Abraham

Ich habe mir für heute einen Text aus dem AT vorgenommen. Viele denken, das AT hat uns nichts mehr zu sagen und hat auch keine Bedeutung für unseren Glauben. Das sind entweder nette Geschichten ohne geistlichen Nährwert oder Prophetien, die uns nichts angehen.
Und trotzdem werden uns Personen aus dem AT immer wieder als Vorbilder im Glauben dargestellt. Allen voran ist da der Abram, der als unser Vater im Glauben bezeichnet wird. Ich will deshalb einen Teil seines Glaubenswegs beleuchten.
Den Weg habe ich in drei Etappen eingeteilt, die überschrieben sind mit:

1. Etappe: Die Berufung (1. Mose 12, 1-8)

1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde!
2 Und ich will dich zu einer großen Nation machen und will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein!
3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!
4 Und Abram ging hin, wie der HERR zu ihm geredet hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er aus Haran zog.
5 Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und all ihre Habe, die sie erworben, und die Leute, die sie in Haran gewonnen hatten, und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen in das Land Kanaan.
6 Und Abram durchzog das Land bis zur Stätte von Sichem, bis zur Terebinthe More. Damals waren die Kanaaniter im Land.
7 Und der HERR erschien dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar.
8 Und er brach von dort auf zu dem Gebirge östlich von Bethel und schlug sein Zelt auf, Bethel im Westen und Ai im Osten; und er baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an.

Abram und seine Frau Sarai lebten ursprünglich in Ur in Chaldäa, also im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris. Außerdem lebten sein Vater Terach, sein Bruder Nahor und mit seiner Frau Milka und Lot mit ihnen zusammen. Lot war der Sohn seines verstorbenen Bruders Haran.
Im Vers 31 des vorangegangenen Kapitels steht, daß der Vater Terach, Abram und Sarai und Lot aufbrachen, um nach Kanaan zu ziehen. Wir wissen nicht, ob auch Terach schon von Gott zu dieser Reise aufgefordert wurde oder ob er sich aus einem anderen Grund auf diese lange Reise gemacht hatte. Auf jeden Fall kamen sie nicht wie vorgesehen in Kanaan an, sondern ließen sich in Haran nieder.
Das war eine sehr beachtliche Leistung, wenn man sich die Strecke auf der Karte ansieht: 1000 km, zu Fuß durch heißes, schattenloses Land, mit Sack und Pack, Kind und Kegel und einer großen Viehherde, die zusammengehalten, gefüttert und getränkt werden muß.

Nach dem Tod seines Vaters redete nun Gott zu Abram. Er berief ihn aus seinem bisherigen Leben heraus in eine neue Aufgabe hinein. Deshalb habe ich diesen ersten Schritt, den Gott mit Abram geht, überschrieben mit: Die Berufung.

Dabei versprach Gott ihm drei Dinge:

1. Versprechen: Land

Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben.
Abram sollte alles hinter sich lassen und ins Unbekannte losziehen. Gott nannte ihm nicht das Ziel der Reise. Obwohl er als Nomaden lebte, war das eine sehr große Forderung an ihn. Wir müssen bedenken, was er alles zurücklassen sollte:
- sein Vaterhaus und seine Verwandten
- seine Freunde
- die vertraute Umgebung mit festen Weidegründen und Quellen
- die Handelspartner und Abnehmer für seine Produkte

Warum stellte Gott diese radikale Forderung an ihn?
Weil Gott einen großen Plan mit ihm vorhatte. Darum muß er ihn herauslösen aus seiner Umgebung. Wer sich von dem Unwichtigen nicht lösen kann, ist unbrauchbar für die große neue Aufgabe.
(Luk 9, 59-62) Er sprach aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der aber sprach: Herr, erlaube mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben. Jesus aber sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes. Es sprach aber auch ein anderer: Ich will dir nachfolgen, Herr; zuvor aber erlaube mir, Abschied zu nehmen von denen, die in meinem Hause sind. Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes.
Wenn Gott Menschen beruft, dann ist damit sehr oft ein radikaler Neuanfang verbunden.
Abram wurde einsam gemacht. Er mußte seine Freundschaft aufgeben. Nur dadurch konnte er die neue Gemeinschaft entdecken, die Gott ihm schenken wollte. Wo alles auf uns einstürmt und eine Vielzahl von Freundschaften uns in Atem halten, kann der Ruf Gottes nicht gehört werden.
Abram wußte weder, wohin es gehen sollte noch was ihn dort erwartete. Eigentlich wäre er in gutem Pensionsalter und sollte zusehen, wie er seinen Ruhestand sichert und genießt. Dieser radikale Aufbruch im fortgeschrittenen Alter rief sicher Aufsehen, Kopfschütteln und Unverständnis bei den Verwandten und Freunden hervor. Wer läßt sich schon auf das völlig Unbekannte, das Risiko, ein solange es einem gut geht?
Aber Abram zögerte nicht. Er ließ sich auf das Reden Gottes ein, ohne Fragen zu stellen. Er tat diesen großen Schritt im Glauben und im großen Vertrauen auf Gott.
Er wanderte mit seinem ganzen Habe einfach darauf los, bis Gott zu ihm sagte: Halt. Und das waren immerhin etwa 700 km ins Ungewisse hinein. Wenn ich da an unsere Kinder denke, die spätestens nach zehn Minuten bequemem Sitzen im Auto fragen: Wann sind wir endlich da?
Das macht ihn auch für uns heute zum Vorbild.

2. Versprechen: Nachkommen

Und ich will dich zu einer großen Nation machen.
Gott stellte ihm eine ganz besondere Zukunft in Aussicht: Er, der Kinderlose, schon 75 Jahre alt, sollte der Stammvater eines großen Volkes werden. Er hatte sicher die Hoffnung auf Kinder schon aufgegeben. Und dabei waren Nachkommen so wichtig:

Ohne das Versprechen auf Nachkommen wäre Abram wahrscheinlich nicht losgezogen. Was hätte ihn das Land interessiert, wenn keine Erben hat. Gott verspricht sogar noch mehr: Er will ihn zu einer großen Nation machen. Zum Stammvater des von Gott erwählten Volkes. Und wir wissen aus dem NT, daß das nicht nur leiblichen Sinn gemeint war, sondern auch im geistlichen Sinn: Abram ist unser Stammvater im Glauben.

3. Versprechen: Segen

Ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!
Segnen kommt aus dem lateinischen signare, das heißt zeichnen. Ein gesegneter Mensch ist also einer, der vor den Augen der Welt von Gott gezeichnet ist.
Wir meinen meist, daß viel Geld verdienen, eine gute Wohnung haben, schöne Reisen machen, begabte und gesunde Kinder haben, ein Segen ist. Das kann ein Segen sein, braucht es aber nicht zu sein. Es braucht im Reichtum kein Segen zu stecken, genauso wenig wie in Krankheit und Unbedeutsamkeit ein Unsegen liegen muß.
Gesegnet sein heißt, vor den Augen Gottes und seiner Engel gezeichnet sein. Wenn Gott einen Menschen so ausgezeichnet hat, dann hat Gott sein Auge auf diesen Menschen geworfen. Und allen, die von Gott gezeichnet sind, müssen alle Dinge zum Besten dienen. Dabei kann es auch sein, daß es weh tut.
Gott verspricht in diesem Zusammenhang dem Abram einige Auswirkungen dieses Segens. Er soll zum großen Volk gemacht werden, obwohl Abrams Ehe bisher kinderlos ist. Aber Gott hat sein Wort wahr gemacht: Abrams Nachkommenschaft ist ins Unermeßliche gewachsen. Das Volk Israel steht heute dafür als Beispiel. Und im geistlichen Sinne gehört auch die Gemeinde Jesu Christi in aller Welt zu Abrams Samen.
Gott will ihm einen großen Namen machen. Auch das ist wahr geworden. Andere Personen dieser Zeit sind im Grunde nur Altertumsforschern und geschichtlich interessierten Menschen bekannt. Der Name Abram lebt bis heute im Volk Israel und in der Glaubenswelt der Christenheit fort. Gott macht das Leben des glaubenden Abram zu seinem Segens für viele. Und dieses Besondere bei Abram sollte sich bei allen Gezeichneten Gottes wiederfinden: Gesegnete sollen wieder Segnende werden, Gottes Segen weitergeben.

2. Etappe: Die Verheißung (1. Mose 13, 14-18)

14 Und der HERR sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf, und schaue von dem Ort, wo du bist, nach Norden und nach Süden, nach Osten und nach Westen!
15 Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig.
16 Und ich will deine Nachkommen machen wie den Staub der Erde, so daß, wenn jemand den Staub der Erde zählen kann, auch deine Nachkommen gezählt werden.
17 Mache dich auf, und durchwandere das Land seiner Länge nach und seiner Breite nach! Denn dir will ich es geben.
18 Und Abram schlug seine Zelte auf und ging hin und ließ sich nieder unter den Terebinthen von Mamre, die bei Hebron sind; und er baute dort dem HERRN einen Altar.

Abram ist im versprochenen Land angekommen. Gott wiederholt die Zusicherungen und Versprechungen, die er ihm vor der Reise gab. Er konkretisiert die Verheißungen und beschreibt sie genauer.
Die eine Verheißung ist das gelobte Land. Abram sollte es sich nun ansehen, in seiner ganzen Größe. Er sollt sich selber überzeugen, wie gut und wie groß es ist. Diese Verheißung Gottes wird nun konkret, sichtbar, erlebbar. Bald wird Abram einen Teil dieses Landes besitzen können.
Aber die zweite Verheißung, die vielen Nachkommen, war immer noch weit entfernt. Immer noch hatte er kein einziges Kind, geschweige denn eine große Enkelschar. Aber Gott beschreibt ihm ganz eindrücklich, wie groß das Volk sein wird, das aus ihm entstehen wird.
Obwohl er schon alt ist und nach menschlichem Ermessen kein Kind mehr bekommen wird, liest man kein Wort des Zweifels. Er drängt auch Gott nicht, endlich die Verheißung wahr zu machen. Er glaubt einfach und vertraut, obwohl er die Erfüllung nicht sehen kann. Darin soll er unser Vorbild sein.

In diesem Abschnitt wird zum zweiten Mal die Terebinthe erwähnt. In manchen Übersetzungen steht dafür Eiche, was nicht ganz korrekt ist. Die Terebinthe ist ebenfalls ein sehr großer, eindrücklicher Baum, der sehr alt werden kann. Eichen werden sehr oft erwähnt: Der Engel Gottes kam zu Gideon unter der Eiche bei Orfra. Jakob vergrub seine fremden Götter unter der Eiche bei Sichem. Abimelech wurde unter einer Eiche zum König gekrönt. Debora wurde unter der Klageeiche begraben.
Diese großen Bäume dienten zum Einen als Grenzmarkierungen und Orientierungspunkte. Zum anderen waren sie auch oft heilige Plätze, für Christen und für heidnische Völker:

3. Etappe: Der Bund (1. Mose 15, 1-7, 18-21)

1 Nach diesen Dingen geschah das Wort des HERRN zu Abram in einem Gesicht so: Fürchte dich nicht, Abram; ich bin dir ein Schild, ich werde deinen Lohn sehr groß machen.
2 Da sagte Abram: Herr, HERR, was willst du mir geben? Ich gehe ja doch kinderlos dahin, und Erbe meines Hauses, das wird Elieser von Damaskus.
3 Und Abram sagte: Siehe, mir hast du keinen Nachkommen gegeben, und siehe, der Sohn meines Hauses wird mich beerben.
4 Und siehe, das Wort des HERRN geschah zu ihm: Nicht dieser wird dich beerben, sondern der aus deinem Leibe hervorgeht, der wird dich beerben.
5 Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch auf zum Himmel, und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: So zahlreich wird deine Nachkommenschaft sein!
6 Und er glaubte dem HERRN; und er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.
7 Und er sprach zu ihm: Ich bin der HERR, der ich dich herausgeführt habe aus Ur, der Stadt der Chaldäer, um dir dieses Land zu geben, es in Besitz zu nehmen.
18 An jenem Tag schloß der HERR einen Bund mit Abram und sprach: Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom:
19 die Keniter und die Kenasiter und die Kadmoniter
20 und die Hetiter und die Perisiter und die Refaiter
21 und die Amoriter und die Kanaaniter und die Girgaschiter und die Jebusiter.

Gott hatte lange Zeit nicht zu Abram geredet. Abram lebte im neuen Land und wartete auf die versprochenen Nachkommen. So konnte das doch nicht weitergehen. Gott hatte es ihm doch fest zugesagt, daß er Kinder und Nachkommen haben werde. Sogar ein großes Volk sollte er werden. Die Verheißung hatte er sogar noch einmal wiederholt. Und was war geschehen? Nichts! Abram und Sarah wurden älter und älter. Inzwischen waren sie vielleicht 80 Jahre alt. Hatte ihn Gott vergessen?
Abram wollte ja glauben. Und er tat viele Jahre lang. Uns allen wäre sicher schon der Glaube ausgegangen.
Aber die Zeit arbeitete doch gegen Abram und Sarah. Langsam begann er, über andere Möglichkeiten nachzudenken. Sollte vielleicht sein treuer Verwalter Elieser von Damaskus sein Erbe werden. Abram wurde traurig. War auf Gottes Wort kein Verlaß mehr?

Ich erlebe auch Zeiten, in denen Gott nicht konkret da ist, in denen ich ihn nicht reden höre oder handeln sehe.
Manchmal stehen Dinge, Menschen oder eine Sünde zwischen Gott und mir. Machmal ist es meine Betriebsamkeit, in der ich keine Zeit für Gott übrig habe.
Aber es kann aber auch alles in Ordnung sein, und Gott redet trotzdem nicht, wie hier bei Abram. Man sieht nicht von einer Führung Gottes. Man ist allein. Der Himmel scheint verriegelt zu sein. Das kann auch eine Zeit der Prüfung sein und uns zur Anfechtung werden.
Der einzige Ausweg aus der Anfechtung liegt im neuen glaubenden Vertrauen in Gottes Versprechungen. Trost können wir dabei im 1.Kor 10, 13 finden:
Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt.

Allein Jesus kann uns helfen, daß wir hindurchkommen (Heb. 2, 17):
Daher mußte er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoherpriester vor Gott werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen; denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht worden ist, kann er denen helfen, die versucht werden.

In der Nacht, als Abrams Not am größten war, redete Gott wieder zu ihm: »Fürchte dich nicht, Abram! Ich hin dein Schild und dein sehr großer Lohn Und Elieser wird nicht dein Erbe werden, sondern dein eigener Sohn, den du haben wirst! Und jetzt geh aus deinem Zelt und zähle die Sterne. Kannst du sie zählen?«
Abram wurde ganz still. »So zahlreich sollen deine Nachkommen werden. Und nun glaube, Abram, und fürchte dich nicht.« Und Abram glaubte dem Herrn!

Das Wichtige an Abram, das was ihn zu unserem Vorbild und Vater im Glauben macht, war sein Glaube:

Hebräer 11, 8-11:
Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und
Schöpfer Gott ist. Durch Glauben empfing er auch mit Sara Kraft, Nachkommenschaft zu zeugen, und zwar über die geeignete Zeit des Alters hinaus, weil er den für treu achtete, der die Verheißung gegeben hatte.

Galater 3, 6-7:
Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde. Erkennet daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne.

Römer 4,13:
Denn nicht durch Gesetz wurde Abraham oder seiner Nachkommenschaft die Verheißung zuteil, daß er der Welt Erbe sein sollte, sondern durch Glaubensgerechtigkeit.

Abschluß

Abraham hat durchgehalten und festgehalten im Glauben:

Nehmen wir uns ihn zum Vorbild, wenn unser Glauben schwankt!