EBENEN:
1.0 Die Eklyptik:
Was ist überhaupt die Eklyptik? Die Eklyptik wird astronomisch definiert als der kreisförmige jährliche Pfad den die Sonne ( ebenfalls scheinbar um uns herum, was natürlich nicht stimmt, denn die Erde kreist ja um die Sonne) am Himmel beschreibt, wie man es von der Erde wahrnimmt. Umgekehrt gesehen ist es natürlich die Ebene die die Erde beschreibt wenn sie um die Sonne kreist! Diese Umlaufebene wird als "eklyptische" Ebene bezeichnet.
2.0. Bahnneigung der Erde , Rotationsachse . der Erdäquator
Diese Ebene schneidet wiederum die Ebene des Erdäquators in einem Winkel von 23° 27`` heisst zuerst mal nichts anderes ist als dass die Erdrotationsachse ( die Verbindung der beiden Punkte auf der Erdoberfläche, um die sich Erde dreht- auch als geographischer Nord und Südpol bezeichnet) relativ zu Ihrer Bahn um die Sonne (eklyptik) geneigt ist. Diese Bezugssyastem kann man am besten als " geographische" Ebene bezeichnen
2.1. Die Erdachse
wiederrum zeigt stets in dieselbe Richtung und ist ( ich bin mir da sicher, das beweisen alleine Beobachtungen zur Sommersonnwende /Nordhemisphäre stets auf den Mittelpunkt der Milchstrasse ausgerichtet. Der Galaxiekern der Milchstrasse besteht wie die meisten Galaxien aus hochverdichteter "schwarzer Materie - (ich sage dazu lieber "Antimaterie", obwohl dies Wissenschaftler wahrscheinlich nicht so sehen)., ist de facto also ein schwarzes Loch. Um nun die gesamte Milchstrasse anziehen und in eine Kreisende Bewegung versetzen zu können (Gravitation) , müsste dieser Galaxiekern- mathematische gesehen- eigentlich ein Masse equivalent zur Gesamtmasse aller d in den Spiralarmen befindlichen Sternen von unglaublichen 500 Milliarden Massen unserer Sonne besitzen.
Man muss aber davon ausgehen, dass sich auch in den Spiralarmen der Milchstrasse eine undefinierte Menge dieser schwarzen Materie( schwarze Löcher) befinden muss, welche diese Konsistenz der Spiralgalaxie Milchstrasse auf diesen Weise fördert. Jedenfalls hat der Galaxiekern genug Masse und Anziehungskraft, um über die ca. 50.000 Lichtjahre Entfernung nicht nur die Erdachse auf sich auszurichten. sondern auch die Planetenbahnen und damit auch die Eklyptik der Erde. Dies kann man am besten zur Sommersonnwende beobachten, während dieser sich die Sonne, die Erde und der Galaxiekern sich (immer mehr oder weniger, denn eine perfekt gerade Linie gibt es eigentlich nicht) auf eine Linie befinden, die man auch hier als Konjunktion bezeichnen könnte , würde man diese Anordnung aus einer entsprechenden Entfernung betrachten. Selbst der Erdmond oder der Planet Jupiter zieht, so lässt sich - befinden diese Satelliten sich während der Sommersonnwende auch 5° im Sternbild Schütze ( örtlicher Position desw Galaxiekerns) - bobachten genau vor diesem Galaxiekern vorbei. Der Mögliche Zeitpunkt für so eine Beobachtung ist- sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordhalbkugel genau die Sommersonnwende am 21. Juni, Mitternacht ca 0.30Uhr . Allerdings muss man da ein paar 1000 Kilomter südlich reisen ( z B Canarische Inseln, bzw 30. Breitengrad Nord ) um dann überhaupt auch das Band der inneren Milchstrasse und auch das komplette Sternbild Schütze zu sehen . Von unserem Breitengrad Deutschland und weiter nördlich wird diese Sicht praktisch von der Erdkrümmung verdeckt
Die Rotation der Erde verläuft allerdings in die selbe Richtung als die der Sonne . Die Neigung der Erdache gegenüber der Eklyptik verringert sich derzeit um 48 Winkelsekunden pro Jahrhundert. Es wird angenommen dass sich nach einigen Jahrtausenden wieder sozusagen aufzurichten beginnt.
Sonnenäquatorialebene
Auch die Rotationsachse der Sonne dürfte demnach auf den Galaxiekerne ausgerichtet sein, allerdings mit einer Abweichung von nur 0.8 Winkelgraden - auf die Rotationsachse der Erde hin bezogen . Beim Planeten Uranus ist die Rotationsachse fast 90 grad zur Bahnklyptik geneigt. Alles in allem zeigt dies daß diese Ausrichtungen der Planetenrotationsachsen , bzw deren Winkelstellungen zur Galaxieebene ( > Galaxiekern) von der Verteilung der Masse ( Schwerpunkt) innerhalb der Planeten hergeleitet werden können.
Knoten - Tag- und Nachtgleiche (equanox) ; Sonnwenden
Da die Erde folglich nicht genau um den Sonnenäquator umläuft sondern mit einern Abweichung von °, ergibt sich der Eindruck auf der Erde dass die Sonne- abhängig ob man das nun von der Süd- oder Nordhalbkugel betrachtet bis zum Sommersonnwende täglich weiter in den Zenith steigt ( was natürlich infolge der stärkeren Sonneneinstrahlung den Sommer bewirkt) um sich von diesen alljährlichen Sommersonnwenden dann wieder bis zur Wintersonnwende täglich (von den tropischen Wendekreisen aus gesehen) um ca o,25° sich zur relativ tiefsten Stellung am Horizont zurückzubewegen.
Die Zeitpunkt an denen dann der Erdmittelpunkt praktisch die Sonnenäquatorialebene kreuzt, wird als Knoten, traditionell aber als Tag- und Nachtgleiche oder Equanox bezeichnet, das an diesen tagen auf der gesamten Erde der Tag genauso lange ist wie die Nacht. Dies geschieht zwar immer noch am 23 März und 23 September. Die Sonne befindet sich an diesen tagen eber keineswges mehr vor dem Sternbil d Widder und Wagge ( 1° in der mathematischen Kreiseinteilung der Eklyptik) , sondern dieses Punkt hat sich innerhalb von ca 1700 Jahren um ca 26 Grad zurückbewegt ( retrograd) was einer Abwechung von 1° in 72 Jahren entspricht.
Dies ist alles gar nicht so einfach vorzustellen, aber Computerprogramme können dies sehr gut darstellen .Sie können sich dazu ein Programmscript für das Space simulationsprogram" Celestia" herunterladen, welches Sie beide über und auf folgender meiner Seite finden. Folgen Sie einfach den Instruktionen: Link:
Konjunktion:
Eine Konjunktion als astronomische Begriffen ist eine bestimmte Stellung von mindestens drei Himmelskörpern auf einer ( mehr oder weniger!) geraden Linie , die von einem der beteiligten Himmelskörper aus- bei allen hier behandelten Themen die Erde als ein "Hinteneinanderstehen" von Planeten oder Vorbeziehen beobachtet wird.
Konjunktion (Astronomie), eine bestimmte Winkelstellung von Erde, Sonne und einem weiteren Planeten. Für die so genannten unteren Planeten – das sind Merkur und Venus – werden obere und untere Konjunktion unterschieden. Steht einer dieser Planeten von der Erde aus gesehen hinter der Sonne, so spricht man von der oberen Konjunktion. Steht er zwischen Erde und Sonne, so spricht man von der unteren Konjunktion. In beiden Fällen ist der Planet nicht zu sehen.
Sprechen wir von einer Konjunktion- also einer "Zusammenverbindung"-von mehreren Planeten , so müssen wir zuerst definieren zwischen welchen Himmelskörpern. Denkbar sind dabei grundätzlich Monde, Planeten , ja sogar Sterne oder Galaxien unabhängig ob diese sich um ein gemeinsames zentrum bewegen.
Allerdings geht es hier um regelmäßige und sich ständig wiederholende Bewegungen von Himmelskörpern welche sich- in unterschiedlichem Abstand natürlich- um einen gemeinsamen Mittelpunkt bewegen. Ein Planetensystem hat sowohl Subsysteme- in diesem Falle die Monde die um Planeten kreisen, aber mit dem Planeten um ein gemeinsames Zentrum , aber auch Hypersysteme, denn man kann sich auch Sternenhaufen denken welche Ihrerseits mit Ihren Systemen und subsystemen um gemeinsame Zentren kreisen.
Letztlich gibt es da noch die Galaxien und sogar Galaxien kreisen oft- ( wohl aber meistens?) um gemeinsame Zentren wie die Milchstrasse und der Andromedanebel. Die Dauer eines Umlaufs von Himmelkörpern um ein Zentrum wird generell als Periode bezeichnet. So kreist die Erde um die Sonne in einer Periode von ( nur relativ exakt ) 365,25 Tagen
Wir alle kennen den Begriff aus der sogenannten Astrologie ( auch hier wird Ettikettenschwindel betrieben), die allerdings die Erde in das Zentrum aller Betrachtungen zieht, um die Wirkung von Himmelskörpern auf die Erde zu beschreiben.