My Way

Seit dem 15. Lebensjahr immer wieder auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gestoßen. 

1988 - 1991 Mitbegründer der Begegnungsstätte Forsthaus Scheuren in der Eifel. Seit dieser Zeit regelmäßige Arbeit  mit verschiedenen esoterischen Praktiken, wie Meditation, Naturmagie, Astrologie, Tarot, keltische Jahresfeste, Schamanismus und zuletzt indianische Schwitzhütten.

Seit dem Sommer 2000 bin ich von Larson Medecinehorse autorisiert Schwitzhütten im Sinne der Crow zu leiten. Meine Schwitzhütten versuche ich immer im Einklang mit der indianischen Weltanschauung und den jeweiligen Mitschwitzerinnen und Mitschwitzern zu zelebrieren. Bisher fanden meine Sweat-Lodges im kleinem wie auch im großen Kreise statt und es herrscht vorwiegend eine sehr angenehme und vertraute Atmosphäre. Wir singen, trommeln und beten für die Welt, unsere Freunde und Verwandten und manchmal auch jeder Einzelne für sich selbst.

Zu meinem Weg gehört auch das Rheinische Landesmuseum Bonn wo ich von 1990 bis 1997 tätig war. Letztlich habe ich nicht nur dadurch, sondern auch durch meinen langjährigen Freund und jetzt auch Kollegen Wolfgang Ueberhorst das Verständnis für die Kunst und den Einstieg in die eigene künstlerische Tätigkeit gefunden. Wolfgang habe ich Vieles zu verdanken, denn er hat mir das Fenster zu einer neuen Dimension geöffnet und mir eine Menge an Grundwissen und auch den Kontakt zur Gießerei in Verona vermittelt.

Zu meinen Arbeiten

Die ersten Arbeiten waren Bronzeplastiken, die ich alle in einer Gießerei in Verona entworfen und gestaltet habe, fernab vom Alltag, um mich ganz auf die künstlerische Arbeit einlassen zu können. 

Später kamen die Materialien Torstahl und Mörtel hinzu, die für mich einen direkten Bezug in der Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte meines Vaters herstellten. Hieraus entstanden u.a. Licht- und Windobjekte in Einklang mit ihrer Umgebung.

In meinen Arbeiten bevorzuge ich runde fließende Formen als Gegenpart zu unserer harten, kantigen und geschäftigen Realität. Sie entstehen dabei weniger in meinem Kopf, vielmehr intuitiv aus meinem Bauch heraus, als Ausdruck meiner Anbindung an die indianische Kultur und meiner Liebe zur Mutter Erde.

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