| Ist der Einfluss
der Gewässerströmung für die Witterungsaufnahme der Hunde noch offensichtlich, so sind
weitere Behinderungen durch die Strömung nicht so bekannt. Boje zur Markierung der Anzeigestelle
werden sehr schnell abgetrieben, selbst eine Ankerung des Begleitbootes ist bei
entsprechender Strömung nicht immer sicher.
Starke Strömungen bedeuten
für die Taucher nicht nur schwere körperliche Arbeit - bei entsprechender Stärke sind
diese Strömungen für die Taucher sogar lebensgefährlich. Ab einer gewissen
Durchflussmenge ist dann ein Tauchereinsatz nicht mehr zu verantworten.
Unterschätzt wird oftmals der
Strömungseinfluss in Überschwemmungsgebieten schon die einfachste Einsatztechnik - die
ausreichende Stärke des Bootsmotors. Da hier meist nur Boote mit sehr geringem Tiefgang
eingesetzt werden, sind diese meist auch nur gering motorisiert.
Bei Hochwasserlagen werden
Ertrunkene über viele Kilometer fortgeschwemmt - u.U. bis zu 100 km. Sind im Gewässer
keine Wehre an deren Rechen der Ertrunkene hängen bleibt kann ein Auffinden des
Vermissten unmöglich werden. Selbst in kleinen Hochwasser führenden Bächen werden
Kinder über mehr als 10 km fortgerissen. Somit muß bei solchen Suchen entsprechend weit
entfernt vom Unglücksort aus gegen die Fließrichtung mit der Suche begonnen werden.
Suchlängen von 30-40 km in Gruppen aufgeteilt sind dabei keine Seltenheit. |