Der Manga
Inhalt: "Maybe on earth, maybe in the future - Adventure-seeker Killy in the Cyber Dungeon Quest!" -
mit diesen Worten wird der Lesen in die Geschichte von Blame eingeführt. Der Abenteurer Killy durchstreift
eine düstere und unwirkliche Welt in Form eines gigantischen Konglomerat von Gebäudeähnlichen Strukturen
auf der Suche nach Netzwerkgenen. Während dieser Suche trifft er auf viele Völker, mal Verbündete, Freunde
oder Hilfsbedürftige auf seiner Suche, mal auf Feindliche Wesen die ihn oder die anderen Töten wollen
Was passiert ist, bleibt lange zeit im dunkel, und je weiter Killy in das "Cyberdungeon" vorstößt, destsomehr lichten sich die Nebel der Vergangenheit und die Wahrheit über die Geschehnisse kommt immer mehr ans Licht, nicht jedoch ohne neue Fragen und Überraschungen aufzuwerfen. Zeichnungen: Vom Optischen Standpunkt her gesehen ist Blame im Mangagenre relativ einzigartig und insgesammt sehr gut gelungen. Insbesondere die Monumentalen Hintergrundzeichnungen des "Cyber Dungeon" sind einfach Phantastisch gelungen. Die Character, Mecha und Monster Degins sind ebenfalls sehr gut gelungen, wenn auch streckenweise sehr bizarr (um nicht zu sagen ekelig). |
Fazit: Blame ist sehr schwer mit "normalen" Mangas zu vergleichen und läßt sich wohl am besten
als Experimentalmanga bezeichnen - neben der doch recht bizarren Optik sticht vor allen sehr stark
heraus das nur sehr wenig geredet wird - es gibt Passagen von mehreren Seiten in denen nichts
anderes gezeigt wird als die Monumentalen Ansichten des Gebäudes und der Personen die durch es
ziehen - zusammen mit "Gon" ist Blame wohl einer der wortkargsten Manga die es bisher gibt.
Alles in allen finde ich Blame recht gut gelungen, und i.b. durch die Zeichnungen und Inszenierung der Bilder (Es läßt sich schon fast Bildkomposition nennen) wird eine sehr beklemmede Atmosphäre erzeugt. Trotzdem ist Blame nicht direkt eine empfehlung wert, dazu ist er einfach zu ungewöhnlich, sehr viele Leute wird die Art die Geschichte zu erzählen nicht gefallen, andere mögen die Zeichnungen nicht und auch die streckenweise extreme Brutalität wird auch viele abschreckend wirken wird. In Deutschland sind bisher von "Egmont Manga und Anime (EMA) 6 Bände erschienen, und somit auf den gleichen Stand wie Japan, wo die Serie Monatlich im Magazin "Afternoon Monthly" erscheint und fortgesetz wird ... |
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