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Bemalung mit Pinsel


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Auf wenn ich mittlerweile einen Großteil der Arbeiten mit der Airbrush Pistole mache, benutze ich für kleine Details nach wie vor den guten alten (Nylon und Rothaarmarder) Pinsel. Im nachfolgenden Kapitel werden ich euch kurz die Grundtechniken anhand von Zinnfiguren (welche man aufgrund der geringen größe eh nur mit den Pinsel bemalen kann) erklären - die gleichen Techniken lassen sich aber auch für normale Modelle verwenden.

Ich empfehle für die Bemalung Wasser (oder zur Not auch Alkohol) basierende Acrylfarben, aber im Prinzip geht auch alles mit Email Farben, nur müßt ihr hier entsprechenden Verdünner und nicht Wasser nehmen müsst.

Zu Beginn braucht ihr Grundierung Weiß (Primer) - Da Acrylfarben ziemlich schlecht auf Plastik oder Metall haften solltet ihr das Modell grundieren. Ral Partha und Games Workshop bieten hier spezielle Grundierung an, Tamiya nur komplette Sprühdosen, Gunze Hobby Color (H40) Grundierung ist keine, die Mr.Base Coat geht zwar, ist aber auf Lösungsmittelbasis (stinkt wie sonst was, Pinsel läßt sich nicht mit Wasser reinigen - aber ansonsten gut für das vorhaben geeignet). Zur Not tut es auch weiße Farbe, obwohl später evtl die Farbe abblättern kann. Details findet in der Farbsektion

Außerdem braucht ihr für das was ihr auch immer vorhabt einige Farben - für normale Fantasy Zinnfiguren empfehle ich folgende Farben: Weiß, Schwarz, Hautfarbe, Silber, Gold sowie ein Mittelstarkes Blau, Grün, Rot, Gelb, Grau und Braun

Weniger Farben sind nicht zu empfehlen, man kann zwar so sachen wie Grün, Hautfarbe, Grau oder Braun mischen, allerdings ist es auf dauer etwas nervig und man bekommt selten immer den gleichen Farbton wenn man später etwas nachbessern muß ... Mehr Farben sind nicht nötig, alles was ihr sonst noch braucht (meistens nur hellere oder dunklere Töne der oberen Grundtöne) läßt sich sehr leicht mischen. Wenn ihr keine normalen Zinnfiguren bemalt, sondern nur Batteltech Miniaturen oder normale Flugzeug, Panzer oder ähnliche Modell könnt ihr natürlich auf den einen oder anderen Farbton verzichten.

Bzgl Zinnfiguren gibt es auch spezielle Anfängersets die meistens eine Miniatur, Farben, Anleitung sowie einen Pinsel enthalten und etwas weniger kosten als die Farben alleine ... für Anfänger durchaus eine investition wert ...


Grundtechniken

Grundlegendes: Eure Pinsel sind wie eure Kinder, behandelt sie gut. Sie werden meistens mit Sicherheitshüllen für die Borsten ausgeliefert, also benutzt sie auch. Wenn ihr malt, taucht den Pinsel nicht bis zum Anschlag in die Farbe sondern sondern nur ein Drittel bis die Hälfte. Wenn ihr sie sauber macht stellt sie um Himmels willen nicht in den Topf mit Wasser sondern rührt kurz im Wasserglas rum und legt den Pinsel dann auf ein Taschentuch - stellt ihn nie in den Bottich. Sonst verbiegen sich die Borsten der Spitze und im schlimmsten Fall ruiniert ihr den Pinsel. Ebenso solltet ihr bevor ihr die Miniatur grundiert sie mit etwas warmen Seifenwasser und einer alten Zahnbürste von eventuellen Verunreinigungen (Trennmittel, Fingerfett, ect) reinigen ...

1 Schritt: Grundierung
Damit die Farbe besser haftet - Viel mehr Infos & Tips als das was ich schon in der Farbsektion gesagt habe kann ich hier auch nicht sagem ... nehmt euch einen etwas dickeren Pinsel, taucht ihn in die Grundierung (nicht mehr als nur die Hälfte des Pinselkopfes eintauchen) und malt sämmtliche Flächen der Figut an. Achtete darauf das die Grundierung nicht zu dick aufgetragen wird, lieber (nachdem die Farb getrocknet ist) zwei dünne Schichten (je nach Grundierung mit Wasser oder Spezialverdünner verdünnen) als eine zu dicke die die feinen Konturen ausfüllt. Und zur Sicherheit will ich hier nochmal darauf hinweisen das Grundierung bzw Primer im Normalfall keine Weiße Farbe ist, sondern eine ganz andere Zusammensetzung hat und daher auch besser auf den Plastik oder Metall Figuren haftet, und einen Untergrund für eure gesammte folgende Arbeit darstellt. Wenn ihr nur weiße Farbe nehmt kann es schnell passieren das die Farbe am Ende großflächig wieder abbröckelt (oder wenn ihr Acrylfarben auf Alkoholbasis wie Tamiya nehmt kann es passieren das der Alkohol in der Fabe verbunden mit den Pinseldruck die normale Farbschicht wieder anlösen kann und aus rot auf weiß wird nun rosa) ... am besten ist es natürlich mit einer Airbrush Pistole, da so eine gleichmäß glatte Grundierung hinbekommt (und wenn man mehrere Figuren bemalt geht dies mit einer Airbrushpistole natürlich wesendlich schneller), aber bei so kleinen Figuren ist es kein muß, da genügt auch ein Pinsel.

2 Schritt: Bemalung
Auch dieser Schritt ist noch recht einfach, bemalt die verschiedenen Stellen der Figur mit den Farben wie sie später aussehen sollen. Viele Tips geben kann man hier nicht, im Prinzip ist es nichts weiter als Malen nach Zahlen. Es ist allerdings ganz hilfreich sich schon vorher ungefähr zu überlegen welchen Teil der Figur man welche Farbe geben möchte und nicht zu dicke schichten sondern lieber zwei dünne auftragt - die Flächen müssen auch nicht vollkommen gleichstark deckend sein, es entsteht schon durch das normale auftragen ein kleiner Perspektivischer Effekt. Achtet darauf das ihr diesen Schritt recht sorgfältig macht, da es praktisch das Fundament für den gesammten Rest darstellt. Ohne eine saubere Grundbemalung nützt euch der gesammte Rest nicht viel. Viele Tips kann man hier nicht geben, achtet aber schonmal das die Grundfarben stimmen um euch die Arbeit in zukunft zu erleichtern, generell ist es immer besser alles etwas dunkler zu machen als es am Ende aussehen soll, da aufhellen um einiges leichter ist. Evtl noch ein Tip zum Abschluß - benutzt für Klingenwaffen und sonstige Metallgesgenstände kein pures Silber (imho viel zu hell), sondern verdünnt sie mit einen dunklen Grau oder sogar Schwarz ungefähr im verhältniss 2:1.



Fortgeschrittene Techniken

3 Schritt: Inking/Wash
Jetzt wird es etwas komplizierter, diese Technik eignet sich dazu Schatten von tiefergeleten Stellen hervorzuheben. i.B. für so sachen wie Kettenhemden, Fell und Haare ist sie sehr gut geeignet. Ihr mischt eine Farbe etwas dunkler (z.B. etwas Schwarz beigeben) als die Grundfarbe und verdünnt sie soweit mit Wasser bis sie fast so flüssig ist wie Tinte (Daher auch der Name - Ink = Tinte) - diese tragt ihr nun über das Kettenhemd oder Fell auf und sie fließt in die vertiefungen und hinterläßt dort einen sehr schönen plastischen Effekt einer tiefer gelegten Stelle. Die Farbe ist auch nich richtig deckend sondern etwas transparent, so das man es auch fürs Gesicht oder Falten in Kleidung verwenden kann, dabei in den tieferliegenden Falten eines Mantels einfach etwas farbe reingeben und trocknen lassen - aber zum Üben sind wie gesagt Kettenhemnden, Haare, Faltige Stoffe oder Felle ab besten geeignet. Das ganze nennt man auch Schattieren.

Ebenso kann diese Technik auch dazu genutz werden um außen/vorderliegende Flächen oder Kanten zu betonen, dabei wird die Farbe aufgehellt (etwas weiß) und wieder auf Tintekonsistenz, evtl auch etwas dicker, verdünnt, allerdings ist dies weniger für Konturen wie bei Fell oder Kettenhemd gedacht sondern nutzen nur den transparenz Effekt und hellt dadurch diese Stellen, meistens außenliegende Kanten, wo es aufgetragen wird etwas auf (es ist nicht Sinn das die Farbe in die tiefergelegenen Schichten fließt, das Verdünnen wird hier nur wegen der Transparenz gemacht). Das ganze nennt sich im englischen "Highlighting" oder akzentuieren und am Anfang würde ich empfehlen es wegzulassen und erst wenn ihr das abdunkelnde Inking (Schattieren) etwas beherscht das aufhelldene zu versuchen.

4 Schritt: Dry Brush
Diese Technik ist das genaue Gegenteil von Inking und dient zum aufhellen und betonen von vorstehenden und außen liegenden Flächen eines Kettenhemdes, Haaren oder Felle oder ähnliches. Ihr streift hierbei einen Trockenen (ohne Wasser, aber mit Farbe) Pinsel auf einen Blatt Papier oder ähnliches so lange ab bis kaum noch Farbe zurück bleibt - damit geht ihr nun über die Fläche des Kettenhemdes, Felles oder ähnliches - die Farbe bleibt nur auf den vorstehenden Flächen haften und fließt nicht hinein. Für glatte Flächen ohne Konturen eignet sich diese Technik natürlich nicht, da müßt ihr das aufhellende Inking (=Highlighting) benutzen. Sie ist auch perfekt um mehrdimensionale Effekte z.b. auf Kleidung hinzubekommen. Auf deutschen Seiten heißt diese Technik oft "Trockenbürsten". Hier sollte noch gesagt werden das Arcylfarben hier einen kleinen Nachteil haben, sie trocknen sehr schnell am Pinsel fest und färben dann nichtmehr an die vorstehenden Strukturen ab - hier ist evtl Emailfarbe etwas besser geeignet, aber es geht trotzdem auch mit Acrylfarben...

Zusammenfassung 3+4: Das ganze ist etwas kompliziert beschrieben, hier mal einige Beispiele - Extrem Simples Kettenhemd - ihr mal es komplett in Schwarz (es ist nicht schlimm wenn die vorstehenden Strukturen nocht schwarz sind, hauptsache die tiefen sind schwarz) und geht anschließend mit einen trockene Pinsel (Dry Brush) und silberner Farbe hinüber - die vertiefungen bleiben Schwarz, die vorstehenden Teile sind aber jetzt silber - der Schuppenpanzer des Elfenkriegers ist so entstanden.
Etwas komplizierteres Beispiel: Ihr mischt Hautfarbe mit Brau und tragt es auf die figur auf, es muß nicht 100% deckend sein, es macht nichts wenn noch etwas weiße Grundierung durchschimmert. Wartet bis es trocken ist. Nun verdünnt ihr braun mit Wasser und inkt das Gesicht (haltet evtl nen seperaten Pinsel bereit um Farbe die daneben geht oder eigenwillig fließt entfernen zu können) - die tiefergelegenen Stellen sind nun auch etwas dunkler als die vordergelegenen. Und zu guter letzt Drybrusht ihr mit normaler Hautfarbe einmal kurz über das gesicht um z.B. Nase, Kinn oder andere vorstehende Gesichtspatien zu betonen. Die sind nur 3 Farbschichten, geben aber ein ziemlich gutes plastisches Bild, der untere Ninja wurde so gemacht.

Bei Flächen die mehrere Vertiefungen bieten (z.B. Mäntel) könnt ihr auch locker 5 oder mehr Farbtöne nehmen und auch gut die vorderstehenden Partien highlighten. Übung macht hier den Meister.


5 Schritt: Boden/Basen Bemalung
Die meisten Miniaturen werden mit Basen ausgeliefert - man kann sie einfach in Schwarz machen wenn man will, oder richtig aufwendig Bodenähnlich. Ich empfehle sie erstmal in Grün zu bemalen, und noch während die Farbe trocknet etwas Sand darauf zu streuen. Nachdem die Farbe nun getrocknet ist pustet ihr den überflüssigen Sand ab. Nun verwendet ihr wieder Inking (etwas dunkleres Grün) und Dry Brush (etwas helleres Grün) und Konturen hervorzuheben - viola, eine schöne Base ist fertig, und das mit einer Arbeitszeit von wenigen Minuten. Wenn ihr wollt könnt ihr mit Sekundenkleber auch noch kleine Kieselsteine, Kunstmoos oder Holz darauf befestigen um es etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Ähnlich lassen sich auch große Basen (für Dioramen) gestalten ... allerdings ist hier weniger Sand nützlich (i.b. wenn man kleine Hügel machen will ist es mit Sand übel) sondern Spachtelmasse für Holz (Nicht die Tuben, sondern die Körnige die mit Wasser vermischt werden muß), zum Beispiel Molto Fill.

6 Schritt: Lackierung
Damit die Farbe nicht wieder absplittert, muß die Figur nach dem Trocknen Lackiert werden - ob Matt oder Glänzend ist geschmackssache, ich nehme den mittelweg und habe immer Seidenmatt gewählt (1/2 Glanz, 1/2 Matt falls kein seidenmatter Klarlack angeboten wird). So kleine Figuren kann man ohne Probleme mit den Pinsel bemalen, bei größeren Sachen wie Drachen oder großen Modellen sollte man allerdings Sprühlack (gibt es im Baumarkt) oder eine Airbrush Pistole nehmen. Achtet unbedingt darauf das der Lack auf Wasserbasis ist - es gibt viele Lacke auf Lösungsmittelbasis welche die Farbe von der Figur runterätzen können. Und wenn ihr mit Sprühdosen arbeitete achtet auf gute Durchlüftung bei der Lackierung, denn im gegensatz zu Acrylfarben mieft der Lack doch schon ziemlich und wenn man die ganzen Warnungen auf den Flaschen (Giftig, Explosiv, Entflammbar) bedenkt ist evtl ein Atemschutz auch nicht schlecht.

Beispiele:
Und nun geht in den nächsten Rollenspielladen und macht euch ans üben - Sehr wichtig, i.b. für Anfänger ist die Wahl der Miniauturen - der Hersteller ist relativ egal, ich empfehle auf 3 Sachen zu achten.

Nr.1 - Der Preis ... gebt nicht mehr als 50 cent bis 2 EUR pro Figur aus ... imho ist es unverschämt wie einige Firmen für eine Figur die ein paar Pfennige in der Herstellung kostet 5-10 EUR verlangen ...

Nr.2 - Die Detailliertheit - achtet darauf das die Figur nicht zu detailliert ist. Ich habe einen Elfen der an seinen Kleidern mehr Beutel, Waffen und anderen Kleinode hängen hat als 10 andere Figuren zusammen. Das ganze sieht zwar gut aus, aber es zu bemalen ist die Hölle.

Nr.3 - Die Figurengestaltung - Achtet darauf das die Figur nicht zu viele verschiedene Flächen und Details hat. Perfekt sind imho z.b. diese hier (immerhin habe ich ihnen ein ganz gutes Aussehen verliehen, also kann es nicht so schwer sein ;)), i.b. da sie viel Schuppige Haut, Kettenhemden oder Wallende Mäntel, ect haben an denen man die oben genannten Techniken gut üben kann - Wenn die Figur nichts geworden ist und sie aus Metall besteht, schmeißt sie einfach kurz in Aceton oder Nitroverdünnung und anschließend habt ihr wieder eine unbemalte Figur :)


Geist (Metal Magic)
Geist (Metal Magic) - Ein einfacher Mantel ohne Gesicht, hände oder was anderes. Ich habe ihn Dunkelgrau bemalt, schwarz geinkt und einen etwas helleren grauen Brush drüber und fertig. der einzige etwas kritischere Bereich ist die Kordel um seine hüften, aber mit einer Ruhigen Hand ist das auch nicht so schwer - einfach mit hellen braun bemalt und mit etwas dunkleren Braun geinkt (die kleinen überläufe sieht man praktisch nicht)

Die Basis habe ich einfach schwarz bemalt, den äußeren Ring in Gold.

Ninja (Ral Partha)
Ninja (Ral Partha) - diese Figur ist Teil eines 6er Pack. Sie ist schon etwas aufwendiger als der oben genannte Geist (Gesicht, Hände, Waffe). Die Grundbemalung ist ähnlich wie bei obrigen Mantel, allerdings habe ich mir bei der Basis deutlich mehr mühe gemacht ... Sie wurde dunklengrün bemalt, dann feiner Vogelsand draufgestreut, warten bis es getrocknet ist. Danach mit einen helleren Olivegrün drübergebrusht - die Seiten der Base werden noch schwarz bemalt und fertig.

Der Orc (Harlequin Miniaturen)
Orc (Harlequin) - Ein einfacher bis auf den Lendenschurz nackter Ork der relativ einfach zu bemalen ist. Dunkelgrün (Olive) bemalen, dann mit etwas helleren Grün (Olive) mehrer schichen drüberbrushen, fertig ist die Hauptarbeit. Den Lendenschurz dunkelbraum mit etwas helleren Braun drübergebrusht und auch dies war fertig. Die Armschütze und den Griff der Axt habe ich mit einen nicht ganz richtig gemischten Gemisch aus hell braun und schwarz bemalt - da sie keine Struktur hatten ließ sich doch ein leichter verunreigungseffekt erzielen der das ganze etwas natürlicher machte. Bei der Axt selber habe ich ein etwas stärker (1/3 schwarz auf 2/3 Silber) verdünntes Silber genommen und anschließend mit unverdünnten die schneide sowie die Nieten aufgehellt. In die Augen habe ich ein leicht (nicht so stark wie beim Inking) mit Wasser verdünntest Rot genommen, so das die außenbezirke (wo nicht viel Farbe bleibt) etwas dunkler sind (Grün schimmert leicht durch) ... die zähne habe ich mit Hellgrau bemalt und anschließend mit dunkelgrau geinkt. Für die Basis habe ich einfach Braune Farbe genommen und sie mit etwas Sand bestreut.

Und für die unter euch die nicht extra in das Thema Zinnfigurenbemalung (Obwohl, Piloten/Fahrer Figuren gibt es auch dort ;)) eintauchen wollen eignen sich natürlich auch bestimmte Teile von normalen Modellen um das zu üben - relativ gut sind hier Cockpits mit Strukturen für die verschiedenen Knöpfe und Displays und natürlich auch die ganzen feinen Strukturen am Rumpf ... damit hat man einen großteil der Sachen die man bei einen Modell mit den Pinsel bemalten sollte abgeharkt.

Wenn hier etwas in die Hose geht ist es allerdings eine sehr sehr schlechte Idee es in Nitroverdünnung zu werfen um die Farbe abzubekommen ...übermalt es lieber nochmal und hofft das man die Strukturen noch erkennen kann.

Cockpit eines Tornado (Revell) Tornado Cockpit (Revell) - Ein kleines 1/72 Cockpits eines Panvia Tornados das sich i.b. durch seine sehr gut Strukturiertes Cockpit auszeichnet, wo alle Display, Knöpfe und Schalter durch kleine erhebungen und vertiefungen strukturiert wurden. Die Schleudersitze sind ähnlich detailiert, wurden aber seperat bemalt und sind auf den Foto noch nicht angebracht. Zuerst habe ich das gesammte Cockpit in Mittel Grau bemalt, und anschließend mit einen etwas dunkleren Grau geinkt/gewasht, was neben den Knöpfen, an den Ruderpedalen und Steuerknüppel recht gut zu sehen ist. Anschließend habe ich via Drybrush und Schwarzer Farbe die Knöpfe hervorgehoben.

Zuletzt habe ich einige Details wie die MFD's mit dunkelgrüner Farbe bemalt und anschließend mit einer etwas helleren Farbe gehighlightet. Einige der analoge Instrumente habe ich mit etwas hellgrauerer Farbe bemalt.

Flügel einer Valkyrie (Hasegawa) Flügel - VF 1S Valkyrie (Hasegawa) - Hier die kleinen 1/72 Flügel einer Valkyrie. Der gesammte Rumpf des Flugzeuges (wie auch vieler andere Flugzeuge) zeichnet sich durch zahlreiche Panel Lines (versenkte Blechstöße) aus. Nachdem ich die Flügel mit glänzend weißer Emailfarbe von Revell geairbrusht habe, und diese Farbe einige Tage lag getrocknet ist, habe ich die Panel Lines mit schwarzer Acrylfarbe betont (viele sind der meinung das man lieber einen nur etwas dunkleren Farbton nehmen sollte, in diesen fall also eine helles/mittlerers grau, aber die Anleitung und ich war der Meinung das schwarz richtig ist). Dazu habe ich einfach die Schwarze Acrylfarbe mit etwas Wasser/Spülmittelgemisch verdünnt und anschließend recht gezielt die Farbe aufgegeben - dank der glänzenden (=Glatten) Oberfläche floß die Farbe automatisch in die Vertiefungen. Nachdem sie dort einige Minuten getrocknet ist habe ich die wenigen Überfläufe mit einen leicht angefeuchten Tuch abgerubbelt - die Farbe in den Vertiefungen blieb davor geschützt.

Bezüglich Panel Lines und die verschiedensten Möglichkeiten gehe in in der Die letzten Arbeiten - Panel Lines nochmal detailiert ein.


SK

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Copyright Informationen:

Eigene Bilder + Texte : Sascha Kohlmann



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Letzte Überarbeitung: 18 Dezember 2004