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Weg -e -weiser
"Der Weg ist das Ziel!" - Gilt das auch für
mich?
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Unlängst fiel mir ein
Plakat auf, das für einen Kurs am darauffolgenden Wochenende warb:

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Titel und Skizze haben mich so fasziniert, dass ich
einen Teil des Plakates photographiert habe. Seitdem beschäftigen mich
die Inhalte immer wieder.

Nach und nach ist mir klar geworden, dass nicht alles gezielt geplant
werden kann - und auch nicht muss. Doch das Wichtigste eines Tages, einer
Woche und auch der nächsten Zeit sollte ausführlich bedacht und die
nächsten Schritte sollten gut überlegt sein. Nur so lässt sich
die Richtung "darauf zu" überhaupt finden.
Doch viele Ziele sind nur dann erreichbar, wenn ICH mich in bestimmter
Weise weiterentwickle, meine Fähigkeiten und Anlagen also in der von mir
gewünschten Richtung übe und ausbaue.
Wie will ICH also mehr sein, mich verhalten und handeln können? Wie
will ICH mich immer mehr fühlen und an der Welt teilnehmen? - Wenn ich
mein Leben nicht einfach so vertun will, dann muss ich
MEINE eigene Entwicklung ins Auge fassen und sie durch Ausrichtung meines Denkens "darauf zu"
lenken und fördern.
Ich mache das auch mit Ziel-Sätzen *, mit denen ich einen Tag
beginne und an die ich mich in dessen Verlauf immer wieder erinnere. Im
Moment verwende ich bevorzugt die Begrüßung des Tages *.
Dadurch erinnere ich mich nicht nur an meine persönlichen Anliegen,
sondern ich beauftrage und lenke so auch ganz bewusst die Kraft meines
Unbewussten.
Wie hilfreich das ist, habe ich immer und immer wieder erlebt.
Unlängst zum Beispiel überholte mich ein Autofahrer, während ich auch
gerade zum Überholen ansetzte. Es ist zwar nichts passiert, aber die
Situation war sehr gefährlich. Und ich war fürchterlich wütend. Zornig
hupte ich den Überholer an. Der fuhr kurz darauf rechts ran und hielt.
Ich hielt hinter ihm. Erbost ging ich zu ihm und öffnete seine Türe:
"Lassen sie gefälligst die Türe zu! Wenn ich mit Ihnen sprechen
will, dann werde ich selbst öffnen!", fuhr er mich an.
Und in diesem Moment habe ich es geschafft, nicht zurückzukeifen, sondern
ganz ruhig zu fragen: "Wollen Sie denn mit mir sprechen?" - Plötzlich
war das Eis gebrochen. Ich erzählte ihm, wie es mir gegangen ist und er
erzählte seine Überlegungen. Immer wieder waren natürlich auch kleine
Spitzen in dem Gespräch, doch es verlief im wesentlichen ohne aggressives
Aufeinander losgehen. Und am Schluss haben wir uns sogar freundlich
voneinander verabschiedet.
Danach war ich ganz glücklich. Denn bis dahin hatte ich es noch nie so
richtig geschafft, in einer solch explosiven Situation und trotz
hochkochender eigener Wut, kühlen Kopf und einen verbindlichen Ton zu
behalten.
Dieses kurze Gespräch am Straßenrand wurde so für uns beide zu einem Gewinn.
Wie habe ich das geschafft?
Ganz wesentlich führe ich es auf meine inneren Zielsetzungen zurück. Der
Ziel-Satz, der nach meinem Gefühl dabei eine ganz wichtige Rolle spielte,
lautet:
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"Neugierig und
offen nehme ich es so, wie es jetzt gerade ist,
in diesem
Augenblick,
‘und’ gestalte hin zu schwingender Freude,
so intensiv,
wie nur irgend möglich!
Ich gestalte - ich handle - ich spüre - ich genieße - ich lächle!
Alleine - mit meinem Partner - und mit anderen zusammen! -
Jetzt!" |
Wie soll es mir immer besser gelingen, wenn ich es nicht zu meinem
Anliegen und zu meinem Ziel mache - und es dann auch immer wieder
versuche?
Mich freuen solche kleinen Erfolge - und sie bestätigen mir, dass es
auch anders - und immer wieder ein bisschen besser geht, wenn ICH das will
und wenn ICH mich darum bemühe.
"Der Weg ist das Ziel!" -
und mit vielen kleinen Schritten geht es weiter und in die von mir
gewünschte Entwicklungs-Richtung. Darum bemühe ich mich - und so macht
es mir auch immer wieder Spaß!
zum Anliegen von 'Alltag
als Chance'
Alle Texte und Situationen stellen immer
wieder die Frage:

Die Antwort wäre wohl - als Weg:
Gedanken dazu
Der Weg nach Innen und nach Außen?
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Der Weg nach Innen und nach Außen heißt ‘bewusster und
achtsamer werden’. Also mehr von sich selbst wahrnehmen (z.B.
Wie denke ich? - Wie handle ich? - Was spüre ich? - Wie gut tut mir das?
- usw.) und eine gute Verbindung zur momentanen Realität mit der Frage
herstellen: "Wie geht es besser, angenehmer und mit mehr Freude -
für mich (das ist immer der Anfang!) und andere (Partner,
Mit-Menschen, Umwelt usw.) - jetzt?"
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Jeder Augenblick braucht also die volle Aufmerksamkeit, sowohl für die
innere, als auch die äußere Wirklichkeit. Daraus kann dann das
aktuell bestmögliche eigene Handeln entstehen. - Je mehr es gelingt,
beide Pole gleichzeitig einzubeziehen, desto intensiver und beglückender
kann genau dieser Augenblick gestaltet und erlebt werden.
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Das verlangt ständiges Dazu-lernen, Üben und Bemühen, um nicht im
Stillstand oder in der Einseitigkeit (z.B. überwiegend nur Kopf / Wissen,
nur Bauch / Gefühle, nur Arbeit, nur Machen, nur Lassen, nur Aushalten,
nur Dagegen-sein usw.) hängen zu bleiben. *
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Immer wieder sind gute und verschiedene Lehrer wichtig, die behutsam
und mit Spaß zur Weiterentwicklung des einem jeden Eigenen einladen
und das, wovon sie sprechen und wozu sie anleiten, auch selbst (vor-)
leben.
Jeder - besonders Kinder und Jugendliche - braucht auch immer wieder
freundliches, fröhliches und verständnisvolles Hingeführt- und
An-der-Hand-genommen-werden. Eine Herausforderung für alle, die im
weitesten Sinne mit ‘erziehen’ zu tun haben (und wer hat das
nicht?).
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"Der Weg ist das Ziel!" bedeutet also auch: JETZT und SOWOHL
- ALS AUCH.
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( * alltagstaugliche und wohl-tuende Möglichkeiten bieten dazu z.B.
Meditatives Laufen und Meditatives Gehen )
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Der Weg soll Musik sein!
Der Weg ist: nicht ‘nur für andere’, auch nicht ‘nur
wie andere’, auch nicht ‘nur für sich’! Sondern: In
guter Verbindung - also in Beziehung - zu sich selbst, zu anderen und zum
Ganzen! - Der Zusammen-Klang erzeugt die eigene Lebens-Melodie!
Welche Töne und Inhalte trägst du dazu bei, dass es für dich und andere
immer erfreulicher wird?
Der Maßstab und damit das Wahrnehmen werden immer feinfühliger und
differenzierter, im Denken und im Spüren, nach Innen und nach Außen. Die
Möglichkeiten eigenen Handelns werden vielfältiger, bewusster und damit
menschlicher, das Erleben wird intensiver. Freude und das Lachen von
Herzen sind nun immer öfters dabei.
Es ist, wie mit einer Waage, die allmählich lernt, immer feiner zu
unterscheiden und anzuzeigen. Wichtig ist dann nur noch, dass die
wirklichen Werte, die jetzt in der Anzeige erscheinen, nun auch
wahrgenommen und im aktuellen Alltag berücksichtigt werden.

Wohl-fühlen, Gleichgewicht, Intensität
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Das
Wunder der Geburt -
der Aufschrei des Lebens -
der Weg, die
Herausforderung: |
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In
dieser - der eigenen - Realität besser leben lernen!
Das Bewährte pflegen, ständig Neues probieren und Wohltuendes
bereichernd in das eigene Leben einfügen, auch wenn das immer
wieder anstrengend ist. Damit die eigenen Möglichkeiten erweitern
und Fülle und Intensität vergrößern.
Was
immer du tust, mache es zu DEINER Freude, weil DU es, FÜR DICH
'so' willst! - Die Freude ist dann körperlich zu spüren. Sie
macht satt, wohl, angenehm und zufrieden.
Freude dagegen, die nur im Kopf gedacht wird, ist steril. Sie ist
wie eine taube Nuss. Sie nährt nicht und hält nicht vor.
Wie
ist für dich deine Realität - innen und außen?
Wie möchtest du sie mehr haben?
Was tust du dafür, dass es immer mehr so wird?
Willst du unverändert so weitermachen?
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Gefühl + Verstand
- spüren + denken
Es geht darum,
auch das Gefühl als Weg-weiser zu entdecken:
Wie spüre ich MEINE FREUDE,
wie spüre ich, WAS IST,
wie spüre ich, WAS MIR GUT TUT?
Dieser Weg-weiser heißt
auch:
Innere Stimme,
Innere Weisheit,
Innerer Heiler,
Innerer Einsager,
Innerer Spiel-Gefährte.
Und dieser Weg-weiser
ist tatsächlich
nur ein Wegweiser,
der darauf hinweist:
"Das - und in dieser Richtung
wäre für mich insgesamt
(Handeln, Folgen und Auswirkungen)
das Beste und letztlich Wohl-tuenste!"
Das ist eine wichtige Information !
Was und wie ich es dann 'tatsächlich' mache,
kann nur ich selbst - und zwar
mit meinem Verstand - entscheiden.
Optimal ist es,
wenn Gefühl + Verstand sich zusammentun,
und beide alle verfügbare
Energien
in - 'eine' - 'gemeinsame' -
Richtung schicken.
So
entsteht ein klares,
kraftvolles und wirkungsvolles Miteinander
und nicht mehr nur ein
kräftezehrendes, anstrengendes und
wenig wirkungsvolles Gegeneinander
der eigenen Energien.
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