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Nähe - und Abstand
Je mehr Abstand du hast, desto weniger menschliche Beziehung mit Begegnung
und Tiefe ist möglich. Desto weniger bist du auch konfrontiert mit dir selbst
und der wunderbaren, aber gleichermaßen anstrengenden Herausforderung, zu
wachsen, dich weiter zu entwickeln und glücklicher zu werden.
Nähe bedeutet, ‘dich einzulassen’ - auf dich selbst - und
auch den anderen bei dir (dich auf den anderen). Gleichzeitig ‘dafür zu
sorgen’, dass es beiden besser geht, jedem für sich und euch
miteinander.
siehe auch: MOSAIK
/ Miteinander(2)
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Eine Verletzung zu spüren schmerzt und tut weh.
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Doch nicht du verletzt mich, obwohl ich dich in meinem Zorn nur allzu gerne
für meine Schmerzen verantwortlich machen und mich mit Vorwürfen und
Beschuldigungen rächen möchte.
Nein, du berührst mich - mit Worten oder Gesten - nur an einer Stelle, an der
ich weniger beweglich, dünnhäutig und verletzlich bin.
Mein Schmerz fordert mich auf, dazu zu lernen und mich weiter zu
entwickeln, damit auch diese schwache Stelle künftig weniger oft vermieden oder
besonders geschützt werden muss, sondern mehr und mehr - erfreulich und
erweiternd - in den Alltag mit einbezogen werden kann.
Ein erster Schritt ist es schon, mir bewusst zu machen und anzuerkennen:
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"Du machst mir die Schmerzen 'nicht',
auch wenn sie beim Zusammensein mit dir spürbar werden!
Im Moment tue 'ich mir' weh! - Wörtlich!"
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siehe auch: MOSAIK
/ Verletzungen
Nutzen - mehr Freude?
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Nutzen ? |
Ist das, was ich da gerade
vorhabe, mir wichtig?
Macht es mir Freude?
Tut es mir so auch gut?
Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
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Arbeit - und Beruf? - Entscheidungshilfe
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Was willst Du mit einem Beruf erreichen?
Welchen Gewinn willst Du daraus ziehen?
Wodurch soll er Dein Leben verbessern und verschönern?
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Das scheinen unnötige Fragen zu sein. Doch weit gefehlt! - Die Ergebnisse
dieser Überlegungen sind die Fußsohlen, auf denen der Körper deiner
Berufsentscheidung und -ausübung stehen und laufen soll.
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Ordne die gefundenen Inhalte nach deiner Wichtigkeit. Dann überlege dir
für den Inhalt der Platzziffer 1 verschiedene Möglichkeiten, mindestens drei.
Die effektivste, die einfachste, die schnellste, die lustvollste, die
familien-freundlichste, diejenige, die einer guten Lebens-Qualität
entgegenkommt usw.
Dann entscheide, was realistisch und gleichzeitig dir gemäß ist.
siehe auch: Arbeit1
Arbeit3
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sind wohl in den meisten Fällen Antworten des eigenen Körpers auf die Art
und Weise, wie ICH bisher - in letzter Zeit, in den letzten Monaten oder Jahren
oder auch Jahrzehnten - mit mir (also auch mit meinem Körper) umgegangen
bin.
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"Es ist im Augenblick so, wie es jetzt gerade ist!"
aber: "Will ICH unverändert so weitermachen, wie bisher?"
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Für MICH bin nur und ausschließlich ICH zuständig! Damit bin auch nur
ICH für die Folgen und Wirkungen für mich verantwortlich!
Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern nur mit dem Wissen, dass nur ICH für
mich entscheiden und dann auch entsprechend handeln kann, niemand sonst.
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Und jeder Schmerz und jedes ungute Gefühl ist das nachhaltige Signal zu
eigener Veränderung, wieder hin in Richtung mehr Freude, Wohl-fühlen und
Leichtigkeit.
Die Aufforderung lautet, mit mir selbst und damit auch anderen besser und
achtsamer in Verbindung zu kommen.
Auch wieder mehr ins Gleichgewicht.
siehe auch: Schmerzen
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Zitate 31: Vergessen - und "Wer heißt es
dich tun?"
... Aber er war ein anständiger Mensch,
ein redlicher Freund: nachdem er von jeder Seite und von jedem schwachen
Punkt her versucht hatte, das Gebäude von Eindrücken, Beweisen, Vermutungen
zum Einsturz zu bringen, merkte er, dass er zusammen mit Rogas
unentrinnbar darin steckte, wie in einem Labyrinth, und sie mussten den
Faden finden, um herauszukommen. Einen Faden in Reichweite gab es; er würde
sie herausführen, sofern sie nur die ganze Geschichte vergaßen. Mehrmals
streiften sie in Gedanken diese Möglichkeit, waren, der eine und der
andere, schon nahe daran, sie zu ergreifen. Der friedliche Landgasthof,
das gute Essen, der Wein, die Erinnerung an Vater und Mutter, die das
"wer heißt es dich tun?" zu wiederholen schienen, das zwei
Jahrtausende Geschichte des Landes geprägt hatte, die Erinnerung an die
sorglose Jugendzeit, die immer auftauchte, wenn sie sich trafen; der Sehnsuchtstraum
von Erkenntnissen, die noch vor ihnen lagen, von den Ländern, die sie
noch sehen würden, von den Büchern, die sie mit jener Objektivität und
geistigen Reife lesen würden, die sie in sich wachsen fühlten (sofern es
Krebs und Infarkt zuließen); dies alles ließ sie an jenen Rettungsfaden
denken, an das Vergessen. Aber davon sprachen sie nicht, und jeder schämte
sich, es zu denken und nicht zu sagen; auch wenn er sich noch mehr geschämt
hätte, es zu sagen. Aber da war auch, böse, unterschwellig und kaum
bewusst, die gegenseitige Erwartung, dass der andere nachgeben würde. ...
siehe auch: Vergessen1
(Zit.23) Zwang
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