Mit Herrn Trenner zusammen unternahmen wir in diesem Jahr schon einen Erlebniswandertag "nei die Schwammerl" um Pilze unter fachkundiger Betreuung zu sammeln und kulinarisch zu verarbeiten. In die Reihe "Erlebnisreisen Schule" reiht sich wohl auch die Tour durch fränkische Höhlen vom 22.07. bis zum 23.07.2003 ein.
![]() Die Oswaldhöhle |
In Streitberg angekommen stand der "Aufstieg" zu den Höhlen an. Nach einigen Kilometern, Windungen und Felsen waren wir dann an der Oswaldhöhle angelangt. Eine kurze Verschnaufpause später liefen wir durch dieselbe und waren auch schon bei der Wundershöhle. Unter fachkundiger Aufsicht von Herrn Trenner kletterten wir in diese Höhle hinein und schauten uns die Tropfsteine in der Höhle an. Dazu mussten wir allerdings erst eine 4m Meter hohe Wand hinuntersteigen und über einen dickeren Ast eine weitere kleine Wand hinunterklettern. Die erste Hürde der Selbstüberwindung für einige von uns. |
![]() Die Witzenhöhle |
Nach diesem ersten Höhepunkt erkundeten wir an diesem Tag noch die Witzen- und die Doktorshöhle. Dann trafen wir uns mit Herrn Landgraf, der Grill und Holzkohle auf seinem Laster hatte, und Frau Seidelmann-Amling besorgte das Grillgut. Auf dem Wanderparkplatz nahe der Oswaldhöhle grillten wir dann gemütlich für 2 Stunden und feierten ein bisschen. Zum Ende dieses Tages schlugen wir unser Lager in der Oswaldhöhle auf und sangen schließlich noch einige Lagerfeuerlieder (jedoch ohne Lagerfeuer *g*) |
![]() Die Doktorshöhle |
Hier ein Plan aller an diesem Tag besichtigten Höhlen:
Erschöpft, aber froh über die Erfahrungen und Erlebnisse dieser Tage ging es dann zurück nach Streitberg, wo wir uns ein Eis genehmigten und auf den Bus nach hause warteten. Alles in allem also zwei sehr ereignissreiche und vor allem interessante Tage! Wichtig bei dieser Veranstaltung war jedoch vor allem, dass dies keine touristische Maßnahme sondern mehr eine erzieherische war! Denn eines konnten wir alle sehen: In den Bereichen der Höhlen, zu denen Menschen nur unter erschwerten Bedingungen vordringen können, waren Tropfsteine noch häufig und in ihrer vollen Schönheit vorhanden. In den Höhlen, die leicht zugänglich waren, war jedoch nichts mehr zu sehen, da Touristen dort die Tropfsteine abgeschlagen und geplündert hatten! Vor solchen touristischen Gedankenlosigkeiten zu warnen, war das wichtigste Anliegen der Höhlenführer! |