Wir haben Seinen Stern aufgehen sehen - Online-Basteln mit CorneliaDu möchtest einen dreidimensionalen Stern basteln? Nur aus Papier? Mit 20 Spitzen? Na, dann pass mal auf!Zutaten für einen 3D-SternDu brauchst dafür:
Hast Du das alles? Na, dann kann's ja losgehen! Auf in den Kampf!Schritt 1: Das einzelne BlattMan nehme also das erste Blatt zur Hand und lege es vor sich auf die Faltfläche.
Dieses Blatt faltet man einmal quer.
Man faltet es wieder auf.
Die untere rechte (!) Ecke wird bis an den Mittelfalz hochgefaltet.
Das wiederholt man mit der gegenüberliegenden Ecke.
Dann dreht man das ganze um.
Eine von den umgeknickten Ecken wird jetzt wiederum an den Mittelfalz gefaltet.
Das wiederholt man auf der gegenüberliegenden Seite.
Dann dreht man das ganze wieder um.
Jetzt wird's ein wenig kompliziert zu erklären: Der rechte Papierteil wird nach vorne heruntergeklappt, und zwar an der Linie von der unteren rechten Ecke zur von hinten nach vorne herumgeklappten Ecke. Hä? Bahnhof? Ich hoffe, das Bild sagt mehr als 1000 Worte. Auch, wenn es leicht ungünstig war, zum Vorführen ausgerechnet das gelbe Papier zu nehmen.
Gut? Ja, dann wird das wie immer an der gegenüberliegenden Seite wiederholt.
Und dann drehen wir es natürlich wieder um.
Jetzt werden nur noch die überstehenden Dinger da nach vorne gefaltet.
Und das ganze dann in der Mitte zusammengeklappt.
Schritt 2: Das ZusammensetzenSo, das machen wir jetzt zunächst mit noch zwei Blättern, damit wir drei haben.
Ich bitte um die werte Aufmerksamkeit: Da ich vielfach zu hören bekam, dass das Zusammensetzen der Sterne wohl nicht so ganz verständlich ist, habe ich mich entschieden, das noch ein wenig weiter auszuführen, als es bisher der Fall war. Antje Berger hat mir einige Bilder zur Verfügung gestellt, sodass ich mich nicht selbst erneut ans Knipsen machen muss (es sind die mit dem weißen Papier). Vielen herzlichen Dank dafür! Wir nehmen zwei Teilpyramiden, so dass die noch zusammengefalteten Dreiecke einen Winkel von 90° Bilden.
Wir stecken die Teilpyramiden ineinander, und zwar so, dass die äußere in der Außentasche der inneren steckt. (Erwähnte ich schon, dass meine Erklärungen eher lausig ausfallen?)
Und die dritte wird auf die gleiche Weise im 90°-Winkel zur zweiten reingesteckt.
Jetzt wird's ein wenig Fummelkram: Die überzählige Lasche von der ersten muss in die Tasche der dritten Teilpyramide, so dass wir eine dreiseitige Pyramide bekommen. Devise: Mit Gewalt geht alles!
So, der erste Zacken vom Stern ist ferig. Jetzt falte erstmal ein paar neue Blätter zurecht, die Du unten an die noch abstehenden Enden anbauen kannst, alles in der gleichen Art und Weise. "In der gleichen Art und Weise" bedeutet: Eines der überstehenden Enden am stumpfen Ende des Zackens auffalten, ...
... ein neues Teil ansetzen ...
... und ein drittes ...
... und wieder (wie schon beim ersten Zacken) die "überzählige" Lasche in die Tasche des ersten Teils (also dessen, der direkt am ersten Zacken "dranhängt") hineingesteckt werden.
... und schon haben wir den zweiten Zacken drangebaut. Wichtig ist jetzt nur noch eines: Es haben immer fünf Zacken ein gemeinsames Zentrum, um das sie sich anordnen. Das heißt, wenn vier Spitzen fertig sind, werden die zwei losen Enden verbunden und mit nur noch einem neuen Teil zur fünften Spitze zusammengesetzt. So sieht das danach aus:
Der Rest geht quasi wie von selbst. Alles kein Problem, oder? Schritt 3: Geschafft!So, jetzt ist es also geschafft: Der Stern ist fertig. War doch gar nicht schwer, oder?
Ich hoffe, es hat Spaß gemacht. Zum Schluss nur noch ein ernster Hinweis: Sterne falten kann süchtig machen!
Ich danke Matthias, der mir beigebracht hat, solche schönen Sterne zu falten. |
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| © by Cornelia Klaebe 2001, 2003-2006 |