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Bewusster
leben
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Bewusster zu leben |
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bedeutet
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jeden Tag,
jede Stunde,
jede Minute,
ständig -
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also mehr und genauer -
wach |
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denken +
handeln, |
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tun + lassen, |
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gestalten +
spüren, |
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wahrnehmen +
teilnehmen, |
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sehen + hören + riechen +
schmecken + fühlen, |
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sich einsetzen und dafür sorgen
+
vertrauen und zulassen, |
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verbinden +
einigen, |
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danken +
genießen - |
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mit |
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Kopf +
Körper,
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Gedanken (denken) +
Gefühlen (spüren),
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Innen +
Außen,
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eigenen Bedürfnissen und Zielen +
Bedürfnissen und Zielen des Partners,
anderer und der Umwelt -
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gleichzeitig |
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achtsam +
gelassen,
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geduldig +
ausdauernd,
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vielfältig +
kreativ
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mit geringstmöglicher Anspannung +
größtmöglicher Entspannung,
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mit Engagement ‘für’ immer mehr Licht
im eigenen Leben (Freude, Wohl-fühlen
und Lachen von Herzen) +
immer weniger Schatten (Schmerzen,
Bedrückendes, Ärger und Krankheiten). |
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Bewusster zu leben
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muss, um erhalten und
entwickelt zu werden |
ständig angewendet - und immer
weiter gelernt und geübt werden
(z.B. mit Meditativem Laufen + Gehen). |
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Bewusster zu leben |
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bedeutet also |
in der Tat
immer mehr Mensch zu sein. |
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Warum eigentlich? |
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Macht das Sinn?
Was ist der
Nutzen / Gewinn? |
Weil der Mensch von klein auf von Eltern,
Lehrern, Schule, Gesellschaft, Wirtschaft
usw. mit Informationen, Aufträgen,
Lerninhalten, Geboten und Verboten
gefüttert und damit programmiert wird, um
es so zu machen und so zu funktionieren,
wie das ‘erwartet' wird. - Doch das sind
fremde Vorgaben und sie wirken, auch wenn
sie noch so gut gemeint sind / waren, als
Fesseln und damit letztlich selbst-
schädigend, solange sie nicht ‘bewusst’
verarbeitet oder durch neue, eigene
Inhalte und Ziele ersetzt werden. Nur so
kann der Mensch mehr und mehr der
werden, der er selbst werden will (selbst-
’bewusst’, eigen-ständig und eigen-
verantwortlich - fähig zu selbst-gestaltetem
Lebens-Glück).
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und mehr im Gleichgewicht - lernen und üben
SAMMLUNG
In jedem Augenblick bewusst
zu leben, das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden zu können, das
rechte (momentan bestmögliche) Maß zu finden, in den Polaritäten zu
leben, also in bewusster und achtsamer Verbindung von Verstand
und Gefühl, Kopf und Bauch, Innen und Außen, Ich und Du, Spannung und
Entspannung usw. und das so glücklich und fröhlich, wie in diesem
Augenblick nur möglich, ist anstrengend. Es verlangt waches Dabei-sein,
klare Entscheidungen und Hingabe, also dann auch mit Leib und Seele
anwesend (präsent, dabei) zu sein.
So wird eigenes bestmögliches
und auch selbt-gestaltetes Leben möglich und gelingt immer mehr.
Doch das ist nichts,
was einem einfach so in den Schoß fällt oder was man einfach hat.
Uns allen ist
gemeinsam, dass uns die Aufmerksamkeit, also die Fähigkeit, innerlich
und äußerlich mit allen Sinnen wahrzunehmen, mitgegeben ist.
Sonst könnten wir nicht leben. - Doch ob wir mit Ablenkung, Zerstreuung und
Gedankenlosigkeit etc. Un-Aufmerksamkeit daraus machen oder mit
Konzentration, Sammlung und Entspannung die Aufmerksamkeit trainieren
und entwickeln - das bleibt jedem selbst überlassen.
Das Leben insgesamt
kann nur dann bestmöglich gelingen, wenn die bewusste innere
Verbindung zu beiden Polaritäten, die unser Leben ausmachen,
gefunden, gepflegt und im Gleichgewicht erhalten wird.
Gleichgewicht setzt
immer voraus: "Ich beachte und spüre beide Seiten!"
(rechte Körperseite und linke Körperseite, rechten Fuß und linken Fuß,
Ferse und Ballenlinie, aktive Tätigkeit und Ruhe, Nähe und Abstand, Anspannung und
loslassende Entspannung usw.)
Gleichgewicht entsteht
aus einem wellenartigen Gestalten der eigenen Inhalte. Da ist zum
Beispiel auf der einen Seite die Arbeit mit Anspannung und Stress und
auf der anderen Seite sollte dann in
ausgewogenem Maß auch für Entspannung, bestehend auch aus Ruhe, Stille
und Geschen-lassen (also nun mal nicht wieder aktiv powern) gesorgt
sein. Der Unbeweglichkeit auf einem Bürostuhl sollte die Bewegung im
Freien und damit an frischer Luft gegenüberstehen.
Unendlich viele
Komponenten gehören also zum eigenen Lebens-Alltag. Sie wollen alle
berücksichtigt und mit-einbezogen sein.
Das geht, doch es geht
nur dann, wenn die Möglichkeiten, das eigene Leben wirklich in eigener
Zuständigkeit und Verantwortung jeweils bestmöglich zu gestalten,
genutzt und ausgeschöpft werden.
Ein wesentlicher
Mitgestalter unseres Lebens ist das Unbewusste.
Einmal programmiert prüft und vergleicht es ständig, ob das aktuelle
Handeln den eigenen Vorgaben entspricht. Und es schickt die Ergebnisse
mit guten oder weniger guten Gefühlen ins Bewusstsein. Über die
Intuition kommen Einfälle und Ideen.
Hier sitzt eine wichtige Chance, auch im Unbewussten die Prinzipien
'wache und entspannte Aufmerksamkeit und Gleichgewicht' verstärkt zu
verankern und damit auch die unbewussten Kräfte in dieser Richtung zu
mobilisieren.
Sie helfen und unterstützen, das immer mehr zu tun und zu sein, wie
sich jeder sein eigenes Verhalten mehr wünscht - und nicht nur in
Worten und guten Vorsätzen stecken zu bleiben.
Gehen tut das dadurch,
dass wir Inhalte lernen und trainieren, die diese Grundprinzipien
enthalten. z.B. mit Meditation, T'ai Chi, Qi Gong, Meditativem Gehen und
Laufen, Autogenem Training, Meditativem Tanz usw.
Die Inhalte solchen Trainings (Beweglichkeit, Achtsamkeit, Verbindung
der Polaritäten usw.) generalisieren sich geistig und körperlich und
setzen sich mit mehr Fülle und Intensität, neuen Einfällten, Ideen
und Möglichkeiten immer mehr durch. Das eigene Leben wird
reicher.
Doch neben den
traditionellen Übungswegen, zu denen es (insbesondere in den
Volkshochschulen) viele Angebote gibt, kann auch jeder für sich und täglich
'wache und entspannte Aufmerksamkeit und Gleichgewicht' üben und
trainieren. Völlig unauffällig - völlig kostenlos - und doch auch so
schon recht wirksam (spürbar).
Im Folgenden werden
dazu Anregungen angeboten.
LeserInnen,
die eigene Erfahrungen (Empfehlungen) beisteuern können, lade ich ein, mir
diese zu
schreiben. Soweit möglich, werde ich sie in die Sammlung aufnehmen.
Für Zuschriften bedanke ich mich bereits im voraus sehr herzlich! Bitte
vermerken Sie im Betreff Ihres Emails:
"Für die Sammlung Bewusster 3"
| Duschen: |
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Ein
einfacher und begleitender Übungsweg kann es sein, das tägliche
Duschen wirklich aufmerksam und anwesend zu machen, dabei den
Wasserstrahl mit dem Spüren und innerlich mit der Aufmerksamkeit
zu begleiten. Der Wasserstrahl kommt von außen, die
Aufmerksamkeit gleichzeitig und an der gleichen Körperstelle von
Innen.
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Aufstehen
und
Hinsetzen: |
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Wie oft
stehen wir doch täglich von einer Sitzgelegenheit auf und setzen
uns dann auch wieder nieder? Jedes Aufstehen
langsam und ruckfrei durch Gewichtsverlagerung auf beide Füße -
und zwar für den ersten Moment im Gleichgewicht, jedes Hinsetzen
in Form langsamen Absenkens, also nicht sich einfach fallen
lassen. Der äußeren Bewegung innerlich zuschauen und sie
gleichzeitig spüren. Das zur wachen Gewohnheit werden lassen -
aber nicht automatisch abspulen.
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| Radfahren: |
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Radfahren
möglichst mit aufgerichtetem Körper, die beiden Sitzhöcker auf
dem Sattel spüren und dafür sorgen, dass die Ballenlinien der
Füße genau über den Achsen der Pedale aufliegen. Das Treten:
Der eine Fuß übernimmt langsam steigend den Druck, der andere
Fuß lässt gleichzeitig die Anspannung immer mehr los, bis er
wieder langsam zunehmend den notwendigen Pedaldruck übernimmt.
Und so weiter, in einem weichen und fließenden Wechsel. -
Der Bewegung innerlich mit der Aufmerksamkeit zuschauen und sie
gleichzeitig spüren!
Was verändert sich gegenüber der bisherigen Art zu fahren?
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| Autofahren: |
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Autofahren:
Beim Anfahren dem Motor nur so viel Gas geben, wie er zur späteren
Aufrecherhaltung der gewünschten Geschwindigkeit (z.B. 60 km/h)
benötigt. Nicht mehr. Ihn also etwas langsamer kommen
lassen.
Frühzeitig vor roten Ampeln Gas wegnehmen und damit weniger
Energie sinnlos wegbremsen.
Ganz aufmerksam! Beobachten und spüren, wie sich diese
veränderte Fahrweise auf den Gesamtspannungszustand des Körpers
auswirkt. Wie verändert sich das Wohl-fühlen (spürbar)?
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Füße
und Bewegung
im Gleichgewicht: |
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Gehen
- mit möglichst weichen und flachen Schuhen, in denen der Fuß
'abrollen' kann. Darauf achten, dass die Aufmerksamkeit während
der Bewegung bei den Fußsohlen ist (innerlich der Bewegung
zuschauen und sie spüren). Für 'gleiche' Belastung von Fersen
und Ballenlinie sorgen. Die Bewegung kann nach und nach zu einer
Art fließenden Welle werden (ohne besonderen Aufschlag der Fersen
oder besondere Betonung der Ballenlinie - weich und fließend).
Der übrige Körper darf aufgerichtet und entspannt sein.
Die Wirkungen im Körper beobachten, spüren und genießen! -
Dieses Gehen zur 'wachen Gewohnheit' werden lassen!
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Partnerschaft
weiter-entwickeln |
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Gerade
die Beziehung zwischen "Ich" und "Du" (Partnerschaft)
braucht viel 'wache und entspannte Aufmerksamkeit und gleichzeitig
Balance'. Hilfreich ist es da, täglich die Kraft des Unbewussten
für das erfolgreiche eigene Handeln mit entsprechenden Zielsätzen
einzubinden und zu fördern. Beispiel:
"Ich wirke achtsam, bewusst und friedvoll-verbindlich an
unserer Partnerschaft zwischen dir (Name)
und mir (Name)
mit - und gebe mein Bestes, um Freude, Wohl-fühlen, Lachen
und Leichtigkeit zu mehren und für auftretende Konflikte mit dir
zusammen gute und weiterführende Lösungswege für uns beide zu
finden und zu gehen."
Besonders schön ist es, wenn beide Partner sich auf den gleichen
Zielsatz einigen und ihn nach einer Meditation oder Entspannung
laut sprechen.
Achtung: Das Unbewusste nimmt alles, was ich sage oder auch nur
denke "wörtlich".
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