| Zum Alltag für
die Wassersuchteams gehört die Suche nach einem Ertrunkenen Tage nach dem Unfall. Meist ist zwar ein ungefährer Punkt
bekannt an dem sich der Unfall ereignete, aber dies ist für die Teams auf Grund der Zeit
inzwischen irrelevant geworden.
Zum Alltag gehört auch
festzustellen, ob sich überhaupt ein Unfall ereignet hat oder ob sich ein Suizident im
Gewässer befindet. Von den Wassersuchhunde hängt es also ab, ob Taucher eingesetzt
werden oder nicht.
Die Suchflächen sind in der
Regel entsprechend groß und müssen trotzdem sicher abgesucht werden. Zudem ist nicht
sicher ob der Vermisste im Gewässer oder am Ufer liegt. Somit müssen mehrer Teams
gleichzeitig eingesetzt werden.
Die Ufersuche ist dabei noch
am leichtesten zu bewerkstelligen, sofern die Uferbereiche zugänglich sind. Allerdings
sind solche Suchen meist sehr anstrengend weil direkt am Ufer gesucht werden muss und hier
in der Regel keine Wege vorhanden sind.
Die Suche in den Booten ist
davon abhängig wieviele geeignete Boote zur Verfügung stehen und wieviele Teams je nach
Windverhältnissen gleichzeitig eingesetzt werden können ohne sich gegenseitig zu
behindern.
Oft bleiben solche Suche aber
auch erfolglos - sei es weil keine Ortung erfolgt, sei es weil im Ortungsgebiet kein
Taucheinsatz möglich ist, sei es weil trotz Anzeige der Hunde der Ertrunkene von den
Tauchern nicht gefunden wird. |