Nachdem meine Lampe nun schon einige Jahre in Gebauch ist und bisher immer gute Dienste verrrichtet hatte, kam es wie es kommen musste. Mitmenschen erkennen das „Gute“ und wollen es auch haben, in diesem Fall mein Kumpel Stefan. Das war der Startschuss für die :

MKII

BJ. 2002

Wer hätte das gedacht! Die neue MKII. Bau sie Dir.....

Einen richtigen Grund, die Lampe zu verändern gab es eigentlich nicht. Ok, die Stecker und de TES kann man schöner befestigen, der Blechschalter sieht sehr „gebastelt“ aus, Der Akkupack könnte stabiler sein, das Auswechseln des Brenners ist etwas aufwendig. Alles Kleinigkeiten die die Funktion nicht beeinträchtigen. Aber warum etwas Gutes nicht besser machen, schliesslich hatten wir bisher „nur“ einen gut funktionierenden Prototypen.

Das Problem mit dem Brenner war bedingt durch den verwendeten Lampenkopf. Wir entschieden uns, etwas mehr Geld anzulegen und die „Profi“-Variante von DEV zu kaufen. Bei diesem Typ wird auf konventionelle Art die Scheibe durch einen Überwurfring mit Gewinde gegen die Dichtung gepresst; ähnlich wie bei unserem Akkutank. Der Lampenkopf kann somit einfacher geöffnet werden als beim Prototypen. Ausserdem verfügt der Profikopf über eine Einrichtung zum Einstellen des Brennpunktes und der Reflektor ist leicht herausnehmbar (austauschbar, z.B. gegen Flood).

Weiterhin wollten wir die Stelle an der die Kabel durch die Verschraubung in den Tank münden verbessern. Der TES sollte besser befestigt werden und auch der Stecker. Die Idee kam von Stefan. Ein Blinddeckel für HT-Abflussrohre passt beinahe in unser 40er Rohr. Mit Hilfe einer Schleifmaschine wurde das schnell passend gemacht. Der Deckel wurde, nachdem eine Loch hinen gebohrt war, mit der Fläche auch den Lampenverschluss geklebt (Tangit). Somit ergibt sich eine Art kleiner Topf in dem die Verdrahtung vorgenommen werden kann, und der sicher auch Raum und eine mech. Befestigungsmöglichkeit für den Stecker und den TES brachte. Super Idee wie sich hinterher herausstellte. Das Ganze wurde dann mit Heisskleber fixiert.

Als Schalter hatten wir ja schon den besagten Kunststoffring ins Auge gefasst. Am Prototypen erfolgte der Test. Die Lampe lässt sich nun wesentlich einfacher schalten und der Ring ist erheblich robuster. Aber auch hier wurde für die MKII noch verbessert.

Die Stabilisierung des Ackupacks bereitete einiges Kopfzerbrechen, da die Akkus beinahe perfekt in das Tank-Rohr passen, bleibt kein Raum um irgendwelche stabilen Konstruktionen anzubringen. Die Lösung ist so einfach wie effektiv. Statt die verlöteten und verklebten Akkus nur mit Panzerband zu umwickeln wurde zusäzlich der Pappkern einer Küchenrolle (ich glaub es war Bounty oder vielleicht doch Zewa) mit eingewickelt. Die Papprolle muss aufgeschnitten werden um den Durchmesser etwas zu verkleinern, in den Spalt passt der Anschlussdraht für Minus. Man glaubt es kaum, aber der das Papprohr in Verbindung mit dem Panzerband stabilisiert den Akkupack so sehr, das wir bereits am Flughafen ernsthaft Probleme bekommen haben, weil, so wörtlich, „..das kann man ja als Schlagstock benutzen...“; gefääährlich :-)

Ausserdem wurde die Halterung für die Faschenbefestigung abgelöst. Da man heute ja mit Jackets taucht (Ja, ja früher war alles anders; damals 1985 inne........) konnte der Decathlongurt entfallen. Stattdessen haben wir mit Hilfe von Edelstahlschellen und etwas Sicherheitsgurt Schlaufen montiert, durch die man den Flaschengurt des Jackets fädelt. Ein zusätzlicher schmaler Riemen dient zur Stabilisierung.

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