Fahrzeugbeschreibung

Das Fahrzeug verfügt über ein mittig angeordnetes Führerhaus, von dem aus es in beide Richtungen gesteuert werden kann. Das Führerhaus ist auf dem, als Schweißkonstruktion ausgeführten, Kastenrahmen aufgeschraubt. Vorne und hinten befinden sich in den Vorbauten die Batteriekästen. Die Verschubkupplung kuppelt selbsttätig beim Fahren gegen den Zughaken eines zu ziehenden Fahrzeugs, die Entkupplung erfolgt mittels Fußhebel im Führerstand.

Ebenfalls mittels Fußhebel kann die Sandstreueinrichtung aktiviert werden, die jeweils vorn laufenden Räder werden dabei von vorne besandet.

Das Fahrzeug verfügt über zwei Achsen, diese sind durch eine Rollenkette verbunden und werden über ein Zwischengetriebe von einem Gleichstrom-Reihenschlußmotor in Tatzlagerbauweise angetrieben. Die erforderliche Energie wird von einer 455Ah-Batterie mit einer Gleichspannung von 112V geliefert. Die Steuerung der Motoren erfolgt über einen Starkstrom-Nockenfahrschalter, welcher über sechs Anfahr- und drei Dauerfahrstufen verfügt. Gebremst wird mit hilfe einer Handspindelbremse, sie bewirkt die Abbremsung des Fahrzeugs über alle vier Räder. Das Fahrzeug erreicht mit seinen 12t Eigengewicht eine Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h.

Die Beleuchtung am ASF ist nicht sehr üppig, jeweils in Fahrtrichtung rechts befindet sich eine Positionslampe 1) (oder wie will man dies anders umschreiben), im Führerstand gibt es dann noch eine Deckenleuchte. Neben dem Geräteschrank existiert noch eine Steckdose, an die u.a. eine Handlampe angeschlossen werden kann. Die Beleuchtung wird aus einer Batteriehälfte mit 56V Gleichstrom betrieben. Jeweils in Fahrtrichtung links befindet sich zwischen dem mittleren und dem linken Fenster ein elektrisch betriebenes Signalhorn.
1) Nach dem Signalbuch ist eine Rangierlok, und somit auch das ASF, mit einem weißen Licht zu kennzeichnen.

Trotz des geringen Eigengewichts und der relativ kleinen Motorleistung schafft der Zwerg eine Anhängelast von 300t.

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