Das Wetter beeinflußt die Witterungsaufnahme des Hundes. Da sich Suchaktionen oftmals über Stunden hinweg ziehen ist der Wetterinfluß entsprechend zu beachten bei den Anzeigepunkten der Kontrollhunde. Regen und Nebel führen meist dazu, daß der Hund die Witterung dicht über der Wasseroberfläche stärker wahrnehmen kann, während starke Sonneneinstrahlung einer höher liegende Witterung erzeugt. Am vorteilshaftensten zeigt sich die Suche in den frühen Morgen zu legen, wenn noch Nebel über dem Wasser liegt. In der gößten Mittagshitze sollte nach Möglichkeit keine Suche erfolgen. Zwar können die Hunde auch dann suchen, ermüden jedoch weitaus schneller und versuchen öfter sich eine Abkühlung zu verschaffen. Dicht über der Wasseroberfläche suchend werden die meisten Hunde ständig versuchen auch zu trinken - was vollkommen legitim ist und trotzdem den Hund ablenkt und seine Motivation im Laufe der Zeit nachläßt. Während die anderen auf dem Boot Befindlichen erst nach dem Einsatz die Sonneneinwirkung verspüren, bedeutet für den Hund die konzentrierte Arbeit ohne jeglichen Schatten eine extreme Belastung. Auch wenn er dabei nicht besonders körperlich aktiv ist bleibt es trotzdem Schwerstarbeit für ihn. Bei Suchen im Dauerregen oder im Winter sollte beachtet werden, daß die Hunde keine Möglichkeit haben sich aufzuwärmen, weil sie sich im Boot fast nicht bewegen können. Die ständige Durchnässung und das daraus resultierende Frieren senkt die Suchleistung und Motivation erheblich. Nachts ist die optimalste Suchzeit für den Hund - für den Menschen leider die schlechteste. Die vorteilhaftenste Zeit für alle Beteiligten ist entweder der frühe Morgen oder noch besser am späten Abend. |
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