Die hier beschriebenen Ausbildungsmethoden entstammen den Anfängen der Ertrunkenensuchausbildung in den 90zigern. Obwohl inzwischen längst überholt wird von vielen Staffeln immer noch auf diese Weise ausgebildet - teils aus Unkenntnis, teils weil nur Übungs- aber keinerlei Einsatzerfahrungen vorliegen.
Da tierisches Gewebe (Schwein) lange Zeit bei der Leichensuchausbildung, auf Grund derÄhnlichkeit zu menschlichem Gewebe, von der Polizei  verwendet wurde, kam es auch bei der Ertrunkenensuche in Betracht.

Zwar kann mit Schweinefleisch problemlos jeglicher Verwesungszustand (auch anaerob) hergestellt werden und es bestehen keinerlei ethische Probleme - aber es ergibt sich für den RH Bereich ein gravierendes, nicht behebbares, Problem. Derart ausgebildete Hunde werden zwangsläufig im Wasser befindliches tierisches Gewebe anzeigen. Bei der Suche nach Opfern von Überflutungen und in Hochwassergebieten wird es somit zwangsläufig zu vielen Fehlanzeigen kommen. Auch in Badeseen ist die Wahrscheinlichkeit von vorhandenen tierischen Gewebeteilen (Hunden zeigen den Geruch an und können dabei nicht differenzieren, ob das Gewebeteil Fingernagelgröße oder die Größe eines Reh's hat) sehr groß.

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Im Polizeibereich mag diese Methode noch anwendbar sein - für den RH Bereich ist sie nicht durchführbar - die Gefahr gehäufter Fehlanzeigen ist dabei zu groß.

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