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Anime:
Inhalt: Hmmmm ... bei Haibane Renmei ist es ziemlich schwer etwas über die Geschichte zu schreiben ohne gleich ins große interpretieren und analysieren und spoilern zu kommen. Im Prinzip geht es um das einige Haibane (Wesen mit Grauen Flügeln die später einen Heiligenschein bekommen und in einen Kokon heranwachsen) die in einer Stadt leben, die von einer großen Mauer umgeben ist, bei der es verboten ist sich ihr zu nähern oder gar zu versuchen sie zu übersteigen. Zeichnungen: Die Zeichnungen (Charaktere, Hintergründe) und Animationen sind durchgehend sehr gut und obwohl die Serie komplett am Computer entstanden ist, wirkt sie abgesehen von einigen Effekten und Hintergrundanimationen durchgehend wie handgezeichnet - von der befürchteten Sterilität vieler Computeranimierter Serien ist hier nichts zu merken.
Musik: Sehr schön, es sind zwar nur relativ wenig Stücke, aber sie passen allesammt sehr
gut den gezeigten Szenen und erhöhen die melanchonische Stimmung der Serie ungemein.
Charaktere: Im nachhinein betrachtet sind zwar recht viele der Charaktere nur ziemlich oberflächlich bedacht, aber zumindest die Hauptpersonen werden recht komplex durchleuchtet und die enorme Charakterbetontheit hebt die Serie auch ins Genre Character Drama Fazit: Diese insgesammt 13 Teilige Serie ist 'etwas' schwer zu bewerten ... präsentationsmäßig gesehen ist die Serie ohne Zweifel klasse, allerdings ist die Art des Geschichte erzählens, selbst für eine sehr stark auf die Charaktere bezogene Story, nicht jedermanns Sache und es gibt mehr als einen der die Serie als sehr zäh und langweilig empfindet. Wenn man sich jedoch auf sie einläßt bekommt man ein kleines Juwel, das die meisten überzeugen kann - komplett ohne große Roboter, Explosionen oder eine Weltuntergangsstory. |