Definiton Amlyoid

(Virchow 1854) ein krankhafter niedermolekularer Eiweißkörper (Paraprotein = Amyloidprotein A), der sich bei Amyloidose unter Bildung grauweißer, speck- oder wachsartiger Massen zusammen mit Glykoproteinen u. Proteoglykanen (als uneinheitliche Eiweiß-Kohlenhydrat-Komplexe) um retikuläre oder kollagene Fasern in Organen - bevorzugt in Leber, Niere - ablagert u. sich bei Behandlung mit Lugol* Lösung färberisch wie Stärke (»Amylum«) verhält u. dabei im Gewebe elektiv nachweisbar wird; klinischer Nachweis erfolgt mit der Bennhold* Probe .
(Definition nach Roche-Lexikon Medizin)

Amyloid ist durch drei klassische Parameter definiert: