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Gott - lebt IN MIR!
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Die Energie, die es mir möglich macht, zu leben, zu essen, zu atmen, mich zu
bewegen, Schmerzen zu empfinden, für immer mehr Freude zu sorgen - sie ist Gott
- das Göttliche in mir - der Funke, der mich lebt.
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Die entscheidende Orientierung, nach der ich mein Leben, mein Lernen
und mein Streben ausrichten kann, ist also in mir (Zitat. "Du
trägst deinen Richter in deiner Brust!").
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Je achtsamer und bewusster ich werde, desto deutlicher kann ich auch die
wichtigen inneren Signale (innere Verfassung, Gefühle und Bedürfnisse, Innere
Stimme, Intuition) wahrnehmen - und - wenn ich es will und in dem Maße, wie ich
es dann für mich entscheide - berücksichtigen.
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Mit welchen Inhalten und Zielen lebe und lerne ich?
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Lasse ich mich mehr leben, also bevormunden und von Regeln, Gewohnheiten,
Ängsten und Außen (dem also, was andere sagen und von mir erwarten) bestimmen,
oder gestalte ich selbst und in eigener Verantwortung mein Leben als
einzigartiges Wesen und als wichtiger Teil des Ganzen - alleine, mit dem Partner
und mit anderen zusammen - aktuell, in Verbindung und so gut es mir gerade
möglich ist?
siehe auch: Gott
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"Es ist anstrengend", klagte Petra, "auf die eigene Bewegung
zu achten - und gleichzeitig zu spüren, wie das ist - und sie gleichzeitig, so
gut es eben geht zu verbessern - und gleichzeitig auch Kontakt zu halten zu
meinem Gegenüber und zur Situation, wie sie im Moment eben ist - und
gleichzeitig dann auch noch mitzuwirken und mich dafür einzusetzen, dass es
immer mehr so wird, wie ich mir das wünsche. - Das ist anstrengend! - Doch es
tut mir gut! Der Gewinn ist größer, als die Anstrengung dafür. - Deshalb
mache ich es auch, wann immer ich daran denke! Immer wieder, manchmal mit
Überwindung, und immer öfters bestmöglich! - Das ist viel besser, als es mit
diesem faulen ‘Es geht schon!’ einfach so laufen zu lassen!"
siehe auch: Erste
Seite (Home) / der Weg Gleichzeitig
Reagieren - Einladung zum Gespräch
Ich nehme deine Worte und dein Verhalten auf - und gebe ihnen dann innerlich meine
Bedeutungen. Ich reagiere also auf meine eigenen Inhalte, Bilder und
Vorstellungen. Ob das aber auch wirklich etwas mit dem zu tun hat, was Worte und
Verhalten gerade ‘für dich’ bedeuten, können wir nur gemeinsam
durch Nachfragen und zusätzliches Erzählen herausfinden.
siehe auch: Reaktion
Miteinander reden Worte
MOSAIK / Gespräch4
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Ich war dabei, mir ein Auto zu kaufen. Da mischte sich Tobias ein:
"Mensch, da musst du die 2-Liter-Maschine nehmen und unbedingt breite
Reifen, das ist toll!" - Ich fragte zurück: "Toll für wen?" -
"Na, für jeden! Fährt doch super und schaut Klasse aus!" -
"Bist du wirklich sicher, dass deine Vorstellungen für alle gelten, auch
für mich?" - Jetzt schaute mich Tobias ganz entgeistert an und antwortete
schließlich zögernd: "Nein, da bin ich mir jetzt überhaupt nicht mehr
sicher. - Aber zumindest für mich gelten sie!"
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Ich nickte und antwortete: "Das ist o.k., das verstehe ich auch. Ich
weiß ja, dass du für solche Sachen schwärmst. - Für mich dagegen zählt, ob
das Auto praktisch, der Spritverbrauch gering und der Preis angemessen und für
mich bezahlbar ist. Deshalb entscheide ich mich für die kleinste Maschine,
nämlich den 1,4-Liter-Motor. Ansonsten reicht mir die Standardausstattung
völlig! - Alles andere wäre für mich kein Gewinn!"
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Tobias schwieg eine Weile und nickte dann nachdenklich: "Natürlich,
entschuldige bitte! Entscheidend ist einzig und alleine der Gewinn für dich
! Und da ist es erst mal wichtig zu wissen, was du im einzelnen brauchst
und worauf du Wert legst! - Jetzt dachte ich, ich müsste helfen und dir
einen guten Rat geben! - Einstweilen habe ich profitiert und etwas dazu
gelernt! Danke - besonders für deine verbindliche Art!"
siehe auch: Gewinn
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Schuld - "Ich bin selbst Schuld!"
"Ich bin selbst Schuld!" - das klingt irgendwie abfällig, als
wäre das etwas Schlimmes, selbst Schuld zu sein. Doch, was bedeutet das nun
eigentlich? "Ich bin selbst für das verantwortlich, was mir da passiert
ist!" Das ist doch prima, diese Erkenntnis zu haben, denn jetzt kann sich
die weiterführende Frage anschließen: "Was kann ich bei mir - in
meinem Denken, Verhalten und Handeln - verbessern (Wie kann ich mich also
verändern?), damit ich mit einer ähnlichen Situation in der Zukunft so umgehen
kann, dass das Ergebnis besser ist - für mich und die anderen
Beteiligten?"
siehe auch: MOSAIK
/ Schuld
Miteinander - braucht weiche und
fließende Übergänge
Das gilt für alle Lebensbereiche, ob
Zärtlichkeiten und Nähe, gemeinsames Tun oder - und darauf sei hier näher
eingegangen - das Gespräch bzw. das Miteinander-reden. - Ob ein Gespräch
begonnen, fortgesetzt oder das Thema verändert wird, immer ist es hilfreich,
daran zu denken: "Ich hole den anderen dort ab, wo er gerade ist und nehme
ihn in einfühlsamen Schritten dorthin mit, wohin ich möchte, dass er mir
folgt!" - Eine Orientierung kann immer die Folge "Einleitung -
Hauptteil - Schluss" sein. Das hilft zudem, Missverständnissen
vorzubeugen.
Beispiel: Ich möchte am Sonntag Nachmittag mit meinem Partner eine Wanderung
machen und mit ihm jetzt mal erst zu diesem Thema ins Gespräch kommen. - (Einleitung:)
Du, Irmi und Peter haben erzählt, dass sie unlängst auf dem Breitkopf waren.
Muss eine wunderschöne Wanderung und gar nicht so schwierig sein. - (Hauptteil:)
Wenn ich daran denke, bekomme ich richtig Appetit, auch wieder mal wandern zu
gehen. Vielleicht auch auf den Breitkopf - oder auch eine andere Tour. Es wäre
ganz toll, wenn wir das am kommenden Sonntag einplanen würden. - (Schluss:)
Was sagst du dazu?
Thema
der Woche ab 21.08.07 (12.10.02)
Zu einem guten Miteinander in der Partnerschaft, aber auch mit
anderen, gehört, dass jeder dazu sein Mögliches beiträgt.
Das sind nicht nur gegenseitige Rücksichtnahme und freundliches
(verbindliches = verbindendes) Miteinander-umgehen, sondern gerade
auch das Aufeinander-eingehen. Also das Bedenken, der andere kennt
meine gegenwärtigen Handlungsmotive nicht; ich kann mich
verständlich machen, wenn ich sie erkläre. Der andere weiß auch
nicht, worüber ich gerade nachdenke und vielleicht mit ihm sprechen
möchte; ich kann gemeinsame Anknüpfungspunkte überlegen, dort
beginnen und zu dem Punkt, an dem ich gerade weitermachen möchte,
hinführen. - Miteinander fordert also in jedem Augenblick dazu
heraus, Verbindendes zu erschaffen und zu fördern. - Das verlangt
Zuwendung und Aufmerksamkeit für das Jetzt. Nicht mit zusammengebissenen Zähnen, sondern mit
Humor und Fröhlichkeit. -
Lachen verbindet!
siehe auch: Miteinander reden
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