Die Übersicht über die historischen Borten wird zeitlich gegliedert.

1. keltische Borten

Die Borten des Keltenfürsten von Hochdorf stammen aus dem 5. Jhd. v. Chr. Ursprünglich waren sie aus Dachshaar und Hanfbastgewebe. Leider habe ich noch keine Bezugsquellen für dieses Material. Deswegen bin ich auf Baumwolle und Seide ausgewichen. Diese Borten sind mit nur zwei Fäden pro Brettchen gewebt worden. Als ich diese Borten gewebt habe, beherrschte ich diese Technik noch nicht und habe mir eine eigene Anleitung mit 4 Fäden pro Brettchen erstellt. Heute würde ich nach diesen Musteranleitungen nicht mehr weben, sie sind zu aufwendig.
Die Ideen für diese Muster habe ich aus dem Buch 'Hochdorf IV' von Johanna Banck-Burgess.
 




Material: mercerisierte Baumwolle, Höhe der Borte 2,7 cm, hier ist die brettchengewebte Borte des Wandbehangs nachempfunden worden.
 
 
 


Material: Seidennähgarn, Höhe der Borte 1,1 cm. Die Borte des Wandbehangs ist wahrscheinlich, wie fast alle Stoffe in rot und blau eingefärbt gewesen. Deswegen hab ich sie in den passenden Farbe nachgewebt.
 
 


Material: mercerisierte Baumwolle, Höhe 1,7 cm. Dieses Mal habe ich mich an dem Brettchengewebe vom Kessel orientiert.
 
 


Material Seide, Höhe 2,0 cm. Brettchengewebe vom Wagen. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Borten ist diese in Köpertechnik gewebt worden. Man kann es an den diagonalen Streifen erkennen.
 
 
 
 

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