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Inhalte:
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Stehen
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Ganz
kurz:
Mach
jede Bewegung
zu einem Geschenk für deinen Körper,
also langsamer (achtsamer, bewusster),
begleitet von deinem
inneren Zuschauen und Spüren.
Ein (klein) wenig anstrengender,
als am bequemsten.
*
Egal,
welche Haltung
du gerade einnimmst, dir selbst oder
auch anderen / anderem gegenüber,
macht sie dir so
spürbar Freude
und tut sie dir so auch
spürbar gut?
(Folgen und Wirkungen für dich und andere?)
*
Verbessere
deine Beweglichkeit
und deine Haltung
und du intensivierst dein Leben!
*
Was
immer du machst oder nicht machst,
du tust es für dich!
(bzw. gegen dich) |
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Allgemeines
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1.
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Weg zum Startplatz
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2.
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Stehen
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Aufmerksamkeit: der
Platz - Stehen - Haltung - zentrieren
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3.
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Laufen
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Aufmerksamkeit: bei den
Füßen
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4.
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Atmen
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weiterlaufen, Aufmerksamkeit: beim
Atem (aktiv / passiv)
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5.
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Verbinden
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weiterlaufen, Aufmerksamkeit: Laufen + Atem
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6.
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Genießen
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weiterlaufen: Sänfte, getragen
werden, genießen, alles ist o.k.
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7.
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wahlweise
- im
Stehen
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nachspüren
und mit Bewegungen spielen (Augen geschlossen)
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8.
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Beckenmeile
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Aufmerksamkeit:
aus dem Becken heraus weiter laufen (Beine hängen jeweils völlig
entspannt und losgelassen)
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9.
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Hüften +
Becken
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weiterlaufen, 2 x (20x Hüften schleudern,
li,re, 10x Becken schwingen / etwas
tiefer, als Beckenmeile)
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10.
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Schultern
drehen
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schrittweise
weiterlaufen, 20x nach hinten schwingende Drehung
von Schultern und Wirbelsäule, rechts und links
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11.
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Hüften +
Becken
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wie 9: weiterlaufen, nochmals 2 x (
20x Hüften schleudern, 10x Becken schwingen / etwas tiefer, als
Beckenmeile)
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12.
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Hampelmann
hängend
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40 x hüpfen,
Aufmerksamkeit: hängender
Hampelmann
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13.
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Genießen
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wie 6: weiterlaufen: Sänfte, getragen
werden, genießen, alles ist o.k., neugierig sein, auf ein inneres
Abschluss-Bild/Geschenk
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14.
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Stehen
(Augen geschl.)
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zentrieren, danach mit
Bewegungen spielen
alternativ: hocken und dann Wirbel für Wirbel aufrichten
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15.
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Verneigen (Aug.
geschl.)
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2 x Wirbelsäule absenken,
danach langsam wieder aufrichten
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16.
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Geschafft
!
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Freude + Lachen + Wohlfühlen spüren
+ genießen!
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Allgemeines
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Gehendes
Laufen, dessen Schwerpunkte bei den Füßen, dem Atem und der
Aufmerksamkeit liegen. Ergänzende Standübungen. Erreicht
werden soll möglichst der 'ganze' Körper. Ziel
ist es, weich und fließend zu bleiben bzw. wieder zu werden - nur
die tatsächlich notwendigen Muskeln anzuspannen, alle übrigen
entspannt zu lassen bzw. zu entspannen, unnötige Spannungen und
Blockaden abzubauen. |
Weil's
Freude macht
-
den
Tag morgens mit Bewegung an frischer Luft zu beginnen,
-
es
geschafft
zu haben, den Bettzipfel rechtzeitig loszulassen und damit gute
Voraussetzungen für einen erfüllten und freudvollen Tag zu
schaffen,
-
die
eigene Beweglichkeit wieder zu entdecken, zu erhalten und neue, zusätzliche
Möglichkeiten zu finden (ohne besonders danach zu suchen),
-
nur
die Muskeln
anzuspannen, die jetzt gerade gebraucht werden, jetzt gerade in
Aktion sind; die anderen zu entspannen - loszulassen - und damit
auch Ver-Spannungen und Schmerzen mit der Zeit loslassen zu können,
auch
mit Schmerzen anders umgehen
zu lernen,
-
diesen
fließenden Wechsel zwischen spannen und entspannen, zwischen
annehmen und loslassen, zwischen bewirken und geschehen lassen
usw. bewusster
wahrzunehmen und einzuüben - das im Körper wohlig zu spüren,
-
außen
sich zu bewegen, leicht zu laufen - und mit der Aufmerksamkeit
nach Innen zu gehen,
-
zu
erfahren, dass es hier auch Zugangsmöglichkeiten zu eigener
Zentrierung, innerem
und äußerem Gleichgewicht, einem neuen, sichereren Stehen,
Entspannung, Ruhe, Gelassenheit und Meditation gibt,
-
zu
wissen, dass wirklich JEDER-
alt oder jung, körperlich mehr oder weniger
leistungsfähig, mit oder ohne Schmerzen oder Beeinträchtigungen
- es
probieren darf - so wie er ist!
|
Meine
Laufstrecke: |

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WICHTIG:
Hier gibt es
jetzt viel Text.
Beginne zunächst nur mit Laufen + Atmen + Verbinden + Genießen.
Beim Laufen beachte, den gleichen Energieeinsatz auf Fersen und Ballen,
damit ein fließendes Sich-bewegen entsteht.
Schau innerlich deinen Bewegungen zu und begleite sie mit deinem Spüren.
Beim Atmen achte auf aktiv und passiv. Den Atem ausströmen lassen
und dann warten, bis der Körper selbst wieder beginnt.
Das Verbinden von beidem: Probiere es, so gut es eben gerade geht.
Und das Genießen: Alles was du tust und wie du es tust, ist o.k. -
Schau dir nur aufmerksam selbst bei alledem innerlich zu und spüre,
wie das jetzt ist.
Danach kehre mit Laufen zum Ausgangspunkt zurück.
Mache das mehrmals und verfeinere das Meditative Laufen erst dann mit den
Punkten der unten beschriebenen Einzelheiten, die du dir vornimmst. Mach
eher weniger dazu - und nicht zuviel. Sonst macht es keinen Spaß mehr.
Konzentriere dich auf das, was du im Augenblick tun kannst. Lass aufkommende andere Gedanken weiterziehen, wie Wolken
am Himmel.
Laufe alleine bzw. mit gutem Abstand hintereinander.
1. Der Weg zum Startplatz (ca.
3 Min. - ca. 220 m)
Gehe gemütlich zu deinem Startplatz.
Nimm wahr, wie es gerade in dir und um dich herum ist und stelle dich auf
das Kommende ein. "Das, was ich
jetzt mache, tut mir gut!"
>
Lass die Augen zufallen und finde einen guten Platz (bitte nicht sagen: "das geht
schon!"),
> geh mit deiner Aufmerksamkeit schrittweise durch deinen Körper > Füße
> Knie > Becken
Wirbelsäule > Schultern, Arme, Hände, Finger > Hals,
Kopf > Mund > Stirne > Augen > Lächeln,
> kehre mit deiner Aufmerksamkeit zurück zu den Füßen und finde dein
'zentriertes' Stehen.
> Spüre, wie das ist, 'so' auf den eigenen Füßen und im
Gleichgewicht zu stehen,
genieße
es und nimm das in das Laufen mit!
| Finde
in der Nähe deines Startplatzes ein ruhiges Plätzchen auf dem du
gerne stehen magst. Jetzt geht es hauptsächlich darum, zu spüren
"Ich bin jetzt da!", dir selbst die bestmögliche Haltung
wieder (und immer wieder!) bewusst zu machen, gleichzeitig den
einzelnen Körperteilen innerlich zu begegnen und sie nacheinander
in die bestmögliche Haltung hinein zu führen. |
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- |
Du
stehst also auf deinem Platz, so, wie du üblich stehst.
Lasse deine Augen zufallen (wichtig!). Und lass sie geschlossen,
bis zum Abschluss der Stehphase.
Lass dir Zeit und spüre, wie das nun für dich ist. |
|
- |
Finde
deine Richtung, in die du stehen magst, indem du beginnst, dich ganz
langsam im Kreis zu drehen. Du wirst den Punkt spüren, wo du
dann stehen bleiben magst. - Lass dir Zeit! Wenn du
magst, überprüfe das, indem du dich auch in die Gegenrichtung
drehst.
Genieße dein: "Ja, so ist es gut!" |
| - |
Gehe nun
innerlich mit deiner Aufmerksamkeit zu deinen Füßen bzw. zu den Fußsohlen.
Spüre den Untergrund und seine Beschaffenheit (eben / uneben /
Steine usw.).
Und nun wähle deinen bestmöglichen Standplatz in diesem
Bereich, indem du einen Schritt nach vorne gehst (Augen
bleiben geschlossen!) und dich darauf
stellst. Spüren!
Dann einen Schritt nach links. Draufstellen. Spüren! - Dann einen
Schritt rückwärts. Usw. -
Bis du einmal die Runde gemacht hast.
Merke dir das Plätzchen, das dir am besten gefallen hat und kehre
nach Abschluss der Runde dorthin zurück. |

mit weich
geschlossenen
Augen!
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| - |
Lass
dich nun auf diesem Platz nieder, indem du deine Füße parallel und
in Hüftbreite aufstellst. Das Gefühl sollte eher so sein, dass
sich die Fußspitzen vorne, in der Unendlichkeit, treffen.
Achte
darauf, dass dein Körpergewicht gleichmäßig auf beide Füße
und dort gleichmäßig auf Fersen und Ballen verteilt ist.
Lass
dir Zeit!
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter
|
| - |
zu
den Knien. Beachte deine momentane Position der Knie, wie du also üblicherweise
(und für dich bisher am bequemsten) stehst. Lasse nun die Knie ein
wenig tiefer rutschen. Probiere verschiedene Positionen (noch tiefer
und wieder ein wenig höher usw.), bis du die Position gefunden
hast, die etwas tiefer und gleichzeitig so ist, dass sie dir spürbar
am besten gefällt.
Diese Position spürst du ein wenig anstrengender, als wenn
du so stehst, wie üblich. Die Betonung liegt auf 'ein wenig'.
Suche dieses 'ein wenig', mach also nicht mehr oder gar zu
viel, weil du es besonders gut machen willst. Du würdest das
Gegenteil des Erwünschten erreichen. -
Es ist wichtig dein 'ein wenig' zu finden. Genau das brauchen wir auch in anderen Zusammenhängen immer und
immer wieder.
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter
|
|
- |
zum
Becken. Zieh das Becken langsam nach vorne, so weit es gut geht.
Beachte und spüre den Endpunkt! - Dann senke es langsam ab und
schiebe es nach hinten, so weit, wie es da geht. Beachte auch da den
Endpunkt! - Dann wechsle langsam wieder nach vorne, aber nur weniger
weit. Usw. - Werde in den Bewegungen nach vorne und
hinten immer kleiner, bis du schließlich das Becken in der
Mittellage hast. Und da lass es los. Es darf, fast senkrecht, nach
unten hängen.
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter |
|
- |
zur
Wirbelsäule. (Die Augen sind weiter geschlossen!) - Stell dir
deine Wirbelsäule innerlich vor, während du sie auch spürst. Sie
darf aufgerichtet sein, ähnlich dem Bauklötzchenturm eines Kindes, ein
Klötzchen genau über dem andern. Das ergibt Stabilität und
Standsicherheit. So auch bei der Wirbelsäule. Jedes Verschieben,
jede unnatürliche Neigung, fordert zusätzliche Muskelanspannung (und damit
unnötige Energie), um das
Ungleichgewicht wieder auszugleichen.
Wir
wollen lernen, uns so zu bewegen und zu halten, dass so wenig
Energie wie möglich eingesetzt wird, bei gleichzeitig so viel
Entspannung, wie nur irgend möglich.
Wieso eigentlich? Mehr anstrengen könnte ja auch Spaß
machen?
Völlig richtig, aber da ist das Thema dann Muskel- und
Kreislauftraining
oder eben einfach Power ausleben.

Hier geht es
also darum, über das Spüren unnötige Anspannungen loslassen zu lernen und damit die Seite der Entspannung zu nähren, weil verfügbare Energie potentielle
Lebensfreude ist. - Wenn ich lerne, meine Energie nicht
achtlos in Anspannung zu stecken, dann werde ich noch ausreichend haben, wenn
es darum geht, z.B. auch nach der Arbeit noch etwas zu machen, was
mir wirklich Freude macht. Ich werde also den Hintern hochkriegen,
wenn ich das möchte, und nicht im "ach, ich bin müde und
abgespannt" versacken. - Das
bedeutet, ökonomisch und lebensfreundlich mit der eigenen
Energie umzugehen. Nicht nur für Gleichgewicht, sondern auf für
Reserven zu sorgen.
Wandere mit
deiner inneren Aufmerksamkeit nun nach oben bis zur Brustwirbelsäule,
auch sie will in die optimale Mittelsenkrechte gebracht werden, auch
wenn dies ein wenig anstrengender ist, als sie einfach hängen zu
lassen. Mache es wie mit dem Becken. Wechsle also von 'Brust raus'
zum Rundrücken und werde nach und nach mit den Bewegungen immer
kleiner, bis du in der Mitte angekommen bist. - Lass
dir Zeit!
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter |
|
- |
zu
den Schultern, Armen, Händen und Fingern (denk dir das bitte
nicht nur, sondern besuche sie innerlich mit deiner
Aufmerksamkeit!).
Sie dürfen total entspannt hängen - die Schultern werden dabei an
ihren Außenkanten von elastischen Schnürchen leicht nach hinten
gezogen.
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter |
|
- |
zu
Hals und Kopf. Sie setzen die aufgerichtete Wirbelsäule nach
oben fort. Stell dir vor, dass am gedachten Durchgangspunkt der
Halswirbelsäule durch die Schädeldecke ein elastisches Schnürchen
angebracht ist, das ganz leicht nach oben zieht. Dabei geht das Kinn
ein wenig Richtung Brust. - Würdest du jetzt die Augen öffnen und nach vorne schauen, wäre deine Blickrichtung parallel zum
Boden.
Lass
dir Zeit - und |

- wenn die Augen
offen wären -
|
begleite
dein Tun immer gleichzeitig mit dem Spüren, also mit der Frage:
"Wie mache ich das jetzt und wie spüre ich das? - Aha!"
Normalerweise ist das Spüren immer 'wohliger und angenehmer'.
Sollte es unangenehmer oder gar schmerzhafter sein, dann stimmt
etwas nicht. Verändere dann zu 'weniger' oder 'anders', bis es
zumindest wieder gut ist.
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter |
|
- |
zu
deinem Mund - er ist ein 'besonderes' Kapitel. Er soll weich geöffnet sein, das
Unterkiefer darf hängen. Der Abstand zwischen den Zahnreihen soll
so groß sein, dass die Zunge aus- und wieder einfahren kann.
Wir
sind alle, wohl überwiegend kulturell bedingt, darauf dressiert,
den Mund zu 'halten', die Lippen also aneinander zu legen bzw. die
Zähne zusammen zu beißen. Im Kiefernbereich stauen sich so -
ganz natürlich - Spannungen, die nicht losgelassen werden können.
- Bei leicht geöffnetem Mund lösen sich Verspannungen und einem
Anstauen von Spannungen wird vorgebeugt.
Achte mal darauf, wenn du besonders gut und tief geschlafen hast,
wie der - natürliche, weil entspannte - Zustand deines Mundes
ist. Du wirst ihn offen spüren, das Unterkiefer ist nach unten
gesunken. - Gut so!
Wenn du dich in unseren Breiten umschaust, wirst du die meisten
Menschen mit geschlossenen, teilweise zusammengepressten Lippen
finden - und - teilweise haben Einzelne dort, wo der Mund ist,
sichtbar keine Lippen mehr, sondern nur noch einen Strich. -
Aufgefallen ist mir der Unterschied erstmals, als ich afrikanische
Musiker an Trommeln beobachtet habe, die den Rhythmus mit der
Muttermilch aufgenommen und ihre Natürlichkeit noch nicht
verlernt haben. Keiner hatte den Mund geschlossen. Und sie sind in
dem, was sie taten, mit Leib und Seele aufgegangen - sichtbar
anstrengend (der Schweiß lief in Strömen) und beglückend
(lachend, strahlend, scherzend). -
Wenn du
beobachtest, dass sich dein Mund wieder geschlossen hat, hier beim
Stehen, beim Laufen oder auch sonst (sogar beim Schlafen), nimm es
gelassen, bewege das Unterkiefer einige Male auf und ab und dann
lass den Mund wieder leicht geöffnet. (Übrigens:
Vor-sich-hin-summen und die Zunge
begleitet mit 'da-da-da' oder 'la-la-la', ist sehr unterstützend;
auch Grimassen sind
eine sehr entspannende und wohltuende Gesichtsgymnastik.)
Ist das geschafft, dann gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit
weiter
|
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- |
zu
deiner Stirne - außen und innen
innen: abschweifende Gedanken vorbeiziehen lassen, wie Wolken
- und die ganze Konzentration auf das Stehen und die einzelnen Körperstationen
richten.
außen: die Stirne darf wie ein zwischen den Ohren aufgehängtes
und sanft im Wind schwingendes Leintuch sein - weich und
angenehm.
Möglicher Begleittext: "Mein ganzes Gesicht ist weich, weit und
hell!"
Dann geh weiter |
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- |
zu
deinen Augen - in ihnen tut sich jetzt etwas - du spürst, dass
sich in ihnen dein Lächeln einzunisten beginnt - und mehr und mehr
breitet es sich auch auf das ganze Gesicht aus - spürbar. Genieße
das!
Dann halte die Verbindung zu deiner Lächel-Energie und beginne
innerlich wieder den Abstieg. Über Hals und Kopf - Schultern,
Arme, Hände, Finger - Brustwirbelsäule, untere Wirbelsäule -
Becken - Knie - Füße, bis zu den Fußsohlen. Überprüfe im
inneren Vorbeigehen, ob alles noch gut in Ordnung ist und
hinterlasse dann dort auch ein wenig von deinem Lächeln . So
breitet sich dein Lächeln mehr und mehr in deinem ganzen Körper
aus - spürbar - du strahlst. Das tut gut - und hilft. |
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- |
Auf
deinen Füßen angekommen
|
finde
hinein in dein 'zentriertes' Stehen: Stell dir vor, dass
senkrecht durch deine Körpermitte ein elastischer Stab geht,
vor der Wirbelsäule und hinter der Bauchdecke. Er endet wenig
über dem Boden. Zwischen deinen Füßen liegt, im Bereich der
Fußmitten, der 'untere Zentrierungspunkt'. Versuche ihn mit
dem gedachten Stabende so gut wie möglich anzupeilen. Du
wirst ihn nie genau in der Mitte treffen können, aber du
kannst ihn eng umschwingen. |

|
Das
ist auch der Hintergrund, dass ein lebendiger und entspannter Körper
immer in einer schwingenden Bewegung ist. Sie kann so minimal und
klein sein, dass sie äußerlich gar nicht wahrnehmbar ist. Ständige
Bewegung gehört zum Leben (Herz und Lunge machen uns das sehr
deutlich). Nicht in Bewegung bedeutet zunehmend starr werden - und
das führt zu sich festsetzenden Verspannungen, mit schmerzlichen
Folgen.
Hast du dein
momentan bestmögliches Stehen gefunden, dann bleibe kurze Zeit so -
und genieße es. Dann lass die im Körper spürbare kleine Bewegung
allmählich mehr werden und lass alle Körperteile sich frei
bewegen, so wie sie das gerade wollen. - Danach werde allmählich
mit den Bewegungen wieder kleiner und langsamer, bis du wieder im
ruhigen, zentrierten Stehen bist. - Öffne langsam die Augen.
Behalte den Kontakt nach Innen und hol jetzt auch die Verbindung
nach Außen dazu.
Nimm all die Qualitäten (Körperkontakt,
Haltung, Lächeln, Leichtigkeit, Wohlgefühl usw.) mit in dein nun
folgendes Laufen. |
3. Laufen
(ca. 30
Min. - ca. 2.400 m)
>
Beginne kurz mit Gehen, sinke wenig tiefer in die Knie und werde ein wenig
schneller,
bis das 'Gefühl' Laufen zu spüren ist.
> Beachte: Es geht 'nicht' um Schnelligkeit!
> Aufmerksamkeit bei den Füßen und der gleichmäßigen Belastung von
Ballen und Fersen
(innerlich immer zuschauen und gleichzeitig spüren).
> Beachte: Immer 'nur' ein wenig anstrengender, als am bequemsten.
(Vorstellung: Laufen über einen leicht zugefrorenen See.)
Ich
laufe weich, fließend, kraftvoll, nach vorne gerichtet
gleichmäßig, im Gleichgewicht und aufgerichtet - jetzt!
Beginne kurz mit 'Meditativem
Gehen'.
Dann lass die Knie ein wenig tiefer sinken, langsam, und werde ein wenig schneller
- bis das Gefühl kommt: 'Laufen!' (Es geht NICHT um Schnelligkeit,
sondern um Weichheit und Aufmerksamkeit! So wenig Anspannung, wie nötig
und gleichzeitig so viel Entspannung, wie möglich!)
Laufe weiter und beachte dabei ständig den Bewegungsfluss deiner Fußsohlen
(innerlich zuschauen und spüren!). Fersen und Ballen sollen völlig
gleichmäßig (und im Gleichgewicht) eingesetzt werden. Es ist dann also
kein Druck- oder Aufsetzunterschied mehr zu spüren.
Üblicherweise werden entweder
die Fersen, oder die Ballen überbetont.
Stell dir vor: Du stehst am
Ufer eines kleinen Sees, vielleicht von einem, den du kennst und
magst. Es ist Frühwinter. Die Landschaft ist leicht verschneit und der
See bereits zugefroren. Die Eisdecke trägt schon, verlangt aber sehr
weiches und achtsames Bewegen. Bei stärkeren Erschütterungen könnte sie noch
brechen.
Du siehst dich selbst (innerlich) am Ufer stehen. Und du möchtest über
den See zum anderen Ufer laufen. Dort erwartet dich ein kleines, gemütliches
Wirtshaus.
Du setzt also behutsam einen Fuß auf die Eisdecke, spürst, dass das Eis
leicht federt, aber schon trägt, holst den zweiten Fuß dazu und beginnst
nun sehr achtsam und weich zu laufen.
Schau dir bitte innerlich zu: Dein Körper ist aufgerichtet und entspannt
(wie im Stehen), Schultern + Arme + Hände + Finger hängen ebenfalls
weich und entspannt (!), dein Tempo ist etwa wie ein zügiges Gehen - und du
spürst die Weichheit und Gleichmäßigkeit deiner Bewegungen.
Nach einer Weile, du bist schon etwa bis zur Mitte des Sees 'meditativ
gelaufen', da überlegst du es dir anders, wendest und läufst wieder zu
deinem Ausgangspunkt zurück. Dort steigst du an Land und spürst
die Freude, es geschafft zu haben - und dein Weichsein.
Begleite dein 'Meditatives Laufen' mit
diesem Bild, es wird dir helfen!
Besonderheiten:
|
> |
Füße und
Beine haben jetzt den Arbeitsauftrag, die Wirbelsäule ist aufgerichtet und der übrige
Körper genussvoll entspannt, so gut das im Augenblick nur möglich ist.
Auch Arme, Hände und Finger hängen völlig entspannt (nicht angewinkelt,
wie beim üblichen Laufen!).
Die Laufbewegung passiert nicht nur auf den Ballen, sondern wie eine
Gehbewegung, gleichmäßig auf Fersen und Ballen.
Das Gefühl 'Laufen' entsteht aus den ein wenig abgesenkten Knien (ca. 1/2
cm - so bleiben) und
geringfügig schnelleren Bewegungen.
Es ist 'ein wenig' anstrengender als zügiges Gehen. Das macht sich auch im
Atmen bemerkbar. Allerdings nie so viel, dass nicht mehr durch die
Nase ein- und ausgeatmet werden kann. |
|
> |
Atmen:
Immer durch die Nase (Ausnahmen: Beckenmeile bis Hüpfen = Nr.8 -
12). |
|
> |
Mund weich
geöffnet, wird aber in der Regel nicht zum Atmen benützt.
Ist es schwierig, bei geöffnetem Mund durch die Nase zu atmen, dann mit
einem gesummten "ng" den Rachen schließen - und weiter atmen. |
|
> |
Augen: sind
nach Innen gerichtet, liegen außen (eher blicklos) schräg nach
unten gerichtet auf dem Boden. Das Außen ist jetzt nicht wichtig! -
Zwischendurch die Augen auch immer wieder zufallen lassen und blind weiterlaufen,
auch durch Pfützen (= wichtige und interessante Erfahrung!). |
|
> |
Haltungs-Check
(wie 'Stehen' bzw. siehe auch unter 'Med. Gehen') zwischendurch,
blitzlichtartig, immer wieder - und dann mit der Aufmerksamkeit
wieder zu den Füssen (gleichmäßiger Bewegungsfluss). |
|
> |
Sich
einstellende Gedanken weiterziehen lassen, wie Wolken am Himmel.
Loslassen, nicht daran festhalten. - Wenn Gedankenreisen passieren
und du es merkst, Konzentration wieder zu den Füssen und Gedanken
loslassen. Wichtig: Dir selbst nicht zürnen! So was passiert!
(Nachsichtig auch dir selbst gegenüber sein!) |
|
> |
Die eigene Schrittlänge
finden und verwenden - das sind üblicherweise kleinere Schritte (siehe unter
Meditatives Gehen). |
|
> |
Der Körper geht nicht im Zick-zack mit jeder Bewegung nach oben bzw.
unten, sondern der Kopf zieht nahezu eine gerade Linie, parallel mit dem
Boden. Sehr wohl schwingt jetzt aber der Körper nach links und nach
rechts mehr aus, auch der Kopf, auch das Kiefer. Es darf das Gefühl von 'torkeln' entstehen
(deshalb, um dem Raum zu geben, alleine oder hintereinander laufen). |
|
> |
Ziel: Weich
und gelöst, wie ein Betrunkener - gleichzeitig aber hellwach und total
aufmerksam (immer innerlich zuschauen und spüren!). |
4. Atmen
(ca. 6
Min. - ca. 400 m)
>
Weiterlaufen, die Aufmerksamkeit wechselt nun von den Füßen zum Atem.
> Erst wenn der Körper selbst mit dem Einatmen beginnt, aktiv
begleiten bis zum 'wirklich'
höchsten Punkt (Bauch, Brust, alles randvoll / Schultern hängen
und sind völlig entspannt),
> dann ausströmen 'lassen' (nicht eingreifen, nicht stoßen oder drängen
oder sich einmischen)
bis
zum untersten Punkt.
> Innerlich zuschauen + spüren!
Weiterlaufen.
Jetzt wechselt die Aufmerksamkeit von den Füßen zum Atem.
Aktiv-/Passiv-Atmen.
Das bedeutet: Erst wenn der Körper von sich aus mit dem Einatmen beginnt,
dann aktiv einatmen, so viel, wie nur irgend geht, bis zum obersten Punkt.
Nicht drängeln, sondern nur den natürlichen Atemfluss unterstützen.
Dabei bleiben die Schultern entspannt und hängen (nicht Schultern nach
oben ziehen!). Während des Einatmens vor allem Bauch- und Brustatmung
beobachten. Auch wenn der oberste Punkt erreicht ist, noch ein wenig Atem
nachschieben, so dass der ganze Körper wirklich bis oben hin mit Atem gefüllt
ist (Der Volksmund sagt: "Ein bisschen was geht immer noch!").
Weiteratmen - den Atem also am obersten Punkt nicht anhalten - und in das
passive Atmen übergehen, d.h. den Atem loslassen, ihn ausströmen lassen,
so wie er (der Atem) das möchte. - Nicht schieben, presse oder drücken,
sondern innerlich beiseite treten und den Atem in seiner Art machen
lassen. Sich nicht einmischen. - So lange der Atem ausströmen will. - Nur
innerlich zuschauen und aufmerksam mit dem Spüren begleiten.
Nachdem der Atem den untersten Punkt des Ausströmen-lassens passiert hat
(die Pause zulassen!),
stellt er ganz von alleine wieder um auf 'einatmen'. Erst dann wieder mit
einem neuen Zyklus beginnen (wie beschrieben).
Beides ist wichtig, das aktive Einatmen und das passive ausströmen lassen
des Atems. Doch beobachte besonders das Ausströmen-lassen!
|
Es kann unterstützend
und hilfreich sein, während des Einatmens innerlich einen persönlichen
Leitsatz zu sprechen: z.B.
|
"Ich
bin durchströmt und ausgefüllt von Licht und Liebe,
von kraftvoller, nährender und heilender Lebensenergie,
von Geduld und Ausdauer,
von Freude spüren und Schönes anerkennen,
von Wertschätzung und Wohlwollen,
von Humor, Zufriedenheit und Dankbarkeit.
Ich spüre und genieße es -
und ich strahle
es hinaus, verbreite und verschenke es -
und ich fördere es und
entwickle mich ständig weiter. -
Jetzt!
(Ergänzende
Gedanken: Jede Zelle, jedes Atom! Und jeder Körperteil darf
sich so lange und so viel Energie holen, wie er gerade braucht, um
seine Aufgaben erfüllen und bestmöglich am Ganzen mitwirken zu können.
In besonders bedürftige Körperteile nacheinander hineinatmen, sie
mit kraftvoller Energie füllen und alles Belastende und jetzt Unnötige
loslassen.)
Ich
lebe jetzt - in diesem Augenblick!"
|
5. Verbinden
(ca. 8 Min. - ca. 700 m)
>
Weiterlaufen, die Aufmerksamkeit erfasst nun 'gleichzeitig' das Laufen
und das Atmen.
> Innerlich zuschauen + spüren!
Weiterlaufen.
Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit weiterhin auf das Atmen und nimmt
das Meditative Laufen mit dazu.
Nun also das Meditative Laufen wahrnehmen, innerlich zuschauen, es mit dem
Spüren begleiten, gut dafür sorgen (wie beschrieben) und
gleichzeitig auch das Aktiv-/Passiv-Atmen wahrnehmen, auch das in das
innerliche Zuschauen gleichberechtigt mit einbeziehen, auch das Atmen spüren
und gut dafür sorgen (wie beschrieben).
Beides gleichzeitig!
Dem 'Verbinden' kommt
eine ganz 'besondere' Bedeutung zu.
Hier ist es das Verbinden von Unten (Füße, Laufbewegung) und Oben
(Atmen) in der Aufmerksamkeit. Doch die Notwendigkeit, für gute
Verbindungen zu sorgen, sind alltäglich - z.B. von Innen (innere
Befindlichkeit) und Außen (äußere Realität), von Ich und Du, von
Links und Rechts, vom sogenannten Guten und Bösen, von Licht und
Schatten, von Erfreulichem und Belastendem, usw., von den 'zwei Seiten'
also, die 'immer' vorhanden sind (Polaritäten) und die gut miteinander
verbunden (verbündet) und nicht gegeneinander ausgespielt werden
wollen. - Das hier geübte 'Verbinden' generalisiert sich im Laufe der
Zeit. So entwickeln sich - ganz nebenbei - die eigenen Fähigkeiten,
immer besser und bewusster für gute Verbindungen zu sorgen.
Denke an
> die Gleichmäßigkeit (Ballen, Ferse, Gleichgewicht) des Laufens
-
wie eine sanfte, fließende Welle,
> ist es immer noch das (ehrliche) Gefühl 'Laufen' oder nur noch ein
etwas
bequemeres, zügiges Meditatives Gehen,
> etwas tiefer in den Knien bleiben - immer ein wenig anstrengender,
als am bequemsten,
> zwischendurch immer wieder 'Haltungs-Check',
> Schultern + Arme + Hände + Finger hängen ganz entspannt und
schwingen 'von selbst' in der Bewegung mit,
> das Atmen nur durch die Nase, einatmen = aktiv tun, ausatmen =
ausströmen 'lassen', so lange nicht einmischen, bis der Körper
selbst
wieder auf 'einatmen' umstellt,
> Aufmerksamkeit nach Innen gerichtet, innerlich zuschauen und spüren,
> auch immer wieder die Augen ganz zufallen lassen und blind
weiterlaufen
(damit experimentieren),
>'Verbinden' fordert die volle Konzentration ganz besonders.
6. Genießen
(ca. 8 Min. - ca. 700 m)
> Alles darf sein - alles ist gut und richtig, so wie es geschieht.
> Was mache ich gerade? Wie mache ich es? Wie spüre ich es? -
Es geschehen lassen und bejahen: Gut so! - Spüren + genießen.
> 1.HÄLFTE wie oben,
2.HÄLFTE zusätzlich: Kopf entspannt auf die
Brust sinken lassen.
(Vorstellung: Sänfte mit 4 ganz persönlichen Trägern)
Weiterlaufen.
Jetzt darf alles so sein, wie es eben ist oder sich ergibt.
Also - die Konzentration hat kein bestimmtes Thema mehr, sondern was eben
gerade kommt, ist gut und richtig.
Wichtig ist nur, jetzt zu beachten: "Was mache ich gerade - und wie
spüre ich mich damit?"
Stell dir vor: Mit Beginn
der Genieß-Strecke besteigst du eine Sänfte. Du brauchst also selbst
nichts besonderes mehr zu tun, sondern wirst getragen.
Du darfst dir 'deine' Sänfte vorstellen, mit vier Freunden, Menschen
also, die dir wohl wollen und dir das Getragen-werden zum Geschenk machen.
Meine Sänfte besteht
aus zwei langen Holz-Stangen, zwischen denen ein Ledersitz und eine
Leder-Rückenlehne gespannt sind. Die Füße haben zwei einfache
Schlaufen. - Scheinbar recht primitiv, aber super-bequem.
Meine Träger an den Enden der Stangen sind vier Chinesen mit spitzen Hüten.
Sie lachen und scherzen viel. Besonders der Träger links vorne ist ein
großes Schlitzohr. Er macht zwischendurch gerne Sprünge zur Seite und
hüpft unberechenbar, so dass ich in meiner Sänfte hin- und hergeschüttelt
werden. Dann schaut er zurück und freut sich darüber.
Das ist Spaß und Abwechslung für uns alle.
1. Hälfte der Strecke
du sitzt aufrecht und bequem in deiner vorgestellten Sänfte,
siehst auch die Träger vor dir und spürst - und genießt es, dich
einfach tragen zu lassen.
Denke dran:
> Alles ist erlaubt - denken, schauen, träumen, das Bisherige
mit
einbeziehen, den Wald riechen, den Vögeln oder dem Verkehr
lauschen,
hin- und her-torkeln, stolpern usw. usw. - Alles ist
o.k.
Nur wahrnehmen, was du tust, vielleicht auch wie du das
gerade machst
und vor allem, wie das gerade zu spüren ist. Das verändert
sich ständig.
> Zwischendurch dürfen die Augen immer wieder, auch über längere
Strecken, zufallen.
2. Hälfte der Strecke
weiterlaufen,
du sitzt in deiner vorgestellten Sänfte und lässt den Kopf auf
die Brust sinken.
Nach Möglichkeit sind die Augen geschlossen.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn du in der Bahn gefahren bist: Du
sitzt bequem und hörst / spürst das gleichmäßige Fahrgeräusch. Der
Kopf sinkt auf die Brust, die Augen sind längst zugefallen, dein Körper
schläft. Dein Geist und deine Wahrnehmung sind jedoch hell-wach. Du hörst
z.B., dass die Abteiltüre geöffnet wird und der Schaffner die Fahrkarten
verlangt. Du möchtest reagieren, bekommst aber die Augen kaum auf.
Total entspannt - und gleichzeitig hell-wach!
Sonst gilt das gleiche, wie auf der 1. Hälfte der Strecke.
Genieße es!
Am Ende hebe langsam den Kopf wieder an
und öffne gleichzeitig langsam die Augen. Begleite diesen Übergang
besonders aufmerksam und genieße ihn!
7. im Stehen (wahlweise!)
(ca. 10 Min. )
>
Augen zufallen lassen, gutes Stehen finden,
> Hände weich, übereinander auf den Bauch legen und innerlich nur dem
Atem zuschauen.
Zeit lassen!
> Nach einer Weile Hände behutsam lösen und bunte Bewegungen
entstehen lassen, damit spielen.
Auf das Gleichgewicht achten, also links ebenso, wie rechts,
vorne ebenso, wie hinten,
analog: unten, oben, diagonal, kreisförmig, schneller,
langsamer, Zeitlupe.
> Im zentrierten Stehen enden - dann Augen wieder langsam öffnen und
das Außen dazuholen.
Wenn du dir an dieser Stelle zusätzlich
etwas Gutes gönnen möchtest, dann finde ein gutes Plätzchen seitlich
des Weges, auf einer Wiese oder auch Waldlichtung.
Wähle deinen Standort, lasse die Augen zufallen und gehe dann weiter, in
welche Richtung du stehen möchtest (drehen) und wo genau deine Füße den
hier bestmöglichen Platz finden (wie 'Stehen' / siehe dort).
Wenn du dich fertig aufgestellt hast
(Augen geschlossen!), lass deine Arme sehr langsam steigen, bis sich deine
Hände weich übereinander auf den Bauch legen. Schau nun innerlich nur deinem Atem
zu, wie er ganz von alleine kommt und geht. Nicht eingreifen! Nur
zuschauen und spüren. - Einige Minuten lang.
Dann lass - bei weiterhin geschlossenen
Augen - die Arme wieder langsam sinken und beginne dich gemächlich an
diesem Platz zu bewegen. Male bunte Figuren in die Luft - leicht und
beschwingt. Sei neugierig, was so alles entsteht. Gehe auch von oben nach
unten und zurück, auch mit dem Oberkörper seitlich und diagonal nach
vorne und nach hinten.
Achte beim Spiel mit den eigenen Bewegungsmöglichkeiten auf die
Gleichmäßigkeit, also eine Bewegung nach links, dann auch eine gleiche Bewegung nach rechts usw. - Einige Minuten. -
Bevor du zum Ende kommst, lass deine Bewegungen weiterfließen, und in
drei Stufen langsamer werden. Langsamer - noch langsamer - Zeitlupe.
Immer innerlich zuschauen und spüren!
Zum Schluss sinken die Arme ganz entspannt zur Seite und du findest hinein
in ein aufrechtes und zentriertes Stehen.
Spüre, wie das jetzt ist, aufrecht und zentriert auf deinen 'beiden'
Beinen zu stehen. - Und nimm dieses Gefühl mit in das weitere Laufen (und
in deinen Tag).
>
Weiterlaufen und tiefer in die Knie sinken und bleiben.
> Vorwärtsbewegung kommt 'nur' aus dem schwingenden Becken, das
jeweils ein Bein nach
vorne schleudert / schwingt. Die Beine sind, während sie
nach vorne schwingen, völlig
entspannt (wie wenn es dort keine Muskulatur gäbe).
(Vorstellung: Mit der Beckenmulde einen ankommenden
Ballon zurückstoßen.)
> Hier darf, wegen der größeren Anstrengung, das Atmen durch den geöffneten
Mund erfolgen.
Weiterlaufen - jetzt nur mit dem Becken.
Dazu das Becken leicht zurück nehmen und nach vorne schwingen (weich
schleudern). Die Knie sind etwas tiefer, als beim vorherigen Laufen. Die
Besonderheit: Das Bein, das die Vorwärtsbewegung bringt, ist völlig
entspannt. Es schwingt 'nur' durch die Beckenbewegung nach vorne. Dann
setzt der Fuß auf und dieses Bein übernimmt erst jetzt mit Muskelkraft
das Körpergewicht. Wieder schwingt das Becken - und das andere Bein kommt
ohne jede Muskelanspannung nach vorne.
In der Beinmuskulatur entsteht so ein ständiger Wechsel zwischen
anspannen (Gewicht übernehmen und tragen) und loslassen (durch die
Beckenbewegung nach vorne schwingen).
Die Konzentration ist auf die Beckenbewegung und darauf gerichtet, dass
das Vorwärtsbein völlig entspannt und nur durch die Beckenbewegung nach
vorne schwingt.
Die Beckenbewegung entsteht anfangs häufig isoliert nur aus dem Becken.
Sie darf nach und nach immer weicher werden, wenn zunehmend der übrige Körper
mitschwingt.
Die Atmung darf ab jetzt durch den geöffneten
Mund erfolgen.
Stell dir vor: Der Wald ist bevölkert
von vielen guten Geistern, auch von Zwergen. Normalerweise sind sie
unsichtbar. Eine Ausnahmesituation entsteht, wenn du beim Meditativen
Laufen bist. Da werden sie für dich in deiner Vorstellung sichtbar,
weil sie dich anregen und dir helfen wollen.
Vor dir fährt einer Leiterwagen, der von zwei Zwergen genau in dem Tempo
gezogen wird, das gerade für dich gut ist. Der Leiterwagen ist gefüllt
mit Spezial-Luftballons. Ein Zwerg sitzt auf der Ladung. Er lässt langsam
einen Luftballon nach dem anderen von seinem Wagen gleiten. Die Ballons
schweben in Höhe deines Beckens gerade auf dich zu. Mit deinem nach vorne
schwingenden Becken triffst du den nächsten Luftballon, der steigt ein
wenig und fliegt zu dem Leiterwagen zurück. Schon kommt der nächste
Beckenschwung und da ist auch schon der nächste Luftballon, der den Stups
für den Rückwärtsflug bekommen möchte usw.
So entsteht eine schwebende Kette bunter Ballons, die genau auf dein
Becken zufliegen - und ein bisschen darüber eine weitere schwebende Kette
bunter Ballons auf dem Rückflug.
9. Hüften + Becken (9
+ 10 + 11 + 12: ca. 8 Min. - ca. 170 m)
> Jetzt
stoßen die Hüften einen vom linken bzw. rechten Wegrand kommenden Ballon
zurück (20 x),
> dann wieder tiefer in den Knien und nun stößt das Becken einen von
vorne kommenden Ballon
zurück (10 x) - wie Beckenmeile
> und nochmals 20 x Hüften, 10 x Becken.
> Hier darf, wegen der größeren Anstrengung, das Atmen durch den geöffneten
Mund erfolgen.
Weiterlaufen,
die Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf die Hüften.
Anfangs wollen sich gerne die Knie in den Vordergrund drängen. Das verändert
sich mehr und mehr, wenn die Konzentration bei den Hüften bleibt.
Das Becken schwingt im Wechsel kräftig nach links und rechts.
Stell dir vor: An den Seiten des
Weges stehen nun im Abstand von etwa zwei Schritten Zwerge Spalier. Jeder
hat einen bunten Spezial-Luftballon in der Hand. Du läufst in der Mitte
des Weges. Der erste Zwerg spielt dir nun von links seinen Luftballon zu -
und du spielst ihn mit der von rechts nach links schwingenden Hüfte zurück.
Gleichzeitig ein Schritt nach links vorne. Nun spielt dir der nächste
Zwerg auf der rechten Seite seinen Ballon zu - und du spielst diesen mit
der linken Hüfte zurück, machst gleichzeitig einen Schritt nach rechts
vorne. So bewegst du dich im Zickzack 20 Schritte vorwärts.
Jetzt tiefer in die Knie sinken und 10
Schritte aus dem nach vorne schwingenden Becken (wie Beckenmeile).
Dann wieder 20 Schritte mit schwingenden
Hüften und anschließend 10 Schritte etwas tiefer mit schwingendem
Becken. Das nach vorne kommende Bein ist beim Vorwärtsschwingen völlig
entspannt!
>
Schrittweise und etwas tiefer in den Knien weiterbewegen:
> Linken Fuß aufsetzen, rechte Schulter dreht, zusammen mit Hals und
Kopf, mit losgelassenen
und schwingenden Armen nach hinten. Augen sehen nach
hinten.
> Rechten Fuß nach vorne setzen und in die Gegenbewegung schwingen.
> Im Schwingen Atem ausströmen lassen und möglichst mit Ton begleiten
(ahhhh) (20 x)
> Danach kurz stehen bleiben, Augen zu und nachspüren.
Das Weiterlaufen verlangsamt sich auf
'schrittweise'.
Das linke Bein wird nach vorne gesetzt und gleichzeitig drehen rechte
Schulter und Kopf mit Schwung über seitlich nach hinten. Die Arme
schwingen ganz entspannt mit. Die Augen können nach hinten schauen (wie
genau - gerade oder nur schräg - wie verändert sich das im Laufe der
Zeit).
Hinten endet der Schwung und geht mit dem nächsten Schritt in die
Gegenrichtung, nicht nur bis zur Ausgangslage, sondern weiter mit der
linken Schulter über seitlich nach hinten. Wieder schwingen die
Arme ganz entspannt mit. Auch die Augen können nach hinten schauen. Sind
die Drehbewegungen gleich oder sind Unterschiede zwischen Linksdrehung und
Rechtsdrehung erkennbar. Gut ist es, wenn sich Links und Rechts ziemlich
ähnlich sind.
Eine Links- und eine Rechtsdrehung sind 1 Drehzyklus (2 Schritte).
Nacheinander 20 Drehzyklen.
Am Ende kurz stehen bleiben, Augen
zufallen lassen und nachspüren, wie das gerade ist, es genießen.
Ob Becken, Hüften oder hier nun obere
Wirbelsäule: Die Bewegungsspiele dienen dem Erhalt der Beweglichkeit. Sie
sollten immer behutsam gemacht und evtl. gesteigert werden. Nicht übertreiben!
Die Bewegungen müssen gut tun! Auch die notwendige Anstrengung muss gut
tun, sonst die Intensität reduzieren. Nicht überanstrengen!
>
Wie 9.
Dann weiterlaufen,
20 x Hüften, 10 x Becken
und nochmals 20 x Hüften, 10 x Becken.
> Hüpfen
mit 2 x auf einem Fuß aufhüpfen (wie Kinder), gleichzeitig hängen oben
Kopf, Schultern,
Arme, Hände total entspannt. (40 - 50 x)
> Hier darf wegen der großen Anstrengung das Atmen durch den geöffneten
Mund erfolgen.
Hüpfen, wie es die Kinder gerne machen,
also ein kleiner Sprung nach vorne (auf die Ballen) und mit dem gleichen
Fuß noch ein Hüpf - dann mit dem anderen Fuß ein kleiner Sprung nach
vorne und mit dem gleichen Fuß auch ein Hüpf.
Die Besonderheit ist hier, dass der Körper zwar in der Aufrichtung
bleibt, aber Arme, Hände und Finger völlig entspannt mitschwingen. Auch
der Kopf. Auch der Mund (Unterkiefer). Der Kopf fällt nicht ganz auf die
Brust, sondern hat nur noch ein wenig Halt durch das leicht nach oben
ziehende, gedachte Gummischnürchen.
Stell dir vor du bist eine
Hampelmann-Marionette. Dann würde jeder Körperteil durch Schnüre
gelenkt. Und die Schnüre für den oberen Bereich wurden durchschnitten.
Die jeweiligen Körperteile haben keinen Muskeleinsatz sondern baumeln,
verursacht durch die Hüpfbewegungen.
Auch hier ist wieder die Gleichzeitigkeit von geringstmöglichem
Muskeleinsatz für das Hüpfen und die aufgerichtete Wirbelsäule und der
größtmöglichen Entspannung in den übrigen Körperbereichen.
13. Genießen
(ca. 3 Min. - ca. 200 m)
>
Wie 6, TEIL:1
Weiterlaufen,
wie Teil 1 von Nr. 6.
Wenn die Anstrengung zurückgegangen ist, wieder zur Nasenatmung zurückkehren.
Auch die Augen zufallen lassen und mit geschlossenen Augen weiterlaufen.
Soweit das gut und möglich ist.
Neugierig sein, weil es immer wieder vorkommt, dass auf dieser letzten
Strecke ein Geschenk in der Sänfte vorgefunden wird (z.B. Blumen, eine
warme Decke, ein liebevolles Lächeln eines geliebten Menschen, prickelnde
Freude im ganzen Körper usw. usw.).
14. Stehen - zentrieren - mit Bewegungen
spielen (14 + 15: ca. 4 Min. - ca. m)
> Wie 2 bzw. 7, nur eben kürzer
Ein zentriertes Stehen finden, dabei die
Augen wieder zufallen lassen und nach Lust und Laune mit Bewegungen
spielen, auch neue Bewegungen erfinden und ausprobieren.
Alternativ: Ein hüftbreites,
zentriertes Stehen finden, Augen geschlossen, dann die Füße vorne leicht
nach außen stellen und nun langsam, langsam in die Hocke sinken.
Arme liegen auf den Knien. Der Körper hängt völlig entspannt zwischen
den Beinen. Die Füße sollten vollflächig auf dem Boden stehen (das
kommt nach und nach). Nun viel Zeit lassen und allmählich dafür sorgen,
dass der Körper auch in der Mitte zwischen Vorne und Hinten hängt.
Die entstehende Dehnung und das entspannte Zwischen-den-Beinen-hängen
sind ungemein wohltuend.
(In Indien gibt es Menschen, die sich beim Zugfahren nicht auf eine Bank
setzen, wie wir das kennen, sondern sie steigen auf die Bank und gehen
dann in die geschilderte Hockstellung.)
Soll nach ein paar Minuten das Hocken
beendet werden, dann das Aufrichten in zwei Schritten machen. Zunächst
gehen die Beine langsam nach oben, bleiben, wie üblich in den Knien
leicht eingeknickt. Oberkörper, Kopf und Arme hängen nun noch nach
unten.
Dann langsam auch den Oberkörper aufrichten - und zwar Wirbel für
Wirbel. (Vorstellung: Dass ein anderer mit Zeige- und Mittelfinger ganz
langsam und Wirbel für Wirbel die eigene Wirbelsäule hinauf wandert.
Innerlich zuschauen, die Berührung der Finger und die Bewegung der Wirbel
spüren.) - So wird wirklich jeder Wirbel bewegt. Entscheidend ist die
begleitende Vorstellung!
>
Den Kopf auf die Brust fallen lassen, die Schwere des Kopfes zieht nun
Wirbel für Wirbel
nach unten, bis zum tiefsten Punkt (die Hände berühren fast
den Boden).
> Danach - langsam und Wirbel für Wirbel - wieder aufrichten.
> (Vorstellung: Jemand wandert mit 2 Fingern langsam von einem Wirbel
zum nächsten aufwärts.
Nur der Wirbel, der gerade von einem Finger berührt wird,
richtet sich auf.)
> Innerlich zuschauen + spüren!
Zum Abschluss aus dem zentrierten Stehen
heraus den Kopf auf die Brust sinken lassen. Das Gewicht des Kopfes spüren.
Dieses Gewicht zieht nun langsam den Oberkörper Wirbel für Wirbel nach
unten. Dort angekommen, total entspannt hängen lassen.
Dann
langsam den Oberkörper wieder aufrichten - und zwar Wirbel für Wirbel.
(Vorstellung: Dass ein anderer mit Zeige- und Mittelfinger ganz langsam
und Wirbel für Wirbel die eigene Wirbelsäule hinauf wandert. Innerlich
zuschauen, die Berührung der Finger und die Bewegung der Wirbel spüren.)
- So wird wirklich jeder Wirbel bewegt. Entscheidend ist die begleitende
Vorstellung!
Was war besonders schön? Was waren Höhepunkte?
Wie ist das Gefühl jetzt? Hat es sich gelohnt?
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Das
Meditative Laufen
ist für Körper + Geist + Seele!
Entscheidend
ist das Lernen der Selbstwahrnehmung und -beachtung und das Lernen,
die eigene Energie bewusst und wirklich so ökonomisch, wie gerade möglich
(achtsam + so wenig Anspannung, wie gerade nötig + so viel
gleichzeitige Entspannung, wie gerade möglich!) einzusetzen.
Das
verlangt Ausdauer und ständiges Anwenden,
so gut es eben gerade geht.
Und
so wird das tägliche Leben zur Meditation -
und gewinnt an Feuer und Intensität. |
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>> aus Zitate
41,
(J-Fundgrube) |
... Wir
gebrauchen unsere Muskeln immerfort und irgendwie auf eine Art, die
uns kein Vergnügen bereitet. Jede Bewegung eines Muskels aber, die
uns kein Vergnügen bereitet, ist ein Prozess, der uns abbaut. Er trägt
sein Kleinteil dazu bei, unseren Körper aufzubrauchen. Er erzeugt die
Gewohnheit der Ungeduld und Ruhelosigkeit. ...
(vollständiges Zitat =
J-Fundgrube)
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Zitate
48: |
Ahme
den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld. (Ralph
Waldo Emerson) |
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