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Worte 2 - machen Wirkungen!
Eine achtsame Wahl der eigenen Worte, ihrer innewohnenden Richtung und der
Gefühle, die sie ausdrücken, ist für die Wirkung auf mich selbst und andere
mit-entscheidend.
Wird das Schwierige noch schwerer, lästiger und unerfreulicher oder entsteht
eine Stimmung der Hoffnung, des Vertrauens und der Zuversicht?
Das Ganze am Beispiel einer ‘Aufgabe’, die es zu lösen gilt.

Die Art, wie ich herangehe, hängt entscheidend von der Wortwahl ab. Indem
ich meine Worte sorgfältig wähle, kläre ich innerlich meine Einstellung und
bestimme bewusst die Richtung und die Effektivität meines Energieeinsatzes.
Worte können also helfen, Klarheit und Überblick zu vergrößern und das
Miteinander zu verbessern.
siehe auch: Worte
MOSAIK /
Verletzungen
Worte 3 - Welche Wirkungen will ich?
| Worte können |
verletzen |
und |
heilen, |
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verunsichern |
und |
ermutigen, |
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alleine lassen |
und |
trösten, |
|
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trennen |
und |
verbinden, |
|
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zerstören |
und |
fördern, |
|
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achtlos |
und |
behutsam gewählt, |
|
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un-menschlich |
und |
menschlich |
sein. |
-
Welche Situationen passieren mir immer wieder?
-
Mit welchen Worten bin ich da jeweils beteiligt (innerlich gedacht
und / oder auch ausgesprochen)?
-
Welche Ergebnisse wünsche ich mir und welche erlebe ich tatsächlich
immer wieder?
-
Was will ich dazu beitragen, dass es künftig immer besser
wird?
-
Wie kann ich das lernen und einüben, um es dann im entscheidenden Moment
auch wirklich in der verbesserten Art anwenden zu können?
Thema
der Woche ab 10.09.09 (09.03.04)
Da sind Gesten, Mimik und Blicke - freundliche, gleichgültige und
wütende Blicke - doch entscheidend sind meist die Worte! Sie legen
den Inhalt fest, drücken das aus (sollen das ausdrücken!) was ich
gerade sagen möchte. Und damit sind sie auch die Bestimmer des
(Gesprächs-) Klimas. Soll es gut, freundlich, verständnisvoll,
verbindlich und menschlich oder zurückweisend, schneidend, trennend
und verletzend werden? - Ich habe es in der Hand bzw. in der Kehle,
meinen Beitrag entsprechend zu gestalten! -
Es stimmt, was der Volksmund sagt: "Wie man in den Wald
hineinruft, so hallt es (meist) wieder!"
siehe auch: Worte
MOSAIK / Krieg(Grenzen)
MOSAIK /
Krieg(Sichtweisen)
Es schaffen - es öfters fertig bringen!
Wie schaffe ich es, weniger zu erwarten, zu fordern und zu schimpfen, also
statt andere (und damit auch mich) zu schlagen und zu treffen, öfters mit
freundlichen und verständlichen Worten das zu sagen und dafür einzutreten,
wonach mir ist, was ich also gerade brauche und mir für mich mehr
wünsche? - Dann auch zu fragen und mich für deine Möglichkeiten,
Wünsche und Bedürfnisse zu interessieren?
Gut - Das ist gut, jenes schlecht!
"Das ist gut! - Jenes ist schlecht! - Das ist richtig! - Jenes ist
falsch!"
Wer kann für mich solche Feststellungen treffen?
Der Partner, Eltern,
Schule, Kirche, der Staat, der Chef oder vielleicht der liebe Gott? -
Nein! Kein
anderer, außer mir selbst !
Natürlich kann ein anderer erzählen, was für
ihn gut und richtig ist, auch was und wie er es für sich und aus seiner
Sicht haben möchte, auch was er sich von mir wünscht. Doch für mich ist
nur das gut und richtig, was mir gut tut, mein Wohl-fühlen und meine
Weiter-Entwicklung fördert, ohne dadurch anderen zu schaden (nicht auf deren
Kosten oder zu deren Lasten). Und das kann nur ich ‘spüren’
und beurteilen:
"Ich entscheide für mich - in eigener
Zuständigkeit und Verantwortung!
Niemand sonst - und für niemanden sonst! -
Immer und überall!"
Dies zu leben ist schwer, weil es nicht nur Respekt
vor mir selbst und vor dir, meinem Nächsten, verlangt, sondern auch
Bewußt-sein, Klarheit, Überblick und eindeutige Grenzen.
siehe auch: Gut
und schlecht
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Henriette, eine alte Bekannte, die ich schon eine ganze Weile nicht mehr
gesehen hatte, war zu Besuch gekommen, um sich mein neues Auto anzuschauen.
"Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!", begründete sie ihre
gelungene Überraschung. Meine Frage, wie es ihr denn gehe, beantwortete sie mit
"Nicht schlecht!". - Nun wusste ich also, dass es ihr nicht schlecht
ging, aber mehr schon auch nicht. Also fragte ich nochmals: "Und - wie ist
das?" - "Nicht schlecht, das habe ich dir eben schon gesagt!",
antwortete sie mit leicht erhobenen Augenbrauen und fuhr dann im gleichen
Atemzug fort: "Und - was hast du dir denn jetzt für ein Auto
gekauft?" |
|
Ich zögerte und antwortete dann schmunzelnd: "Keinen BMW!"
- "Jetzt sag’ schon und red’ nicht so dummes Zeug!" -
"Nun - dir geht es nicht schlecht und ich habe mir keinen BMW
gekauft! Passt doch! Oder?" |
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"Ja", sagte sie nach einer Weile des erstaunten Nachdenkens,
"und wir haben uns leere und nichts-sagende Worte um die Ohren
gehauen, wo nun keiner vom anderen weiß, was wirklich los ist. - Entschuldige
bitte! - Ich habe damit angefangen! - Ich will versuchen, auf deine Frage von
vorhin nun wirklich einzugehen!" |
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Und dann haben wir uns beide noch prächtig miteinander unterhalten.
Henriette erzählte von Erlebnissen in ihrer Arbeit, die sie beunruhigen, ihrem
Partner Otto, mit dem sie sich gut versteht und den gemeinsamen
Urlaubsplanungen, die im Moment recht aufregend sind. - Anschließend erzählte
auch ich von mir - und zeigte dann natürlich auch das ‘neue Auto’.
Es war ein schönes Einander-wieder-mal-sehen!
siehe
auch: Nicht |
Gefühle
- Verantwortung, Folgen und Wirkungen
| Immer
wieder höre ich: "Einer ist für die Gefühle des anderen nicht
verantwortlich." - Also: "Ich bin nicht
verantwortlich für deine Gefühle." und "Du bist nicht
verantwortlich für meine Gefühle." |
| Das ist
zweifellos richtig, weil die Art und Weise, wie ich etwas auffasse,
ob als Scherz, als freundlichen Hinweis, als Information, als
Beleidigung oder anders, immer höchst-persönlich ist. Die Frage:
"Hast du das schon erledigt?" kann z.B. aufgefasst werden:
wertneutral, als einfache Frage (Informationsbedürfnis), als Kritik
(Du hast das also schon wieder nicht rechtzeitig gemacht!), als
Verletzung (Auf dich kann man sich einfach nicht verlassen!) usw. -
Genau hier liegen auch Wurzeln für Missverständnisse. |
| Aber mit
diesem "Einer ist für die Gefühle des anderen nicht
verantwortlich." ist es nicht getan. - In der Regel geht es ja
um Kommunikation und Beziehung. Und ‘Beziehung’ ist immer ein
Kind beider. - Also: "Für unsere Beziehung sind wir
beide, du und ich, voll
verantwortlich. - Immer!" |
Wenn einer leidet oder
sich gekränkt, oder erfreut oder auch glücklich fühlt, dann hat
das entsprechende Auswirkungen auf die gemeinsame Beziehung. -
"Ich bin nicht verantwortlich für deine Gefühle, aber
sehr daran interessiert und darum bemüht, dass wir möglichst gut
miteinander klar kommen. Das wirkt nährend und festigend auf unsere
Beziehung." |

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Also:
"Ich bin verantwortlich für mich (Gefühle, Handeln und
Verhalten) und die Beziehung zu dir." - "Du bist
verantwortlich für dich (Gefühle, Handeln und Verhalten)
und die Beziehung zu mir."
"Ich bin nicht verantwortlich für deine Gefühle, aber sie
gehen mich was an - und du bist nicht verantwortlich für meine
Gefühle, aber sie gehen dich was an, wenn wir beide eine
gute Beziehung miteinander haben wollen!" |
Soll die
Beziehung gut und fruchtbar sein, muss es beider Interesse sein, sich
möglichst nicht zu ärgern oder zu Missverständnissen beizutragen.
Ist das aber dann doch mal geschehen, ist es wichtig, die Ursachen
im Gespräch zu erforschen, damit künftig zumindest Gleiches nicht
nochmals passiert und erneut belastend wirkt.
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Thema
der Woche ab 20.04,11 (11.04.05)
Immer wieder passiert es: "Da war ich ärgerlich - und habe
spontan (aus dem Bauch heraus) 'daneben' reagiert." oder
"Rein logisch (aus dem Kopf heraus) müsste es so gehen - und
'tut es dann eben nicht'." -
So kann es auch letztlich nicht gut gehen, denn wir brauchen immer
gleichzeitig Kopf und Bauch, also Verstand und Gefühl. Sowohl - als
auch, in einer, der jeweiligen Situation entsprechenden Mischung.
Vielleicht ist es genau das, wozu manche sagen 'mit Herz'.(?)
siehe auch: Beziehung
Gefühle Wirkungen
Verändern für dich - oder wachsen für mich?
| Gesprächsausschnitt: |
| Ich höre dich sagen, du habest
viel ‘für mich’ verändert. Das wäre notwendig gewesen, um mit
mir besser klar zu kommen. Ohne mich hättest du mit deinem Gewohnten so
weitermachen können, wie bisher. |
| In unserer gemeinsamen
Zeit habe auch ich, um mit dir zusammen besser leben zu können,
sehr viel verändert. Auch wenn du häufig den Anstoß dazu
geliefert hast, gemacht habe ich das alles aus freien Stücken, weil
‘ich’ es wollte und für mich, um ‘meine’ Möglichkeiten zu erweitern.
So konnte ich mehr dazu beitragen, dass wir uns gut verstehen. Das
war mein Gewinn und gleichzeitig auch Gewinn für dich. |
| Im eigenen Leben etwas zu
verändern, soll ja nicht bedeuteten, ‘anders’ zu werden und das
Bisherige verächtlich beiseite zu schieben, sondern ‘weiter und
damit mehr’ zu werden, also zu wachsen - und die neuen
Möglichkeiten den bisherigen hinzuzufügen. |
Thema
der Woche ab 10.03.11 (26.03.05)
Da gibt es in einer Beziehung Reibereien und Streit. In der Folge
geht es dann darum, herauszufinden, was verändert bzw. verbessert
werden kann, damit Gleiches möglichst nicht nochmals passiert. Wie
ist das nun - wer soll / muss / kann was verändern? Wird das
Verändern zur erneuten Quelle von Streit oder zur Anregung für
höcht-persönliches Wachstum?
siehe auch:
Verändern
MOSAIK / Wachsen
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