt.
In einer offenen Runde soll aus den
Anregungen die Richtung der nächsten und weiterer Beirats-Treffen
geklärt werden.
Mit herzlichen Grüssen,
Vorstand Föss
PS:
Falls Sie fachlich interessiert sind,
können Sie gerne auch am
Forum der Selbsthilfegruppen zum Thema
Öffentlichkeitsarbeit
am Donnerstag 18. Sept. 18 -21 Uhr im SHZ
teilnehmen.
Die Mailing-Gruppe zum Forum
Selbsthilfe und Selbstorganisation München http://www.domeus.de/groups/forum-shz abonnieren
per: forum-shz-subscribe(at)domeus.de
Die Mailing-Gruppe zum BEIRAT
Selbsthilfe und Selbstorganisation München
Diese Gruppe ist nur für Mitglieder sichtbar: abonnieren
per: beirat-foess-subscribe(at)domeus.de
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PPS:
Klar, Thema ist noch viel zu lang und zu
viel,
aber es soll ja erst mal eure Gedanken
anregen und damit reifen.
Ist eine Einordnung zwischen den Aufgaben
des Selbsthilfebeirats (der Stadt)
und eine Abgrenzung zum Fachbeirat Dialog
hier schon nötig und sinnvoll?

Satzung
Foess.e.V. München

Satzung (etwas
redaktionell gekürzt ..)
I Name, Sitz und Geschäftsjahr:
Der Verein führt den Namen "Verein zur
Förderung der Selbsthilfe und Selbstorganisation" (FÖSS). ...
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das
Kalenderjahr.
II Zweck des Vereins
- Zweck des Vereins ist die Förderung und
Stärkung der Mitverantwortung und Eigeninitiative der
BürgerInnen im Sinne einer demokratischen Lebensordnung,
insbesondere der freiwilligen, kritisch-konstruktiven Mitarbeit von
BürgerInnen an Gemeinschaftsproblemen in sozialen,
gesundheitlichen, kulturellen und ökologischen Bereichen.
Damit ist der Verein im Sinne der Förderung der Erziehung, Volks-
und Berufsbildung tätig.
- Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
- die Einrichtung von Informations- und Beratungsstellen
- Fortbildungsveranstaltungen
- die Durchführung von Forschungsprojekten
III Mittel des Vereins
- Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt
nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
- Der Verein verfolgt ausschließlich und
unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
"Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
- Mittel des Vereins dürfen nur für
satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
- Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln
des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe
Vergütungen begünstigt werden.
IV Erwerb der Mitgliedschaft
- Mitglied des Vereins können natürliche und
juristische Personen werden.
- Über den schriftlichen Antrag entscheidet der
Vorstand. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann bei der
Mitgliederversammlung Berufung eingelegt werden.
V Beendigung der Mitgliedschaft
- Die Mitgliedschaft endet:
a) durch freiwilligen Austritt
b) durch Ausschluss aus dem Verein
c) mit Auflösung der Mitgliedsorganisation
- Die Auflösung der Mitgliedsorganisation oder die
Änderung ihres Zweckes ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.
- Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit
zulässig. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Vorstand.
- Ein Mitglied kann durch Beschluss der
Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es gegen die
Vereinsinteressen verstoßen hat oder trotz zweimaliger
Aufforderung den Jahresmitgliedsbeitrag nicht entrichtet hat.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer
angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder
schriftlich zu rechtfertigen.
VI Mitgliedsbeitrag
Die Höhe des Mitgliedsbeitrages setzt die
Mitgliederversammlung fest.
VII Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
- der Beirat (nur mit beratender Funktion)
VIII Die Mitgliederversammlung (MV)
- Natürliche und juristische Personen haben
jeweils eine Stimme.
- Juristische Personen entsenden eine/n VertreterIn in
die Mitgliederversammlung.
- Die VertreterInnen von juristischen Personen haben
auf Verlangen ihre Vertretungsbefugnis dem Vorstand gegenüber
glaubhaft zu machen.
- Die Mitgliederversammlung entscheidet über die
Belange des Vereins, soweit sich aus dieser Satzung nichts anderes
ergibt. Sie ist Kontrollorgan des Vereins. In dieser Eigenschaft
bestellt sie den Vorstand, entscheidet über den Ausschluß
eines Mitgliedes sowie über Satzungsänderung und über
Änderung des Zweckes des Vereins. Darüber hinaus kann sie die
Bestellung des Vorstandes bei Vorliegen eines wichtigen Grundes
(insbesondere grobe Pflichtverletzung, Unfähigkeit zur
ordnungsgemäßen Geschäftsführung) jederzeit
widerrufen.
- Die MV ist mindestens einmal pro Kalenderjahr vom
Vorstand einzuberufen.
Darüber hinaus hat der Vorstand eine außerordentliche MV
einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, sowie auf
Verlangen von mindestens 15 Prozent der Mitglieder.
- Die Einberufung hat mindestens zwei Wochen vorher
schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
- Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der
gültigen abgegebenen Ja- und Nein-Stimmen der anwesenden
Mitglieder. Für den Ausschluss eines Mitglieds ist die Zustimmung
von mindestens zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.
- Über die Sitzungen der MV werden Protokolle
geführt, die von einem Vorstandsmitglied und dem
Protokollführer zu unterschreiben sind.
IX Der Vorstand
- Die Mitgliederversammlung wählt aus ihren
Mitgliedern die Mitglieder des Vorstandes. Jedes Mitglied kann
Wahlvorschläge unterbreiten.
Festangestellte MitarbeiterInnen von Einrichtungen und Projekten des
Vereins sind für die Zeit ihrer Anstellung nicht in eine
Vorstandsfunktion wählbar.
- Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre.
Wiederwahl ist möglich.
- Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern. Diese
bestimmen unter sich den Vorstandsvorsitzenden, den Kassenwart und den
Schriftführer, die den Vorsitzenden bei dessen Abwesenheit
vertreten.
- Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig. Er hat
jedoch dem Verein gegenüber einen Anspruch auf Erstattung
notwendiger Aufwendungen.
- Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit
einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.
Beschlussfähigkeit ist bei Anwesenheit von mindestens zwei
Vorstandsmitgliedern gegeben. In diesem Fall ist zur Beschlussfassung
Einstimmigkeit erforderlich.
- Zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam sind für den
Verein vertretungsberechtigt.
- Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung
(GO). Diese GO wird mit VertreterInnen der Einrichtungen und Projekte
des Vereins entwickelt und fortgeschrieben. Aus der GO gehen
insbesondere Art und Umfang der Delegation von Verantwortung in die
Einrichtungen und Projekte des Vereins hervor. Eine Veränderung
der GO ist durch die MV mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen
zu bestätigen, um in Kraft zu treten.
X Beirat
Der Vorstand beruft im Einvernehmen mit allen
inhaltlich verantwortlichen MitarbeiterInnen einen Beirat, der ihn und
die Einrichtungen und Projekte des Vereins in der
inhaltlich-strategischen Arbeit unterstützt und berät.
- Vor grundsätzlichen (Richtungs-)Entscheidungen
muss sich der Vorstand vom Beirat beraten lassen.
- Der Beirat setzt sich zusammen aus den
Vorständen, allen inhaltlich verantwortlichen MitarbeiterInnen der
Einrichtungen / Projekte des Vereins sowie Persönlichkeiten des
öffentlichen Lebens, in der Fachöffentlichkeit anerkannten
Wissenschaftlern oder vorbildlichen Praktikern.
- Ein Vorstandsmitglied koordiniert die Arbeit des
Beirates und legt in Abstimmung mit den Einrichtungen und Projekten des
Vereins die Inhalte der Beiratstreffen fest.
- Interessierte Vereinsmitglieder finden im Beirat ein
Forum für ihr Engagement, ihre Anliegen und Projektideen.
- Der Beirat tagt mindestens zweimal im Jahr
XI Satzungsänderung und Auflösung
des Vereins
- Die MV kann mit den Stimmen von zwei Dritteln der
erschienenen Mitglieder eine Satzungsänderung durchführen.
Die Änderung des Vereinszweckes und die Auflösung des Vereins
bedarf der Zustimmung von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.
- Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall
seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an
eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere
steuerbegünstigte Körperschaft zur Förderung der freien
Wohlfahrtspflege.
XII Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist
München. Die Satzung tritt zum 1. Dezember 2000 in Kraft.
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