Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen
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Letztes Update Mo., 02.03.2009

 

Auf dieser Seite dokumentieren und sammeln wir ältere Veröffentlichungen zum Thema Rechtsextremismus in Hildesheim.

Es bleiben mehr Fragen als Antworten

Pressemitteilung des Bündnis gegen Rechts Hildesheim vom 18.11.2008 zu den Rechtfertigungsversuchen von Hannes Knoch.

Zum "Montagsgespräch" mit Herrn Knoch vom 27. Oktober im Café Atempause in Munster

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der oben genannten Diskussionsveranstaltung kam es zu keiner Klärung der Verbindung oder Loslösung Herrn Knochs und dessen Geschäftspartner zur bzw. von der neonazistischen Szene. Vielmehr haben sich die Zweifel und Fragen verstärkt. Nach wie vor pflegen Knoch und seine Geschäftspartner Kontakte zu Personen aus neonazistischen Organisationen und deren Umfeld:[...]

Stellungnahme der liberalen jüdischen Gemeinde Giesen vom 12. November 2008

Wir als liberale Jüdische Gemeinde Giesen e.V. erklären uns solidarisch mit der Antifa-Bewegung, der auch zahlreiche Juden angehören. Man sollte Strafanzeige gegen das skandalöse und rechts widrige Verhalten der Polizei wegen Verstosses gegen das Grundrecht der freien Meinungsäußerung erstatten. Die Antifa-Bewegung ist keine extremistische Organisation. Dagegen wurde eine Demo der Rechtsextremen in Hildesheim angeblich aus juristischen Gründen genehmigt und von großem Polizeiaufwand begleitet. Bei der Gegendemo auf der Lilie habe ich auf Einladung meiner Gewerkschaft Verdi einige passende Takte zur Solidarität mit allen Verfolgten des Nazi.-Regimes gesagt. Dazu gehören für mich neben den Juden auch Kommunisten und Sozialisten, Bibelforscher, Zigeuner, Homosexuelle und widerspenstige Klerikale. Wir halten die Antifa-Bewegung für eine wichtige, richtige, demokratische und notwendige Institution gegen das Vergessen. Das Verhalten der Polizei verurteilen wir auf das Schärfste.

Mit freundlichem Shalom!
H.O.Weiler, Vorsitzender

Gemeinsame Presseerklärung des Bündnis 90/Die Grünen-Orts- und Kreisvorstandes Hildesheim

Pressemitteilung
Hildesheim, 11. November 2008

Grüne kritisieren Verhalten der Polizei

Die Grünen in der Stadt und im Landkreis Hildesheim kritisieren die Reaktion der Polizei am Rande des Gedenkmarsches zur Pogromnacht am 9. November. Die Polizei hatte einigen Teilnehmern untersagt ein Transparent mit der Aufschrift "Antifaschistische Aktion" zu zeigen. Eine rechtliche Begründung konnten die Beamten nicht nennen. Das Transparent wurde dann beschlagnahmt und gegen einen Teilnehmer eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt.

Diese Vorgehensweise halten wir für unangemessen und nicht berechtfertigt, betont der Kreisvorstandssprecher der Grünen, Klaus Schäfer.

Der Auftritt der Nazis beim Gedenkmarsch, in deren Verlauf sie die Teilnehmer filmten und fotografierten, zeigt deutlich: Es ist auch heute noch wichtig hier eindeutig Position gegen Antisemitismus und Nazismus zu beziehen.

Antifa-Verbot beim Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht?

Pressemitteilung
Hildesheim, 10. November 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei dem gestrigen Schweigemarsch anläßlich des Gedenkens an die Opfer der Reichspogromnacht von 1938 beschlagnahmte die Hildesheimer Polizei eine Fahne mit dem Aufdruck „Antifaschistische Aktion“. Zur Begründung führten die Beamten an, dass das Tragen einer Antifa-Fahne laut den Demonstrations-Auflagen verboten sei. In den Auflagen ließ sich jedoch kein solcher Hinweis finden, auch die vor Ort befragten Polizei-Beamten konnten in dem Text keine entsprechende Passage zeigen. Anstatt sich angesichts ihres Irrtums eines Besseren zu besinnen, verboten die Polizeibeamten das Tragen der Fahne. Eine rechtliche Grundlage nannten sie auf mehrfaches Nachfragen nicht, wie verschiedene unabhängige Zeug_innen bestätigen können. Letztendlich beschlagnahmte die Polizei die Fahne und leitete ein Ermittlungsverfahren gegen eine Person wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.[...]

Frontal 21 berichtet über (Jo-)Hannes Knoch

Unter dem Titel "Neonazis als Reservisten" berichtete Frontal 21 am 27.05.2008 u.a. über den Hildesheimer (Jo-)Hannes Knoch

Hier ein Link zu dem Frontal21-Bericht:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,7245396,00.html

und hier zum Film:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/505740?inPopup=true

Un es gibt auch einen Bericht auf Indymedia

Inhaber von Tattoo-Shops wegen rechtsextremer Aktivitäten verurteilt

Am 12. März 2008 wurden der Inhaber des Hildesheimer Tattoo-Shops 'Last Resort' Hannes Knoch und sein Geschäftspartner Hannes Franke, mit dem er sich in Munster eine Ladenfläche (Dezentral/Militärausrüstung & Bulletproof/Tattoo & Piercing) teilt, vom Landgericht Halle wegen der Fortführung einer verbotenen Neonazi-Organisation zu Geldstrafen verurteilt. Knoch, Franke und fünf weitere Personen wurden für schuldig befunden, die 2000 vom Innenministerium verbotene Organisation 'Blood & Honour Division Deutschland' bis 2002 weitergeführt zu haben. Aufgrund des langen Zeitraums zwischen Anklage und Urteil fielen die Strafen relativ gering aus. [...]

Nazis, Tattoos, Paramilitärs... ? Der Tatto-Laden "Last Resort" in Hildesheim

Um den Hildesheimer Tatto- und Piercingshop Last Resort in der Schuhstraße 14 drehen sich viele Gerüchte. "Irgendwie haben die was mit Nazis zu tun", wird gemunkelt. Zahlreiche Gerüchte, es werde im Laden Rechtsrock gehört, dass T-Shirts von rechten Bands wie Screwdriver getragen würden und ein Tätowierer eine SS Rune tätowiert haben soll, lassen die Hintergründe nur erahnen [...]
Flyer als PDF downloaden

Flyer zu der Demonstration "Gegen Abschiebung und rassistische Ausgrenzung"

Dieser Text sollte eigentlich als Redebeitrag auf der Demonstration für die Rückkehr Gazales am 9. Februar 2008 in Hildesheim gehalten werden. Der Diskussionsprozess war allerdings intensiver und zeitaufwändiger als wir geplant hatten. Zu dem geplanten Redebeitrag ist es deshalb nicht gekommen. Da wir unsere Gedanken aber trotzdem wichtig finden und verbreiten wollen, haben wir den Text auch anhand der Erfahrungen aus der Demonstration überarbeitet und veröffentlichen ihn an dieser Stelle. [...]

Demonstration "Gegen Abschiebung und rassistische Ausgrenzung"

Am 9. Februar 2008 fand in Hildesheim eine Demonstration "Für die Rückkehr von Gazale Salame!" statt. Bei dieser Demonstration haben wir zu einem antirassistischen Block aufgerufen.
Zum Aufruf und Bericht geht es hier weiter

Der rechte Rand im Wahlkreis Hildesheim

Seit den Nazi-Aufmärschen vom Februar & Oktober 2007 dürfte vielen Menschen klar geworden sein, dass auch in Hildesheim rechtsextremes Gedankengut vertreten ist und es offenbar Personen & Gruppen gibt, die sich unter diesem Nenner politisch organisieren. In diesem Artikel werden Personen aus dem rechten Spektrum vorgestellt, die bei der Landtagswahl am 27. Januar 2008 im Wahlkreis Hildesheim antreten. [...]

Ein kleiner Einblick in die Nazi-Szene Hildesheims

Spätestens seit den Nazi-Aufmärschen vom Februar und Oktober 2007 ist vielen Menschen klar geworden, dass auch in Hildesheim rechtsextremes Gedankengut vertreten ist und es offenbar Personen (-Gruppen) gibt, die sich unter dieser Überschrift politisch organisieren. Doch wer sind diese Gruppen und was betreiben sie für Politik?... weiter lesen

Paramilitärische Übungen Hildesheimer Neonazis?

Nach Recherchen des Antifaschistischen Info Blatt (AIB) hat sich ein Personengeflecht aus Aktivisten des 2001 verbotenen neonazistischen „Blood & Honour"- Netzwerkes (B&H) und dem Tattoo-Milieu etabliert, welches sich neben Kampfsportevents und dem Verkauf militärischer Ausrüstung in Munster auch paramilitärischen sogenannten "Combat & Survival" Übungen widmet.
Zentrale Rolle spielt hierbei der Inhaber des am 1.2.99 eröffneten Hildesheimer Tattoo-Studio „Last Resort“ Hannes Knoch. Dieser ist... weiter lesen

Was ist die Bürgerinitiative für Zivilcourage?

Die sog. „Bürgerinitiative für Zivilcourage“ (BfZ) ist ein Versuch der Faschisten, ihre rassistische und menschenverachtende Propaganda, unter dem Deckmantel einer sozialen Bürgerinitiative, in die Mitte der Bevölkerung zu streuen. Es werden Themen jeglicher Fasson mit den faschistischen Inhalten vermischt. So sammelte... weiter lesen

„Neonazis im Griff“? *

Am 24.2.07 fand in Hildesheim eine Nazidemo statt. Es gab im Vorfeld viele Veranstaltungen (Vorträge, Infostände & -Veranstaltungen, Open-Air-Konzert), am 24. selbst eine Mahnwache und eine antifaschistische Demo mit 4000 Menschen unterschiedlichster Gruppen.
Im Verlauf der Nazidemo wurden antisemitische und volksverhetzende Parolen wie z. B. „Nie wieder Israel“ gerufen; am Hindenburgplatz wurde ein Pressevertreter von Nazis bedrängt und an der Arbeit gehindert - es kam zu einem Polizeieinsatz.
Im Anschluss der Nazi-Demo kam es zu weiteren Bedrohungen, Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen. So z. B. vor dem Nazi-Tattoo-Shop 'Last Resort'... weiter lesen

Nazis nur im Osten?

Nach Sachsen ist die NPD auch in den Landtag Meck-Pomms eingezogen. Das ist in Niedersachsen zwar nicht der Fall, die Problematik beginnt allerdings nicht erst ab der 5%-Hürde: Niedersachsen liegt in der Statistik über rechte Gewalt auf Platz 6. Die Polizei macht dafür rechtsradikale Zentren wie den 'Heisenhof' bei Verden verantwortlich. Um Hildesheim herum sei es in den vergangen Jahren hingegen eher ruhiger geworden.
Andere Quellen kommen hingegen... weiter lesen