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Ich höre Dich sagen, du bist unterwegs. - Wohin? - Du - für Dich?
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Für mich ist unterwegs insbesondere, dass ich mich dafür einsetze,
immer mehr Freude und Lachen in mein Leben herein zu holen und zu genießen - und gleichzeitig
auch hinaus zu strahlen, zu verbreiten und zu verschenken.
Damit ich mich immer wohler fühle - alleine, mit dem Partner und mit anderen
zusammen! - Jetzt!
Das verlangt viel Aufmerksamkeit und ist immer wieder ganz schön anstrengend.
Doch es lohnt sich - spürbar!
siehe auch: MOSAIK
/ Unterwegs
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Einigen - und nur Gewinner!
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Um mich mit dir, dem Partner oder auch anderen einigen zu können, also mich
an einem Prozess des Uns-aufeinander-zu-bewegens aussichtsreich zu beteiligen, muss
ich erst mal wissen, was ich jetzt für mich will - und außerdem
verstanden haben, was du dir gerade für dich vorstellst. Auch du
brauchst beide Positionen, deine eigene und meine.
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Vor dem Versuch der Einigung steht also das beidseitige Erzählen und
Erklären der je eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse und das offene und
interessierte Zuhören.
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Das anschließende Gespräch ist dann darauf angewiesen, dass beide bereit
sind, die je eigenen Wunsch-Positionen zugunsten einer gemeinsamen Lösung
(gemeinsam vereinbartes Ziel) zu verlassen. - Vielleicht ist das Ergebnis dann
weniger gut, als ursprünglich (alleine) erhofft - und doch ist es mehr. Denn
nun geht es miteinander und macht beiden Freude.
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So werden beide zu Gewinnern.
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Das ist die Einigung von Ich und Du oder von Innen und Außen. -
Das gleiche Prinzip gilt selbstverständlich auch für die innere Einigung von
Verstand und Gefühl oder auch von verschiedenen Strebungen.
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Einigen bedeutet also: "Alle Beteiligten müssen etwas davon
haben!"
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Thema der Woche ab
10.05.10 (01.10.04)
- Wie oft passiert es - ganz automatisch -, dass in einer Beziehung
einer einen Vorschlag macht (besonders gut zu beobachten beim
gemeinsamen Spazieren gehen) und der andere passt sich, ohne lange
zu überlegen, einfach an. Er übergeht die eigenen Bedürfnisse und
tut damit weder sich selbst, noch der Beziehung langfristig etwas
Gutes! -
Einigen geht von den je eigenen, aktuellen Bedürfnissen aus - und
will eine gemeinsame Plattform erschaffen, die dann zwar anders als
persönlich ideal, aber nun für beide gut ist.
siehe auch: Einigen
Umbruch - und Aufbruch
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Das Jetzt ist - zur Gegenwart, zu diesem Moment gewordenes Bisher.
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Nicht weil es bisher so war - oder so sein musste - oder nicht anders ging,
sonder weil ‘ICH’ genau dieses Bisher bis jetzt, bis zu
diesem Augenblick, so - und un-verändert mitgeschleppt und mich daran
festgeklammert habe.
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Gleichzeitig ist dieses Jetzt aber auch Stätte des Verweilens, des
Wahrnehmens und des Genießens all dessen, was diesen Augenblick ausmacht und
gleichzeitig Stätte des Neu-Anfangs, der Veränderung und der Neu-Orientierung für
mich, Stätte in der ich den Grundstein für mein Morgen lege
- Geburts-Ort meiner Zukunft!
Thema
der Woche ab 10.12.10 (02.01.05)
Gedanken, die einen Ausblick, eine erfreuliche Perspektive für das
Neue Jahr anregen.
siehe auch: MOSAIK / Jetzt
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Grenzen - Bleiben sie unverändert?
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Meine Grenzen von heute - das also, was mir in meiner jetzigen
Lebenssituation an Beweglichkeit, Konzentration oder anderem gerade noch
möglich ist - sind, wenn ich es lerne und immer wieder probiere, übe und immer
wieder anwende, der Alltag von morgen und in der Zukunft Durchgangs- und
Entwicklungs-Stufen der Vergangenheit. Und doch brauche ich sie, muss immer
wieder auf meine momentanen Beschränkungen stoßen und sie spüren, um in
meiner eigenen Weiter-Entwicklung nicht nachzulassen und ihr achtsam und bewusst
immer wieder meine Richtung zu geben, wohin es mich zieht, wie ich
also für mich immer mehr sein will.
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Beispiel: In der Sitzmeditation ist der Lotussitz meist ungewohnt und am
Anfang schmerzhaft. Das Ziel, dreißig Minuten so zu sitzen, wird schnell und
fast unmerklich erreicht, indem ich es immer wieder tue und dabei jeweils bis an
die mir gerade möglichen Grenzen gehe. Wenn ich meine, den Punkt erreicht zu
haben, wo ich es wirklich nicht mehr länger aushalten will, füge ich noch die
Zeit von fünf Atemzügen dazu und verändere dann erst die Sitzposition. -
Immer wieder!
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Schrittweise, kleine und ausdauernde Veränderungen - im Rahmen des gerade
Möglichen - zeitigen so unweigerlich verblüffende Wirkungen. - Das gilt
selbstverständlich auch für alle anderen Lebens- und Lernsituationen.
siehe auch: Grenzen |
Zitate 15:
Begegnen - Wie ich dir begegnen möchte?
Ich möchte
dich lieben,
ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten,
dich ernstnehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen,
ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
mich von dir verabschieden,
ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu
machen,
dich informieren,
ohne dich zu belehren,
dir helfen,
ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen - so wie du bist!
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen
und uns gegenseitig bereichern
(unbekannt - alter englischer
Wanderspruch)
Thema der Woche ab
21.07.08 (14.04.03)
Wir sind von Menschen umgeben, tagtäglich. In der morgendlichen
Begrüßung des Partners bzw. der Familie, auf der Straße, in Bus
oder Bahn, in der Arbeit, im Sportverein, am Abend usw. Ein kurzer
Blickkontakt, ein freundliches Nicken, ein kurzes Gespräch, eine
längeres Verhandeln. - So viele Möglichkeiten zu begegnen. - Ein
Tag: Wie viele erfreuliche Augenblicke bietet er doch an? Und wie
viele bemerke ich, gestalte ich mit, genieße ich? siehe auch: Begegnen
Zitate 49:
Wann fängt Weihnachten an?
Dieses
Weihnachtsgedicht von Rolf Krenzer musste
aus urheberrechtlichen Gründen entfernt werden.
10.11.2007
Thema der Woche ab 29.12.04
Mit Hektik und perfektionierenden Vorbereitungen - mit einer Fülle
von Geschenken - mit einem Baum - mit Gesang und Liedern - mit einem
üppigen Essen - mit einem inneren Fahrplan, wie alles sein und
laufen muss - mit Erschöpfung? -
Ja, wann fängt Weihnachten an - und wie ist das dann zu
spüren? -
Ist da was zu spüren - außer Rührseligkeit?
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