Technische Ausrüstung

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[ Teleskop ] [ Photographie ]

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Teleskop

Mein Teleskop ist, gemessen an der Vielzahl der angebotenen Geräte, verhältnismäßig bescheiden. Zur visuellen Beobachtung benutze ich ein russisches Newton-Teleskop TAL 1 (110/800 mm). Das Teleskop wird komplett mit Säule, paralaktischer Montierung und Okularen zu einem günstigen Preis angeboten. Die Nachführung erfolgt bei diesem Einsteigermodell manuell.
Seine Herkunft ist dem Gerät anzusehen. Alle Teile sind sehr rubust verarbeitet. Lediglich der Okularauszug könnte komfortabler und leichtgängiger ausgelegt sein. Leider ist keine Klemmung vorhanden, so dass Okulare anderer Hersteller oft nicht festgestellt werden können. Im Lieferungfang sind zwei Okulare (25 und 15 mm) eine 3x-Barlowlinse und diverse Okularfarbfilter. Der 6x30 Sucher ermöglicht das genaue Positionieren des Teleskops. Leider etwas lichtschwach.

Vor der Verwendung des Okularsonnenfilters möchte ich warnen! Die Benutzung ist nur bei abgeblendeter Optik gefahrlos! Ansonsten besteht Gefahr der Zerstörung des Filters!
Als Alternative benutze ich Baader-Sonnenfilterfolie als Obektivfilter.

Die Montierung ist leichtgängig und recht stabil. Manuelle Feinbewegung (Nachführung) ist in beiden Achsen möglich. Da jedoch keine Schneckenräder eingesetzt wurden, ist die Nachführungszeit auf ca. 1 Stunde begrenzt. Dies recht jedoch für die meisten Praxisfälle aus. Die Poljustierung ist etwas mühsam, da die Montierung nicht über ein Polsucher verfügt. An der Achsverlängerung befindet sich ein Kamerahalter.

Optik

Die ersten Beobachtungen waren recht enttäuschend. Sterne zeigten eine deutliche Verzeichnung der Sternbilder. Selbst nach Temperaturanpassung blieben Fehler erkennbar. Eine deutliche Minderung des Fehlers konnte durch Abdeckung der fehlerhaften Randbereiche des Hauptspiegels erreicht werden.
Die mitgelieferten Okulare reichen für die visuelle Beobachtung aus. Gute Erfahrungen konnten bei Deep-Sky-Beobachtungen gemacht werden. Bei Mond-, Sonne- und Planetenbeobachtungen ist immer ein Kompromiss zwischen Vergrößerung und Kontrastleistung zu suchen. Ich bevorzuge die Kombination von Barlowlinse und 25mm-Okular (96x) wegen der noch sehr guten Kontrastleistung.

Die Optik taugt leider nicht zur fokalen Astrofotographie. Der Brennpunkt liegt noch innerhalb des Okularauszuges. Astrophotographie ist nur mittels der 3x-Barlowlinse möglich.

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Natur- und Astrophotographie

Seit August 2002 besitze ich eine Digitalkamera. Seither ist die Fotografie von Naturereignissen weit aus einfacher. Die Bildqualität kann gleich vor Ort kontrolliert werden und schlechte Bilder werden gelöscht.
Mein Arbeitsgerät ist eine Canon Powershot G2. Diese Kamera der gehobenen Kompaktklasse hat 4 Megapixel und eine viele verschiede, auch manuelle Einstellmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist die Farbtreue der Kamera.

Zur Astrophotogrphie benutze ich eine betagte Praktica in Kombination mit folgenden Objektiven:

1.8/50 mm Normalobjektiv (Pentacon)
2.8/135 mm Teleobjektiv (Pentacon)
8.0/500 mm Spiegel-Teleobjektiv.

Gute Ergebnisse lassen sich mit dem 2.8/135 mm Tele mit nur 5 Minuten Belichtungszeit auf empfindlichen Filmen erzielen. Für das 8.0/500 mm Tele müssen es dann mindestens 15 Minuten Belichtungszeit sein, um den Film auszubelichten (1000 ASA). Die manuelle Nachführung stößt hier an ihre Grenzen. Dennoch sind mir auch mit diesem Objektiv gute Aufnahmen gelungen. Die Abbildungsschäfe des Objektives ist jedoch nur mäßig.

Einige meiner besten Bilder habe ich in der Bildergalerie zusammengestellt .

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© Alexander Wünsche