Da in den Verbänden weder offiziell Ertrunkenensuche ausgebildet noch geprüft wird, ist es zu empfehlen bereits im Vorfeld die Einsatzfähigkeit der betreffenden RHS in Bezug auf Ertrunkenensuche abzuklären.
Oftmals sind den Entscheidungsträgern der Dienststellen nicht die Kriterien der Ertrunkenensuche bekannt, sodaß sie sich auf die Aussage der RHS bez. deren Einsatzfähigkeit verlassen müssen.
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Zur Entscheidungsfindung deshalb hier einige Fragen die im Vorfeld abgeklärt werden sollten:
Sind die Hunde speziell zur Leichensuche ausgebildet worden? (Ertrunkenensuche ist immer Leichensuche)
Wie werden die Hunde ausgebildet? (Lebend- oder Leichengeruch)
Sind die Teams geprüft worden? (Wenn ja wann und was mußten sie dabei leisten)
Arbeit die RHS mit Bergungstauchern zusammen die mit der Suche nach Wasserleichen vertraut ist?
Haben die Teams schon Einsätze durchgeführt und waren diese erfolgreich?
Ist der Einsatz kostenfrei?
Derzeit (Stand 30.10.02) gibt es bundesweit nur 2 geprüfte Ertrunkenensuchhunde (SHS Freiburg).
Leider muß festgehalten werden, daß es eine Vielzahl an RHS in Deutschland gibt, die weder über entsprechende Einsatzerfahrung bei der Ertrunkenensuche verfügen noch über entsprechende Ausbildungskonzepte.  Selbst die Ausbildung hat oftmals noch einen Stand wie vor 10 Jahren zu Beginn der Ertrunkenensuchausbildung in Deutschland und wird mit Mitteln durchgeführt, die sich längst als nicht einsatztauglich erweisen haben. Ohne eine  Prüfung nachweisen zu können werden diese Hunde eingesetzt, oft erfolglos. Die Verbandszugehörigkeit einer RHS bedeutet leider nicht automatisch Kompetenz in Sachen Ertrunkenensuche.