The world has been transformed by the invention of the Shizuma Drive, a clean and non-polluting source
of tatally renewable energy. But this new Power holds a terrible secret - a secret wielded by the diabolic
arganisation known as Big Fire. Against them stands the Experts of Justice, a hadful of warriors recruited
by the International Police Organisation and aided by the metallic might of their greatest weapon - GIANT
ROBO
Can happienes be achived without sacrifice? Can live exist without hardship? Giant Robo zu bewerten ist etwas komplizierter, da die Serie bei jeden Betrachter in eines von zwei extremen fällt - endweder man mag sie oder man haßt sie. Was dazu führen kann das man dieser 7 Teiligen OVA Serie nicht zugetan sein kann liegt wohl vor allen an den ziemlich "altmodischen" Design, sowohl was Charaktere als auch in viel weiteren maße Mechas abgeht - Sehr oft hört man den Vorwurf "Kindisch" und ich muß zugeben, das stimmt sogar in gewisser weise. Allerdings wird dieses Manko (ob man es aber überhaupt so sieht ist allerdings starke geschmackssache) durch eine sehr gut konstruierte und dramatische Story (nichts ist so wie es scheint und gegen Ende ist alles anderes als es zu beginn den anschein hatte) und Charaktere sowie deren beziehungen untereinander mehr als ausgeglichen, und ich gehe sogar soweit das die Serie trotz ihren Designs überhauptnicht für Kinder konzepiert wurde - die Geschichte ist relativ komplex und auch was Brutalität angeht, sowohl was den Tot liebgewonnener Charaktere als auch Liter von Blut betrifft, deckt es sich nicht gerade mit meiner Interpretation für Kindgerecht. Auch der anfängliche recht hohe Comedy Charakter den diese Serie aufweist verfliegt spätestens am Ende der zweiten Episode - trotzdem haben fast alle teile in England ein PG Rating bekommen, jediglich die Episoden 5+6 ein 12er ... Auch von der technischen Seite gehört Giant Robo zu den besten was ich bisjetzt an OVA´s gesehen habe, die Zeichnungen der Protagonisten sind zwar etwas simpel gerate, allerdings wunderbar flüssig animiert, und auch mit Spezialeffekten wie Spektakuläre Kamerafahrten und Zooms wird nicht gespaart. Ebenso sind die Backgrounds allesammt beinahe Fotorealistisch gezeichnet und durchaus vergleichbar mit vielen damaligen Kinoproduktionen. Was außerdem noch viel zur Atmosphäre beiträgt ist der dramatische Orchestersoundtrack von Masamichi Amano und dem "Warsaw Philharmonic Orchestra", welche u.a. auch die Musik zu Animes wie Super Atragon eingespielt haben und für mich noch immer der wohl beste Soundtrack im Animegenre und einer der besten Soundtrack insgesammt ist. Insgesammt gab es 8 Soundtracks (7 OST's + eine Symphonic Suite) zur Serie, welche mittlerweile allerdings in Japan vergriffen, und somit nichtmehr zu bekommen sind :-( Die die sehr gute englische Syncronisierung - Wüßte man es nicht besser würde man nie annehmen das es eine anderssprachige Version je gegeben hat - Die Stimmen passen allesammt perfekt zu den Charakteren und die Sprecher, allen voran die "Bösewichte", legen sich auch richtig ins Zeug ... leider wurden einige der Syncronsprecher nach 2 Episoden ausgewechselt, zwar auch durch ebensogute, aber trotzdem etwas anderes klingende ... Desweiteren hatte die Serie damals ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältniss: 5.99 UK Pfund (damals als ich das schrieb stand der Pfund bei 2.50 DM - mittlerweile ist es dankt 'beschissenen' Eurokurs wesentlich mehr) für knapp 50 Min Video. Ich sage einfach mal probesehen/kaufen denn bei den Preis kann man doch nicht viel falsch machen. Falls man Besitzer eines DVD Players ist, sollte man allerdigns warten, ein DVD Release der gesammten Serie wahrscheinlich ist.
Barefoot Ginrei
Aufgrund des sehr großen Erfolges von Giant Robo in Japan wurde außerdem eine 4 Teilige Side OVA namens "Barefoot Ginrei" produziert, welche nicht direkt zur Handlung der Ursprünglichen OVA Beiträgt, sondern eher einige kurze sehr humoristische Einzelgeschichten mit den bekannten Charakteren darstellt, sowie einige der besten Szenen der OVA Serie als eine Art Musikvideo nochmal aufzeigt. Der Soundtrack und die Syncronfassung sind wie immer auf sehr hohen Niveau, allerdings sind die Animationen bei weiten nicht mehr so gut und aufwendig gemacht. Außerhalb Japans ist bisher nur die erste Episode erhältlich, welche in England zusammen mit der letzten Episode der Ur-Serie auf einen Tape ausgeliefert wurde ... in anbetracht des Endes der 7ten Episode ist dies allerdings ziemlich deplaziert ... trotzdem besser als nichts. |
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Das Gin Rei Model Kit:
Von Tsukuda Hobby gab es (mittlerweile ist das Modell Out of Print) ein 1/6 Character Modell von Gin Rei. Im Gegensatz zu den recht teuren Character Kits die meistens aus Resin bestehen, ist es auf Vinyl, was auch den relativ günstigen Listenpreis von 4800 Yen erklärt (ich habe meines für unter 10 EUR bei Ebay bekommen :)). Das Modell besteht aus 9 Vinyl Teile (2 Arme, 2 Beine, Torso, 3 Haarteile, Gesicht) sowie einer Pistole aus Metall. Aufgrund des Materials ist die Verarbeitung nicht wirklich gut gelungen (verglichen mit Resin oder Styrol Modellen), die Teile sind meistens glatt und weisen keinerlei richtige Strukturen auf, abgesehen von leichten Linien wie bei den Schuhen, Handschuhen am Arm oder die Rose auf der Brust. Ziemlich auffallend ist es vor allen bei den Haaren und der Kleidung die dadurch kaum Perspektivische Effekte ermöglichen (bei den Restlichen kann man sich damit rausreden das es zum "flachen" Chara Design der Serie passt - evtl ist dies auch der Grund wieso es aus Vinyl ist). Die Pistole aus Metall ist dagegen deutlich besser (Feine Strukturen am Lauf und Magazin, kleiner Sicherungshebel, abzug, ect). Der Zusammenbau ist relativ einfach. Nachdem man die Teile gereinigt und mit einer Spachtelmasse ausgefüllt hat (Vinyl ist hohl und sollte zur stabilitär gefüllt werden) klebt man sie zusammen. Zum bessere halt der Teile sollte man in die Spachtelmasse evtl mit Drähten versehen und so einen richtigen Kontakt zwischen den zu verklebenden Teilen herstellen die auch später für mehr Stabilität sorgen. Als Kleber empfehle ich 2 Komponenten Epoxyharz Kleber, welcher auch gleich als Spachtelmasse für die Klebestellen Dient. Nachdem er (und auch die Spachtelmasse im Inneren der Figur) getrocknet ist (über Nacht) macht man sich dran die Klebegraten und unebenheiten abzuschleifen (Mit feinen Sandpapier naßschleifen bis man eine ebene Fläche hat). Die bemalung gestaltet sich als ebenso problemlos. Nachdem man das gesammte Modell Grundiert (hierbei sollte man aufpassen da Vinyl recht empfindlich auf Lösungsmittel reagiert) hat sollte man nochmal auf Unebenheiten die einen entgangen sind und diese Verspachteln. Durch die recht großen einfarbigen Flächen läßt sich das Modell mit wenig Masierfilm recht gut mit einen Airbrush bemalen (hier empfehle ich Arcylfarbe von Tamiya oder Gunze Sangyo), was für einen gleichmäßigen Farbauftrag sorgt und auch scharfe Kanten erlaubt. Einzig bei Details wie die der Goldramen am Kragen, die Rose und natürlich auch die Augen sollte man mit den Pinsel bemalen (hier frage ich mich wieso sie für sowas nicht Decals beigelegt haben), ebenso lassen sich mit den Pinsel an einigen Stellen (Haare, Handschuhe, Falten in der Kleidung) perspektivische Effekte erzielen (aber bei weiten nicht so wie man es normalerweise von Modellen erwartet) ... bei der Pistole emfehle ich sie in einen Mittleren Grau zu bemalen und, mit einen dunkleren Grau zu inken und die vorderstehenden Teile im Drybrush Verfahren mit einen helleren Grau hervorzuheben. Bilder des Modells werden in kürze kommen. Für Tips & Tricks sowie erklärung was Drybrush und Co bedeuten siehe auch die Modell- und Miniaturenseite ..., mehr Bilder vom Modell gibt es auch auf der Gin Rei Seite |