Anime:
Zeichnungen: Wie die meisten neueren TV Serien sind die Optischen Qualitäten von Scrapped Princess sehr gut, sowohl was Design (Backgrounds, Charadesign, Kostüme, ect) als auch Qualität Animationen angeht. Die Serie ist durchgehend flüssig animiert. Musik: Die Hintergrundmusik ist meiner Meinung nach nur recht mäßig gelungen und steht meistens nur im Hintergrund wo man sie kaum bemerkt, geschweige denn irgentwelche Stücke die sich richtig einprägen. Story: Pacifica, ist die sogenannte "Scrapped Princess". Nach einer Prophezeihung eines Gottes (der sich bei über 5000 Prophezeihungen nur 2 mal geirrt hat, und diese Irrtümer eher den Priestern angelastet werden welche die Nachricht nicht richtig verstanden haben) soll sie am Tage ihres sechzehnten Geburtstag die Welt zerstören. Daher sollte sie schon kurz nach ihrer Geburt getötet werden. Die Soldaten werfen sie von einer Klippe, aber bevor das Baby am Boden aufschlägt wird sie von einer magisch begabten Familie gerettet und dort aufgezogen. Als man erfährt das das "Gift das die Welt vernichten wird" noch immer am Leben ist, werden die Eltern der Familie getötet und Paciffica befindet sich mit ihren Stiefgeschwistern Rachel und Shannon auf der Flucht, und hier beginnt die Geschichte. Fazit: Insgesammt gesehen ist Scrapped Princess eine recht schöne Serie, sowohl was die Optik, als auch die Geschichte angeht. Was zu Anfang nach einer recht konventionellen Fantasy Geschichte aussieht bekommt nach und nach einige SF Elemente und wandert nach ungefähr der Hälfte ziemlich in eine Richtung (Alte Menschheit wurde größtenteils ausgelöscht, der Rest eingesperrt und unter Kontrolle gehalten - dazu wird sie zuerst auf den Stand des Mittelalters zurückgebracht, Forschung und Wissen gelten als Ketzerei, die "Mauser Kirche" [sehr viele Personen sind nach Waffenherstellern benannt - Mauser, Browning, CZ, Steyr, Socom um nur einige zu nennen] hat praktisch absolute Autorität). Aufgelockert wird die doch recht düstere und ernste Geschichte durch regelmäßige Comedy einlagen und recht überzogene Charaktere. Die Serie basiert relativ lose auf der (noch nicht abgeschlossenen, bis 2003 12 Romane umfassende) Romanserie "Sukurappudo purinsesu" von Ichirô Sakagi. Der Anime unfasst dabei nur 24 Episoden und macht zumindest am Ende einen recht gestelzten und plötzlichen Eindruck, insbesondere was den Endkampf angeht. Es gibt sehr viele Nebencharaktere über deren Motivation man nur wenig erfährt und fragt wieso sie am Ende überhaupt dies und das machen. Trotzdem kann man das Ende als recht stimmig, gelungenund aufklärend/abschließend bezeichnen, etwas was bei vielen neuen Serien ja weniger der Fall ist (nur das es nen Happy End ist passt mir nicht so ganz). |