| |
Frage - Wo sind deine Grenzen?
|
Ich frage dich:
|
|
"Wo sind deine Grenzen?"
|
Werden die höchst-persönlichen Grenzen nicht bewusst beachtet, gezeigt und
geschützt, dann werden sie schnell von äußerlich vorgegeben ‘Regeln,
Geboten und Verboten, Wissen und Behauptungen, muss und man tut’
überwuchert. Das Eigene wird so unter- und mehr und mehr weggedrückt. Das geht
schnell, ist verhältnismäßig bequem und bekommt zudem meist auch noch den
Beifall von außen. - Die äußeren Regeln, Gebote und Verbote, Wissen und
verschiedene Möglichkeiten zu kennen, kann nützlich sein. Doch sie dürfen die
eigenen Grenzen, die eigen-verantwortliche Zuständigkeit und
damit die eigenen Entscheidungen nicht ersetzen. Sonst wird der Mensch
zur Marionette von Druck, Zwängen und scheinbaren Richtigkeiten. Das eigene
Wohl-fühlen, Lachen und Leichtigkeit bleiben dann zunehmend auf der Strecke. -
Das ist ‘selbstschädigend’ und verursacht früher oder später
Schmerzen und Leid!
Das zu wissen und zu beachten ist auch für Eltern, Erziehende und Lehrer
besonders wichtig!
siehe auch: Fragen
Grenzen
Freude im Kopf und Verspannungen im Körper (mit Kreuz-, Schulter-, Magen-,
Herzschmerzen usw.) bedeutet, dass das, was ich im Moment denke und tue, mir
nicht nur nicht gut tut, sondern ‘spürbar’ schadet.
Freude - vollständig durch Sein!
|
Freude über
Besitz, Erfolg, Kompetenz, Aussehen und Ansehen, also über
mehr Äußeres, ist schön. Sie ist mehr im Kopf.
|
|
Freude aus
eigenem Tun und Sich-bewegen ist mehr ein Gefühl, das
im Körper z.B. prickelnd, perlend, pulsieren, wohlig, manchmal sogar
beglückend zu spüren ist.
|
|
Doch Dichte und Intensität erreicht Freude durch Ganz-sein.
In Verbindung von Kopf und Bauch, von innerem und äußerem
Erleben, von Spüren und Teilhaben-lassen - von Kontakt zu sich selbst
und zu anderen.
siehe auch: Freude
MOSAIK /
Entwickeln MOSAIK
/ Gleichgewicht MOSAIK
/ Schule(6)
|
Wohl-fühlen - Tut es mir so auch wirklich gut?
|
Wohl-fühlen
ist ein Gefühl.
|
|
Letztlich strebt jeder mit seinem Denken und Handeln darauf zu. Auch dann,
wenn das gar nicht bewusst im Vordergrund steht. Auch dann, wenn von Arbeit,
Terminen und anderen Inhalten der Kopf voll ist.
|
|
Ganz wesentlich ist Wohl-fühlen bestimmt von den Inhalten und der
Richtung des eigenen Denkens, von dem also, was ich innerlich festlege, wie es
sein soll, damit ich zufrieden bin. Das ist das vordergründige Woh-fühlen.
Dahinter gibt es das eigentliche und unmittelbare Wohl-fühlen. Das ist
körperlich zu spüren. Wenn es besonders intensiv wird, erleben wir es
auch als Glücksgefühle.
siehe auch: Wohl-fühlen
|
|
Es sind die kleinen und scheinbar so einfachen Dinge, die in ihrer Summe das
Leben glücklich machen.
|
|
Du zweifelst?
|
|
Wenn du magst, überlege, welche Bausteine und Steinchen deinen Alltag
anreichern. Sowohl Inhalte, um die du dich selbst kümmerst (ein gutes Essen,
eine gute Verdauung, Zeiten der Ruhe und Besinnung, kleine und größere
Höhepunkte, Geschenke an andere [ein Lächeln, ein freundliches Wort, eine
Einladung, Nachsicht, Anerkennung und Lob] usw.), als auch Inhalte, die du von
anderen als Geschenke bekommst (Wertschätzung, liebevolle Zuwendung, Lob,
Zärtlichkeiten, freundliche Gesten, Berührt-werden, Kleinigkeiten [eine
Praline, eine Blume] usw.).
|
|
Wenn du dir eine Waage vorstellst,
|
auf deren eine Seite du nun all das Schöne und Angenehme eines Tages packst
- und auf deren andere Seite du das immer auch vorhandene Belastende und
Unangenehmere lädst, welche Seite wiegt schwerer?
Und welche Seite möchtest du vergrößern?
|
Willst du tatsächlich ab sofort selbst etwas dafür
tun?
|
|
Jeden Tag nur eine Kleinigkeit?
|
|
Deiner Fantasie und deinem Einfallsreichtum sind
keine Grenzen gesetzt!
Thema der Woche ab
20.08.11 (18.07.05)
Wie oft sind wir versucht, sie abzutun, sie gar nicht zu beachten,
uns auch gar nicht um sie zu bemühen, diese 'Kleinigkeiten'. Und
doch sind letztlich nicht die Großigkeiten, sondern genau die
Vielzahl der 'Kleinigkeiten' entscheidend für die eigene Bewertung:
"Fühle ich mich wohl und immer wieder glücklich, oder eher
unglücklich - bin ich ein optimistischer und lebenszugewandter
Mensch oder eher ein Schwarzseher?"
siehe auch: Kleinigkeiten:
Newsletter Nr.58/2005
MOSAIK / Kleinigkeiten
Zitate 34:
Einlassen - um zu erkennen
|
|
Man muss sich
auf etwas einlassen,
bevor man in der Lage ist,
seine Bedeutung zu erkennen.
Norbert Klugmann |
Thema
der Woche ab 24.05.07 (03.08.02)
Keine Zeit - kein Interesse - nein - nicht - geht nicht - will
ich nicht - brauche ich nicht - habe ich immer schon so gesehen und
gemacht - usw., schützende Hürden und Mauern, um sich mit
diesem Fremden, Anderen, Bisher-unbekannten, Neuen, vielleicht auch
Unbequemen nicht auseinander setzen zu müssen. Doch nur so geht es: Sich einlassen, es ausprobieren, es im Tun kennen lernen,
die Wirkungen beachten und spüren - und so erkennen, welche
Bedeutung das 'wirklich' im eigenen Leben haben kann. Ständig! - Das macht reicher, erhöht Vielfalt und Intensität.
siehe auch:
Zit.50: Erkenntnis.. (I-Fundgr.)
MOSAIK / Ein-lassen
|
|