Differenziert ist somit eine Ausbildung auf aerobe oder anaerobe Verwesungs-, Fäulnisgerüche möglich. Dies ist für die Ausbildung zur Suche nach Landleichen oder Wasserleichen auf Grund der unterschiedlichen Prozesse und den dabei entstehenden Gerüchen wichtig. Leichentücher sind eine sehr kostengünstige Ausbildungsmöglichkeit, die zudem gut verfügbar ist und von jedem Hundeführer auch außerhalb der Übungszeiten nutzbar ist. Damit entfällt auch der Druck eine erwünschte Leistung innerhalb einer vorgegebenen Zeit erreichen zu müssen. Allerdings setzt die Verwendung von Leichentüchern eine Gewöhnung der Hundeführer an die Tücher voraus, da zumindest anfangs ein gewisser Ekel oder Hemmungen vorhanden sind. Zudem sollten je nachdem welche Tücher verwendet werden Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Die Verwendung von Schutzhandschuhen verringert neben der Gefahr durch Urin- oder Blutanhaftungen an den Tüchern zudem das Kontaminieren der Tücher mit dem Eigengeruch des Hundeführers (zumindest weitgehend). In geschlossenen Behältnissen lassen sich die Tücher über längere Zeit aufbewahren. Allerdings müssen diese strikt getrennt werden um die unterschiedlichen Geruchsbilder zu erhalten. Bei der Ausbildung dürfen die Tücher immer nur einmal verwendet werden und sind anschließend zu entsorgen. |
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